Satzzeichen Nein, das sagt dieser Text nicht aus. Das Problem sind ungenaue Bibelübersetzungen. Eine solch falsche Übersetzung enthält diesbezüglich z.B. die Luther-Bibel:

„denen auch die Väter gehören, und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.“

Diesem Vers wurde eine Formulierung gegeben, die den Anschein erweckt, der Messias sei „Gott über alles“. Dass dies gar nicht sein kann, bezeugen zahlreiche andere Bibelstellen, wo nur der Vater Gott über alles ist. Bei der Übersetzung aus dem Urtext wurden Satzzeichen oft in willkürlicher Weise versehen, da es diese im Ursprungstext nicht gab. In diesem Fall ist die falsche Kommasetzung besonders drastisch, weil sie die Aussage ins Gegenteil verkehrt: Die Alleinstellung als allmächtiger Gott wird damit dem Sohn übertragen. Eine solche Behauptung wies jedoch der Messias grundsätzlich von Sich:

„Dies ist aber das ewige Leben, dass sie Dich, den allein wahren Gott, und den Du gesandt hast, … [Jahuschuah, den Messias] erkennen.“ (Johannes 17,3)

Der „allein wahre Gott“ ist JaHuWaH, der Vater. Dies wird auch darin deutlich, dass unter anderen Bibelstellen auch hier der Sohn zusätzlich genannt wird. Auch die Elberfelder-Bibel gibt den Text in Römer 9,5 zwar etwas besser wieder, aber immer noch missverständlich:

„deren die Väter sind, und aus welchen, dem Fleische nach, der ... [Messias] ist, welcher über allem ist, Gott, gepriesen in Ewigkeit.“


Hier wird zumindest der Titel „Gott“ nicht dem Messias zugeschrieben. Im Grunde ist dieser Text so zu lesen: „…der Christus ist. Gott, der über allem ist, sei gepriesen in Ewigkeit“. Ähnlich und in Übereinstimmung mit der Gesamtaussage der ganzen Bibel gebendie folgenden Bibel-Übersetzungen diesen Text so wieder:

Die Gute Nachricht-Bibel

„Sie sind die Nachkommen von Abraham, Isaak und Jakob, und sogar … [der Messias], der versprochene Retter, zählt nach Seiner menschlichen Herkunft zu ihnen. Für all dies sei Gott [JaHuWaH], der Herr über alle, für immer und ewig gepriesen!

Die Pfäfflin-Übersetzung:

„Ja, in deren Reihen die Väter standen, aus denen … [der Messias] nach Seiner menschlichen Seite stammt.- Der über alles erhabene Gott sei gelobt in Ewigkeit!

Übersetzung von Ludwig Thime:

„Zu diesem Volke gehören ja auch die Erzväter. Diesem Volke entstammt … [der Messias] seiner irdischen Abkunft nach. Dem allwaltenden Gott sei Lob und Dank in alle Ewigkeit!

Übersetzung von Oskar Holtzmann:

„von denen der Messias dem Fleische nach stammte. Der Gott, der über allem steht, sei gepriesen in Ewigkeit.

Zürcher-Bibel 1931

„denen die Väter angehören und von denen … [der Messias] dem Fleische nach herstammt. Gott, der da über allem ist, sei gepriesen in Ewigkeit!

Übersetzung von Curt Stage:

„denen die Erz-Väter angehören, der deren Mitte der Messias stammt. Welche Wohltaten von Gott !! Für sie sei Gott, der über allem waltet, gepriesen in Ewigkeit! Amen.“

Interlinear-Übersetzung (Wort-für-Wort Übersetzung aus dem Griechischen):

„deren die Väter [angehören] und von denen der Messias im Blick auf das nach [dem] Fleisch [stammt]. Der Seiende über allem Gott gepriesen in die Ewigkeiten!“

Die Englische Bibel „Revised Standart Version“:

“to them belong the patriarchs, and of their race, according to the flesh, is the … [Messiah]. God who is over all be blessed for ever.

Diese Bibelübersetzer folgen der logischen und in sich stimmigen fundamentalen Wahrheit, dass unser Himmlische Vater, der alleinige allmächtige Gott ist.

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitriniät

 

 


Fragezeichen"Ich und der Vater sind eins" (Johannes 10,30). Hier steht nicht "Einer"! Als Neutrum bezeichnet "eins" die Harmonie einer Gemeinschaft und nicht etwa, dass es eine einzige Person ist oder zwei Personen, die völlig identisch sind, ohne den kleinsten Unterschied. Später verwendet Jahuschuah selbst diese Worte und widerlegt damit die Vorstellung der Trinitarier: Er betet darum, dass seine Nachfolger "eins seien", so wie Er und sein Vater "eins sind":

Und Ich habe die Herrlichkeit, die Du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie Wir eins sind“. (Johannes 17:22)

Wenn es heißt, dass auch wir „eins sein sollen“ bedeutet es dann, dass wir als eigenständige Person nicht mehr existieren? Oder bedeutet es, dass wir zwar eine eigenständige Person bleiben, aber völlig identisch mit dem Allmächtigen sind? Sicherlich nicht. Der Messias und Sein Vater sind insofern "eins", als der Sohn in vollkommener Übereinstimmung mit Seinem Vater ist. Sie sind eines Geistes, teilen die gleichen Ziele und Werte, so wie es auch bei Menschen der Fall sein kann.

„Wandeln wohl zwei miteinander, es sei denn, dass sie übereingekommen sind?“ (Amos 3,3)

Das Eins-Sein oder Einig-Sein zwischen dem Vater und dem Sohn ist unbedingt erforderlich, sonst könnte Jahuschuah niemals Seinen Vater JaHuWaH so perfekt repräsentieren. Und so bestätigte unser Erlöser:

„Wer Mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.“ (Johannes 14,9)

Am Rande bemerkt: Hier wird auch wieder, wie an allen anderen Bibelstellen deutlich, dass Jahuschuah hier nicht sagt: „Wer Mich gesehen hat, der hat den Vater und den heiligen Geist gesehen“. Müsste Er dies aber nicht sagen, wenn es drei gleich allmächtige Götterpersonen in der Trinität „Gott Vater, Gott Sohn und Gott heiliger Geist“ geben würde?

„Und Ich bin nicht mehr in der Welt; diese aber sind in der Welt, und Ich komme zu Dir. heiliger Vater, bewahre sie in Deinem Namen, die Du Mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie Wir! […] auf dass sie alle eins seien, gleichwie Du, Vater, in Mir und Ich in Dir; auf dass auch sie in Uns eins seien, damit die Welt glaube, dass Du Mich gesandt hast. Und ich habe die Herrlichkeit, die Du Mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie Wir eins sind, Ich in ihnen und Du in Mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen, und damit die Welt erkenne, dass Du Mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie Du Mich liebst.“ (Johannes 17,11.21-23)

Der Vater und der Sohn sind zwei getrennte Wesen, JaHuWaH der Allmächtige und Sein göttlicher Sohn Jahuschuah, der aus dem Vater hervorgegangen ist. Diese zwei treten durch die gesamte Bibel hindurch auf, niemals aber der „dritte Gott heiliger Geist“. Der heilige Geist ist der Geist des Vaters. Denselben Geist hat auch der Sohn, denn sie sind eins im Geist. Dieser heiligen Geist sollte auch in uns Gestalt annehmen:

„Wer aber dem [Messias] anhängt, ist ein Geist mit Ihm.“ (1. Korinther 6,17)

„Denn durch Ihn haben wir beide den Zutritt zu dem Vater in einem Geist.“ (Epheser 2,18)

„Ich bin mit … [dem Messias] gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich selbst, sondern … [der Messias] lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn … [JaHuWaHs], der mich geliebt und Sich selbst für mich hingegeben hat.“ (Galater 2,20)

„… damit ihr einmütig, mit einem Mund den Gott und Vater unseres … [Erlösers Jahuschuah, den Messias] lobt.“ (Römer 15,6)

 

Siehe hierzu auch:

Das Wort war Gott“ Johannes 1,1 – eine Beweis für die Trinität?

Ist der Messias Jahuschuah gleicher Gott, wie der Vater?"

War der Messias bereits der Sohn des Allmächtigen JaHuWaH bevor Er auf die Erde kam?

 

 

 

Fragezeichen„Thomas antwortete und sprach zu Ihm: Mein Herr und Mein Gott!“ (Johannes 20,28)


Dadurch, dass der heilige Name unseres Himmlischen Vaters in den Bibeln frühzeitig ausgemerzt wurde, wird überhaupt nicht mehr deutlich, wann tatsächlich der Allmächtige Vater gemeint ist und wann von Seinem Sohn die Rede ist. Auch Menschen, die von JaHuWaH über Sein Volk als Führer eingesetzt wurden, werden mit Elohim bezeichnet. Dieses Wort „Gott“ in dem obigen Vers muss genauso ausgelegt werden wie das Wort Gott in folgendem Vers:

„Und er [Aaron] soll für dich [Mose] zum Volk reden; und es wird geschehen, er wird dir zum Mund sein, und du [Mose] wirst ihm zum Gott [elohim] sein.“ (2. Mose 4,16)

Hier setzt JaHuWaH Mose als „Gott“ über Aaron ein. Genauso hat JaHuWaH Seinen Sohn über uns zum „Gott“ eingesetzt. Denn Er hat für uns die Erlösung erwirkt, deshalb hat Ihn der Vater „auch über alle Maßen erhöht“ (Philipper 2,9). Aber auch andere Menschen im Alten Testament werden als Elohim bezeichnet, weil JaHuWaH ihnen Vollmacht über andere Personen gegeben hat. Siehe auch Psalm 82,6 oder Johannes 10,34.

Eloha (Einzahl) oder Elohim (Mehrzahl) kann in der Bibel also auch „Führer“ oder „Führungskraft“ bedeutet. Der Gott als Herrscher über alleund alles ist aber nur EINER: JaHuWaH, der Allmächtige, der Vater. Und so ist Er auch der Gott unseres Erlösers Jahuschuah:

„Der Gott und Vater unseres … [Erlösers Jahuschuah, des Messias], der gelobt sei in Ewigkeit, Er weiß, dass ich nicht lüge.“ (2.Korinther 11,31)

„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres … [Erlösers Jahuschuah, des Messias], der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in dem Messias, wie Er [der Vater] uns in Ihm [der Sohn] auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos vor Ihm [dem Vater] seien in Liebe. Er hat uns vorherbestimmt zur Sohnschaft für sich Selbst durch … [Jahuschuah, dem Messias], nach dem Wohlgefallen Seines [des Vaters] Willens“. (Epheser 1,3-5)

„dass der Gott unseres … [Erlösers Jahuschuah, des Messias], der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis Seiner selbst“. (Epheser 1,17)

„Ich fahre auf zu Meinem Vater und eurem Vater, zu Meinem Gott und eurem Gott.“ (Johannes 20,17b)

„Gott“ oder „Elohim“ sind nur Titel, die nicht nur auf den Allmächtigen hinweisen. Wenn im Alten Testament von Elohim gesprochen wird, dann folgt meist der Zusatz JHWH (JaHuWaH). Leider wurde dieser heilige Name mit einem weiteren heidnischen Titel „HERR“ ersetzt. „Herr“ bedeutet soviel wie Baal oder Baalim – ein Götze.

 

Siehe hierzu auch:

Unser Schöpfer -  Wie ist Sein Name und wie der Name Seines Sohnes,
weißt du es?

Das Wort war Gott“ Johannes 1,1 – eine Beweis für die Trinität?

Im Schöpfungsbericht steht „Elohim“, die Pluralform von „Gott“. Offenbart dies einen dreieinigen Gott?

Wer hat die Welt erschaffen?

 

 



Mann im GebetAus der Heiligen Schrift ist nicht zu erkennen, dass Jahuschuah, der Sohn des Allmächtigen JaHuWaH, in gleicher Weise angebetet wird, wie der Vater. Unser Erlöser verweist bezüglich der Anbetung immer auf Seinen Vater:

„Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Was auch immer ihr den Vater bitten werdet in Meinem Namen, Er wird es euch geben! Bis jetzt habt ihr nichts in Meinem Namen gebeten; bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude völlig wird!“ (Johannes 16,23-24)

Wir werden gelehrt, zum Vater im Namen des Sohnes zu beten. Denn Jahuschuah, der Sohn, ist unser Vermittler beim Vater. Auch im bekannten „Vater unser“ zeigte der Heiland den Jüngern und auch uns, wie wir beten sollen. Das Gebet ist wiederum an den Himmlischen Vater gerichte - im Namen des Sohnes. Der Messias ermutigt aber auch zum freien und persönlichen Gebet:

„Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die Ihn bitten!“ (Matthäus 7,11)

„Gott [JaHuWaH] aber, wird Er nicht Seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu Ihm rufen, auch wenn Er Langmut mit ihnen übt?“ (Lukas 18,7; Menge-Übersetzung)

Wenn es in der Bibel um Anbetung geht, handelt es sich im Grunde immer um das Gebet zum Vater JaHuWaH. Auch Johannes 14,14 macht dies deutlich:

„Wenn ihr etwas bitten werdet in Meinem Namen, so werde Ich es tun.“


Auch hier geht das Gebet zum Vater. Leider gibt es ein paar wenige Bibelübersetzungen, wo es heißt: „was ihr Mich bitten werdet…“ Das ist jedoch eine Fehlübersetzung. Das „mich“ steht im Grundtext nicht. Allerdings ist es Jahuschuah selbst, der auf das Gebet zum Vater hin handelt, was im vorherigen Vers deutlich wird:

„Und alles, was ihr bitten werdet in Meinem Namen, das will Ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn.“ (Johannes 14,13)

Das Gebet zum Vater im Namen des Sohnes gilt auch nach Jahuschuahs Himmelfahrt. Denn Er spricht in diesen Versen vom Gebet in der Zukunft, wenn Er nicht mehr auf der Erde weilt. Das wird in den darauffolgenden Versen Johannes 14 deutlich, wo der Messias den Jüngern verspricht, den Heiligen Geist zu senden, wenn Er nicht mehr persönlich unter ihnen weilen wird (Vers 18).

infoBezüglich Gebetshaltung/Handgeste beim Gebet: Es mag viele Überraschen, aber das "Händefalten" oder die "zusammengelegten Hände" sind in der gesamten Bibel nicht zu finden. Das Falten der Hände beim Gebet entspringt der christlichen Tradition. Es könnete einen heidnischen Ursprung haben. Das Pierer's Universal-Lexikon schreibt zu diesem "Brauch":

"Einige leiten ihn von der Sitte der Gladiatoren her, welche die Hände über die Brust kreuzten od. falteten zum Zeichen, dass sie sich für Besiegte erklärten. [...] Wann diese Sitte in der christlichen Kirche aufgekommen ist, weiß man nicht; das früheste Zeugnis dafür ist Papst Nikolaus I."

Hinduistische GebetsgesteDer Brauch der zusammengelegten Hände, auch als "Betende Hände" (vgl. Dürer-Gemälde) bekannt, haben eine starke Ähnlichkeit mit heidnischen Religionen, wie im Hinduismus eines der Gebetsgesten (Mudras), die auch vom hinduistischen Namaste-Gruß bekannt ist.

In der Bibel werden andere Handgesten und Gebetsstellungen beschrieben: kniend (Daniel 6,11; Lukas 22,41; Jesaja 45,23, 1. Könige 8,54, Apostelgeschichte 20,36; 21,5; Offenbarung 4,10), stehend (1. Könige 8,22), mit geöffneten, angehobenen Händen (Psalm 28,2; 63,5; Psalm 141,2), mit erhobenen Armen (Psalm 88,9; Klagelieder 2,19), sich auf das Angesicht werfend, sein Angesicht neigend (Matthäus 26,39 Jahuschuah im Gebet mit Seinem Vater; 1. Mose 24,26). Es ist besonders wichtig, eine hingebungsvolle, demütige Haltung einzunehmen (Jesaja 45,23; Offenbarung 4,10; 1. Könige 8,54; 1. Könige 18,41; Nehemia 8,6). Die Gebetshaltung mit erhobenen Armen ist von den Gebetspraktiken der Charismatik zu unterscheinden. Dort ist es oft sehr laut, es herrscht Chaos und die Anbeter scheinen sich selbst zu erhöhen; von Demut ist oft wenig zu spüren. Esras und Israels Gebet ist ein gutes Beispiel für ein demütiges Gebet mit emporgehobenen Händen:

„Und Esra pries … [JaHuWaH], den großen Gott; und das ganze Volk antwortete mit aufgehobenen Händen: [...] Und sie verneigten sich und beteten … [JaHuWaH] an, das Angesicht zur Erde gewandt.“ (Nehemia 8,6) 

Auch das 16. Johanneskapitel zeigt klar, dass auch nach der Himmelfahrt nur der Vater angebetet wird, wie bereits in den obig angeführten Versen 23 und 24 zum Ausdruck kommt.

Solange Jahuschuah noch nicht auferstanden war, beteten die Jünger nicht „in Seinem Namen“, sondern Er lehrte sie nur zu JaHuWaH, dem Vater, zu beten. Nach Seiner Himmelfahrt wurde Jahuschuah als unser Hohepriester im Himmlischen Heiligtum tätig und fungiert seither als unser Mittler, weshalb sich die Gebete der Jünger änderten: Sie sollten nun in „Seinem Namen“ zum Vater beten.

„Bis jetzt habt ihr nichts in Meinem Namen gebeten; bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude völlig wird!“ (Johannes 16,24)

Den persönlichen Glauben an den Tod Jahuschuahs für unsere Sünden zeigen wir, indem wir „im Namen Jahuschuahs“ dem Vater um Vergebung bitten. Wir erkennen an, dass der Sohn unsere Sündenschuld für uns bezahlt hat. Wir können nur durch die Vermittlung des Sohnes zum Vater vordringen, solange wir hier auf Erden noch mit der Sünde belastet sind.

„Sagt allezeit Gott [JaHuWaH], dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres … [Messias Jahuschuah].“ (Epheser 5,20)

„Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des … [Messias Jahuschuah] und dankt Gott [JaHuWaH], dem Vater, durch Ihn.“ (Kolosser 3,17)

„Mein Gott [JaHuWaH] aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach Seinem Reichtum in Herrlichkeit in …[dem Messias Jahuschuah].“ (Philliper 4,20)

„Wir danken dem Gott und Vater unseres … [Messias Jahuschuah], indem wir allezeit für euch beten“. (Kolosser 1,3)

Betende HändeEs gibt jedoch auch Bibelverse, die die Anrufung des Namens Jahuschuahs (heidnisch: Jesus) direkt zeigen. Aber auch dann ist JaHuWaH, der Vater, als auch der Sohn gemeint. Denn der Sohn kam in der Herrlichkeit Seines Vaters. Er kam auch im Namen Seines Vaters. Und so ist der Name des Allmächtigen im Namen des Sohnes. JaHuWschuaH bedeutet: JaHuWaH rettet. Wenn man also den Namen Jahuschuahs anruft, dann ruft man den Allmächtigen JaHuWaH an, aber auch den Sohn selbst, da wir nur über Ihn zum Vater kommen können.

„An die Gemeinde Gottes [JaHuWaHs], die in Korinth ist, an die Geheiligten in [Jahuschuah, dem Messias], an die berufenen Heiligen, samt allen, die den Namen unseres … [Messias Jahuschuah] anrufen an jedem Ort…“ (1. Korinther 1,2)

Auch unser Heiland selbst erfüllt uns unsere Bitten zur Verherrlichung des Vaters:

„Und alles, was ihr bitten werdet in Meinem Namen, das will Ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn.“ (Johannes 14,13)

Und so hat sich z.B. Stephanus bei seiner Steinigung direkt an den Sohn gewendet:

„Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach: … [Jahuschuah], nimm meinen Geist auf!“ (Apostelgeschichte 7,59)

Warum konnte Stephanus und ebenso wir unsere Bitten auch direkt an Jahuschuah richten?

Jahuschuah wurde nach Seiner Treue zum Vater bis in den Tod als Mensch hier auf Erden von Seinem Vater, dem Allmächtigen, „erhöht“. Er hat dem Sohn die allerhöchstmögliche Stellung verliehen und Ihm gewisse Vollmachten gegeben, die Er vorher nicht hatte.

„…und in Seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte Er Sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Darum hat Ihn … [JaHuWaH] auch über alle Maßen erhöht und Ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist.“ (Philipper 2,8-9)

„... Die hat Er wirksam werden lassen in dem … [Messias], als Er Ihn aus den Toten auferweckte und Ihn zu Seiner Rechten setzte in den himmlischen Regionen, hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen; und Er hat alles Seinen Füßen unterworfen und Ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben“. (Epheser 1,20-22)

„Denn »alles hat Er Seinen Füßen unterworfen«. Wenn es aber heißt, dass Ihm alles unterworfen ist, so ist offenbar, dass derjenige ausgenommen ist, der Ihm alles unterworfen hat. Wenn Ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der Ihm alles unterworfen hat, damit Gott [JaHuWaH] alles in allen sei.“ (1. Korinther 15,27-28)

„Denn wie der Vater das Leben in Sich selbst hat, so hat Er auch dem Sohn verliehen, das Leben in Sich selbst zu haben. Und Er hat Ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil Er der Sohn des Menschen ist.“ (Johannes 5,26-27)

Weil Jahuschuah Sich selbst unvorstellbar tief erniedrigt hat, hat Ihn JaHuWaH, der Vater, hoch über Seine vorherige Stellung erhöht.

„Diesen hat [JaHuWaH] zum Fürsten und Retter zu Seiner Rechten erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu gewähren.“ (Apostelgeschichte 5,31)

Ohne Seinen Sohn wäre keine Erlösung der Menschen möglich! Er ist unser Heiland und Erretter. Weil Jahuschuah die Sünde überwunden hatte, deshalb wurde Er erhöht, zur Rechten des Vater auf dem Thron zu sitzen. Wenn auch wir die Sünde DURCH Jahuschuah überwinden, dürfen auch wir uns auf den Thron neben unseren Erlöser setzen:

„Wer überwindet, dem will Ich geben, mit Mir auf Meinem Thron zu sitzen, so wie auch Ich überwunden habe und Mich mit Meinem Vater auf Seinen Thron gesetzt habe.“(Offenbarung 3,21)

Wir dürfen also auch den Sohn im Gebet anrufen, weil Ihn Sein Vater über alles erhöht hat und Er zu unserem „Haupt“ geworden ist. Er ist das „Haupt der Gemeinde“ und bringt unsere Bitten zum Vater.

„… denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der … [Messias] das Haupt der Gemeinde ist; und Er ist der Retter des Leibes. Wie nun die Gemeinde sich dem …[Messias] unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem. Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der… [Messias] die Gemeinde geliebt hat und Sich selbst für sie hingegeben hat“. (Epheser 5,23-25)

„…und Er [der Vater] hat alles Seinen Füßen unterworfen und Ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben“. (Epheser 1,22)

„Und Er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde, Er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit Er in allem der Erste sei.“ (Kolosser 1,18)

In den Sendschreiben an die sieben Gemeinden in der Offenbarung (Kapitel 2+3) spricht der erhöhte Sohn Jahuschuah Seine Gemeinden an. Die einen ermahnt Er, die andere lobt Er und wieder andere tadelt Er. Er tut dies, weil Er für Seine Gemeinden verantwortlich ist, denn JaHuWaH hat Ihn zum Haupt dieser Gemeinden gesetzt.

infoAls Jahuschuah in diese Welt durch Maria geboren wurde, fragten die Könige aus dem Morgenland: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben Seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um Ihn anzubeten!“ (Matthäus 2,2). Hier sollte es sicherlich nicht „anbeten“ in dem Sinne heißen, wie der Allmächtige angebetet wird. Denn zu diesem Zeitpunkt war der Sohn JaHuWaHs ganz Mensch und noch ein Baby. Es gibt auch viele Bibel-Übersetzungen, wo es nicht heißt: „anzubeten“, sondern: „um ihm zu huldigen“ (Elberfelder und Albrecht), „um ihm unsere Huldigung darzubringen“ (Menge-Übersetzung).

Grundsätzlich bitten wir den Vater im Namen Jahuschuahs, des Sohnes, der für uns vermittelt. Wir bitten aber auch direkt den erhöhten Sohn, der vom Vater die Vollmacht erhalten hat und durch den der Vater mit Seinem Heiligen Geist wirkt (Apostelgeschichte 2,33). Der Sohn hört die Bitten und setzt sich für uns beim Vater ein.

Als Führer und Oberhaupt ist Er für Seine Gemeinde verantwortlich und herrscht über sie. Da unser Haupt, bzw. unser König, nicht mehr auf Erden weilt, können wir unser Anliegen Ihm im Gebet darbringen. Durch Ihn fließt JaHuWaHs Gnade und Kraft zu uns (1. Korinther 1,4). JaHuWaH ist die Quelle und Jahuschuah der Kanal, der von Seinem Vater zu uns und umgekehrt fließt.

“Sagt allezeit ... [JaHuWaH], dem Vater, Dank für alles,
in dem Namen unseres … [Erlösers Jahuschuah, dem Messias],
[…]
damit der Vater euch gibt,
was auch immer ihr Ihn bitten werdet in Meinem Namen.“

(Epheser 5,20; Johannes 15,16b)

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität

FragezeichenDie Trinitätslehre leugnet die buchstäbliche Sohnschaft und den vollkommenen Tod des Messias. Denn demnach ist der göttliche Sohn ein Teil von Gott selbst oder einer von den drei Personen der Dreieinigkeit und kann damit nicht sterben, weil Gott nicht sterben kann. Der lateinische Kirchenlehrer und Trinitarier Augustin (354-430 n. Chr.) schrieb:

„Kein toter Mensch kann sich selbst auferwecken. Er [der Messias] allein war imstande sich selbst aufzuerwecken, welcher – obwohl sein Körper tot war – nicht tot war. Denn er hat das, was tot war wieder auferweckt. Er hat sich selbst auferweckt, der in sich selbst am Leben war, doch in seinem Körper, den er auferweckt hat, tot war. Denn nicht nur allein der Vater von dem gesagt wurde durch den Apostel: ‚Darum hat ihn auch Gott erhöht …‘, hat den Sohn auferweckt, sondern auch der Herr hat sich selbst auferweckt, d.h. seinen Körper.“ (Nicene & Post-Nicene Fathers, Serie 1, Bd. 6, S. 656, St. Augustine, „Sermons on Selected Lessons of the New Testament“).


Ein toter Mensch kann sich tatsächlich nicht selbst von den Toten auferwecken. Nachdem Jahuschuah von den Toten auferweckt wurde und gen Himmel zu Seinem Vater aufgefahren war, sagte Er: „Ich war tot.“ (Offenbarung 1,18)

An keiner Stelle in der Bibel steht, dass Jahuschuah sich selbst aus den Toten auferweckte. Es gibt aber zahlreiche Bibelstellen, die aussagen, dass der Vater Ihn von den Toten erweckte.

Lies hierzu bitte die ausführliche Antwort auf die Frage: Ist der Sohn JaHuWaHs unsterblich? Ist der Messias am Kreuz gestorben? Oder konnte Er gar nicht sterben, da Er Gott selbst ist oder ein gleich allmächtiger Gott von Dreien?

Die Trinität, auch Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit genannt, geht von dem Konzept aus, dass der Gott der Bibel aus drei getrennten Wesen besteht, die doch “eins” sind, weil sie in ihren Zielen, Plänen und Absichten vollkommen übereinstimmen. „Gott“ ist demnach kein Individuum, sondern eine Gruppe von drei Wesen/Personen. Demnach gibt es auch keinen wirklichen, buchstäblichen Sohn. Der buchstäbliche, tatsächliche Tod des Sohnes wird geleugnet, denn man geht davon aus, dass alle drei dieser göttlichen Personen vollkommen identisch und gleich mächtig sind. Somit kann auch keine von ihnen sterben.

Zum Unterschied von Trinität (Dreieinigkeit/Dreifaltigkeit) und Modalismus (den manche mit der Dreifaltigkeit verwechseln) siehe: Was ist der Unterschied zwischen Modalismus und Trinität/Trithesimus?

 

 

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