Die Schöpfung„Wer stieg zum Himmel empor und fuhr herab? Wer fasste den Wind in Seine Fäuste? Wer band die Wasser in ein Kleid? Wer richtete alle Enden der Erde auf? Was ist Sein Name und was ist der Name Seines Sohnes? Weißt du das?“ (Sprüche 30,4)


Hier wird bereits unmissverständlich vom Schöpfer JaHuWaH gesprochen und von Seinem Sohn Jahuschuah. Von Seinem Sohn wird weiter berichtet:

„Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. Denn in Ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch Ihn und für Ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.“ (Kolosser 1,15-17)

Der Allmächtige ist JaHuWaH, der Vater. Durch und für Seinen göttlichen Sohn Jahuschuah hat Er die Welt erschaffen. Und so ist der folgende Vers sehr aufschlussreich, wo es heißt:

„Und Gott [JaHuWaH] sprach: Wir wollen Menschen machen nach Unserem Bild, Uns ähnlich…“ (1. Mose 1,26a; Schlachter 1951)

Hier spricht JaHuWaH zu Seinem einziggeborenen, göttlichen Sohn. Er war in alle Vorhaben JaHuWaHs eingeweiht. Der Plural „uns“ kann sich hier nur auf den Vater und den göttlichen Sohn beziehen. Hier ist kein heiliger Geist als dritte Person beteiligt. Dies ist an dieser Stelle der heiligen Schrift genauso wenig zu entnehmen wie an irgendeiner anderen. (Siehe auch: "Im Schöpfungsbericht steht „Elohim“, die Pluralform von „Gott“. Offenbart dies einen dreieinigen Gott?

Jahuschuah bestätigt in Sprüche 8, dass Er bei der Schöpfung dabei war, ja dass Er sogar die Himmel und die Erde mitgestaltet hat – Ihn hat der Vater zum Baumeister über die gesamte Schöpfung gesetzt:

„… [JaHuWaH] besaß Mich [den Messias] am Anfang Seines Weges, ehe Er etwas machte, vor aller Zeit.Als Er die Erde noch nicht gemacht hatte und die Fluren, die ganze Summe des Erdenstaubes, als Er den Himmel gründete, war Ich dabei; als Er einen Kreis abmaß auf der Oberfläche der Meerestiefe, als Er die Wolken droben befestigte und Festigkeit gab den Quellen der Meerestiefe; als Er dem Meer Seine Schranke setzte, damit die Wasser seinen Befehl nicht überschritten, als er den Grund der Erde legte, da war Ich Werkmeister bei Ihm, war Tag für Tag Seine Wonne und freute Mich vor Seinem Angesicht allezeit.“ (Sprüche 8,22-30)


JaHuWaH hatte also einen Mitarbeiter, der mit allen Seinen Ratschlüssen völlig vertraut und eingeweiht war. Es ist Sein eingeborener Sohn. Der Messias war es auch, der am „Rat des Friedens“ beteiligt ist, der nur aus dem Vater und dem Sohn besteht:

„… und der Rat des Friedens wird zwischen Ihnen Beiden sein.“ (Sacharja 6,13; Elberfelder 1905)

Der Prophet Jesaja eröffnete den Menschen den „Rat des Friedens“ etwas genauer:

„Und es wird ein Zweig hervorgehen aus dem Stumpf Isais und ein Schössling hervorbrechen aus seinen Wurzeln. Und auf Ihm wird ruhen der Geist … [JaHuWaHs], der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht … [JaHuWaHs]. Und Er wird Sein Wohlgefallen haben an der Furcht … [JaHuWaHs]. Er wird nicht nach dem Augenschein richten, noch nach dem Hörensagen Recht sprechen, sondern Er wird die Armen mit Gerechtigkeit richten und den Elenden im Land ein unparteiisches Urteil sprechen. Er wird die Erde mit dem Stab seines Mundes schlagen und den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen töten.“ (Jesaja 11,1-4)

Und so geschah es. Das „Geheimnis von den Ewigkeiten her, das in JaHuWaH verborgen war, der alles erschaffen hat durch Jahuschuah, dem Messias“ wurde offenbar, den Rat „den ER gefasst hat in Jahuschuah, dem Messias“ (Epheser 3,8-12). Das „Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns“ und „durch das Wort ist alles entstanden“ (Johannes 1,1-3). (siehe hierzu "Das Wort war Gott“ Johannes 1,1 – eine Beweis für die Trinität?")

Bei der Schöpfung existierte keine „dritte Person der Gottheit“. Darum werden auch in der letzen Zeit der Erdgeschichte alle Menschen aufgefordert, den allmächtigen Schöpfer anzubeten – nicht drei Götter!

„Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde Seines Gerichts ist gekommen; und betet Den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!“ (Offenbarung 14,6-7)

„So gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater [JaHuWaH], von dem alle Dinge sind und wir für Ihn; und einen … [Erlöser Jahuschuah, den Messias], durch den alle Dinge sind, und wir durch Ihn.“ (1. Korinther 8,6)

„Wenn aber unser Evangelium verhüllt ist, so ist es bei denen verhüllt, die verlorengehen; bei den Ungläubigen, denen der Gott dieser Weltzeit die Sinne verblendet hat, sodass ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Messias nicht aufleuchtet, welcher Gott [JaHuWaHs] Ebenbild ist.“ (2.Korinther 4,3-4)

Der Vater ist derjenige, der alles plant und alles in Auftrag gibt, Sein Geist hat den Entwurf für die Schöpfung ersonnen; die Schöpfung selbst hat Er zusammen mit Seinem Sohn ausgeführt, dieser ist der „Werkmeister“ (Sprüche 8,30). Es war keine dritte Gottesperson anwesend.

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität

 


FragezeichenBitte lies hierzu die Ausführungen zur Frage „Wird der Messias Jahuschuah angebetet?"


Zur Frage, ob auch der Heilige Geist angebetet wird, lies bitte „Wer ist der dritte "Gott Heiliger Geist“? Wer wollte sein wie Gott?

Nirgends in der Heiligen Schrift gibt es auch nur eine einzige Stelle, wo zum dritten „Gott Heiliger Geist“ gebetet wird. Hier bedarf es keiner Auslegung, denn solche Bibelstellen gibt es schlichtweg nicht. Es ist eine ungeheuerliche Irreführung der Menschen durch Satan.

 

 

 

 

INHALT

 

Definition und Ursprung
Die Dreieinigkeit

Gemäß der Trinitätslehre besteht „Gott“ aus drei Personen oder drei „Hypostasen“. Somit gibt es den „Gott Vater“, den „Gott Sohn“ und den „Gott Heiliger Geist“. Alle drei sind dennoch eins. Das Brockhaus Konversations-Lexikon gibt folgende Definition der Dreieinigkeit unter dem Stichwort „Trinität“ (gekürzt):

„Trinität (vom lat. Trinitas), deutsch Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit, in der Kirchensprache die Dreiheit göttlicher Personen in der Einheit des göttlichen Wesens. Die Kirchengeschichte lässt das in der rezipierten Lehre aller größeren christl. Kirchengemeinschaften festgehaltene Dogma von der T. erkennen als ein nur sehr allmählich zustande gekommenes Kompromiss zwischen dem ursprünglichen monotheistischen Gottesglauben unter immer festere Formen annehmenden Betrachtung Christi als eines göttlichen Wesens. Alle Möglichkeiten, beides zusammen zu denken, sind in den kirchlichen Kämpfen um dieses Dogma versucht worden. Schließlich hat die Form den Sieg behalten, die sowohl Christi Gottheit als den monotheistischen Gottesbegriff dadurch festhielt, dass sie in letzterem eine Mehrheit einander völlig gleichstehender Personen unterschied und den damit sich ergebenden Widerspruch für ein im Wesen der Gottheit liegendes Mysterium erklärte. Das älteste Judenchristentum hielt an der göttlichen Einheit oder „Monarchie“ und der wesentlichen Menschheit Christi fest. Auch der Apostel Paulus kennt die Trinitätslehre noch nicht.

… Im Laufe des 3. Jahrh. gewann diese Meinung [die Lehre vom Logos als „ewige Zeugung“ des Sohnes von seiten des Vaters] alltenthalben die Oberhand, und nur darüber war Streit, ob der Sohn in demselben Sinne Gott heißen könne wie der Vater … Die zu Nicäa [325 u.Z.] noch nicht ausgesprochene Gleichstellung des Heiligen Geistes mit Vater und Sohn wurde auf der Synode zu Konstantinopel (381) angebahnt und dann bald zur herrschenden kath. Lehre erhoben. Der im vollendeten Trinitätsdogma liegende Widerspruch wurde schließlich durch die abendländ. Theologie zur vollsten Bestimmtheit entwickelt. Am schärfsten im sog. Athanasianischen Symdolum (s.d) zusammengefasst und von der mittelalterlichen Kirche als göttliche Offenbarung hingenommen. Zwar versuchte die Scholastik eine Zeit lang das Geheimnis dem Denken begreiflich zu machen, gelangt dabei aber nur bald zu völliger Dreigötterei, bald zur sabellianischen Aufhebung wirklicher Unterschiede in Gott. Die Reformation des 16. Jahrh. nahm die Trinitätslehre als das Fundament alles Christenglaubens in ihre sämtlichen Bekenntnisschriften herüber und verfolgte jede Abweichung davon als ärgste Ketzerei selbst mit blutiger Gewalt. (S. Servet). Dennoch ging schon in der Reformationszeit aus der neubelebten Kritik der überlieferten Kirchenautorität die Gründung einer eigenen „unitarischen“ Kirchengemeinschaft hervor, die die T. verwarf. …“

Demgemäß hat sich die Trinitätslehre erst im 3. bis 4. Jahrhundert nach Chr. entwickelt. Es war die Zeit, als die apostolische und die heidnische Lehre miteinander vermischt wurden. Das Konzil von Nicäa wurde 325 u.Z. von dem römischen Kaiser Konstantin einberufen, der 321 v. Chr. bereits mit seinem Sonntagsgesetz den falschen Sabbat einführte und per Gesetz den heidnischen Sonnenkalender festsetzte, wonach dieser falsche Sabbat bestimmt wurde.

 

Das kirchliche Dogma der Trinität

Die Trinität hat keine biblische Grundlage, sondern ist vielmehr ein Dogma. Was ist ein Dogma? Das Brockhaus Lexikon und Wörterbuch definiert ein Dogma wie folgt:

„Dogma (griech.: ‚Meinung‘), Lehrsatz, Glaubenssatz; übertragen: Eine Überzeugung, die nicht durch einen Beweis, sondern durch autoritative (Konzil, Kaiser, Papst) Erklärung gesichert ist.“

Das Dogma ist ein religiöser Grundsatz, der innerhalb der Kirche absolute Gültigkeit hat. Mit Dogmen wird der Gläubige angehalten, das selbständige Denken abzuschalten und den Kirchenmännern und Päpsten zu überlassen. In dem Werk Kompendium der Kirchengeschichte von Karl Heussi werden unter § 17 Dogmen im Zusammenhang mit der Trinität erklärt:

„Dogmen im engeren Sinn sind die von der Kirche feierlich (auf Synoden) zur Norm erhobenen Glaubenslehren, ohne deren Anerkennung der einzelne des ewigen Heils verlustig geht. Das NT kennt keine eigentlich trinitarischen Aussagen, keine Spekulation über das gegenseitige Verhältnis der drei „Personen“ der Gottheit. Matthäus 28,19 ist kein echtes Herrenwort!“

Im Katholischen Katechismus wird dargelegt, wie es zur Formulierung des Trinitätsdogmas kam:

"Um das Trinitätsdogma zu formulieren, musste die Kirche mit Hilfe von Begriffen aus der Philsophie - 'Substanz', 'Person' oder 'Hyostase', 'Beziehung' - eine geeignete Terminologei entwickeln. Dadurch unterwarf sie den Glauben nicht menschlicher Weisheit, sondern gab diesen Begriffen einen neuen, noch nicht dagewesenen Sinn, damit sie imstande wären, das unaussprechliche Mysterium auszudrücken."

Der Ursprung des Dogmas der Dreieinigkeit ist die Katholische Kirche. Es basiert auf dem Athanasianischen Glaubensbekenntnis, benannt nach dem Kirchenvater Athanasius (295-381). Eine noch präzisere Formulierung wurde im 7. Jahrhundert vorgenommen. Dieses athanasianische Glaubensbekenntnis ist bis heute bindend, nicht nur für Katholiken, sondern für alle Protestanten, die die der ökumenischen Bewegung zugehörig sein wollen. Es lautet:

"Wer da selig werden will, der muss vor allem den katholischen Glauben festhalten. Jeder, der diesen nicht unversehrt und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verloren gehen. Dies aber ist der katholische Glaube:

Wir verehren den einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit, ohne Vermischung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit.

Denn eine andere ist die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes; eine andere die des Heiligen Geistes. Aber der Vater und der Sohn und der Heilige Geist haben nur eine Gottheit, die gleiche Herrlichkeit, gleichewige Majestät. Wie der Vater ist, so ist der Sohn und so der Heilige Geist: Ungeschaffen der Vater, ungeschaffen der Sohn, ungeschaffen der Heilige Geist. Unermesslich der Vater, unermesslich der Sohn, unermesslich der Heilige Geist. Ewig der Vater, ewig der Sohn, ewig der Heilige Geist. Und doch sind es nicht drei Ewige, sondern ein Ewiger, wie es auch nicht drei Ungeschaffene oder drei Unermessliche sind, sondern ein Ungeschaffener und ein Unermesslicher. Ebenso ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn, allmächtig der Heilige Geist. Und doch sind es nicht drei Allmächtige, sondern ein Allmächtiger. So ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott. Und doch sind es nicht drei Götter, sondern ein Gott. So ist der Vater Herr, der Sohn Herr, der Heilige Geist Herr. Und doch sind es nicht drei Herren, sondern ein Herr. Denn wie uns die christliche Wahrheit zwingt, jede Person einzeln für sich als Gott und als Herrn zu bekennen, so verbietet uns der katholische Glaube, von drei Göttern oder Herren zu sprechen. Der Vater ist von niemandem gemacht noch geschaffen noch gezeugt. Der Sohn ist vom Vater allein, nicht gemacht noch geschaffen, aber gezeugt. Der Heilige Geist ist vom Vater und vom Sohn, nicht gemacht noch geschaffen noch gezeugt, sondern hervorgehend. Es ist also ein Vater, nicht drei Väter, ein Sohn, nicht drei Söhne, ein Heiliger Geist, nicht drei Heilige Geister. Und in dieser Dreifaltigkeit ist nichts früher oder später, nichts größer oder kleiner, sondern alle drei Personen sind einander gleichewig und gleichrangig, so dass in allem, wie bereits oben gesagt worden ist, die Dreifaltigkeit in der Einheit und die Einheit in der Dreifaltigkeit zu verehren ist.

Wer also selig werden will, soll diese Auffassung von der Dreifaltigkeit haben.

Im Handbook for Today’s Katholic (Handbuch für den Katholiken von Heute) heißt es auf Seite 16:

„Das Geheimnis der Dreieinigkeit ist die zentrale Lehre des katholischen Glaubens. Auf ihr basieren all die anderen Lehren der Kirche.“


Gegenstimmen - von der Inquisition verfolgt

Die Trinität hielt sich das ganze düstere Mittelalter hindurch. Die Protestanten haben diese Lehre übernommen oder haben diesbezüglich versäumt zu reformieren. Erst lange Zeit nach der Festsetzung des Dogmas machten einige Theologen Zweifel an dieser Lehre öffentlich. Ein bekannter Gegner der Dreieinigkeit war der Arzt und Isaak Newton Theologe Miguel Servet (Servetus, Serveto). In Straßburg erschien 1531 sein erstes gegen die Trinität gerichtetes Werk „De trinitatis erroribus“. Um der Inquisition zu entgehen, tauchte er in Frankreich unter und studierte ab 1536 in Paris Medizin. Er wurde wegen Leugnung der Trinität angeklagt und auf den Scheiterhaufen gebracht. Seit dieser Hinrichtung wurden die Antitrinitarier von der "heiligen" Inquisition verfolgt, besonders in Italien. Die Ablehnung dieser Dreieinigkeitslehre war dort besonders stark bei den Befürwortern der Erwachsenentaufe verbreitet, die sich „Täufer“ nannten. Deutsche Täufer, wie Sebastian Franck (1499-1542), waren auch größtenteils überzeugte Antitrinitarier. Auch Wissenschaftler wie Giordano Bruno (1548-1600) und Sir Isaak Newton (1642-1726) glaubten nicht an die Dreieinigkeit. Der Astronom Carl Sagan schrieb über Sir Isaak Newton:

„Außerdem war er bereits früh zu dem Schluss gelangt, der konventionelle christliche Glaube an die Dreieinigkeit sei eine Missdeutung der Heiligen Schrift. … Er war eher ein jüdischer Monotheist aus der Schule des Maimonides. Zu diesem Schluss war er nicht aufgrund so genannter vernünftiger oder skeptischer Erwägungen gelangt, sondern lediglich durch die Lektüre alter Autoritäten. Er war überzeugt, dass die offenbarten Schriften für die durch spätere Fälschungen entstandenen trinitarischen Doktrinen keinen Anhaltspunkt boten. Aber das war ein Geheimnis, das zu hüten er sich verzweifelt mühte.“

Von der Katholischen Kirche und fast allen protestantischen Kirchen und Gemeinschaften besteht die Gottheit aus dem Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist: Ein Gott in drei Personen. Und auch wenn bestimmte Glaubensgemeinschaften gerne betonen, sie würden zwar an die Trinität glauben, jedoch nicht an die Katholische Trinität, so entspricht dies nicht der Wahrheit. (Siehe hierzu: „Verschiedene Kirchen, Ökumene und die Lehre der Dreieinigkeit“ und Was ist der Unterschied zwischen Modalismus und Trinität/Tritheismus). Auch wenn die Katholische Kirche diese Gottheit häufig als Dreifaltigkeit bezeichnet, so ist sie doch in völliger Übereinstimmung mit obiger Definition „Ein Gott in drei Personen“. In einem katholischen Wörterbuch heißt es zur Trinität:

„Die gepriesene Trinität (Dreieinigkeit): Der ein und derselbe Gott in drei göttlichen Personen: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Es ist ein Gott, der sich aus drei getrennten Personen zusammensetzt. Jede dieser Personen ist göttlich, weil jede einzelne Gott ist. Sie alle haben die ein und dieselbe göttliche Natur. Der Vater ist Gott und die erste Person der gepriesenen Trinität. Der Sohn ist Gott und die zweite Person der gepriesenen Trinität. Der Heilige Geist ist Gott und die dritte Person der gepriesenen Trinität.“

 

Zwei Schriftstellen für die Trinität?

Der Begriff „Dreieinigkeit“ oder „Trinität“ taucht in der Bibel nicht auf. Es gibt keinen einzigen Vers in der Bibel, der auf drei Götterpersonen schließen lässt. Es gibt zwei Bibelstellen, die Trinitarier gerne anführen, die das Dogma der Dreieinigkeit beweisen sollen. Diese Verse wurden jedoch entweder erst nach dem dritten Jahrhundert eingefügt (das sog. Komma Johanneum, 1. Johannes 5,7) oder verändert (der Taufbefehl, Matthäus 28,19).

 

Keine biblische Lehre

Katholische sowie protestantische Theologie-Professoren geben zum Teil ganz offen zu, dass das Trinitätsdogma keine biblische Lehre ist:

Die Bibel lehrt die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes nicht. Weder das Wort ‚Dreieinigkeit‘ selbst, noch Begriffe wie ‚einer in dreien‘, ‚drei in einem‘, ‚eines Wesens‘ (oder ‚einer Substanz‘) und ‚drei Personen‘ in Bezug auf GOTT gehören zu dem Wortschatz der Bibel. Die Sprache dieser Lehre ist die Sprache der alten Kirche, die diese aus der klassischen griechischen Philosophie übernommen hat.“

„Es ist verständlich, dass die Wichtigkeit, die dieser Lehre beigemessen wird, bei vielen Laienchristen und Theologiestudenten für Verwirrung sorgt. Sie ist an keiner Stelle der Schrift klar und eindeutig bezeugt. Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes entwickelte sich stufenweise in der Hitze von Auseinandersetzungen, lange nachdem das Neue Testament bereits abgeschlossen war. Die voll entfaltete Lehre von der Dreieinigkeit wurde im vierten Jahrhundert auf zwei großen ökumenischen Konzilien durchbuchstabiert; in Nicäa (325 u.Z.) und Konstantinopel (381 u.Z.).“

„In der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts verliehen drei Theologen aus der Provinz Kapadokien im östlichen Kleinasien der Lehre der Dreieinheit eine klare Formulierung.“

Auch Cyril C. Richardson, Professor der Theologie und überzeugter Trinitarier gibt ehrlich zu:

Ich komme demnach zum Schluss, dass die Lehre von der Dreieinigkeit ein konstruiertes Gedankengebäude ist. Sie versucht verschiedene Probleme zu verknüpfen und sie in eine konstruierte und überlieferte Dreiheit einzupassen. Sie verursacht mehr Verwirrung als Klärung ...   Sie hat für viele Christen dunkle und geheimnisvolle Aussagen aufgeworfen ... Der christlichen Theologie könnte geholfen werden, wenn sie diese Vorgehensweise aufgeben würde und die Unzulänglichkeit dieser mehrdeutigen Begriffe und der Dreiheit klar herausstellen würde, in die sie ihre Lehren traditionsbedingt gezwungen hat. Es gibt aber keine notwendige Dreiheit in der Gottheit.

 

Ein katholischer Theologieprofessor über das Trinitätsdogma

Karl-Heinz-Ohlig - Ein Gott in drei Personen?Ein weiterer bekannter katholischer Theologieprofessor ist Dr. Karl-Heinz Ohlig, der sehr kritisch über die Trinitätslehre in seinem Buch „Ein Gott in Drei Personen – Vom Vater Jesu zum ‚Mysterium‘ der Trinität“ schreibt. Er war bis 2006 Professor für Religionswissenschaft und Geschichte des Christentums an der Universität des Saarlandes. Das Buch ist mittlerweile vergriffen und wird wohl nicht mehr aufgelegt. Deshalb nachfolgend einige Aussagen daraus:

„Trinität ist die Bezeichnung der in altchristlicher Zeit entwickelten Lehre von dem einen Gott, der zugleich ‚Vater‘, ‚Sohn‘ und ‚Geist‘ und somit triadisch ist- in drei Hypostasen oder Personen – , ohne durch diese Dreiheit seine Einheit und Einfachheit zu verlieren. Das Neue Testament kennt noch keine trinitarischen Vorstellungen --- Den ersten ‚lehramtlichen‘ Meilenstein setzte das erste Ökumenische Konzil von Nizäa im Jahre 325, das die Gleichwesenheit des ‚Sohnes‘ mit dem Vater definierte; das zweite ökumenische Konzil, das erste von Konstantinopel im Jahre 381, prädizierte auch dem ‚Heiligen Geist‘ göttliche Würde. Die noch heute verwendete begriffliche Umschreibung der Trinität stammt aus der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts, als der Bischof und Theologe Basilius von Cäsarea die Form von dem Wesen (Usia) in drei Hypostasen schuf…“

Professor Ohlig zeigt klar und deutlich auf, dass die heutige, von der Mehrheit der Kirchen übernommene Trinitätslehre von einem römisch-katholischen Bischof kreiert wurde. Dies geschah erst im vierten Jahrhundert! Weiter schreibt er zu den späteren Theologen, die ohne zu hinterfragen ihre späteren Lehren immer wieder auf diesem Dogma aufbauen:

„Wie zu Zeiten der Scholastik und der Orthodoxien aller Spielarten werden die altkirchlichen Begriffsbestimmungen behandelt, als seien sie nicht hinterfragbar, sondern einfach nur positivistisch zu ‚setzen‘ und dann mit dem Verstand systematisch zu vertiefen. Noch nicht einmal die sattsam bekannten Ergebnisse der Exegese des Neuen Testaments seit der Aufklärungszeit können die Trinitätstheologen stutzig machen; im Gegenteil, sie interpretieren oft das Neue Testament von den späteren Dogmen her. Ähnlich scheinen die unzähligen und oft recht gründlichen Untersuchungen zur Geschichte der Ausbildung des trinitarischen Dogmas noch nicht einmal zu Fragen anzustoßen. Alle Entwicklungen, Sprünge, Brüche werden harmonisierend von den (scheinbar) mit Nizäa und dem Ersten Konzil von Konstantinopel, mit Basilius oder Augustinus feststehenden Resultaten her interpretiert.
Jedenfalls läßt sich beobachten, dass beinahe alle bekannteren Theologen dieses Jahrhunderts und vor allem der neueren Zeit fraglos von dem Glaubenssatz ausgehen, der christliche Gott sei einer in drei Personen. Sie unterscheiden sich untereinander darin, daß bei manchen eine gewisse Verlegenheit in Bezug auf die Zahl Drei zu spüren ist, während andere sie derart ungehemmt herausstellen, daß sachgerecht von einem – wenn auch innerhalb eines Wesens sich abspielenden – Tritheismus, von einem Dreigötterglauben, geredet werden müßte.“

Ohlig zeigt auch das Verständnis-Chaos unter den Trinitäts-Begründern und –Verfechtern auf, die ihre Theorien selbst nicht erklären können.

„Seltsamerweise wird kaum einmal gefragt, wie es denn dazu kommen konnte, dass sich der ererbte jüdische Monotheismus (Ein-Gott-Glaube), den Jesus von Nazareth zweifellos teilte, im Christentum zu einer trinitarischen Auffassung verwandelte, wieso und mit welchem Recht das Christentum vom – angeblich doch normativen – Gottesverständnis Jesu und ‚der zwölf Apostel‘ abgewichen ist. Zwar wird immer wieder beklagt, dass die Trinitätslehre – auf Grund ihrer Kompliziertheit – von den weitaus meisten Christen nur sehr defizient zur Kenntnis genommen werde. Ein Teil der Christen lebe, ohne das Dogma zu bestreiten, so als sei Gott unitarisch einer, die meisten aber seien wohl verkappte Tritheisten. Zwar würden sie, daraufhin befragt, mit Leidenschaft ihren Glauben an den einen Gott hervorheben; in der Praxis aber wenden sie sich im Gebet, je nach Situation, an Vater, Sohn oder Geist wie an drei verschiedene Adressaten oder Subjekte.

 

Schlusswort

Atheisten behaupten: „Es gibt keinen Gott“ und verwerfen damit den allmächtigen Schöpfer des Universums. Der Großteil der Christenheit behauptet: „Es gibt keinen alleinigen Gott, sondern drei gleiche Gottpersonen“ und verwerfen damit JaHuWaHs Gebot, das besagt:

„Ich bin der JaHuWaH, dein Gott der Ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn Ich, der JaHuWaH, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die Mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.“ (2. Mose 20.2-6)

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie Dich, den allein wahren Gott [JaHuWaH], und den Du gesandt hast, … [Jahuschuah, den Messias] erkennen.“ (Johannes 17,3)

„…denn Ich bin vom Himmel herniedergekommen, nicht auf dass Ich Meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der Mich gesandt hat.“ (Johannes 6,38)

Die Trinitätslehre ist ein Spott auf den einen wahren und allmächtigen Schöpfer JaHuWaH, den Vater und Seinen eingeborenen Sohn, der unsere Sünden auf sich nahm und dadurch den Tod erleiden musste. Diese Lehre macht aus dem Himmlischen Vater JaHuWaH und Seinem Sohn drei Götzen, indem zu den beiden gleichrangigen Göttern, noch eine dritte Götterperson „Gott Heiliger Geist“ hinzugefügt wird. Zu Recht fragt sich der katholische Theologieprofessor Karl-Heinz Ohlig, der die Trinität sehr kritisch sieht:

„Wie also ist eine Lehrentwicklung zu legitimieren, die eigentlich erst im zweiten Jahrhundert begann, erst im dritten die Wendung zu einer – gänzlich neuen – immanenten triadischen Aussage fand, im vierten Jahrhundert – mehr schlecht als recht – in Formeln gebracht und im lateinischen Westen wiederum eine gegenüber der bisherigen Geschichte andersartige Variante hervorgebracht hat? Wenn man die Trinitätslehre auf ‚Offenbarung‘ gründet, muß man auch sagen können, wo und auf welcher Stufe denn um alles in der Welt diese Offenbarung erfolgt sei: durch Jesus, durch neutestamentliche Aussagen, durch die Apologeten oder gar Origenes oder Augustinus? Wie auch die einzelnen Etappen zu interpretieren sein mögen, so steht doch fest, daß die Trinitätslehre, wie sie sowohl im Osten wie – erst recht – im Westen am Ende ‚Dogma‘ wurde, keinerlei biblische Grundlage besitzt und auch keine ‚unterbrochene Aufeinanderfolge‘ (continua successio) kennt. Die Behauptung einer Übereinstimmung der verschiedenen Gottesvorstellungen, die mittels der Anwendung des Schemas ‚implizit – explizit‘ gesucht würde hat mit den Tatsachen nichts mehr zu tun. Auch helfen bloß verbale Vorschläge – etwa daß die immanente die ökonomische Trinität einfachhin sei - nicht weiter. Allmählich muß sich die Theologie den Fakten stellen.“

Den Fakten wird sich die Katholische Kirche wohl nicht stellen, ebenso wenig die protestantischen Kirchen, welche nicht nur den Sonntag oder Samstag als Sabbat und den päpstlich-heidnischen Sonnenkalender für die Festsetzung ihrer Gottesdienste übernahmen, sondern sich zusammen mit den Katholiken dem Trinitätsdogma beugen. Das Dogma der Dreieinigkeit ist jedoch die einzige Voraussetzung, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) oder dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) zu werden, und so unter dem Schutz der Mutterkirche zu bleiben. Die einfache Lehre, wie sie noch die Apostel predigten, wird missachtet:

„So gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater [JaHuWaH], von Dem alle Dinge sind und wir für Ihn; und einen … [Erlöser Jahuschuah, den Messias], durch Den alle Dinge sind, und wir durch Ihn.“ (1. Korinther 8,6)

„Du glaubst, dass Gott einer ist, du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern.“ (Jakobus 2,19)

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität



Diese Bibelstelle wird auch sehr gerne von Trinitariern herangezogen, um einen dreieinigen Gott – d. h. drei göttliche Personen in der Gottheit – zu beweisen. Heute ist jedoch zweifelsfrei nachgewiesen, dass der Vers in 1. Johannes 5,7 im Mittelalter von der Katholischen Kirche hinzugefügt wurde. Diese Bibelstelle lautet in der Schlachter 2000:

„Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist, und diese drei sind eins; und drei sind es, die Zeugnis ablegen auf der Erde: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei stimmen überein.“

Achtung Fälschung!
Es ist heute unzweifelhaft belegt, dass diese katholische Verfälschung im Urtext nicht enthalten ist. Sie wurde erst später in bestimmten Bibeln hinzugefügt, um die Trinitätslehre damit zu begründen. Übersetzer, die an das Konzept der Trinität glaubten, die jedoch keinen biblischen Beweis in der Bibel fanden, haben diese Stelle hinzugefügt, um ihre Ansicht zu stützen. Wie verschiedene Kommentare darlegen, waren diese eingeschobenen Worte selbst in der lateinischen Vulgata bis ins 8. Jahrhundert nicht enthalten. Im Gaebelein-Kommentar zum Neuen Testament heißt es hierzu:

„Der siebente Vers (A.d.Ü.: im TR und z. B. der AV, Luther 1545, der Froschauer Bibel, Schlachter Version 2000, der holländischen Statenvertaling und anderen Übersetzungen) hat in unseren Bibeln nichts zu suchen. Er muß aus ihnen gestrichen werden. Er ist ein Einschub, und alle historischen Beweise sprechen gegen ihn. Die ältesten Handschriften enthalten diese Worte, die wir in Vers 7 lesen, nicht.“

Eugen Schlachter hat sehr wortgetreu die "Schlachter-Bibel" übersetzt und natürlich hat er das „Comma Johanneum“ nicht eingefügt, weil es im griechischen Urtext nicht steht. Als er bereits gestorben war, hat man leider seine Übersetzung ein wenig „trinitarisch gemacht“. In der Schlachter 1951 ist die ursprüngliche, von Eugen Schlachter übersetzte Stelle noch vorhanden:

Schlachter 1951:

„Und der Geist ist es, der bezeugt, weil der Geist die Wahrheit ist. Denn drei sind es, die bezeugen: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind einig.“ (1. Johannes 5,7-8)

Auch die Elberfelder enthält noch den Ursprungstext:

„Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind einstimmig.“


Und auch die Menge-Übersetzung:

„Drei sind es nämlich, die Zeugnis ablegen: der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind vereint (oder: stimmen in ihrem Zeugnis überein).“


Interessant ist auch die Luther-Übersetzung von 1862:

„Denn drei sind, die da zeugen (im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist, und diese drei sind Eins. Und drei sind, die da zeugen auf Erden): der Geist und das Wasser, und das Blut, und die drei sind beisammen.“

Auf derselben Seite steht folgender Kommentar dazu:

„Die in Klammern eingeschlossenen Worte <Im Himmel … auf Erden> fehlen in allen älteren griechischen Handschriften, wie auch in Luthers Ur-Übersetzung, und sind erst in spätere deutsche Bibelausgaben, nach der lateinischen Übersetzung (der Vulgata), eingeschoben worden. Sie unterbrechen in der Tat den natürlichen Zusammenhang der Gedanken …“ In den Luther-Bibelausgaben von 1912 und 1984 ist dieser Satzteil nicht enthalten. IN dem Kommentar der Lutherbibel von 1912 steht: „Die in früheren Bibelausgaben V. 7 und 8 stehenden weiteren Worte: ‚Drei sind, die da zeugen im Himmel: Der Vater, das Wort und der heilige Geist; und diese drei sind eins‘ finden sich weder in den Handschriften des griechischen Textes noch in Luthers eigener Übersetzung.“

In der Bibel „Hoffnung für Alle“ steht es sinngemäß richtig:

„Für ... [Jahuschuah, dem Messias] als den Sohn Gottes [JaHuWaH] sprechen also drei Zeugen: Gottes [JaHuWaHs] Geist, das Wasser der Taufe und das Blut, das ... [Jahuschuah] am Kreuz vergossen hat. Alle drei Zeugen stimmen in ihrer Aussage völlig überein.“

Erasmus von RotterdamGemäß B. M. Metzger war es der Theologe und Philosoph und Textkritiker Erasmus von Rotterdam (1467-1536), der in seiner dritten griechischen Ausgabe des Neuen Testaments das Komma Johanneum einfügte, was zu seiner Zeit bereits heftig kritisiert wurde. Metzger schreibt:

„In einem unbedachten Augenblick versprach Erasmus, das so genannte Comma Johanneum in späteren Auflagen in seinen Text einzufügen, wenn man auch nur eine einzige griechische Handschrift fände, die diese Stelle enthielte. Schließlich fand man eine solche Handschrift oder fertigte sie auf Bestellung an. Wie es jetzt scheint, wurde die griechische Handschrift wahrscheinlich um 1520 in Oxford von einem Franziskanerbruder namens Froy (oder Roy) geschrieben, der die umstrittenen Worte aus der Vulgata entnahm. Erasmus stand zu seinem Versprechen und fügte die Stelle in seiner dritten Auflage ein (1522); in einer umfangreichen Fußnote äußert er jedoch seinen Verdacht, die Handschrift wäre eigens dazu hergestellt worden, ihn zu widerlegen.“ (B. M. Metzger, Der Text des Neuen Testaments - Eine Einführung in die neutestamentliche Textkritik; Original in The Text of the New Testament, 1968, S. 101)

Dieser eingeschobene Text in 1. Johannes 5,7 „im Himmel, der Vater, das Wort und der heilige Geist, und diese drei sind eins. Und drei sind es, die Zeugnis ablegen auf der Erde“ scheint in keiner der bekannten griechischen Handschriften vor dem 11. Jahrhundert u.Z. nachweisbar zu sein.

Was bedeuten aber nun die ursprünglichen Verse 7-8 in 1. Johannes 5? Nachfolgend aus der Schlachter-Übersetzung von 1951:

„Und der Geist ist es, der bezeugt, weil der Geist die Wahrheit ist. Denn drei sind es, die bezeugen: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind einig.“ (1. Johannes 5,7-8)

GEIST:

Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, dass wir … [JaHuWaHs] Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich … [JaHuWaHs] Erben und Miterben … [des Messias]; wenn anders wir mit Ihm leiden, auf dass wir auch mit Ihm verherrlicht werden.“ (Römer 8,16-17)

Durch den Empfang des heiligen Geistes werden wir von JaHuWaH zu Jahuschuah, Seinem Sohn, hingezogen (Johannes 6,44) und als Sein Kind angenommen. Indem dieser Geist in uns wohnt, können wir Sein Wort und Seinen Plan verstehen:

„…So kennt auch niemand die Gedanken … [JaHuWaHs] als nur der Geist … [JaHuWaHs]. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus … [JaHuWaH] ist, sodass wir wissen können, was uns von … [Ihm] geschenkt ist.“ (1. Korinther 2,11b-12)

WASSER:

„Wir sind also mit Ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie … [der Messias] durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit Ihm einsgemacht und ihm gleich geworden sind in Seinem Tod, so werden wir Ihm auch in der Auferstehung gleich sein.“ (Römer 6,4-5)


Durch das Wasser wird der geistliche Tod symbolisiert. Die Gläubigen zeigen mit der Taufe, dass sie willig sind, ein neues Leben zu führen und dass „der alten Menschen mitgekreuzigt wurde“ (Vers 6; Epheser 4,22; Galater 2,20). Es zeigt auch den Glauben in den Tod und Auferstehung unseres Erlösers.


BLUT:

„In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade“. (Epheser 1,7; vgl. auch Römer 5,9; Epheser 2,13; Kolosser 1,14; Hebräer 9,12).


Es ist das Blut Jahuschuahs, das uns von unseren Sünden reinwäscht. Diese drei bezeugen dasselbe, nämlich dass Jahuschuah, der Messias, der buchstäbliche, göttliche, einzig geborene Sohn des Allmächtigen Vaters JaHuWaH ist und dass wir deshalb nur durch Ihn zum Vater kommen können.

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität

 

 

Die meisten Christen gehen davon aus, dass der Schöpfer nur ein Geistwesen ist. Besonders folgende Bibelstelle wird dafür gerne herangezogen:

„… [JaHuWaH] ist Geist, und die Ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ (Johannes 4,24)

Natürlich ist bzw. hat JaHuWaH auch einen Geist, den heiligen Geist. Aber was bedeutet diese Aussage? Was bedeutet es, Ihn im Geist und in der Wahrheit anzubeten? Mit dieser Stelle ist der Fokus keinesfalls auf die Natur JaHuWaHs gerichtet, sondern auf Sein Geisteswirken an den Menschen (dazu gleich noch mehr).

Es gibt auch in der Bibel keinen Geist, der unabhängig von einem Körper leben könnte. Sollte der Allmächtige Vater, Sein Sohn, die Engel, oder die Menschen, welche in den Himmel kommen NUR Geist sein? Diese Vorstellung ist nicht biblisch, sondern heidnisch.

Es ist unbedingt wichtig zu wissen und zu erkennen, wer unser Schöpfer ist! In der Bibel heißt es, dass wir nach Seinem Bilde erschaffen wurden. Doch besonders für Trinitarier, aber auch für Antitrinitarier, wie z.B. Zeugen Jehova, ist dies nicht glaubwürdig. Sie können nicht glauben, dass Er tatsächlich auch eine Gestalt hat, dass jeder, der durch Seinen Sohn zu Ihm im Glauben kommt, Ihn einmal – wenn frei von Sünde, in einem verherrlichten Körper – von Angesicht zu Angesicht sehen wird. Die Menschen glauben auch, Er sei in Allem: in der Sonne, im Mond, in der Natur, etc., jedoch nicht greifbar (Pantheismus). Dies ist ebenso die Lehre der Esoterik und damit die Lehre Luzifers. Es ist erstaunlich, dass Millionen überzeugte Christen gerade in dieser Angelegenheit der Bibel nicht glauben.

Viele glauben auch, dass, wenn die Schreiber der Bibel Gott in Gestalt beschreiben, so sprechen sie von Metaphern. Natürlich benutzt die Bibel Symbole, Gleichnisse und auch Metapher. Wir müssen dem geschrieben Wort jedoch glauben, dass es buchstäblich gemeint ist, wenn es sich offensichtlich nicht um Symbole, Gleichnisse und Metapher handelt. JaHuWaH lässt Seine Nachfolger nicht im Dunkeln; vor allem dann nicht, wenn es um die Erkenntnis über Ihn, den allmächtigen Schöpfer, geht.

Welchen Sinn würde es machen, wenn JaHuWaH Seine Form und Aussehen in eine Metapher kleidet? Wenn in der Bibel Symbole, Gleichnisse oder Metapher benutzt werden, so werden diese immer an anderer Stelle in der Bibel ausgelegt. Würde es irgendeinen Sinn ergeben, wenn unser Schöpfer Seine Form und Aussehen hinter einer Metapher verbergen, die Bedeutung dann jedoch nicht offen legen würde? Wir müssen der Bibel immer erlauben sich selbst auszulegen.

Wasserfall“Die Worte … [JaHuWaHs] sind reine Worte – Silber, das geläutert in dem Schmelztiegel zur Erde fließt, siebenmal gereinigt.“ (Psalm 12,7)

Paulus weist uns darauf hin, dass wir sehr wohl wissen können, wer unser Schöpfer ist:

„Denn Sein unsichtbares Wesen, nämlich Seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben.“ (Römer 1,20)

Der Schöpfungsbericht zeigt eindrucksvoll auf, wie JaHuWaH und Sein Sohn den Plan legten, den Menschen am sechsten Tag zu erschaffen:

„Und … [JaHuWaH] sprach: Lasst Uns Menschen machen nach Unserem Bild, Uns ähnlich…“ (1. Mose 1,26a)

Was ist hier metaphorisch? Der Mensch wurde nach dem Bilde JaHuWaHs und Seines Sohnes erschaffen, es sollte Ihnen ähnlich sein. Während es nun in Vers 27 heißt, JaHuWaH erschuf sie „in Seinem Bild“, so heißt es bei der Erschaffung der Tiere „nach ihrer Art“. Während die Tiere nach einem anderem „Bild“ gestaltet wurden, so sollten die Menschen nach dem göttlichen Bild gestaltet werden.

Das hebräische Wort für „Bild“ ist tselem. Es hat folgende Bedeutung: Bild, Abbild, ähnlich, Ähnlichkeit, Illusion, Götterbild. Wenn also JaHuWaH uns mitteilt, dass wir ein Abbild von Ihm sind, dann sollten wir das auch glauben. Somit hat JaHuWaH ebenso wie auch Sein Sohn, einen Kopf, Nase, Augen, Arme, Hände, Beine, etc., genauso wie wir auch. Das heißt, wir haben eine Gestalt wie Er und auch Sein Sohn. Wir aber haben einen von Sünde und Krankheit degeneriert und unvollkommenen Körper. Und vor allem nicht „verklärt“ aber ähnlich:    

„An dem Tag, als Gott Adam schuf, machte Er ihn Gott ähnlich“ (1. Mose 5,1)

Das zeigt, dass JaHuWaH kein körperloses Geistwesen ist. Er hat eine Gestalt, genauso wie Er einen Geist hat. Wie könnte er sonst unser „Vater“ sein? Der Messias sagte über den Vater, dass Er eine Gestalt hat, wir Ihn aber nicht sehen können:

„Und der Vater, der Mich gesandt hat, Er selbst hat Zeugnis von Mir gegeben. Ihr habt weder jemals Seine Stimme gehört, noch Seine Gestalt gesehen; und Sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch; denn Dem, den Er gesandt hat, Dem glaubt ihr nicht.“ (Johannes 5,37-38)

Weiter sagte Er:

Wenn ihr Mich erkannt habt, werdet ihr auch Meinen Vater erkennen; und von jetzt an erkennt ihr Ihn und habt Ihn gesehen. Philippus spricht zu ihm: … [Jahuschuah], zeige uns den Vater, und es genügt uns. … [Jahuschuah] spricht zu ihm: So lange Zeit bin Ich bei euch, und du hast Mich nicht erkannt, Philippus? Wer Mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater?“ (Johannes 14,7-9)

Auch hier möchte der Heiland sicher nicht nur nahebringen, dass Er mit dem Wesen Seines Vaters im Geist eins, also „einig“ ist, sondern auch in Gestalt, denn Er ist JaHuWaHs Sohn. Eine Andere Übersetzung gibt diese Worte so wieder: „Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater kennen.“ Leider wurde Er von den Meisten nicht erkannt, und so ist es auch heute: Es wird ein „anderer Messias“ (2. Korinther 11,4) verehrt.

Auch der auferstandene und verherrlichte Messias war nicht nur Geist, sondern auch Leib:

„Und es geschah, während sie sich unterhielten und miteinander überlegten, dass sich … [Jahuschuah] selbst nahte und mit ihnen ging; aber ihre Augen wurden gehalten, so dass sie Ihn nicht erkannten. […] Ihre Augen aber wurden aufgetan, und sie erkannten Ihn; und er wurde vor Ihnen unsichtbar.“ (Lukas 24,15-16.31)

Der Erlöser hatte eine verklärte Gestalt, jedoch sahen Ihn die Jünger nicht in Seiner vollen Herrlichkeit, denn „ihre Augen wurden gehalten“. Er konnte jetzt auch im Nu vor den Augen der Menschen verschwinden. Das heißt jedoch nicht, dass Er dann keine Gestalt mehr hat, sondern nur, dass er für die Menschen nicht mehr sichtbar ist. Weiter wird berichtet:

Wundmale des Messias„Während sie aber dies redeten, stand Er selbst in ihrer Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Sie aber erschraken und wurden von Furcht erfüllt und meinten, sie sähen einen Geist. Und Er sprach zu ihnen: Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Gedanken auf in euren Herzen? Seht Meine Hände und Meine Füße, dass Ich es selbst bin; betastet Mich und seht! Denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, dass Ich habe. Und als Er dies gesagt hatte, zeigte Er ihnen die Hände und die Füße. Da sie aber noch nicht glaubten… sprach Er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Da reichten sie Ihm ein Stück gebratenen Fisch und etwas Wabenhonig. Und Er nahm es und aß vor ihnen.“ (Lukas 24,36-41)

Das widerspricht zum Beispiel auch der Ansicht der meisten Menschen, dass ein Verstorbener als „Geist“ wiederkommen kann. Es gibt keinen „Geist“. Es gibt nur körperliche Wesen MIT einem Geist.

„Und nach acht Tagen waren Seine Jünger wieder drinnen und Thomas bei ihnen. Da kommt … [Jahuschuah], als die Türen verschlossen waren, und trat in die Mitte und sprach: Friede euch! Dann spricht Er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh Meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in Meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“ (Johannes 20,26-27)

Diese Merkmale an Seinen Händen, Füßen und an der Seite hat der Messias trotz Seines „verklärten“ Körpers beibehalten. Und so werden diejenigen die Ihn „durchstochen“ haben, sowie alle die Ihn verworfen haben, diese Merkmale sehen, wenn Er wiederkommt:

„Siehe, Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird Ihn sehen, auch die, welche Ihn durchstochen haben, und wehklagen werden Seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, Amen.“ (Offenbarung 1,7)

„Der Vater liebt den Sohn und hat alles in Seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn … [JaHuWaHs] bleibt auf ihm. (Johannes 3,35-36 )

Wir müssen schon an einen tatsächlichen, buchstäblichen Sohn glauben und Ihm gehorchen, um das Ewige Leben zu bekommen.

Auch die Engel sind nicht einfach nur Geistwesen ohne Leib:

„…sah in einer Erscheinung ungefähr um die neunte Stunde des Tages deutlich, wie ein Engel Gottes zu ihm hereinkam und zu ihm sagte: Kornelius!“ (Apostelgeschichte 10,3)

Dass Engel Menschen erscheinen können und wieder verschwinden, heißt auch hier nicht, dass es nur Geister ohne Körper sind. Es heißt lediglich, dass sie verschwinden, für Menschen unsichtbar werden.

Das hebräische Wort „mal’ak“ und das griechische Wort „angelos“ bedeuten beide „Sendung“ und „Botschaft“, als auch „Gesandter“ und „Bote“. Engel sind nach der Schrift geschaffene Wesen, wie der Mensch auch. Auch die Engel im Himmel werden Kinder JaHuWaHs genannt:

„Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres … [Erlösers Jahuschuah, dem Messias], der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden.“ (Epheser 3,14-15)

„… [JaHuWaH], Du bist’s allein, Du hast gemacht den Himmel und aller Himmel Himmel mit ihrem ganzen Heer, die Erde und alles, was darauf ist; Du machst alles lebendig und das himmlische Heer betet Dich an.“ (Nehemia 9,6)

Auch die Engel beten JaHuWaH an. Sie wurden vor Erschaffung der Erde erschaffen und waren Zeugen von Seiner Schöpfung:

„Wo warst du, als ich die Erde gründete? Sage mir’s, wenn du so klug bist!...Als mich die Morgensterne [Engel; vergl. Hes. 28,14-15] miteinander lobten und jauchzten alle Kinder JaHuWaHs?“ (Hiob 38,4.7)

Die Engel sind nicht nur Schutzengel für die Menschen, sondern dienen dem Allmächtigen und Seinem Sohn im Himmel und sind Helfer in Seinem Erlösungsplan:

„Ihr habt das Gesetz empfangen durch Weisung von Engeln und habt’s nicht gehalten.“ (Apostelgeschichte 7,53)

„eben als ich noch so redete in meinem Gebet, da flog der Mann Gabriel, den ich zuvor im Gesicht gesehen hatte, um die Zeit des Abendopfers dicht an mich heran. Und er unterwies mich und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dir zum rechten Verständnis zu verhelfen. Denn als du anfingst zu beten, erging ein Wort, und ich komme, um dir’s kundzutun; denn du bist von Gott geliebt. So merke nun auf das Wort, damit du das Gesicht verstehst.“ (Daniel 9,21-23

„Und von ihm ging aus ein langer feuriger Strahl. Tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht wurde gehalten und die Bücher wurden aufgetan.“ (Daniel 7,10)

„Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.“ (Matthäus 24,31)

AprikosenbaumSie nehmen auch Nahrung zu sich, nicht nur während sie den Menschen auf der Erde begegneten (siehe 1. Mose 18,8-1; 1. Mose 19,1-3), sondern auch im Himmel:

„Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels und ließ Manna auf sie regnen zur Speise und gab ihnen Himmelsbrot. Brot der Engel aßen sie alle, er sandte ihnen Speise in Fülle.“ (Psalm 78,23-24)

Wir Menschen werden den Engeln in gewisser Hinsicht gleich sein:

„Und … [Jahuschuah] sprach zu ihnen: Die Kinder dieser Welt heiraten und lassen sich heiraten; welche aber gewürdigt werden, jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder heiraten noch sich heiraten lassen. Denn sie können hinfort auch nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich und … [JaHuWaHs] Kinder, weil sie Kinder der Auferstehung sind.“ (Lukas 20,34-36

Und so wird auch der Mensch nach seiner Verwandlung nicht nur ein Geistwesen sein, sondern wird einen verherrlichten Körper haben. JaHuWaH schuf den Menschen nach Seinem Bilde, mit Leib und Geist. Und nach unserem Tod werden wir wieder auferstehen mit Leib UND Geist und so werden Seine Kinder auch in der himmlischen Welt leben.

Auch die bereits Auferstandenen Mose und Elia haben einen Leib und einen Geist: Als Jahuschuah vor Seinen Jüngern „verklärt“ wurde (Matthäus 17,3.4; sie bekamen Einblick in die Königsherrschaft im Himmel), sahen sie Ihn nicht nur nachdem Er „vor ihnen umgewandelt wurde“, sondern sie sahen auch Mose und Elia, die sich mit dem   „verklärten“ Messias unterhielten. Alle drei hatten und haben nach wie vor einen Körper und einen Geist. Allerdings ist der Körper „verklärt“. Das heißt, er hat sicherlich nicht dieselben Funktionen, welcher unser irdischer Körper hat.

In der Auferstehung wird eine Verwandlung des Leibes vor sich gehen: der natürliche Leib wird auferstehen als ein geistlicher Leib. Es wird aber dennoch ein Körper sein, aber eben ein verklärter, unvergänglicher. Der Unterschied zwischen dem irdischen und dem Himmlischen Körper wird auch so beschrieben:

„Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen. Einen andern Glanz hat die Sonne, einen anderen Glanz hat der Mond, einen anderen Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom anderen durch seinen Glanz. So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Armselikeit und wird auferstehen in Kraft. Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistlichen Leib. Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam ‚wurde zu einem lebendigen Wesen‘ (1. Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht. Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche; danach der geistliche.Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch ist vom Himmel. Wie der irdische ist, so sind auch die irdischen; und wie der himmlische ist, so sind auch die himmlischen. Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.“ (1. Korinther 15,40-49)

Was ist nun der geistliche Leib im Unterschied zum irdischen Leib?

„Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich … [JaHuWaHs] Geist in euch wohnt.“ (Römer 8,9)

Wenn es heißt „im Geist“, dann bedeutet dies ein Leben in Jahuschuah zu führen, der uns Seinen Geist gibt, welcher der Geist Seines Vaters ist. Im Gegensatz dazu steht das fleischliche Leben. Paulus erklärt in seinem Brief an die Römer sehr einleuchtend diesen Unterschied auf – was nichts mit dem körperlichen Zustand zu tun hat:

„Denn diejenigen, die gemäß der Wesensart des Fleisches sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht; diejenigen aber, die gemäß der Wesensart des Geistes sind, trachten nach dem, was dem Geist entspricht. Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen … [JaHuWaHs] ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz … [JaHuWaHs] nicht, und kann es auch nicht; und die im Fleisch sind, können … [JaHuWaH] nicht gefallen. Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich … [JaHuWaHs] Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des … [Messias] nicht hat, der ist nicht Sein.“ (Römer 8,5-9)

Das Gesetz in der Heiligen Schrift Es wird hier vom Wesen des Menschen berichtet. Grundsätzlich haben wir ein Wesen, das – aufgrund der Sünde – fleischlich denkt und handelt. Wir sollten jedoch immer mehr die fleischliche Gesinnung ablegen und JaHuWaHs Geist in unsere Herzen lassen. Hier wird auch erklärt, was genau das „Trachten des Fleisches“ ist: es ist die Missachtung des Gesetzes JaHuWaHs. Um das Gesetz zu halten, brauchen wir den heiligen Geist JaHuWaHs – wir selbst können es nicht. Paulus spricht hier auch seine Zeitgenossen an, wenn er sagt: „Ihr aber seid nicht im Fleisch …“. Auch das zeigt, dass wir bereits hier auf Erden den fleischlichen Menschen ablegen sollen. Und es zeigt auch, dass diese Aussagen „geistlich-fleischlich“ nichts mit dem buchstäblichen Zustand auf Erden oder im Reich JaHuWaHs zu tun hat. Wir benötigen den heiligen Geist bereits jetzt hier auf Erden, um die fleischliche Gesinnung ablegen und JaHuWaHs Gesetz halten zu können. Denn Sein Gesetz ist Er selbst. Und es ist zugleich das Himmlische Gesetz. Die Welt kennt Sein Gesetz nicht:

„Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt.“ (1. Johannes 2,16)

Der Allmächtige kennt die Gedanken eines jeden Einzelnen von uns, Sein Geist ist allgegenwärtig:

„Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes.“ (1. Korinther 2,11)

Paulus vergleicht hier den Geist JaHuWaHs mit dem Geist des Menschen. Niemand kennt JaHuWaHs Gedanken als nur Er selbst. JaHuWaH aber weiß mit Seiner unendlichen Macht, was wir denken. Paulus spricht weiter in Vers 12-13:

„Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, sodass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist; und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären.“

„Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich … [JaHuWaHs] eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass Ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden! Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.“ (Johannes 3,5-8)

„Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben.“ (Johannes 6,63)

„…[JaHuWaH] aber ist der Geist; und wo der Geist … [JaHuWaHs] ist, da ist Freiheit.“ (2. Korinther 3,17)

Der Vater ist sowohl Geist als auch Person. Er besitzt ebenso einen Körper wie wir, nur nicht in der sterblichen, unvollkommenen Form. Sein Geist ist allwissend und allmächtig und überall präsent. Der große König David wusste dies und sprach voll Ehrfurcht aus:

„Wo sollte ich hingehen vor Deinem Geist, und wo sollte ich hinfliehen vor Deinem Angesicht? Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist Du da; machte ich das Totenreich zu meinem Lager, siehe, so bist Du auch da!“ (Psalm 139,7-8)

JaHuWaH, der Vater, ist für die sündigen Menschen unsichtbar; Er ist so heilig, dass Seine Gegenwart alles, was unrein ist, wie ein verzehrendes Feuer vernichten würde (Jesaja 33,14; Hebräer 12,29). Sein Sohn aber wurde Mensch und konnte so Seinen Vater Herrlichkeit offenbaren (1. Johannes 4,9).

„Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ (1. Timotheus 1,17)

Er ist es, der den Vater bereits im Alten Testament repräsentiert. Immer wenn der Himmlische Vater sich Seinem Volk zeigen möchte, dann tat Er dies durch Seinen Sohn. Denn Er selbst erinnerte Mose:

“Mein Angesicht kannst du nicht sehen, denn kein Mensch wird leben, der Mich sieht!“

Er wollte Ihm aber trotzdem Seine Herrlichkeit zeigen und so wies JaHuWaH Mose weiter an:

„Siehe, es ist ein Ort bei Mir, da sollst du auf dem Felsen stehen. Wenn dann Meine Herrlichkeit vorübergeht, so stelle Ich dich in die Felsenkluft und will dich mit Meiner Hand so lange bedecken, bis Ich vorübergegangen bin. Wenn ich dann Meine Hand zurückziehe, so darfst du hinter Mir hersehen; aber Mein Angesicht soll nicht gesehen werden!“ (2. Mose 33,21-23)

Warum sollte JaHuWaH Mose diese Anweisung gegeben haben, wenn Er doch sowieso keine Form hat, also nur Geist ist? JaHuWaH spricht hier von Seinem Gesicht, von Seiner Hand, und von Seinen Füßen, die „vorübergehen“.

„Und nun verherrliche Du Mich, Vater, bei Dir selbst mit der Herrlichkeit, die Ich bei Dir hatte, ehe die Welt war.“ (Johannes 17,5)

Johannes wusste, dass jedes Kind JaHuWaHs Ihn und Seinen Sohn zu Beginn des ewigen Lebens sehen wird und zwar in derselben Gestalt wie wir:

„Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder … [JaHuWaHs] heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat. Geliebte, wir sind jetzt Kinder … [JaHuWaHs], und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass wir Ihm gleichgestaltet sein werden, wenn Er offenbar werden wird; denn wir werden Ihn sehen, wie er ist.“ (1. Johannes 3,1-2)

„Und es wird keinen Fluch mehr geben; und der Thron Gott [JaHuWaHs] und des Lammes wird in ihr sein, und Seine Knechte werden Ihm dienen;  und sie werden Sein Angesicht sehen, und Sein Name wird auf ihren Stirnen sein.“ (Offenbarung 22,3-4)

Sein Sohn JaHuWaH versuchte den Menschen klar zu machen, dass Er wie der Vater aussieht und handelt. Auch Philippus wollte wissen, wie der Vater ist und Jahuschuah antwortete ihm:

„So lange Zeit bin Ich bei euch, und du hast Mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer Mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater?“ (Johannes 14,9)

Jahuschuah war auch auf Erden wie Sein Vater, nicht nur in Geist und Charakter, sondern auch in Form und Aussehen – jedoch nicht in einem verherrlichten Körper. Der Prophet Jesaja schrieb:

„Wehe dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht wohl der Ton zu seinem Töpfer: »Was machst du?« — oder dein Werk: »Er hat keine Hände«?“ (Jesaja 45,9)

Ton und Töpfer

Wir sind der Ton und unser Schöpfer ist der Töpfer (Jesaja 46,6). JaHuWaHs Geist arbeitet ständig an Seinen Kindern, damit sie in Seiner Gnade und Erkenntnis wachsen (2. Petrus 3,18). Mit „Seinen Händen“ gestaltet JaHuWaH den Menschen um, damit er wieder zum ursprünglichen Bild JaHuWaHs wird – charakterlich (Epheser 4,22-24) als auch körperlich bei der Wiederkunft Jahuschuahs durch Verwandlung:

„Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit … [JaHuWaHs] anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist … [JaHuWaHs].“ (2. Korinther 3,18)

Wenn Jahuschuah wieder kommt, wird Er die Herrlichkeit Seines Vaters JaHuWaH ausstrahlen. Und in dieses Bild des Vaters und des Sohnes werden wir verwandelt, durch den Geist JaHuWaHs. Jetzt, frei von Sünde können wir IHN nun „mit unverhülltem Angesicht“ sehen. Die ganze Schöpfung erwartet sehnlichst diese Wandlung in das ursprüngliche Bild JaHuWaHs:

„Denn die gespannte Erwartung der Kreatur sehnt die Offenbarung der Kinder … [JaHuWaHs] herbei. Die Kreatur ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, dass auch sie selbst, die Kreatur, befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder … [JaHuWaHs] Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt; und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung, die Erlösung unsres Leibes.“ (Römer 8,19-23)

Wir werden Seine buchstäblichen Söhne und Töchter sein. Denn wir sind Kinder JaHuWaHs und somit auch Seine „Erben, nämlich Erben JaHuWaHs und Miterben des Messias“ (Vers 17).

„Denn sowohl Der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem [dem Vater JaHuWaH]. Aus diesem Grund schämt Er [der Sohn Jahuschuah] Sich auch nicht, sie Brüder zu nennen…“ (Hebräer 2,11)

Durch Seinen Sohn Jahuschuah sind wir mit Ihm Erben JaHuWaHs, unseres Himmlischen Vaters (Galater 4,7). Zusammen mit Ihm werden wir im “Reich JaHuWaHs” regieren (denn Ihm, dem Sohn, “wurde alles Seinen Füßen unterworfen” (Hebräer 2,8); Er wurde „gesetzt über die Werke Seiner Hände“ (Vers 7). Jahuschuah ist der Erbe über das gesamte Universum und wir als Miterben sind Seine Brüder, denn Er „ist der Erstgeborene unter vielen“ (Römer 8,29). Und Jahuschuah “schämt sich auch nicht, sie Brüder zu nennen“ (Hebräer 2,11). Was ist das für eine unendlich große – für uns noch sterbliche Menschen unfassbar große Liebe des Vaters und des Sohnes!

So wie sich der Messias nicht schämt, uns Brüder und Schwestern zu nennen, so sollten wir uns auch nicht schämen, uns immer und in jeder Lebenslage zu Seiner Wahrheit zu bekennen, die uns heiligt (Johannes 17,18) und das „Evangelium zu verteidigen“ (Philipper 1,17). Wir werden in JaHuWaHs Reich hinein geboren und unsterbliche Wesen werden, die unter Jahuschuah regieren werden. Wir werden in dem Sinne geistliche Wesen sein, weil wir nicht mehr die „fleischliche“ Gesinnung haben, sondern den Geist JaHuWaHs vollständig in uns (Römer 7,14; Kolosser 2,11). Das bedeutet jedoch nicht, dass der “verwandelte” Mensch nur noch aus Geist besteht.

„Denn ihr seid noch fleischlich. Solange nämlich Eifersucht und Streit und Zwietracht unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise?“ (1. Korinther 3,3)

Wenn es keine Sünde mehr gibt, wird jeder nur noch „geistlich wandeln“ aber kein reines Geistwesen sein, sondern in einem verherrlichten Körper wie auch unser Vorbild und Erlöser Jahuschuah.

Leider zeigt das Dogma der Trinität einen Gott, der undefinierbar in einem geschlossenen Verbund von „Drei-in-Einem“ herrscht und weit entfernt von den Menschen und unzugänglich für sie zu sein scheint. Während die Heilige Schrift in wunderbarer Weise die unendliche Liebe des Vaters und des Sohnes zu Seinen gefallenen Menschenkindern (Seine Kinder und Erben, die im himmlischen Familienverbund aufgenommen werden) beschreibt, vermittelt der dreieinige Gott drei Götterpersonen, die gar keine Familienstruktur mehr erkennen lassen. Auch die Erben JaHuWaHs werden „Götter“ genannt, denn wir werden buchstäbliche Familienmitglieder dieser Regierung des Allmächtigen JaHuWaH. (siehe dazu auch: Dreieinigkeitsdogma und persönliche Erlösung)

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität

 

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