Da das Dogma der Dreieinigkeit für den menschlichen Verstand tatsächlich nicht greif- und begreifbar ist, wird die dreieinige Gottheit den Menschen als Mysterium präsentiert, das nicht wirklich verstanden werden kann. Denn es ist ein Geheimnis – ein Mysterium. Im Katholischen Katechismus heißt es:

„Das Mysterium der heiligsten Dreifaltigkeit ist das zentrale Geheimnis des christlichen Glaubens und Lebens. Es ist das Mysterium des inneren Lebens Gottes, der Urgrund aller anderen Glaubensmysterien und das Licht, das diese erhellt.“

Auf der Katholischen Webseite kathpedia.com ist zu lesen:

„Die heiligste Dreifaltigkeit (Dreieinigkeit, Trinität - lat. trinitas) ist das zentrale Glaubensgeheimnis des christlichen Glaubens und Lebens (KKK-K 44).“

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) schreibt unter dem Begriff Dreieinigkeit:

„Dreieinigkeit (lat.: Trinität) bezeichnet die Offenbarung Gottes und den Glauben an einen Gott in drei Gestalten als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Kaum ein Thema des christlichen Glaubens ist jedoch so rätselhaft (geworden), wie das Bekenntnis der Christen zum dreieinigen Gott.“

Das ist eine ehrliche Aussage. Wie unlogisch und absurd die Trinitätslehre ist, zeigt auch der Erklärungsversuch von dem bekannten evangelischen Theologen Dr. Lothar Gassmann, der die Dreieinigkeit so formuliert:

„Es existiert ein einziger wahrer Gott (Monotheismus). Dieser wirkt und offenbart sich als Vater, Sohn und heiliger Geist. Der Vater ist Gott, der Sohn ist Gott, der Heilige Geist ist Gott – wesenseins existierend, und doch in drei Personen .“

Schema der DreieinigkeitEs ist in der Tat ein Mysterium, dass dieser eine „wahren Gott“ aus drei gleichrangigen Götter-Personen besteht und dieser Glaube dennoch monotheistisch ist. Der katholische Theologie-Professor Karl-Heinz Ohlig – der die katholische Trinität sehr kritisch sieht – beschreibt sehr treffend, warum es zu dem in den Kirchen „trinitarischen Formelbestand“ kam, „dessen Ausbildung in den östlichen Kirchen mit dem vierten Jahrhundert, im westlichen Christentum seit der Früh- und Hochscholastik im wesentlichen abgeschlossen“ war:

„Alle weitere Theologie baut auf diesen Grundlagen auf; sie selbst aber bleiben unhinterfragt, werden für alles weitere Nachdenken vorausgesetzt und dann, teilweise von neuen Fragestellungen her, ausgelegt. Die Interpretationen sind ihrerseits natürlich wiederum von den jeweiligen Kontexten, vor allem von den soteriologischen Interessen her bedingt. Von daher versteht es sich von selbst, daß es eine breite ‚abendländische‘ Linie gibt, in der die trinitarische Formel zwar – pflichtgemäß – wiedergegeben wird, in der Sache aber zu Gunsten des einen Gottes zurücktritt: Gott hat die Welt geschaffen, sich offenbart, ist Mensch geworden und hat uns erlöst bzw. gerechtfertigt. In einer anderen Linie tritt die Dreipersonalität – bis hin zur Vorstellung einer innergöttlichen Liebesgemeinschaft – in den Vordergrund; hier wird dann der Monotheismus problematisch.
Noch anders sieht es in den sich allmählich in ihren Konturen abzeichnenden Theologien Afrikas und Asiens aus, die die trinitarischen Formeln von ganz fremden soteriologischen Traditionen her rezipieren und in ihr Denken inkulturieren.
Darüber hinaus spielen alle möglichen geistesgeschichtlichen Einflüsse, von der Philosophie bis hin zur Soziologie, und auch gesellschaftliche Entwicklungen, wie sie sich z.B. in der Befreiungstheologie oder in der Feministischen Theologie spiegeln, eine Rolle. Je nachdem wird die trinitarische Formelüberlieferung mit spezifischen Schwerpunkten angeeignet: Die Trinität als solidarisches Kollegium, die Personen als dialogisch-relationale Größen, der Geist als ‚Geistin“ usf.
Alles das ist recht interessant und wäre eine eigene Untersuchung wert. Allerdings bereichert es zwar die trinitarischen Spekulationen, kann aber nicht das Phänomen selbst, das trinitarische Dogma, begründen und intellektuell sichern. Deswegen stürzen Gebäude dieser Art ein, wenn ihnen das Fundament entzogen wird, auf dem sie so selbstverständlich aufbauen.“

Weiter schreibt er:

„Im Ergebnis erscheint so die Trinitätslehre als ein Versuch, Monotheismus, Monismus und Polytheismus zu verbinden, also alle wichtigen weltreligiösen und hochkulturellen Gottesvorstellungen. […] Vielleicht erklärt sich die Faszination der Trinitätslehre daraus, daß sie die Vorzüge all der genannten Gottesvorstellungen – auf eine spannungsreiche Weise – zu verbinden sucht: die Wärme und das Hoffnungspotential, das der Monotheismus erweckt, die rationale Plausibilität eines letzten immanenten Prinzips sowie die kommunikative und soziale Lebendigkeit des Polytheismus.“

Die Ansicht, dass „Gott“ ein „Mysterium“ bzw. ein Geheimnis ist, kommt hauptsächlich von den Gnostikern. Die Gnostik ist ein „religionswissenschaftlicher Begriff verschiedene religiöse Lehren und Gruppierungen des 2. und 3. Jahrhunderts nach Christus, teils auch früherer Vorläufer“ (Wikipedia). Gnosis wird auch als ein religiöses Geheimwissen bezeichnet. Es hat mehr mit Philosophie als mit der Bibel und den ersten Jahuschuah-Nachfolgern zu tun.

„Der Begriff Gnostik wird üblicherweise auf die geistliche Bewegung angewandt, die Seite an Seite mit der unverfälschten Christenheit existierte und aus der sich schrittweise die damalige Katholische Kirche herauskristallisierte, was grob als ein [vom ursprünglichen Christentum] getrennter religiöser Synkretismus definiert werden kann, der die christlichen Einflüsse stark geprägt hat.“

Sowohl Plato als auch die Gnosis allgemein waren tief verstrickt in fragwürdige Formen von Mystizismus. Dieser mystisch-religiöse Einfluss auf die ersten Christen war enorm, besonders was das Verständnis der Seele und der Trinität betrifft. Origen (185-254 n. Chr.) war neben Augustin wohl derjenige, der den größten Einfluss auf die Theologie jener Zeit hatte. Wie Philo, so verbrachte auch Plato einen Großteil seines Lebens in Alexandria/Ägypten. Die damaligen Christen zwischen dem 1. und 4. Jahrhundert wurden von Plato, Philo und Origen und deren griechischer Philosophie stark beeinflusst.

„Trinitätsvorstellungen bildeten sich im Christentum erst seit dem 2. Jahrhundert aus, die ‚eigentliche‘ immanente Trinitätslehre erst im 3. Jahrhundert. Hierbei waren kulturelle Mentalitäten wirksam, die diese Entwicklung – dies zeigt auch ein Blick auf vergleichbare frühjüdische Tendenzen – hervorbringen mußten.“

Die Bibel spricht in der Tat von einem Mysterium, einem Geheimnis – von dem geheimnisvollen Babylon:

„… und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben: Geheimnis, Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde.“ (Offenbarung 17,5)

Papst Dreifachkrone

Die Trinitätslehre entspringt der Katholischen Kirche – der Mutter aller Huren. Ihre Töchter haben sich heute fast alle wieder zurück in ihren Mutterschoß begeben und sind nun Teil der weltweiten Ökumene, deren Haupt die Katholische Kirche ist. Dieses Dogma von den „drei Götterpersonen, die zusammen ein Gott“ sind, ist das größte „Gräuel der Erde“, denn die Grundlage eines jeden Glaubens ist der Gott, der angebetet wird. Hinter allen faschen Göttern und Götzen steckt einer: der Erzfeind Luzifer – Satan.

Der allmächtige Schöpfer und Ursprung der biblischen Wahrheit wird sicherlich nicht wollen, dass Seine Nachfolger einem falschen Gott folgen. Er möchte, dass wir erkennen, wer Er ist, damit wir genau wissen, wem wir nachfolgen sollen und welchen Gott oder Götzen wir auf keinen Fall folgen sollen. Aber leider:

„… sie wollen Lehrer des Gesetzes sein und verstehen doch nicht, was sie verkünden und als gewiss hinstellen.“ (1. Timotheus 1,7)

Die Wahrheit über den Allmächtigen ist kein Geheimnis. Wer sich nicht auf Traditionen und Theologen verlässt, sondern selbst forscht und Seinen Schöpfer erkennen will, dem gibt JaHuWaH sich auch zu erkennen:

„… weil das von … [JaHuWaH] Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da … [JaHuWaH] es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich Seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben.“ (Römer 1,19-20)

„Und Er sprach zu ihnen: Euch ist es gegeben, das Geheimnis des Reiches … [JaHuWaHs] zu erkennen, denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil, »damit sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen, und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie nicht etwa umkehren und ihnen die Sünden vergeben werden.« [Jesaja 6,9-10]“ (Markus 4,11-12)

„Er [JaHuWaH] tat uns das Geheimnis Seines Willens kund, gemäß Seinem wohlwollenden Ratschluß, den Er gefaßt hat in Ihm [Jahuschuah]“. (Epheser 1,9)

„… das Geheimnis, das vor den Zeitaltern und Geschlechtern verborgen war, nun aber Seinen heiligen geoffenbart worden ist, denen … [JaHuWaH] kundtun wollte, welches der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Völkern sei, nämlich: …. [Jahuschuah] in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ (Kolosser 1,26-27)

Das Wissen über unseren Schöpfer ist uns bekanntgegeben. Es ist kein Mysterium oder Geheimnis. Sein göttlicher Sohn Jahuschuah kam auf diese Erde, um Seinen Vater, den allmächtigen Schöpfergott zu offenbaren!

„Niemand hat Gott [JaHuWaH] je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoße des Vaters ist, der hat uns Aufschluss über Ihn gegeben.“ (Johannes 1,18)

Leider wurde bereits 100 Jahre nach Jahuschuah – nachdem die erste Generation Seiner Nachfolger verstorben war – das Wissen über den Allmächtigen langsam verschleiert und ad absurdum geführt. Und heute folgen fast alle protestantischen Kirchen und Glaubensgemeinschaften dem rätselhaften, mysteriösen Lehrgebäude der Katholischen Kirche. Dies hat nicht nur für die Kirchen als Ganzes ernsthafte Folgen, sondern vor allem für jeden Einzelnen, der weiterhin in diesen Kirchen verbleibt:

„Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis; denn du hast die Erkenntnis verworfen, darum will Ich auch dich verwerfen, dass du nicht mehr Mein Priester seist; und weil du das Gesetz deines Gottes vergessen hast, will auch Ich deine Kinder vergessen!“ (Hosea 4,6)

„Geht hinaus aus ihr, Mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!“ (Offenbarung 18,4)

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität

 

 

 

FragezeichenDie Gottesvorstellungen seit den ersten Jahrhunderten bis heute hat neben der biblischen Wahrheit zwei Richtungen bzw. Ansichten. Zum einen ist es der Modalismus. Dieser lehrt, dass es nur einen Gott gibt, eine Person, die sich in drei verschiedenen Arten bzw. Seinsweisen darstellt oder offenbart. Diese Gottperson wirkt einmal als der Vater, ein andermal ist er Sohn oder heiliger Geist. Sabellius ist einer derjenigen, der in der frühen Christenzeit diese Lehre aufbrachte. Heute glauben dieser Art der Trinität einige wenige protestantische Gruppen.

Zum anderen stellt sich die Dreieinigkeit als Tritheismus oder Polytheismus, d. h. viele Götter, dar. Diese Lehre besagt, dass es drei voneinander getrennte oder unabhängige Personen gibt: Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist. Da es jedoch gemäß der Bibel nur einen Gott gibt, verteidigen Trinitarier diese Lehre mit dem Hinweis, dass es zwar drei Personen sind, aber in ihrem Denken und in ihrer Handlung eins/einig sind. Die Katholische Kirche vertritt diese Trinität, ebenso wie die meisten protestantischen Kirchen und Gemeinden.

Von Seiten gewisser Protestanten (besonders von heutigen Siebenten-Tags Adventisten) wird – um deren Trinität zu rechtfertigen – gerne die „Dreifaltigkeit“ in denselben Topf mit dem „Modalismus“ geworfen, weil sie sich nach außen von der Katholischen Trinität distanzieren möchten. Es gibt jedoch keinen Unterschied in der Definition. Dreifaltigkeit ist einfach nur ein anderer Begriff für Trinität oder Dreieinigkeit (im Englischen gibt es diesen Begriff „Dreifaltigkeit“ in diesem Sinne nicht. Der englische katholische Katechismus spricht grundsätzlich von „Trinity“). Die Katholische Kirche lehrt seit dem 4. Jahrhundert keinen Modalismus. Die Trinität wird so verstanden und gelehrt, wie es durch Athanasius im 3./4. Jahrhundert geprägt und das im 7. Jahrhundert leicht modifiziert wurde: das Athanasianische Glaubensbekenntnis. (Zur Geschichte der Trinität siehe hier)

Der Modalismus ist ebenso unbiblisch, wie das Dogma der Trinität/ Dreieinigkeit/ Dreifaltigkeit, die von drei Götterpersonen ausgeht und damit auch als Tritheismus darstellt werden kann.

Modalismus ist nicht mit dem Monotheismus der Bibel zu verwechseln. Während der Modalismus lehrt, dass es eine göttliche Person gibt, die sich mal als Vater, mal als Sohn und mal als heiliger Geist darstellt, besagt der biblische Monotheismus, dass nur EINER Gott ist, der Allmächtige. Dieser Allmächtige Gott hat jedoch einen göttlichen Sohn, durch den sich der Allmächtige Vater offenbart, durch den Er die Welt erschaffen hat und durch den wir zu Ihm kommen können. Es handelt sich dabei um zwei voneinander verschiedene Personen, die jedoch eines Geistes sind.

„So gibt es für uns doch nur EINEN Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für Ihn; und einen ... [Erlöser Jahuschuah, der Messias], durch den alle Dinge sind, und wir durch Ihn.“ (1. Korinther 8,6)

Beim Modalismus fragt man sich: Wenn „Gott“ und „Jesus“ ein und dieselbe Person ist, wie konnte dann der Vater den Sohn senden? (Johannes 5,30). Soll dies nur eine poetische Ausdrucksweise sein? Wie konnte der Sohn den Willen des Vaters tun, wenn es ein und dieselbe Wesen ist? Würde Er dann nicht Seinen eigenen Willen vollbringen? Wenn der Vater und der Sohn eine Person sind, wie konnte dann ein Teil sterben? Und wenn Gott, der Allmächtige selbst starb, und für über 30 Jahren auf Erden wandelte, wer regierte dann das gesamte Weltall?

Wie kann Jahuschuah unser Mittler zwischen Ihm und dem Vater sein (1. Timotheus 2,5), wenn Er selbst der Allmächtige ist? Die Bibel berichtet an vielen Stellen in der Bibel, dass der Sohn neben dem Vater zu Seiner Rechten auf dem Thron sitzt (Matthäus 22,44). Wie kann ein Teil neben dem anderen Teil derselben Person nebeneinander auf dem Thron sitzen?

Gäbe es nur ein und dieselbe Person, wäre der Messias nicht wirklich gestorben und die Menschen hätten keinen Erlöser! Paulus schriebe „der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Römer 6,23). Jahuschuah hat damit buchstäblich und vollständig sterben müssen, damit die Strafe für die Sünde an unserer statt bezahlt werden konnte. Wäre der Messias nicht tatsächlich gestorben und auferstanden, wäre unser „Glaube nichtig“, wir wären noch in unseren Sünden und „dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren.“ (1. Korinther 15,17-18) . Ein Prediger aus dem 19. Jahrhundert schrieb zu dieser irrigen Annahme der Trinität folgendes:

„Wenn wir die Bibel mit dem Glauben an diese Lehre [Dreieinigkeit] lesen, dann müssten wir glauben, dass Gott sich selbst in die Welt gesandt hat, gestorben ist, um die Welt mit sich selbst zu versöhnen, sich selbst von den Toten auferweckt hat, zu sich selbst in den Himmel aufgefahren ist, vor sich selbst im Himmel bittet, um die Welt mit sich selbst zu versöhnen, und der einzige Mittler zwischen den Menschen und sich selbst ist. … Wir müssen dann auch glauben, dass Gott im Garten Gethsemane zu sich selbst gebetet hat, wenn es möglich wäre, den Kelch von sich selbst zu nehmen, und Tausende anderer solcher Absurditäten.“ (J.N. Loughborough, Review and Herald, Bd. 18, S. 184, 5. November 1861)

Beim Tritheismus kann man sich fragen: Haben die drei von Ewigkeit her bestehenden Götterpersonen jeweils nur eine Rolle gespielt, um die Menschen zu retten? Übernahm eine Gottesperson die Rolle des Vaters, die andere die Rolle des Sohnes und der dritte Gott die Rolle des heiligen Geistes?

Was für ein Opfer brachte der „Gott Vater“ wenn er nur einen Götterkollegen auf die Erde sendete, es aber nicht tatsächlich Sein buchstäblicher Sohn war? Wie konnte der zweite Gott, der “Gott Sohn” für die Sünden der Menschheit sterben, wenn er gleicher Gott wie der Vater war? Der Allmächtige Vater ist aber gemäß der heiligen Schrift unsterblich.

„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3,16)

Gerade wenn man die chaotische, dem menschlichen Verstand unverständliche und der Bibel völlig fremde Lehre der Trinität betrachtet – wie die Kenntnis über den Vater, dem Sohn und dem heiligen Geist des Vaters und des Sohnes verzerrt und schrecklich entstellt wird - versteht man die Aussage Paulus:

„Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben und abgewandt werden von der Einfalt gegenüber dem Messias.“ (2. Korinther 11,3)

Jahuschuah, der buchstäbliche, göttliche Sohn JaHuWaHs sagt:

„Das erste Gebot unter allen ist: ‚Höre, Israel, … [JaHuWaH], unser Gott, ist Herr allein.‘“ (Markus 12,29)

„So haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir für Ihn; und einen … [Erlöser, Jahuschuah, den Messias], durch welchen alle Dinge sind, und wir durch Ihn.“ (1. Korinther 8,6)

„Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ (1. Timotheus 1,17)

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität

 

 

In der gesamten Bibel, sowohl im Alten wie im Neuen Testament, wird nirgends von drei Personen der Gottheit berichtet. Es wird uns jedoch sehr wohl mitgeteilt, wer dieser EINE Allmächtige Gott und wer Sein Sohn ist, durch den wir Erlösung erhalten können. Der Allmächtige Gott des Universums, der Vater, ist der einzig wahre Gott:

„… so wissen wir, dass ein Götze in der Welt nichts ist, und dass es keinen anderen Gott gibt außer dem Einen. …so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für Ihn; und einen … [Erlöser, Jahuschuah, den Messias], durch den alle Dinge sind, und wir durch Ihn.“ (1. Korinther 8:4.6)

„Ein Mittler aber ist nicht Mittler von einem; Gott aber ist einer.“ (Galater 3:20)

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie Dich, den allein wahren Gott [JaHuWaH], und den du gesandt hast, … [Jahuschuah, den Messias], erkennen.“ (Johannes 17:3)

Es gibt nur einen Allmächtigen Gott mit Namen JaHuWaH (JHWH) und Seinen Sohn Jahuschuah (JHWH rettet). Dem Sohn hat der Vater alles gegeben.

„Der Vater liebt den Sohn und hat alles in Seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn … [JaHuWaHs] bleibt auf ihm.“ (Johannes 3:35-36)

Der Messias, der Sohn des Höchsten, hat uns Seinen Vater offenbart. Er verwies auf Seinen Vater als den alleinigen Gott:

„Da trat einer der Schriftgelehrten herzu, der ihrem Wortwechsel zugehört hatte, und weil er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das erste Gebot unter allen? … [Jahuschuah] aber antwortete ihm: Das erste Gebot unter allen ist: »Höre, Israel, … [JaHuWaH], unser Gott, ist … Herr allein.“ (Markus 12:28-29)

Die ersten vier Gebote der Zehn Gebote JaHuWaHs zeigen den allein wahren Gott der Bibel auf:

Ich bin JaHuWaH, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn Ich, JaHuWaH, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die Mich lieben und Meine Gebote halten. Du sollst den Namen JaHuWaHs, deines Gottes, nicht missbrauchen! Denn JaHuWaH wird den nicht ungestraft lassen, der Seinen Namen missbraucht. Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat JaHuWaHs, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat JaHuWaH Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat JaHuWaH den Sabbattag gesegnet und geheiligt.“ (2. Mose 20:2-11)

„Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch … [Jahuschuah, der Messias].“ (1. Timotheus 2:5)

Jede weitere Peron, die als Gott angebetet wird, ist eine Übertretung dieses Gebotes! Es gibt keine „dritte Person heiliger Geist“. Es gibt jedoch sehr wohl den heiligen Geist, welcher der Geist des Vaters ist, und den auch der Sohn hat.

1.Korinther 8,6JaHuWaH ist der einzig wahre und Allmächtige Gott. Die Sabbatheiligung ist ein Ausdruck dafür, dass man diesen einen wahren Gott verehrt. Denn Er, JaHuWaH, ist es, der die Erde erschaffen hat und dabei den Sabbat eingesetzt hat, an dem Er selbst ruhte (2. Mose 20:8-11). Sein Sohn ist in Seinem Namen (JaHuWschuaH = JUWAH rettet) auf die Erde gekommen, um Seinen allmächtigen Vater zu offenbaren. Durch den Sohn hat der Vater die Welt erschaffen und nur durch Seinen Sohn werden wir gerettet und können ewiges Leben erhalten.

„Denn wenn es auch solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden — wie es ja wirklich viele »Götter« und viele »Herren« gibt —, so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von Dem alle Dinge sind und wir für Ihn; und einen … [Erlöser, Jahuschuah, den Messias], durch Den alle Dinge sind, und wir durch Ihn.“ (1. Korinther 8:5-6)

„So spricht JaHuWaH, der König Israels, und Sein Erlöser, JaHuWaH der Heerscharen: Ich bin der Erste, und Ich bin der Letzte, und außer Mir gibt es keinen Gott.“ (Jesaja 44:6)

„Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre von dem alleinigen Gott nicht sucht?“ (Johannes 5:44)

„Dem aber, der euch zu festigen vermag laut Meinem Evangelium und der Verkündigung von … [Jahuschuah, dem Messias], gemäß der Offenbarung des Geheimnisses, das von ewigen Zeiten her verschwiegen war, das jetzt aber offenbar gemacht worden ist und durch prophetische Schriften auf Befehl des ewigen Gottes[JaHuWaH] bei allen Heiden bekannt gemacht worden ist …“ (Römer 12:5-6)

„Denn du bist groß und tust Wunder, du bist Gott, du allein! Weise mir, JaHuWaH, Deinen Weg, damit ich wandle in Deiner Wahrheit; richte mein Herz auf das eine, dass ich Deinen Namen fürchte!“ (Psalm 86:10-11)

„Als er aber … [Jahuschuah] sah, schrie er, warf sich vor ihm nieder und sprach mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu tun, … [Jahuschuah], du Sohn … [JaHuWaHs], des Höchsten? Ich bitte Dich, quäle mich nicht!“ (Lukas 8:28)

„Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ (Timotheus 1:17)

„Höre Israel, … [JaHuWaH] ist unser Gott, … [JaHuWaH] allein! Und du sollst … [JaHuWaH], deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.“ (5. Mose 6:4-5)

Diese Worte wiederholte Jahuschuah im Neuen Testament, als ein Schriftgelehrter Ihn fragte, was das oberste Gebot sei:

„… [Jahuschuah] aber antwortete ihm: Das erste Gebot unter allen ist: »Höre, Israel, JaHuWaH, unser Gott, ist … [JaHuWaH] allein; und du sollst … [JaHuWaH], deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft!« Dies ist das erste Gebot.“ (Markus 12:28-30)

Hier ist der Allmächtige Vater gemeint, von dem der Sohn Jahuschuah hier spricht! In der gesamten Bibel wird nicht von drei Götterperonen berichtet.

„dass du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres …[Erlösers Jahuschuah, dem Messias], welche zu Seiner Zeit zeigen wird der Glückselige und allein Gewaltige, der König der Könige und der Herr der Herrschenden, der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen.“ (1. Timotheus 6:14-16)

JaHuWaH alleine ist für die sündigen Menschen unsichtbar; Er ist so heilig, dass Seine Gegenwart alles, was unrein ist, wie ein verzehrendes Feuer vernichten würde (Jesaja 33:14; Hebräer 12:29). Sein Sohn aber wurde Mensch und konnte so Seines Vaters Herrlichkeit offenbaren (1. Johannes 4:9). Unser Himmlische Vater JaHuWaH verändert sich nicht. Er ist heute noch derselbe liebende und gerechte Gott wie er vor alters her war.

„Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ (1. Timotheus 1:17)

„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.“ (Jakobus 1:17)

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität

 

 

 

War es nicht Luzifer, der die Stellung JaHuWaHs einnehmen wollte? Wollte er nicht JaHuWaH gleich sein? War das nicht sogar der Grund, weshalb dieser Engel gefallen ist?

„Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte; zur Erde gefällt, Überwältiger der Nationen! Und du sprachst in deinem Herzen: „Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über die Sterne Elohims meinen Thron erheben und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will hinauffahren auf Wolkenhöhen, mich gleichmachen dem Höchsten.“ (Jesaja 14,12-14)

„Die Sterne Elohims“ stehen symbolisch für die anderen Engel. Luzifer war selbst ein Engel, aber er wollte „seinen Thron“ über den anderen Engeln in der Regierung JaHuWaHs aufstellen. Er wollte sich dem Höchsten gleich machen. Der Höchste ist der Himmlische Vater. Luzifer ist der erste große Lügner und Rebell gegen Seinen Schöpfer, wie uns die heilige Schrift berichtet. Er wollte selbst der Höchste im Himmel sein. Luzifer war eifersüchtig, obwohl er im Himmel in der Regierung JaHuWaHs eine hohe Stellung inne hatte, er wurde als „Glanzstern“ (Vers 12) bezeichnet. Auch heißt es:

„Du warst ein schirmender, gesalbter Cherub, und Ich hatte dich dazu gemacht; du warst auf … [JaHuWaHs] heiligem Berg, du wandeltest inmitten feuriger Steine.“ (Hesekiel 28,14)

„Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und Seine Engel kämpften gegen den Drachen; und der Drache und seine Engel kämpften; aber sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr im Himmel gefunden. Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt; er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.“ (Offenbarung 12,7-9)

MaskeSeit seiner ersten Rebellion im Himmel ist es Satans Mission, den Schöpfer von Seinem Thron zu stoßen. Um dies zu erreichen, ist ihm jedes Mittel recht. Er will die Menschen ebenfalls davon überzeugen, gegen ihren Schöpfer zu rebellieren. Dazu „verkleidet er sich als Engel des Lichts“ (2. Korinther 11,14) und wird allen, die sich bereits von ihm als „dritte Person der Gottheit“ haben leiten lassen, sichtbar erscheinen und sie vollends verführen. Er schleicht auf der Erde „wie ein brüllender Löwe“ umher „und sucht, wenn er verschlingen kann“ (1. Petrus 5,8). Seit diese Erde besteht, sucht er jede Gelegenheit, die Menschen in den Abgrund zu reißen, indem er ihnen im „Engelsgewandt“ als Gott gegenübertritt und sie dazu verleitet ihn anzubeten.

Die Theosophin und Spiritistin Helena Blavatsky, die sich von Satan als Medium benutzten ließ, brachte im Jahr 1884 ein Buch heraus mit dem Titel „Die Geheimlehre – Vereinigung von Wissenschaft, Religion und Philosophie“. Dort beschreibt sie die Rolle Luzifers:

„Aber in Vorzeit und Wirklichkeit ist Luzifer oder Luziferus der Name des Engelwesens der über dem Licht der Wahrheit wie über dem Licht des Tages den Vorsitz führt … Luzifer ist göttliches und irdisches Licht, der ‚HEILIGE GEIST‘ und zur gleichen Zeit ‚Satan‘‘, sichtbares Wesen des Alls, wahrhaft unsichtbar erfüllt mit dem differenzierten Odem.“ (Helena Blavatsky, „Die Geheimlehre“, Bd. 2, S. 512.513)

Luzifer war einer der Engel, der am nächsten zum Himmlischen Vater und Seinem Sohn war, und doch war er nicht in alle Vorhaben JaHuWaHs eingeweiht. So war er z.B. auch nicht am „Rat des Friedens“ beteiligt, denn dieser bestand nur aus dem Vater und dem Sohn:

„… und der Rat des Friedens wird zwischen Ihnen Beiden sein.“ (Sacharja 6,13; Elberfelder 1905)

„… [JaHuWaH] besaß Mich [den Messias] am Anfang Seines Weges, ehe Er etwas machte, vor aller Zeit. Als Er die Erde noch nicht gemacht hatte und die Fluren, die ganze Summe des Erdenstaubes, als Er den Himmel gründete, war Ich dabei; als Er einen Kreis abmaß auf der Oberfläche der Meerestiefe, als Er die Wolken droben befestigte und Festigkeit gab den Quellen der Meerestiefe; als Er dem Meer Seine Schranke setzte, damit die Wasser seinen Befehl nicht überschritten, als Er den Grund der Erde legte, da war Ich Werkmeister bei Ihm, war Tag für Tag Seine Wonne und freute Mich vor Seinem Angesicht allezeit.“ (Sprüche 8,22-30)


JaHuWaH hatte also einen Mitarbeiter, der mit allen Seinen Ratschlüssen völlig vertraut und eingeweiht war. Es ist Sein Sohn. Es wird keine dritte Person erwähnt. Es ist nur der Vater und der Sohn. Dieser kam auf die Erde als die Ausstrahlung der Herrlichkeit Seines Vaters:

„Nachdem … [JaHuWaH] in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat Er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat Er eingesetzt zum Erben von allem, durch Ihn hat er auch die Welten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung Seiner Herrlichkeit und der Ausdruck Seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort Seiner Kraft; Er hat sich, nachdem Er die Reinigung von unseren Sünden durch Sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.“ (Hebräer 1,1-3)

Diese Eifersucht auf den Sohn JaHuWaHs, weil dieser in allen Ratschlüssen Seines Vaters einbezogen wurde, brachte Luzifer zu Fall, denn Er wollte der Dritte im Bunde sein. Hinter dem dritten „Gott heiliger Geist“ verbirgt sich in Wahrheit Luzifer, der damit die Anbetung bekommt, die er haben möchte. Zusammen mit der Zerstörung des Sabbatgebotes (4. Gebot) und der Änderung des Kalenders (Daniel 7,25) ist es Satan im gleichen Jahrhundert gelungen, die unteilbare Anbetung des „allein wahren Gottes“ JaHuWaH im Himmel bei fast allen Mitgliedern der christlichen Kirchen von dem Allmächtigen ICH BIN abzuziehen und sich selbst, dem ausgestoßenen Luzifer, zu übertragen (zumindest zu einem Drittel). Denn er sagte „ich will gleich sein dem Höchsten“.

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott [JaHuWaH], und den du gesandt hast, ... [Jahuschuah, den Messias], erkennen.“ (Johannes 17,3)

Durch die Lehre von einem dreieinigen Gott ist der „Höchste“ und "allein wahre Gott JaHuWaH" für beinah die gesamte Christenheit von Seinem Thron gestoßen worden. Nach dieser satanischen Lehre ist keiner der Höchste, sondern alle drei Götterpersonen sind gleichrangig. Symbolisch wird Luzifer auch als König von Tyrus durch den Propheten Hesekiel beschrieben:

„Menschensohn, stimme ein Klagelied an über den König von Tyrus und sprich zu ihm: So spricht Gott, … [JaHuWaH]: O du Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit! In Eden, im Garten … [JaHuWaHs] warst du; mit allerlei Edelsteinen warst du bedeckt: mit Sardis, Topas, Diamant, Chrysolith, Onyx, Jaspis, Saphir, Karfunkel, Smaragd, und mit Gold. Deine kunstvoll hergestellten Tamburine und Flöten waren bei dir; am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet. Du warst ein gesalbter, schützender Cherub, ja, ich hatte dich dazu eingesetzt; du warst auf dem heiligen Berg … [JaHuWaHs], und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde. Durch deine vielen Handelsgeschäfte ist dein Inneres mit Frevel erfüllt worden, und du hast gesündigt. Darum habe ich dich von dem Berg … [JaHuWaHs] verstoßen und dich, du schützender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine vertilgt. Dein Herz hat sich überhoben wegen deiner Schönheit; du hast deine Weisheit um deines Glanzes willen verderbt. So habe ich dich auf die Erde geworfen und dich vor den Königen zum Schauspiel gemacht.“ (Hesekiel 28,12-17)

In der Offenbarung wird die Verbannung Satans und dem Teil der Engel, welche er auf seine Seite ziehen konnte, dargelegt:

„Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt; er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.“ (Offenbarung 12,9)

Luzifer wollte dieselbe Stellung im Himmel einnehmen, wie sie alleine dem allmächtigen Schöpfergott zukam. Der einzige jedoch, der als Mitregent und als Mitschöpfer des Universums Anteil haben durfte, war JaHuWaHs eigener Sohn, der nicht geschaffen, sondern aus JaHuWaH vor Urzeiten "hervorging" bzw. „gezeugt“ wurde. Er ist damit kein Geschöpf, sondern ein göttliches Wesen: JaHuWaHs Sohn.

Achtung: Lüge!Auf Erden setzte Satan alles dran, die Verehrung, die ihm im Himmel verwehrt wurde, bei den Menschen zu erlangen. Im Paradies war er später mit seinem Versuch, Adam und Eva ein falsches Gottesbild vorzugaukeln, erfolgreich. Er brachte sie dazu, seinen Lügen mehr zu glauben als ihren Schöpfer. Als unser Erlöser Jahuschuah auf Erden wandelte, machte Satan wiederum einen Versuch, Anbetung zu bekommen:

„Da führte der Teufel Ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick. Und der Teufel sprach zu Ihm: Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn Du nun vor mir anbetest, so soll alles Dir gehören! Und Jahuschuah antwortete ihm und sprach: Weiche von Mir, Satan! Denn es steht geschrieben: »Du sollst JaHuWaH, deinen Gott, anbeten und Ihm allein dienen«.“ (Lukas 4,5-8)

Jahuschuah ließ sich nicht beirren, er antwortet Ihm mit der heiligen Schrift, den Worten Seines Vaters: „es steht geschrieben…“. Er macht ihm deutlich, dass es nur EINEN Gott gibt, der angebetet wird, wie es die Gebote 1-4 der Zehn Gebote deutlich machen.

In der Zeit nach den Aposteln, besonders ab dem 4. Jahrhundert, stiftete er dann „Babylon die Große“, die „Mutter aller Huren“ an, die Gebote JaHuWaHs zu zerstören und so geschickt zu verändern, dass er es schaffte, die Anbetung als dritte Person der Gottheit zu erreichen. Die ersten vier Gebote, welche die Beziehung zwischen dem Menschen zu ihrem Schöpfer regeln, wurden alle radikal verändert und teilweise ganz gestrichen.

Das erste Gebot lautet: „Ich bin JaHuWaH, dein Gott, … du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“

Das zweite Gebot lautet: „Du sollst kein Bildnis machen… Bete sie nicht an, und diene ihnen nicht! Denn Ich bin JaHuWaH, dein Gott …“

Das dritte Gebot lautet: „Du sollst den Namen JaHuWaHs, deines Gottes, nicht missbrauchen …“

Das vierte Gebot lautet: „Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn … Denn in sechs Tagen hat JaHuWaH Himmel und Erde gemacht … und Er ruhte am siebten Tag; darum hat JaHuWaH den Sabbattag gesegnet und geheiligt.“ (2. Mose 20,2-11)

Anbetung gebührt ALLEINE dem Allmächtigen Vater JaHuWaH, den Schöpfer des Weltalls! Luzifer hat es geschafft, alle vier Gebote nutzlos und nichtig zu machen.

Alle heidnischen Völker beteten zwar mehrere Götter an, hatten aber meist drei „Hauptgötter“. Als sich die „christliche“ Kirche in Rom langsam entwickelte, wurden immer mehr heidnische Elemente in die ursprünglich reine Lehre der Apostel gebracht, um den Heiden den Übertritt in das katholische Christentum zu erleichtern. Die „christliche“ Kirche entwickelte sich zur universellen Römisch-Katholischen Kirche. Diese führte stufenweise die Dreieinigkeit aus Vater, Sohn und heiliger Geist als die drei Götterpersonen der Gottheit ein. Und auch weitere Teile des Gesetzes JaHuWaHs wurden schrittweise außer Kraft gesetzt oder entstellt und verfälscht:

Die Zehn GebotetafelnDas erste Gebot: Luzifer wird als dritte Gottesperson angebetet. Der Sohn Gottes wurde zu einem zweiten gleichrangigen Gott gemacht und so dargestellt, als wäre es gar nicht der tatsächliche, buchstäbliche Sohn JaHuWaHs, der hier auf Erden nur die Rolle eines Sohnes übernommen hat.

Das zweite Gebot: Luzifer hat „Babylon die Große“ dazu angestiftet, ihn anzubeten und lächerliche Götzenfiguren zu erschaffen und vom Heidentum zu übernehmen, die der Mensch anbetet.

Das dritte Gebot: Satan ließ durch „die Hure Babylons“ den heiligen Namen des Allmächtigen aus Seinem Wort entfernen und ersetzte ihn mit „HERR“. „Herr“ bedeutet „Baal“: "An jenem Tag wird es geschehen, spricht ... [JaHuWaH], dass du Mich 'mein Mann' und nicht mehr 'mein Baal' [mein Herr] nennen wirst." (Hosea 2,18). Auf Wikipedia heißt es unter Baal: „Baal(hebr. בעל) = Herr, Meister, Besitzer, Ehemann, König oder Gott“. Damit hat Luzifer einmal mehr Anbetung erreicht.

Das vierte Gebot: Satan stiftete „die Hure Babylons“ im 4. Jahrhundert an, den Sabbat in den Sonntag zu verwandeln und gleichzeitig den Schöpferkalender so meisterhaft zu verändern, dass heute viele von denjenigen, die erkennen, dass der Sonntag ein heidnischer Anbetungstag ist, den Samstag halten, weil sie annehmen, dieser Tag wäre der Sabbat. Der Samstag ist jedoch ebenfalls ein heidnischer Tag in einem heidnisch-päpstlichen Kalender. Luzifer hat auch auf diese Weise die Anbetung erreicht, die ihm im Himmel verwehrt wurde.

Niemals hat JaHuWaH es erlaubt, ein weiteres drittes Gotteswesen – das es gar nicht gibt – anzubeten. Luzifer wollte als Gott angebetet werden, wofür er aus dem Himmel geworfen wurde, und wofür er auch am Ende der Erdenzeit verbrannt werden wird (Hesekiel 28,19). Die Anbetung hat er mit der Trinitätslehre erreicht.

„Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis; denn du hast die Erkenntnis verworfen, darum will Ich auch dich verwerfen, dass du nicht mehr Mein Priester seist; und weil du das Gesetz deines Gottes vergessen hast, will auch Ich deine Kinder vergessen!“ (Hosea 4,6)

 

Weitere Fragen und Antworten zum heiligen Geist

 

 

Die Bibel spricht von „Gott Vater“, wo aber steht „Gott Sohn“ oder „Gott heiliger Geist“?



FragezeichenTrinitarisch geprägte Schriften benutzen häufig den Ausdruck „Gott heiliger Geist“ und „Gott Sohn“. Die Bibel hingegen kennt nur den Ausdruck „Gott Vater“.

Wenn vom Sohn die Rede ist, heißt es immer „Gottes Sohn“ aber nie „Gott Sohn“ oder „Gott, der Sohn“. Wobei JaHuWaH Seinen Sohn über alle Dinge erhöht hat und auch Er in gewisser Weise uns zum Elohim (Gott) gesetzt wurde. Siehe hierzu:"Im Schöpfungsbericht steht „Elohim“, die Pluralform von „Gott“. Offenbart dies einen dreieinigen Gott?" und "Wer hat die Welt erschaffen"

„Gott der heilige Geist“ ist aber völlig absurd. Die Bibel benutzt ausschließlich den Ausdruck „heiliger Geist Gottes“ oder „Gottes heiliger Geist“. Es ist ein großer, gravierender Unterschied, ob ich sage „Gottes heiliger Geist“ oder „Gott, der heilige Geist“. Im ersten Fall gehört der Geist zu Gott, es handelt sich hier um Seinen Geist. Im zweiten Fall ist der Geist ein eigenständiger, anderer Gott. Kein einziges Mal steht in der Bibel „Gott heiliger Geist“ oder „Gott, der heilige Geist“.

Nicht nur unser Erlöser Jahuschuah hat uns mitgeteilt, dass es nur einen Höchsten gibt, den Vater (Johannes 17:3) sondern auch Satan weiß das (Jesaja 14:14; Markus 5:7). Satan möchte jedoch angebetet werden und so versuchte er sogar JaHuWaHs Sohn dazu zu verleiten:

„Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest!“ (Matthäus 4:9)

Wen beten wir an, wenn wir zur dritten Person „Gott heiliger Geist“ beten?

Siehe hierzu auch: Wer ist der dritte "Gott heiliger Geist“? Wer wollte sein wie Gott?

 

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