Daniel 2,14-18 -- König Nebukadnezar gewährt Daniel eine Frist, Daniel betet

Erstellt: Mittwoch, 11. September 2019 Zuletzt aktualisiert: Freitag, 13. September 2019

 

Da erwiderte Daniel mit Verstand und Einsicht dem Arioch, dem Obersten der Leibwache des Königs, der ausgezogen war, um die Weisen von Babel zu töten; 15 er antwortete und sprach zu Arioch, dem Oberbeamten des Königs: Warum der strenge Befehl vom König? Da teilte Arioch Daniel die Sache mit. 16 Und Daniel ging hinein und erbat sich vom König, dass er ihm eine Frist gewähre, um dem König die Deutung anzuzeigen. 17 Hierauf ging Daniel in sein Haus; und er teilte die Sache seinen Genossen Hananja, Misael und Asarja mit, 18 damit sie von dem Gott des Himmels Barmherzigkeit erbitten möchten wegen dieses Geheimnisses, damit Daniel und seine Genossen nicht mit den übrigen Weisen von Babel umkämen.

 

Man stelle sich vor, wie plötzlich ein Scharfrichter vor einem steht und mitteilt, man würde jetzt getötet. Nicht nur das Schicksal der Magier und Traumdeuter schien besiegelt, auch das Leben Daniels und seiner drei Kameraden hing an einem seidenen Faden. Daniel zeigte jedoch ein enormes Vertrauen in Seinen Schöpfer. Trotz des Todesbefehls ging Daniel mutig zum König, damit dieser ihm eine Frist gewährte. Er brauchte diese Zeit, um sich von JaHuWaH Barmherzigkeit zu erbitten, Er möge ihm den Traum und dessen Deutung mitteilen.

Daniel blieb ganz ruhig und fragte verständig und ohne Angst, was der Grund für diesen Todeserlass sei: „Warum der strenge Befehl vom König?“ (Vers 15). Er wurde also nicht zusammen mit den anderen Weisen vor den König gerufen. Es scheint, als hätte er das Geschehen um den Traum und die verzweifelten Ausflüchte der Traumdeuter und Wahrsager nicht mitbekommen.

Obwohl der König noch vor drei Jahren bemerkte, dass Daniel und seine drei Gefährten „zehn Mal klüger“ als die Astrologen, Traumdeuter und Magier seien, hat er sie nicht um Rat gefragt. Es könnte ein Werk der Vorsehung JaHuWaHs gewesen sein. Denn so wie Er dem König die Deutung des Traumes vorenthalten hatte, so scheint der Allmächtige ihn auch zurückgehalten zu haben, sich an Daniel zu wenden. Nur so konnte die Unfähigkeit der Weisen und Zukunftsdeuter, die zuerst befragt wurden, ans Tageslicht gebracht werden. JaHuWaH gab diesem heidnischen System der chaldäischen Wahrsagerei und des Götterglaubens die Gelegenheit, sich zu offenbaren. Durch ihr Scheitern konnte sowohl der König als auch die Chaldäer den Allmächtigen Schöpfer JaHuWaH später als ihren einzigen Schöpfergott besser anerkennen und vertrauen.

Diese Begebenheit zeigt, dass auch wir uns in schwierigen oder gar vermeintlich auswegslosen Situationen an den großen Schöpfergott wenden dürfen. In Zeiten, in denen alles „glatt“ läuft, mag es nach außen keinen großen Unterschied zwischen einem Gläubigen und einem Nichtgläubigen geben. Wenn aber Schwierigkeiten, Unglücke oder bedrohliche Situationen auftauchen, zeigt sich ein entscheidender Unterschied: ein tiefes Vertrauen in die Führung und Fügung des Allmächtigen Schöpfers. Wer dieses Vertrauen nicht hat, ist schneller enttäuscht, überfordert, verzweifelt, ängstlich und findet eher Gründe zu klagen. Daniel bleibt vollkommen ruhig, gelassen und bittet sogar den König, der ihn umbringen lassen will, um ein klärendes Gespräch. Er wusste, dass der Schöpfer alle Dinge in den Händen hält, auch den heidnischen König. Wenn und wo JaHuWaH die Not zulässt, muss es einen Sinn haben.

 

Der Oberste der Leibwache Arioch


Arioch ist ein althergebrachter babylonischer Name, der bereits in 1. Mose 14,1 als Name eines chaldäischen Königs vorkommt.

Das hebräische Wort für Leibwache wird nur an dieser Stelle benutzt. Eine andere Übersetzung lautet: „Scharfrichter“. Auch dieser Ausdruck hat seine Berechtigung. König Herodes ließ von seinem „Leibwächter“ Johannes den Täufer enthaupten (Markus 6,27-28). Der Leibwächter scheint zur damaligen Zeit gleichzeitig der Scharfrichter gewesen zu sein. Auch das, aus dem Chaldäischen kommende Wort tabbach, das mit „Leibwache“ übersetzt wurde, bedeutet soviel wie schlachten oder töten von Tieren, aber auch das Töten von Menschen.

Es besteht also kein Zweifel, dass Arioch auch der Oberste derer war, die einen solchen Todeserlass umsetzten. Arioch war aber nicht bloß ein „Scharfrichter“, wie der nächste Vers zeigt. Denn dort wird er als der „Oberbeamte“ oder der „Bevollmächtigte des Königs“ bezeichnet. Es scheint, dass dieser chaldäische Titel für eine Person mit der obersten Autorität über die Soldaten bzw. Leibwache des Königs stand (siehe auch 1. Mose 40,3; 2. Könige 25,8; Jeremia 39,9).

 

 

Mit Verstand und Einsicht


Es ist interessant zu sehen, dass Arioch einerseits für die Hinrichtung der einheimischen Weisen verantwortlich war, andererseits aber gewährte er Daniel ein Gespräch beim König. Im Gegensatz zu den Chaldäern war Daniel ein Fremder und ein Gefangener. Trotzdem begegnete ihm Arioch mit mehr Menschlichkeit als den einheimischen Wahrsagern und Magiern.

Daniel muss sehr freundlich, bescheiden, klug und mit viel Taktgefühl vorgegangen sein. Er wendete sich mit großem Respekt an Arioch. Wie Daniel das anstellte, ist uns nicht bekannt. Er hat sein Anliegen an Arioch wohl so plausibel dargelegt, dass Arioch überzeugt war, auch den König damit überzeugen zu können. Zudem schien er keine Angst zu haben, dass er selbst in Schwierigkeiten geraten könnte. Diese Zuversicht gab ihm sicher auch das frühere umsichtige und kluge Auftreten Daniels und seiner Freunde nach der dreijährigen Ausbildungszeit (Daniel 1,19-21) während der Prüfung vor dem König.

Das Leben Daniels war in den Händen JaHuWaHs, der auch Arioch lenkte und ihn vom Ausführen des Todesbefehls zurückhielt. Ariochs Herz wurde berührt und so hörte er Daniels Anliegen an. Er fasste Vertrauen zu Daniel und gewährte ihm die Bitte, mit seinem Anliegen vor König Nebukadnezar zu treten.

 

 

Daniel bittet um eine Frist

 

Sanduhr Daniel 2,16@ Annka / pixabay.com (Bibelvers hinzugefügt)Im Gegensatz zu den Chaldäern forderte Daniel nicht, der König möge ihm den Traum mitteilen, damit er ihm die Deutung sagen könne. Er bat lediglich um einen kurzen Zeitaufschub, nicht um Traumbücher zu studieren, wie die Wahrsager und Traumdeuter, sondern einfach um zu beten.

Die Bitte wurde ihm gewährt. Das ist bemerkenswert, nachdem das Todesurteil bereits ausgesprochen war. Zudem erhielten die Chaldäer keinen Zeitaufschub, die den Traum nicht deuten konnten (Daniel 2,7-13). Da Daniel nicht unter den weisen Männern war, die befragt wurden, könnte der König gedacht haben, dass es nur fair sei, ihm eine Chance zu geben. In seinem früheren Kontakt mit Daniel war Nebukadnezar positiv beeindruckt von seinen Fähigkeiten und seiner Aufrichtigkeit. Er sah in Daniel eine große Weisheit (Daniel 1,20).

Möglicherweise griff der König nach jedem Strohhalm, um den Traum doch noch zu erfahren. Man darf jedoch auch annehmen, dass sich der Einfluss vom Himmel in Nebukadnezar bemerkbar machte und ihn dazu brachte, Daniel eine Chance zu geben.

Daniels frühere Treue in kleineren Dingen öffnete ihm nun den Weg für Größeres. Daniel bewies großen Glauben und Mut. Er war absolut zuversichtlich, dass Gott ihm helfen wird. Er hätte es sonst wohl kaum gewagt, vor den mächtigen König des babylonischen Weltreiches zu treten, der ihn hätte sofort umbringen lassen können.

infoIm Buch Esther ist zu lesen, was geschehen kann, wenn ungefragt in das Innere des Königspalastes eingedrungen wird:

„Alle Knechte des Königs und die Leute in den königlichen Provinzen wissen, dass, wer irgend in den inneren Hof zum König hineingeht, es sei Mann oder Frau, ohne gerufen zu sein, nach dem gleichen Gesetz sterben muss, es sei denn, dass ihm der König das goldene Zepter entgegenstreckt, damit er am Leben bleibe. Ich aber bin nun seit 30 Tagen nicht gerufen worden, dass ich zum König hineingehen sollte!“ (Esther 4,11)

Daniel schien sich nicht auf seine eigene Intelligenz verlassen zu haben und zeigte gleichzeitig keinerlei Zweifel, dass er dem König später den Traum deuten könne. Hätte der König in ihm nur ein leichtes zögerliches Verhalten gesehen, hätte er ihm wohl keinen Aufschub gewährt und noch mehr Zorn in Nebukadnezar hervorgerufen. Daniel blieb bescheiden, bekannte seine Unkenntnis, aber konnte dem König überzeugend vermitteln, dass er das Geheimnis von seinem Schöpfergott, dem er diente, erfahren kann.

 

 

Gebet um Barmherzigkeit, um das Geheimnis zu erfahren


Daniel war ein Mann des Gebets. Auch jetzt war es für ihn selbstverständlich, sich an seinen Schöpfer JaHuWaH zu wenden. Er forderte dazu auch seine Glaubensfreunde auf. Daniel hätte auch für sich alleine beten können und JaHuWaH hätte ihn erhört. Er wusste jedoch, dass die Gemeinschaft im Gebet wichtig ist. Denn „wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, bin Ich in ihrer Mitte“ (Matthäus 18,20).

Das Gebet ist ein wundervoller Weg und auch der einzige Weg, wie der Gläubige in einer Krise in seinem Leben um Hilfe bitten und darauf hoffen kann. Daniel hatte sehr großes Vertrauen, denn würde ihm JaHuWaH den Traum nicht mitteilen, würde der Zorn des Königs noch mehr wachsen und Daniel doppelt so schwer bestrafen.

Warum konnten sich Daniel und seine Mitstreiter mit einer solchen Zuversicht und einem solch starken Glauben ihrem allmächtigen Schöpfergott JaHuWaH nähern? Weil sie nach bestem Wissen und Gewissen nach Seinem Willen lebten (vgl. 1. Johannes 3,22). Hätten sie in ihrer früheren Erfahrung Kompromisse gemacht und den Versuchungen, die sie am Hofe des Königs täglich umgaben, nachgegeben, hätten sie wohl keine so gewaltiges Einschreiten JaHuWaHs erwarten können.

Aber besonders hatten die jungen Männer deshalb eine solche Zuversicht und einen so starken Glauben, weil sie ihren Himmlischen Vater kannten und im Laufe der Jahre ein Vertrauen zu Ihm aufgebaut hatten. Wie es in 1. Johannes 3,23 weiter heißt, ist das Halten der Gebote JaHuWaHs eng verbunden mit dem Glauben an den Namen Seines Sohnes Jahuschuah. Das heißt, die Gebote sind verbunden mit dem Glauben an die Offenbarung des Vaters durch Seinen Sohn. Jahuschuah, der im Namen und im Auftrag des Vaters auf die Erde kam, hat den liebenden Charakter Seines Vaters ans Licht gebracht.

Daniel und seine Kameraden kannten die zahlreichen Vorhersagen und Verheißungen des kommenden Messias aus den altestamentlichen Schriften und Überlieferungen ihrer Väter. Sie wussten, dass der Schöpfer aller Dinge, "so sehr die Welt geliebt hat, dass Er Seinen einzig geborenen Sohn" geben würde, "damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verlorgen gehe, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16). Sie waren zuversichtlich, dass darin das Gericht besteht, "dass das Licht in die Welt" kommen würde (Johannes 3,19). Jeder der es annimmt, würde nicht verloren gehen.

Aufrichtig und selbstlos waren sie im Gebet vereint. Sie erbaten „Barmherzigkeit“ (Daniel 2,18) vom Schöpfer, obwohl sie sich selbst in Seiner Gegenwart nichts haben zuschulden kommen lassen. Das zeigt, dass wir immer um JaHuWaHs Willen und Barmherzigkeit bitte sollten. Wir können Ihm nicht befehlen, was Er zu tun hat. Oft werden jedoch besonders in charismatischen Kreisen genau solche befehlenden Gebete („vollmächtiges Gebieten“) gesprochen. Schon der dänische Philosoph und Theologe Soren Aabye Kierkegaard (1813-1855) wusste: „Das Gebet ändert nicht Gott, sondern den Betenden“.

In Matthäus Kapitel 6 zeigt Jahuschuah wie ein demütiges Gebet zum Himmlischen Vater aussehen sollte:

„Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.“ (Matthäus 6,6-8).

Anschließend lehrte der Sohn JaHuWaHs den Jüngern als Beispiel das „Vater unser“ (Matthäus 9-13). Darin werden keine Befehle ausgesprochen, was der Allmächtige zu tun habe. Vielmehr wird JaHuWaHs Geist Raum zum Wirken gegeben - nach Seinem Willen.

Betende Haende Himmel© Les Cunliffe | Dreamstime.comDer englische Theologe Charles Spurgeon (1834-1892) war überzeugt: „Gebete werden nach dem Gewicht und nicht nach der Länge gemessen.“ Selbst das kürzeste Gebet kann erhört werden, wenn es einfach nur lautet „Dein Wille geschehe“. Unser Himmlischer Vater weiß, was das Beste für uns ist, auch wenn es nach irdischem Denken im ersten Moment ungerecht erscheint.

Daniel und seine Freunde zeigen zudem, dass es keinen Priester, keinen Pfarrer und keine Kirche braucht, um sich dem Schöpfer im Glauben und im Gebet gemeinsam zu nähern. Es ist nicht ein anderer Mensch oder der Ort, der das Gebet ausmacht, sondern das Herz. JaHuWaH wünscht keine Anbetung an einem bestimmten Ort, wie in einem Tempel oder in Jerusalem. Er wünsche die Anbetung „im Geist und in der Wahrheit“ (Johannes 4,23-24).

Wir können aus dieser Begebenheit eine bedeutende Lektion über Daniels Charakter lernen. Das Gebet gab ihm nicht seinen großen Verstand, den hatte er schon vorher. Aber das Gebet gab ihm Weisheit, Selbstverleugnung, Standhaftigkeit, Gelassenheit und Vertrauen und innere Unabhängigkeit von der heidnischen Welt um ihn herum.

Daniel und Seine Glaubensfreunde wandelten mit JaHuWaH, darum war Er mit ihnen und konnte durch sie wirken. JaHuWaH erhört alle ernsthaften und von Herzen kommenden Gebete, ungeachtet dessen, was die Taten in der Vergangenheit waren. Er hat vergeben und ist mit Seiner Liebe gegenwärtig. Kennt man JaHuWaH jedoch nicht, ist das eigene Handeln von Angst bestimmt und man kann dadurch nicht mit der Stärke zur Tat schreiten, die man hätte, wüsste man um die Größe und Liebe, die den allmächtigen und allweisen Schöpfergott umgibt.

Das Gebet hat einen heiligenden Einfluss auf den Charakter und nimmt die Angst vor den Menschen und den alltäglichen Hindernissen. In jeder Schwierigkeit können und sollten wir uns an unseren himmlischen Vater im Gebet wenden. Sehr ernst war die Lage, in die Daniel und seine Freunde versetzt wurden. Mit menschlicher Kraft war das Gewünschte unmöglich zu erreichen; aber Daniel wusste, wo er Hilfe finden konnte.

“Weiter sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgendeine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteilwerden von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ (Matthäus 18,19-20)

Das Gebet ist die Kraftquelle eines jeden Messias-Nachfolgers. Es verleiht ihm eine innere Gelassenheit bei noch so schwierigen Angelegenheiten oder Problemen. Es ist für uns heute ebenso notwendig, wie es für Daniel war. Daniel blieb den Unterweisungen seiner Kindheit treu (Daniel 1,8), obwohl er heftigen Versuchungen am Hofe Babylons ausgesetzt war. Er vertraute nicht seiner eigenen moralischen Kraft, er machte vielmehr seinen Schöpfer zu seiner Stärke.

Mehr Gebet bedeutet weniger Abhängigkeit von anderen Menschen hinsichtlich unseres Glaubenslebens. Es befähigt uns, die Wahrheit zu vertreten. Denn es braucht Mut, Ausdauer und Kraft sich auf die unpopuläre Seite zu stellen. Wir würden auch in unserer geistlichen Intelligenz viel mehr wachsen, wenn wir das Gebet nicht so sehr vernachlässigen würden.

„Betet unablässig“ (1. Thessalonicher 5,17). Das bedeutet, dass wir unser ganzes Denken auf unseren Schöpfer richten. Denn Er ist die Quelle aller Kraft und Leistungsfähigkeit. Diese Quelle steht uns durch Seinen Sohn jederzeit zur Verfügung. Das Gebet ist das Atmen der Seele. In Gedanken können wir immer mit Jahuschuah verbunden sein und nach JaHuWaHs Willen für all unsere Schritte fragen.

Das Gebet ist die Grundlage geistlichen Wachstums. Es befähigt uns „zu begreifen, was die Breite, die Länge, die Tiefe und die Höhe sei" und zu erfassen, "die Liebe des Messias, die doch alle Erkenntnis übersteigt, damit ... [wir] erfüllt werden bis zur ganzen Fülle Gottes.“ (Epheser 3,18-19). Wie ein Sprichwort sagt, ist das Beten das Atmen der Seele. Dabei kann jeder Gedanke, der auf unseren Schöpfer gerichtet ist – ob dankbar oder auch zweifelnd - ein Gebet sein.

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