Daniel 2,2 -- Der König lässt seinen gesamten Beraterstab zusammenrufen

Erstellt: Montag, 25. März 2019 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 06. April 2019

 

„Und der König befahl, dass man die Wahrsagepriester und die Sterndeuter und die Magier und die Chaldäer rufen sollte, um dem König seine Träume kundzutun; und sie kamen und traten vor den König.“

 

König Nebukadnezzar  II. hatte eines Nachts einen Traum, den er nicht deuten konnte. Er rief deshalb die mächtigsten Männer des Reiches zusammen. Es war die Beratergruppe des Königs schlechthin: Die Intellektuellen und besonders diejenigen, welche vorgaben eine Beziehung mit der unsichtbaren, jenseitigen Welt aufnehmen zu können. Es waren alle Experten im Bereich der Traumdeutung, Magie und Wahrsagerei seines Reiches. Auch wenn es hier nicht explizit erwähnt wird, waren auch die „Weisen“ (Intellektuellen) mit eingeschlossen, siehe Daniel 2,27.

Wahrsagerei MagieWahrsagerei und Magie
© Witch Reddy, CC BY-SA 3.0
Die okkulten Praktiken waren in Babylon so weit verbreitetet und die jeweiligen Regierungen waren davon so sehr abhängig, dass der Prophet Jesaja für deren Abhängigkeit von der Zauberei eine ernsthafte Warnung an die Herrschenden richtete:

„Steige herab und setze dich in den Staub, o Jungfrau, Tochter Babel! Setze dich auf die Erde, ohne Thron, du Tochter der Chaldäer! Denn man wird dich nicht mehr die Verwöhnte und Verzärtelte nennen. […]  Tritt doch auf mit deinen Beschwörungen und mit der Menge deiner Zaubereien, mit denen du dich abgemüht hast von Jugend auf! Vielleicht vermagst du zu helfen; vielleicht kannst du Schrecken einflößen. Du bist müde geworden von der Menge deiner Beratungen. So lass sie doch herzutreten und dich retten, die den Himmel einteilen, die Sternseher, die jeden Neumond ankündigen, was über dich kommen soll!“ (Jesaja 47,1.12-13)

Dieser Aufruf zur Umkehr von der Zauberei und Wahrsagerei galt jedoch nicht nur dem antiken Babylon. Auch jeder Einzelne von uns ist heute ebenso aufgerufen, von den babylonischen Praktiken die Finger zu lassen! Auch wir suchen lieber Antworten auf unsere Fragen und Heilung unserer Krankheiten irgendwo anders, nur nicht bei unserem Schöpfer.

 

 

Die Wahrsagepriester


Das hebräische Wort Chartumim für Wahrsagepriester ist ein ägyptisches Lehnwort. Allgemein versteht man unter Wahrsagerei die menschlichen Versuche und Bemühungen, ein höheres Wissen zu erreichen, das nur auf  außerordentliche und übernatürliche Weise zu erlangen ist. Besonders soll die Zukunft durch Zeichen oder durch die Mitteilung übermenschlicher geistiger Mächte herausgefunden werden, denen man sich hingibt oder die man sich dienstbar zu machen weiß.

Der Prophet Hesekiel berichtet, wie der König von Babel sich an einer Weggabelung mit Hilfe von Pfeilen, einem Götzenbild und der Begutachtung der Leber zeigen ließ, welchen Weg er gehen soll (Hesekiel 21,23-27). Möglicherweise hat er die Pfeile geschüttelt und dann blind nach einem gegriffen. Je nach dem, welcher Pfeil es war, hat er einen bestimmten Weg eingeschlagen. In verschiedenen Kulturen und Zeitaltern wahrsagte man mittels Holzstäben, die geschüttelt und auf den Boden geworfen wurden. Daraus wurde nicht nur entschieden, welchen Weg man einschlagen soll, sondern auch, welches Opfer man nehmen musste.1 „Mein Volk befragt sein Holz, und sein Stab wahrsagt ihm …“ (Hosea 4,12) So schien sich der König auch nicht auf die Holzpfeile verlassen zu haben, denn er befragte zur Sicherheit noch ein Götzenbild und die Leber, die wohl von einem Opfertier stammte, wie es zur Wahrsagerei damals üblich war. Die Wahrsagepriester entnahmen Organe, vorrangig die Leber der toten Tiere und lasen daraus die Zukunft.

Weitere Arten der Wahrsagerei werden in der Bibel genannt, wie das „Weissagen aus dem Becher“ (1. Mose 44,5.15). Es könnte ähnlich vonstatten gegangen sein, wie das heute bekannte „Kaffeesatzlesen“ oder das „Bleigießen“. Aus beiden liest man aus den sich bildenden Formen und Mustern die Zukunft. Im Neuen Testament wird von einer Magd berichtet, die einen „Pythongeist“ hatte. Als Pythongeist wurde der Geist der wahrsagenden Schlange bezeichnet. Es war ein spezielles Wahrsageorakel in Delphi. Delphi galt als das Zentrum des Götzendienstes und der Wahrsagerei (Apostelgeschichte 16,16). Zur Zeit der Apostel gab es viele, die Zauberkünste betrieben (Apostelgeschichte 19,19). Ein Zauberer mit Namen Simon zog „Groß und Klein“ in seinen Bann (Apostelgeschichte 8,9-11). Auch ein gewisser Jude mit Namen Elymas „verzauberte“ die Menschen mit seinem falschen Evangelium und seinen heidnischen Praktiken (Apostelgeschichte 13,6-8).

Grundsätzlich ist nichts Verwerfliches daran, die Gedanken und Ratschlüsse Gottes zu erfahren. Der Prophet Jesaja wusste, woher er Weisheit und Rat ausschließlich bekommen kann:

„O … [JaHuWaH], Du bist mein Gott; Dich will ich erheben! Ich lobe Deinen Namen, denn Du hast Wunder getan; Deine Ratschlüsse von alters her sind zuverlässig und wahrhaftig! (Jesaja 25,1)

Die Wahrsagerei aber ist eine falsche Art der Befriedigung jenes Bedürfnisses und eine Verkehrung und Entstellung der Wahrheit JaHuWaHs. Der heidnische Götzendienst und damit auch die Wahrsagerei ist eine Verkennung und Verleugnung des wahren Schöpfergottes und Seiner wahrhaftigen Offenbarung.

„Wenn sie euch aber sagen werden: Befragt die Totenbeschwörer und Wahrsager, die flüstern und murmeln! — so antwortet ihnen: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen, oder soll man die Toten für die Lebendigen befragen?“ (Jesaja 8,19)

Dem Menschen wurden natürliche Schranken des Wissens über die jenseitige Welt gesetzt. Es ist ein sündhaftes Streben in dieses ihm verwehrte Gebiet mithilfe übermenschlicher Kräfte eindringen zu wollen.

„Ihr sollt euch nicht an die Geisterbefrager wenden, noch an die Wahrsager; ihr sollt sie nicht aufsuchen, um euch an ihnen zu verunreinigen; denn Ich, … [JaHuWaH], bin euer Gott.“ (3. Mose 19,31)

Ravensburger MadonnaHolzfigur
Ravensburger Schutzmantelmadonna

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Bestrebungen, sich zum Organ irgendeiner heidnischen Gottheit zu machen, sind Zauberei. Man setzt sich damit dämonischen Einflüssen aus. Die Totenbeschwörung, die Schlangenbeschwörung und das Hersagen von Zauberformeln sind solche dämonische Handlungen. Es wurden auch „hölzerne“ Hausgötzen befragt (siehe Hesekiel 21,26 und Hiob 4,12). Man sucht die Hilfe beim Erzrebellen und Feind des Schöpfers. In der Bibel wird das Aufsuchen solcher Mächte mittels Wahrsager als „Hurerei“ bezeichnet.

„Auch wenn sich eine Seele zu den Geisterbefragern und Wahrsagern wendet, um ihnen nachzuhuren, so will ich mein Angesicht gegen diese Seele richten und sie ausrotten aus der Mitte ihres Volkes.“ (3. Mose 20,6)

Auch die Israeliten haben es zeitweise den heidnischen Völkern gleichgemacht und sind durch den „Geist der Hurerei“, der Wahrsagerei, ihrem Schöpfer „untreu geworden“.

„Mein Volk befragt sein Holz, und sein Stab wahrsagt ihm; denn der Geist der Hurerei hat sie verführt, dass sie ihrem Gott durch Hurerei untreu geworden sind.“ (Hosea 4,12)

Immer wieder musste JaHuWaH sie davor warnen:

„Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt oder Zeichendeuterei [Orakelstellen], oder ein Beschwörer oder ein Zauberer oder einer, der Geister bannt [jemand, der Geister durch Beschwörungsformeln binden und für seine Zwecke lenken will; eine übliche Praxis heidnischer Magie], oder ein Geisterbefrager [Spiritist] oder ein Hellseher oder jemand, der sich an die Toten wendet. Denn wer so etwas tut, ist … [JaHuWaH] ein Gräuel, und um solcher Gräuel willen vertreibt … [JaHuWaH], dein Gott, sie vor dir aus ihrem Besitz.“ (5. Mose 18,10-12)

Die Zauberin von Endor ist ein solches Beispiel einer Totenbeschwörung (1. Samuel 28). Der Ausdruck in 5. Mose 18,11: „der, welcher die Toten fragt“ könnte auf den Brauch zurückgehen, sich auf Grabstätten schlafen zu legen, um im Traum von den Geistern der Verstorbenen Offenbarungen zu erlangen.  Der Prophet Jesaja bezieht sich darauf, indem er vom „Wohnen in Gräbern“ oder „sitzen auf Gräbern“ (Jesaja 65,4) spricht.

infoNatürlich kann es sich bei der Wahrsagerei, der Astrologie und der Zauberei auch um Tricks oder Betrug handeln. Dabei ist die Absicht Geld mit der Sensationslust oder auch mit der „Dummheit“ der Menschen zu machen. Aber auch Betrug und Lug ist eine Ausgeburt Satans.

Die Wahrsagerei und Zauberei in allen ihren Formen ist dem Volke JaHuWaHs aufs Strengste verboten (2. Mose 22,18; 5. Mose 18,9-13; 3. Mose 20,6.27). Es geht dabei nicht um Betrug, sondern um die tatsächliche Verbindung mit dämonischen Mächten. Denn damit wird der Mensch „verunreinigt“ (3. Mose 19,31).

Solche Praktiken sind zudem deshalb für unseren Schöpfer so verwerflich und abartig, weil man sich an den Feind JaHuWaHs wendet, der die Sünde und das Böse in die Welt brachte. Dabei sucht man auch direkt Hilfe im Totenreich. Das heißt, man wendet sich der Folge der Sünde zu. Wo Sünde ist, ist auch der Tod. Denn Verwesung und Tod ist die natürliche Folge der Sünde (Römer 3,26; 6,21; 1. Mose 2,17). Die Sünde kann niemals Zutritt in eine vollkommene, heilige bzw. heile Welt haben. Könnte sie eindringen, würde sie sofort alles kontaminieren. Verwesung und Tod wäre die Folge. 

infoEs gibt keine Geister der Verstorbenen. Denn der Verstorbene ist vollständig tot. Es sind die Geister und Helfer Satans, die den Menschen etwas vorgaukeln. Der Glaube von einer unsterblichen Seele ist leider nicht nur in der fernöstlichen Welt und in der Esoterik weit verbreitet, sondern auch in der katholischen und vielen protestantischen Kirchen. Die Bibel jedoch lässt keinesfalls den Schluss zu, dass eine „Seele“ außerhalb des sterblichen Körpers selbstständig existieren kann. Dass es eine unsterbliche Seele gibt, dass der Mensch also nicht vollständig stirbt, war die allererste Lüge Satans: „Keineswegs werdet ihr sterben!“ (1. Mose 3,4). In der Bibel heißt es jedoch deutlich: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Römer 6,23).

Der Mensch wird nach dem Tod wieder zur Erde, aus der ihn der Himmlische Vater ursprünglich gemacht hat. Der Geist des Menschen geht wieder zu Ihm zurück. Das heißt, der Mensch weiß von nichts mehr (Psalm 146,4; Daniel 12,13. Der Zustand ist wie ein Schlaf bis zur Wiederauferstehung zum ewigen Leben oder zum ewigen Tod (Apostelgeschichte 24,15). Der Geist ist der Odem des Schöpfers, den er den Menschen einhauchte, nachdem Er ihn gebildet hatte. Die Seele ist der ganze Mensch. Im Ersten Buch Mose wird „Seele“ erklärt:

„Da bildete Gott … [JaHuWaH] den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem [Geist] des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.“ (1. Mose 2,7; Schlachter, Elberfelde. Menge-Übersetzung „zu einem lebenden Wesen“)

Die „Seele“ ist in der Bibel immer der ganze Mensch, der stirbt und auch wieder lebendig, wird, wenn Jahuschuah wiederkommt. (Hiob 10,34-35). Dem Wort „Seele“ wird außerhalb der Bibel ein etwas anderer Sinn gegeben. Die Vorstellung einer unsterblichen Seele kommt aus der griechischen Philosophie und ist dem Glauben des Alten sowie des Neuen Testaments völlig fremd. Es gibt keinen Begriff einer „Seele“, die vom Leib getrennt ist. Für „Leben“ und „Seele“ gibt es in der Bibel, sowohl im Alten wie im Neuen Testament nur ein einziges Wort: „nephesch“ im Hebräischen und „psyche“ im Griechischen. Es gibt viele Bibelstellen, wo das Wort nephesch im Deutschen mit „Seele“ übersetzt wurde, aber eindeutig den ganzen Menschen meint, oder es wird direkt „Mensch“ übersetzt (3. Mose 19,8; 4. Mose 31,19; Hesekiel 13,19; 18,20). „Seele“ ist einfach eine andere Bezeichnung für „Mensch“. Und das zeigt auch, dass der Mensch stirbt, und zwar vollständig. Der Körper verwest und der Geist geht zurück zu JaHuWaH. „Die Lebenden wissen, dass sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts.“ (Richter 9,5).

Der einzige Ausweg aus der Knechtschaft der Sünde und damit die Errettung vor dem ewigen Tod ist der stellvertretende Tod des sündlosen Sohnes des Schöpfers. Ausschließlich durch die Annahme Seines „Blutes“ können wir wieder Zutritt in eine vollkommene Welt bekommen. Unsere eigenen Anstrengungen, ein perfektes Leben zu führen, bewirken das nicht! Das vermögen wir nicht, weil wir bereits mit unseren sündigen Neigungen in diese sündige Welt hineingeboren sind. Mit Jahuschuahs Hilfe können wir uns aber von dieser Sündenknechtschaft befreien. Aber erst bei Seinem zweiten Kommen wird es eine vollständige Befreiung von dem unreinen Zustand geben (vgl. 2. Korinther 15,52; 1. Korinther 13,10. 12-13; 2. Korinther 3,18; 1. Johannes 3,2; Apostelgeschichte 13,34). Dieser Zeitpunkt ist gekommen, wenn gemäß Daniels Prophetie der „Stein ohne Zutun von Menschenhand“ das Standbild der Weltreiche zerstört (Daniel 2,34.44).

Abydos Tempel Ramses IITempelruine Ramses II. in Abydos, Ägypten
© Olaf Tausch, CC BY-SA 3.0
In der ägyptischen und babylonischen Religion hingegen geht es um den Fortbestand dieser Welt, der auf zwei Pfeilern beruht: „der unbeeinträchtigten Inganghaltung des Sonnenlaufs und der unenthüllten Bewahrung der Mysterien von Abydos“2.

„Dahinter steht das dramatische Weltbild eines stets von Stillstand bedrohten Sonnenlaufs und der stets von Enthüllung bedrohten Mysterien in Abydos und damit einer ständig vom Untergang bedrohten Welt, in der alles darauf ankommt, den Sonnenlauf in Gang zu halten und die Mysterien vor Enthüllung zu schützen.“3

In Ägypten und auch Babylonien war sehr wohl bekannt, dass die Welt, so wie sie ist, keinen ewigen Bestand haben kann. Der Unterschied der heidnischen Welt zum Volk JaHuWaHs ist jedoch der, dass in der heidnischen Glaubenswelt der Mensch sich mit dunklen Mächten verbinden muss, um die Welt eben nicht untergehen zu lassen, wie man meint.

JaHuWaH will Seinem Volke durch Seine Propheten das vermitteln, was die Wahrsager der Heiden vergeblich erstreben (vgl. 4. Mose 23,23; 5. Mose 18,9-22). Wer zu Wahrsagekünsten seine Zuflucht sucht oder seine Neugier dadurch befriedigt, verleugnet seinen Schöpfer. Die Falschheit und Verwerflichkeit solcher heidnischen Handlungen zeigt 2. Könige 1,6 und Jesaja 8,19 mit der eindringlichen Frage auf: „Soll nicht ein Volk seinen Gott fragen, soll man die Toten für die Lebendigen fragen?“

Alle Bestrebungen, durch geheime Künste wie Zauberei, Wahrsagerei, Totenbeschwörung, Spiritismus, usw. sich ein „höheres“ Wissen anzueignen oder auch dadurch einen Beweis für den biblisch offenbarten Schöpfer zu erlangen, fallen unter das Urteil des ewigen Todes, wenn man sich davon nicht lossagt. Die Schriftgelehrten und Pharisäer wollten ein solches Zeichen von Jahuschuah, damit sie Ihm glauben konnten:

„Da antworteten etliche der Schriftgelehrten und Pharisäer und sprachen: Meister, wir wollen von dir ein Zeichen sehen! Er aber erwiderte und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona.“ (Matthäus 12,28-29)

Hier bestätigt der Messias wie verwerflich irgendwelche Zeichen und Wunder sind, die gefordert werden. Einzig und alleine das „Zeichen Jona“ wird gegeben. Das heißt, der Tod und die Auferstehung am dritten Tag zeugen von JaHuWaHs Allmacht und Rettung durch Seinen Sohn. Jahuschuah weist im Neuen Testament weiterhin auf JaHuWaHs Wort hin:

„Abraham spricht zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören! […] Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer aus den Toten auferstände!“ (Lukas 16,29.31)

Antworten auf schwierige Lebenssituationen sind einzig und alleine im Wort JaHuWaHs sowie im Gebet zu suchen (vgl. Kolosser 1,9; Philipper 1,9). Zudem ist alles unter nüchternem Verstand zu prüfen.

„Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen; denn Du bist mein Gott, Dein guter Geist führe mich auf richtiger Bahn! (Psalm 143,10; Schlachter 1951)

Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass der Allmächtige Vater im Himmel seinen Gläubigen auch noch auf besondere Weise seinen Willen kundtut (vgl. Apostelgeschichte. 16,6-10). Der Zeitpunkt und die Art und Weise Seiner Kundgebung sind Ihm vorbehalten. Auf ein Vorauswissen der Zukunft kann und soll ein Jahuschuah-Nachfolger getrost verzichten, weil er sein ganzes Leben in der Hand JaHuWaHs weiß, der alles nach Seinem weisen Ratschluss ausführt.

„Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!“ (Matthäus 6,33; vgl. dazu auch Psalm 23)

„Denn die Teraphim [Ahnen- und Hausgötzenbilder] haben leere Versprechungen gemacht, und die Wahrsager haben Lügen geschaut, und sie erzählen erlogene Träume und spenden leeren Trost. Darum sind sie fortgelaufen wie Schafe; sie sind im Elend, weil kein Hirte da ist.“ (Sacharja 10,2)

Die Wahrsagerei ist eng mit der Zauberei verbunden. Wahrsager sind auch immer „Zauberer“ und Zauberer/Magier, wie sie im Sinne des Buches Daniels verstanden werden, sind auch immer Wahrsager. Deshalb trifft das nachfolgend Gesagte auch auf dieses Kapitel zu und die obigen Aussagen auch auf das nachfolgende Kapitel.


 

Magier / Zauberer

 
Wenn eine Person ein geheimes Wissen erlangen will, so erstrebt sie ein Wirken mit übernatürlichen Kräften an. In der Bibel werden derartigen Zaubereien wie die Schlangenbeschwörung (Psalm 58,5), die Totenbeschwörung zu Wahrsagezwecken (1. Samuel 28; Jesaja 8,19), Verfluchung bestimmter Tage, die sie zu Unglücken macht (Hiob 3,8), vermeintliche Gewalt über die Himmelskörper, wie Sonne und Mond, die Verfinsterung bewirkt (Hiob 3,8), erwähnt. Auch das Amulett gehört hierher, das mit den Schmuckstücken in Jesaja 3,18 zusammen genannt wird.

Die Zauberei war der beständige Begleiter Babylons und des Heidentums im Allgemeinen. In allen alten Kulturen waren die Zauberer offizielle, organisierte Körperschaften. Sie gehörten wie selbstverständlich zum obersten Rat der Könige. Das Wort „Magier“ oder „Zauberer“ kommt von dem alten akkadischen Lehnwort Kaschaphim. Im Alten Ägypten und in Babylon wird mit Zauberei eine Gottheit oder die von ihr erwählte Person dazu bevollmächtigt, selbst Schöpfungskräfte zu erlangen und anzuwenden. Die Magier betrieben verschiedene Formen von Hexerei und Geisterbeschwörung.

Für die Zauberei gab es im antiken Ägypten einen speziellen Begriff: Heka. Als Heka wurde nicht nur der „älteste Sohn des Schöpfergottes“ bezeichnet, sondern steht auch für Magie und Zauber. Ur-Heka ist ein Gott, der als Mann oder Schlange dargestellt wird und dessen Name „Groß an Magie“ bedeutet.4 Dieser personifizierte Gott der Magie wird in Menschengestalt mit herunterhängenden Armen sowie mit dem Anch-Zeichen und einem Stab abgebildet. Die Hieroglyphe für seinen Namen zeigt zwei ineinander verwundene Schlangen.5

Osiris JenseitsherrscherOsiris als Jenseitsherrscher Osiris mit Krummstab (Heka-Stab) und Geißel
Detail aus dem Grab des
Sennedjem
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Vor allem der ägyptische Gott Osiris wird gewöhnlich mit einer Geißel (Flagellum) und einem Heka-Zepter, dem sogenannten „Krummstab“ dargestellt. Dabei ist die bildliche Erscheinungsform des Osiris immer die Mumie, was auf die Zugehörigkeit des Gottes Osiris zum Totenreich darstellt. Die beiden Attribute Geißel und Heka-Zepter (Krummstab)  zeichnen ihn als den „Herrscher der Unterwelt“ aus, der die Toten im Jenseits richtet. Der Krummstab ist ein typisches Attribut des Hirten, da damit ein Tier am Bein herbeigezogen werden kann.6

Bis heute lebt das mysteriöse Heka im Bischofsstab fort, deren Krümmung teilweise mit einem Schlangenkopf dargestellt wird. Auch hat die Darstellung des langhaarigen Jesus mit einem Hirtenstab eine lange Tradition. Auf einer gefundenen Gemme (Edelstein) ist auf der Vorderseite Jesus als der „Gute Hirte“ dargestellt, darunter wird die „göttliche Liebe“ in dem Gott Eros personifiziert, während auf der Rückseite Hekate, Anubis und die Figur mit der Hand am Mund abgebildet sind.7

Bischofstab KrumstabBild links: © SchiDD, CC BY-SA 4.0, Veränderung: Auswahl aus ursprünglichem Bild;
Bild mitte: © Jeff Dahl, CC BY-SA 4.0; Bild rechts: © Public Domain


Diese Schlangenstäbe waren also vertraute Elemente in ägyptischen Priesterritualen. Die Priester glaubten, dass Heka sie von giftigen Schlangen und anderen Gefahren schützen konnte. Man „schluckte“ bei solchen Ritualen auch das Heka, um Macht zu erlangen: Entweder um das Aufgenommene zu zerstören oder darüber Macht und Wissen zu erlangen. Sprüche auf ägyptischen Särgen lauten:

„Ich habe die sieben urai-Schlangen geschluckt […] Ich habe die Wahrheit gegessen, ich habe Heka geschluckt.“8

Es gibt viele ikonografische Abbildungen von Stäben in Form von Schlangen, die in Ägypten existierten. Ägyptische Götter und später auch die griechischen Götter wurden mit Stäben in Form von Schlangen in der Hand oder mit Stäben, um die sich eine Schlange windet, abgebildet. In einer solchen Abbildung aus dem 13. Jahrhundert v.u.Z. in Abydos hält der Gott Toth zwei Stäbe, um die Schlangen gewickelt sind.

Osiris Toth Relief AbydosGott Thot reicht Anch-Zeichen (Symbol für das Weiterleben im Jenseits) an den König Sethos I.,
der in Osirisgestalt im Totentempel Sethos I. in Abydos/Ägypten dargestellt ist.
© Olaf Tausch, CC BY 3.0
Ein eindrucksvolles Beispiel der ägyptischen Wahrsagetradition der Priester und der Heka-Magie finden wir in dem Bericht über Aaron und die Zauber- und Wahrsagepriester vor dem Pharao. In 2. Mose 7,12 demonstriert der Schöpfer, wie die Stäbe/Schlangen der ägyptischen Magier durch den Stab JaHuWaHs (2. Mose 4,20) verschlungen wurden. Die Wahrsagepriester des Pharaos waren zwar in der Lage, ihre Stäbe in Schlangen zu verwandeln, aber sie mussten anerkennen, dass Aarons Gott JaHuWaH die letztendliche Macht über sie hat. Der Pharao ließ sich dennoch nicht beeindrucken und blieb rebellisch. Die schrecklichen Plagen waren die Folge. Denn es ist geistliche „Hurerei“, wenn man sich auf die Hilfe des Gegenspielers verlässt.


infoWenn die Katholische Kirche für ihre Bischöfe die Heka- bzw. Krummstäbe benutzt, so hat dies sicher nichts mit dem Vorbild Mose und der Schlange zu tun, die in seiner Hand zu einem Stab wurde (2. Mose 4,4). Hier handelt es sich um eine Demonstration JaHuWaHs für Mose, um ihm die Zweifel zu nehmen, dass er das Volk Israel sicher aus Ägypten führen konnte. Denn Mose hatte große Zweifel. Er hatte Angst, dass ihm die Israeliten nicht glauben würden, dass JaHuWaH es befohlen und mit ihnen sein würde. Mose sollte deshalb seinen Holzstab in seiner Hand auf die Erde werfen. Als er es tat, wurde der Stab sofort am Boden zu einer Schlange. Mose bekam Angst, aber als er sie auf Anweisung beim Schwanz packte, wurde sie sofort wieder zum Stab (1. Mose 4,1-4). Es war eine einfache Demonstration, damit Mose Vertrauen in JaHuWaH bekam. Er wusste nun, dass Er immer mit Ihm sein würde und er somit auch vor dem Zauber der Wahrsagepriester des Pharaos nicht unterliegen würde, sondern vielmehr zeigen konnte, wessen Gott die tatsächliche Macht hatte. Die Bischöfe aber halten den magischen Heka-Stab (Krummstab) der ägyptischen Zauberer in den Händen.

„Mein Volk befragt sein Holz, und sein Stab wahrsagt ihm; denn der Geist der Hurerei hat sie verführt, dass sie ihrem Gott durch Hurerei untreu geworden sind.“ (Hosea 4,12)

Heka ist nicht nur gut oder nur böse. Diese Energie kann für beide Richtungen genutzt werden. Heka ist besonders auch die Macht der Worte. Viele verwenden heute z.B. gedankenlos das Ritual und den Ausspruch „toi, toi, toi“ und klopfen dabei dreimal auf Holz. Handlung und die ausgesprochenen Worte gehen auch beim Heka-Ritual Hand in Hand. Jedes Wort muss dabei mit Leidenschaft ausgesprochen werden. Das Zusammenspiel von Gedanken, Worten und Handlungen ist dabei ausschlaggebend für das Ergebnis, dass erreicht werden soll. Heka kann Dinge hervorbringen oder auch zerstören.9

Im Alten Ägypten konnte man sich mittels Zaubersprüche bzw. Heka nicht nur vor Skorpionen und Schlangen schützen. Man konnte dadurch auch Arzneimittel noch wirksamer machen.10 Das erinnert stark an die Homöopathie, bei der ebenfalls mittels „Schütteln“ und gesprochener Formeln eine gewisse Energie wirksam werden soll. Dieser Energiestrom zieht sich gemäß dem esoterischen Verständnis durch die gesamte Natur. Der eine nennt diesen Energiestrom Magnetismus, der andere Prana oder Qi. Die Natur wird dabei vergöttlicht.  

Zur sogenannten „sanften Medizin“ gehören alle esoterisch-okkulten Praktiken zur seelischen und körperlichen Heilung wie Reiki,  Bewusstseinserweiterung mit Hilfe von Meditation, Yoga, Channeling, Feng Shui, Anrufung von Engeln, Pendeln, Wünschelrutengehen, kinesiologische Muskeltests, frühkindliche Rückführungen, veränderte Bewusstseinszustände und Trance. In Trance kommuniziert man mit geistlichen Jenseitswesen und empfängt Visionen. Auch magischen Charakter haben Praktiken, wie anderen bestimmte Gedanken, Liebe oder heilende Energien zu senden sowie Gebete über Fotos und persönliche Gegenstände. Diese okkulten Praktiken werden als harmlos betrachtet und können zudem unterhaltsam sein. Kaum einer macht sich darüber ernsthaft Gedanken.

Gesundheit um jeden Preis kann jedoch gefährlich sein. Schließt Du die Tür einmal für solche Praktiken auf, ist die Gefahr sehr hoch, sich dem Einfluss von dämonischen Kräften auszusetzen. Es sind unreine bzw. böse Geister, wie sie in Matthäus 10,1 und Apostelgeschichte 19,12 beschrieben werden. Satan und „Fürst dieser Welt“ ist der Anführer dieser Geister.

Wenn uns unser Schöpfer unsere Bitte der Genesung nicht erfüllt, sind wir stark versucht, das reichhaltige Angebot des Gegenspielers JaHuWaHs zu beanspruchen. Es gibt jedoch keinen Unterschied zwischen „schwarzer“ und „weißer“ Magie. Die weiße Magie kommt nur in einem göttlich-christlichen Deckmantel daher. Der Teufel verstellt sich als Engel des Lichts (2. Korinther 11,14)  und gibt sich als Wohltäter der Menschen aus. Der Begriff Teufel bedeutet neben Verleumder auch Durcheinanderbringer oder Faktenverdreher.

So mancher Heiler und auch Ratsuchende glaubt, durch okkulte und esoterische Praktiken die Hilfe von Gott zu erhalten. Man geht zum Gesundbeten und zum Magischen Besprechen. Es wird dabei regelmäßig der Teufel um Hilfe gerufen. Warum sollte man auch eine Operation über sich ergehen lassen, wenn durch solche Gesundbeter und Geistheiler die Krankheit schmerzfrei verschwindet?  Man lässt nicht nur Warzen wegbeten, sondern auch Migräne oder Magengeschwüre. Wer solche Heilungswege in Anspruch nimmt, muss sich die Frage stellen: „Woher kommen diese besonderen Kräfte?“

WuenschelruteDas richtige Halten der Wünschelrute
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Ein Beispiel ist das Wünschelrutengehen. Von Befürwortern wird gesagt, dass es dafür eine wissenschaftliche Erklärung gibt: erdmagnetische Strahlen und Wasseradern. Das eigenartige daran ist jedoch, dass diese Praktik nicht von jedem durchführbar ist. Dies müsste aber der Fall sein, wenn es sich beim Ausschlag der Rute tatsächlich nur um Erdstrahlen oder Wasseradern handelt. Auf der Webseite eines Rutengängervereins ist zu lesen, dass es die eigene Gedankenkraft erfordert, um eine Wünschelrute zum Ausschlag zu bringen, „selbst dann, wenn gar keine Störzone (Wasserader oder sonst anderes) an dieser Stelle existiert“.11 Ein Experte vom Landesamt für Bodenforschung drückte es so aus:

"Es ist nicht ausgeschlossen, dass es Menschen geben könnte, bei denen irgendein psychologischer Vorgang durch aus dem Boden ausströmende Kräfte erzeugt werden könnte."12

Woher kommt diese aus dem Boden ausströmende Kraft? Das Ausschlagen der Wünschelruten ist wissenschaftlich nicht zu erklären. Erdstrahlen und Wasseradern können dort nicht gemessen werden, wo ein Wünschelrutengänger sie wahrnimmt. Wenn aber solche Strahlen so stark sind, dass sie einen oft heftigen Rutenschlag auslösen und Gesundheitsschäden wie Schlaflosigkeit, Rheuma, Asthma, Depressionen und andere Krankheiten auslösen können, sollten sie dann nicht auch Geowissenschaftler mit ihren hochsensiblen Geräten messen können?  Es gibt eine bestimmte Kraft „aus der Erde“:

„Und erniedrigt wirst du [Satan] aus der Erde reden, und deine Sprache wird dumpf aus dem Staub ertönen; und deine Stimme wird wie die eines Geistes aus der Erde hervorkommen, und deine Sprache wird aus dem Staub flüstern.“ (Jesaja 29,4)

Das Gesundbeten geht mit christlich-göttlicher Hilfe einher. Es werden oft das Vaterunser gebetet und gleichzeitig katholische Heilige angerufen und  andere geheimnisvolle Formeln gemurmelt. Da auf diese Weise auch vielen Menschen tatsächlich geholfen wird, zweifelt man nicht daran, dass die Heilung von Gott kommt. Tatsächlich aber sind dunkle Mächte am Werk und Satan wird seinen Preis fordern: Ein so geheilter Mensch wird okkult belastet.  Er verstrickt sich entweder immer tiefer in heidnisch-esoterischen Praktiken und ist irgendwann völlig überzeugt, die richtigen Mächte anzurufen, wobei ihm der Teufel dabei auch zur Seite steht. Oder er wird psychisch krank und unglücklich. Auch kann es zur Folge haben, dass man keinen Zugang zu JaHuWaHs Wort hat und dafür auch überhaupt kein Interesse besteht; selbst wenn man sich damit befassen möchte, man kann es irgendwie nicht. Irgendetwas hält einen zurück.

Der Preis ist hoch, wenn man sich die Hilfe von der dunklen Seite holt und nicht auf unseren Schöpfer vertraut, was auch immer Er für uns in diesem kurzen irdischen Leben vorgesehen hat. Der Teufelskreis kann jedoch durchbrochen werden, wenn man von Herzen unseren Himmlischen Vater durch Seinen Sohn um Seine Hilfe bittet, von dieser okkulten Belastung frei zu werden.

Beim Gebet sollten wir niemals JaHuWaH oder Jahuschuah befehlen, uns zu heilen. Er weiß in Seiner Allwissenheit was der Einzelne in dieser sehr flüchtigen und sündhaften Welt nötig hat. Das muss nicht immer Heilung sein. Selbst unser Erlöser Jahuschuah hat niemals Seinem himmlischen Vater etwas befohlen. Sehr demütig betete Er:

„Vater, wenn Du diesen [Leidens-]Kelch von mir nehmen willst — doch nicht Mein, sondern Dein Wille geschehe!“ (Lukas 22,42)

Wahrsagerei und Zauberei werden zu den schlimmsten Sünden gezählt und auch auf die heutige Christenkirche im symbolischen Sinne im geheimnisvollen Babylon angewandt. Diese wird über „ihre Zaubereien“ nicht Buße tun (Offenbarung 9,21), denn durch die deren „Zauberei sind alle Nationen verführt worden (Offenbarung 18,23).

„Ihr sollt nicht Wahrsagerei noch Zauberei treiben“ (3. Mose 19,26)

„Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt. Denn ein Gräuel für … [JaHuWaH] ist jeder, der diese Dinge tut. […] Denn diese Heidenvölker, die du aus ihrem Besitz vertreiben sollst, hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; dir aber erlaubt … [JaHuWaH, dein Gott, so etwas nicht.“ (5. Mose 18, 10-14)

Ganz egal, wie tief du dich in die Wahrsagerei, Geistheilung und sonstige esoterisch-okkulte Praktiken verstrickt hast, Jahuschuah kann dich davon freimachen und heilen. Nimm Ihn als deinen Erlöser und Retter an und kehre von deinem bisherigen Weg um. JaHuWaH gibt dir die wunderbare Verheißung:

„An ihre Sünden und Gesetzlosigkeit werde ich nicht mehr denken.“ (Hebräer 10,17; Jeremia 31,34)

Weitere Ausführung zur Magie bereits bei Kindern und Jugendlichen, siehe Daniel 1,5

Weiterführende Informationen und Erfahrungsberichte zu esoterischen Heilmethoden und Lebenshilfen: www.lichtarbeit-verführung.de/vorsicht-okkult/wahrsagen.html

Vortrag über asiatische Heilmethoden von Michel Kotsch, 2007

 Buch: Zauber des Aberglaubens von Kurt Hasel

 

 

Sterndeuter

 
Auf die Sterndeuter bzw. Astrologen treffen im Grunde dieselben Ausführungen zu, wie oben dargelegt. Die Chaldäer waren in der Kunst der Sterndeutung besonders bekannt.

Weitere Ausführungen zur Astrologie und Sterndeuterei, siehe Daniel 1,20

 




1 vgl. Held und Corvin, Illustrierte Weltgeschichte, Band 2, Das Mittelalter, Band 2, Leipzig, 1846, S. 149 Up

2 Abydos bezieht sich in der ägyptischen Mythologie auf die Unterwelt bzw. auf den Sonnengott Re und die Seelen der Toten. Als Abydos ist auch eine Ausgrabungsstätte bekannt. In der Antike war dieser Ort einer der bedeutendsten Nekropolen Ägyptens. Er war der Hauptkultort des Totengottes Osiris. Das altägyptische Abedju heißt vermutlich so viel wie „der Hügel des Reliquiars“. Hier ist die Wurzel des katholischen Toten- und Reliquienkultes zu finden. Die Bibel bezieht sich darauf mit dem Ausdruck Abbys oder Abbadon. Es wird damit Satans Reich benannt. Satan selbst ist als „Apollyon“ der Herr dieses Reiches Up

3 Jan Assmann, Magie und Ritual im Alten Ägypten, in: J. Assmann/Harald Strohm (Hrsg.), Magie und Religion, München 2010 S. 23 Up

4 Friedrich Graf, Ägyptische Bildwerke: Band 2: Die ägyptische Jenseitsvorstellung und Götter im alten Ägypten, 2011, Books on Demand, S. 199+379 Up

5 Christian Leitz: Lexikon der ägyptischen Götter und Götterbezeichnungen, Band 5, Peeters Leuven, 2002, S. 552–554 Up

6 Simone Michel, Die Magischen Gemmen: Zu Bildern und Zauberformeln auf geschnittenen Steinen der Antike und Neuzeit, Akademie Verlag, Berlin, 2004, S. 35 Up

7 Simone Michel, Die Magischen Gemmen: Zu Bildern und Zauberformeln auf geschnittenen Steinen der Antike und Neuzeit, Akademie Verlag, Berlin, 2004, S. 115-116 Up

8 Sprüche 612 und 1017 in: Adrian de Buck, Egyptian Coffin Texts, University of Chicago Press, Bd. 6, 1956, S. 225 und Bd. 7, 1961, S. 238; eigene Übersetzung ins Deutsche. Up

9 Michael Ford, Necrominon - Egyptian Sethanic Magick, Succubus Productions, 2013, S. 73-75 Up

10 Friedrich Graf, Die Ägyptische Amulette, Band 1, Books on Demand, 2010, S. 20 Up

11 Rutengängerverein Süd, www.rgvs.net/tipps-zur-wuenschelrute/so-funktioniert-die-wuenschelrute, abgerufen am 23.03.2019 Up

12 Franz Michels in einem Interview mit dem Spiegel, in DER SPIEGEL 16/1950, S. 41 Up


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