Das Zeichen in der dreifachen Engelsbotschaft - Die letzte Warnungsbotschaft an die Welt

Erstellt: Samstag, 07. Januar 2012 Zuletzt aktualisiert: Montag, 12. März 2018

Das Zeichen in der dreifachen Engelsbotschaft
Eine letzte Warnungsbotschaft an alle Erdbewohner

„Und dieses Evangelium vom Reich
wird in der ganzen Welt verkündigt werden,
zum Zeugnis für alle Heidenvölker,
und dann wird das Ende kommen.“
(JAHUSCHUAH in Matthäus 24,14)

In den letzten Tagen wird Gott JAHUWAH eine besondere Botschaft an eine dem Untergang geweihten Welt senden. Als der Messias JAHUSCHUAH Seinen Jüngern das Zeichen Seiner Wiederkunft darlegte, gab Er Ihnen auch dieses Versprechen in Matthäus 24,14, das gleichzeitig auch eine Prophezeiung ist. In diesem Zusammenhang hat unser Erlöser nicht näher ausgeführt, was es für eine Botschaft sein wird, das der gesamten Menschheit auf Erden gegeben wird, kurz bevor Er wiederkommt. Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wird diese Botschaft aber wieder aufgegriffen und erklärt. Es ist die dreifache Engelsbotschaft in Offenbarung 14. Es ist die Botschaft des Ewigen Evangeliums. Die Botschaft zeigt, wie man das Siegel JAHUWAHs erhält, und sie warnt vor dem Malzeichen des Tieres. Die Botschaft lautet:

Die dreifache Engelsbotschaft„Und ich sah einen anderen Engel hoch oben am Himmel fliegen, der das ewige Evangelium hatte, um es denen zu verkündigen, die auf der Erde ansässig sind, und jeder Nation und jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk, und er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre! Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde und Meer und Wasserquellen gemacht hat!“

Und ein anderer, zweiter Engel folgte und sprach: Gefallen, gefallen ist das große Babylon, das mit dem Wein seiner leidenschaftlichen Unzucht alle Nationen getränkt hat.  

Und ein anderer, dritter Engel folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, so wird auch er trinken vom Wein des Grimmes Gottes, der unvermischt im Kelch seines Zornes bereitet ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.  Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier und sein Bild anbeten, und wenn jemand das Malzeichen seines Namens annimmt.  

Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben ... [JAHUSCHUAH] bewahren.“ (Offenabrung 14,7-10)

Diese Warnungsbotschaft wird noch von dem "mächtigen Engel" in Offenbarung 18 verstärkt werden, wo es heißt:


"Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit. Und er rief kraftvoll mit lauter Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Dämonen geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Vögel. Denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden.
Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!" (Offenbarung 18,1-4)

 

Die Herrlichkeit JAHUWAHs


Bevor wir nun die drei Engelsbotschaften näher betrachten, werfen wir vorher noch einen Blick auf den mächtigen Engel in Offenbarung 18, der sich der Engelsbotschaften in Offenbarung 14 anschließen wird, und der mit „großer Vollmacht“ ausgestattet ist und „die Erde mit seiner Herrlichkeit erleuchten“ wird.

"Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit." (Offenbarung 18,1)

Die drei Engelsbotschaften die von der vierten Botschaft des mächtigen Engels aus Offenbarung 18 begleitet werden, sind Botschaften vom Gericht. Und die dritte Botschaft (Offenbarung 14,9-11) enthält die ernsthafteste Warnung die je an Menschen ergangen ist. Und doch sind diese Botschaften etwas Wunderbares. Denn es handelt sich um das „Ewige Evangelium“ und wird mit einer großen „Herrlichkeit“ begleitet. Eine Herrlichkeit, die die gesamte Erde erleuchten wird.

Unsere Sünden am Kreuz Wo kann die Herrlichkeit JAHUWAHs in höchster Form in der gesamten Bibel erkannt werden?

„Diese (Weisheit) hat keiner von den Machthabern dieser Weltzeit erkannt; denn hätten sie sie erkannt, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht ans Kreuz geschlagen.“ (1. Korinther 2,8 Menge)

Am Kreuz!

Wo wird die Kraft und Macht JAHUWAHs am deutlichsten erkannt?

„Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft“. (1. Korinther 1,18)

Am Kreuz!

Am Kreuz und auch während Seines gesamten Lebens hier auf Erden hat der Sohn JAHUSCHUA, der Messias, die Herrlichkeit Seines Vaters demonstriert:

„Nachdem ... [JAHUWAH] in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat Er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat Er eingesetzt zum Erben von allem, durch Ihn hat Er auch die Welten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung Seiner Herrlichkeit und der Ausdruck Seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort Seiner Kraft; Er hat sich, nachdem Er die Reinigung von unseren Sünden durch Sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.“ (Hebräer 1,1-3)

Die Herrlichkeit JAHUWAHs ist das Evangelium vom Kreuz! Und diese Herrlichkeit ist der Messias JAHUSCHUAH, der des Vaters Herrlichkeit der Menschheit offenbart hat. Es ist eine Ausstrahlung der Herrlichkeit des allmächtigen Schöpfergottes! Diese Herrlichkeit ist es, die diese Engelsbotschaften vom Himmel ihr Gerüst geben. Es ist die letzte Botschaft an eine gefallene Welt, bevor unser Erlöser in Herrlichkeit wiederkommt. Diese Herrlichkeit ist zugleich die Herrlichkeit Seines Gesetzes, das einen genialen Schutz vor dem Untergang des Einzelnen bietet!

 JAHUWAHs Herrlichkeit am Berg Sinai„Und … [JAHUWAH] sprach zu Mose: Steige zu mir herauf auf den Berg und bleibe dort, so will ich dir die steinernen Tafeln geben und das Gesetz und das Gebot, das Ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen! … Und die Herrlichkeit … [JAHUWAHs] ruhte auf dem Berg Sinai, und die Wolke bedeckte ihn sechs Tage lang; am siebten Tag aber rief er Mose von der Wolke aus zu. Und die Herrlichkeit … [JAHUWAHs] war vor den Augen der Kinder Israels wie ein verzehrendes Feuer oben auf dem Gipfel des Berges.“ (2. Mose 24,12.16-17)

Die Herrlichkeit JAHUWAHs ist so rein und heilig, dass sie für gefallene, sündhafte Menschen wie ein verzehrendes Feuer ist. In dieser Herrlichkeit überreichte JAHUWAH das Gesetz, welches die Kinder Israels in der langen Gefangenschaft in Ägypten vergessen hatten. Er gab es ihnen nun schriftlich, gezeichnet mit Seinem eigenen Finger auf Tontafeln (2. Mose 31,18). Es enthüllt die Herrlichkeit JAHUWAHs. Das Gesetz offenbart Seinen Charakter. Wie wir bereits gesehen haben, dreht sich der gesamte Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen dem Schöpfer und Satan, um die Anbetung. Wer ist anbetungswürdig? Satan versucht alles, um das Wesen und der Charakter JAHUWAHs zu entstellen, damit der Mensch ihn und nicht den Schöpfer anbetet (auch wenn es den meisten nicht bewusst ist).

Der Charakter JAHUWAHs ist der Mittelpunkt des großen Kampfes. Immer dann, wenn eine falsche Vorstellung von JAHUWAH entsteht, macht sich auch der Geist der Rebellion bemerkbar. Erst wenn sich die falschen Vorstellungen über den Schöpfer vollständig aufgelöst haben, wird das gesamte Universum aufatmen und es wird einen bleibenden Frieden geben. Die Lügen Satans über den Charakter JAHUWAHs müssen aufgedeckt werden. JAHUSCHUAH kam auf diese sündige Welt, um den Charakter Seines Vaters zu offenbaren und um die Werke Satans zu zerstören.

Die Liebe des Schöpfers

„Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines ... [Messias]! Denn hinabgestürzt wurde der Verkläger [Satan] unserer Brüder, der sie vor unserem Gott verklagte Tag und Nacht.“ (Offenbarung 12,10)

Es gibt nur einen Weg, das Böse in seiner ganzen Schlechtigkeit zu offenbaren: Die Reinheit des Charakters JAHUWAHs wieder hervorleuchten zu lassen. Am Kreuz wurden, durch die selbstlose Liebe und Gerechtigkeit, die Sünde und Satan bloßgestellt (die Folgen der Missachtung des Gesetzes konnten nicht ungesühnt bleiben). Der Messias JAHUSCHUAH demonstrierte, wie der Vater dem Sündenproblem und dem Sünder gegenübertritt. Die Offenbarung des Charakters JAHUWAHs wurde von Seinem Sohn JAHUSCHUAH so vollkommen enthüllt, dass unser Heiland auf die Frage Philippus „Herr, zeige uns den Vater“, einfach nur antworten konnte:

„Solange Zeit bin Ich bei euch, und du hast Mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer Mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater?“ (Johannes 14,9)

Was unser Erlöser am Kreuz vollbrachte muss niemals wiederholt werden und was Satan damals verlor, wird er nie wieder gewinnen. Aber sogar damals haben die Menschen die Verführungskraft Satans nicht erkannt. Sie hatten eine grundverkehrte Vorstellung von Gott. So glaubten die Juden damals, dass Sein Sohn kommen würde um ein irdisches Königreich aufzubauen, damit sie selbst wieder ein mächtiges Volk hier auf Erden würden; wenn nötig auch mit Gewalt (und so ist es leider heute noch …).

Die Pharisäer stellten ihre eigenen Gesetze auf All die Pharisäer und Schriftgelehrten haben in ihrer verblendeten Starrheit und Herzlosigkeit die Schriften des Wortes JAHUWAHs, das Alte Testament, nicht verstanden. Sie dachten wie Menschen. Sie haben sich nicht vom Geist JAHUWAHs leiten und lenken lassen und hatten somit auch Sein Gesetz nicht in ihren Herzen. Sie konnten damit auch nicht die Herrlichkeit Seines Charakters widerspiegeln. So haben sie Sein Gesetz ins Lächerliche gezogen, indem sie im Namen JAHUWAHs starre Regeln aufstellten und jeden bestraften, der sich nicht danach richtete. Sie antworteten mit Gewalt, wenn Menschen sich ihnen widersetzten – genau das, wovor JAHUWAHs heiliges Gesetz warnt. Schließlich töteten sie sogar den Sohn des Allerhöchsten, obwohl JAHUWAH’s Gesetz besagt: „Du sollst nicht töten!“. Sie brachen das Gesetz mit Hilfe des Gesetzes.

Bei JAHUWAH gibt es keine Unterscheidung zwischen einem gesetzlichen und einem ungesetzlichen Töten. JAHUWAH selbst hält sich an Sein Gesetz: Du sollst nicht töten. Denn das Gesetz spiegelt Seinen liebenden, gewaltlosen Charakter wieder. Liebe und Tod gehen nicht zusammen. Wenn nun JAHUWAH in der Bibel von Vernichtung spricht, bedeutet dies, dass Er Seine Kontrolle über den Menschen oder über die Erde abgibt. Er überlässt sie so der Kontrolle zerstörerischer Mächte. Wenn JAHUWAH „vernichtet“ ist das nicht die Vollstreckung einer Strafe. Alles was über den reuelosen Sünder kommt, sind die Mühlen der Mächte des Todes, die er mit Hilfe Satans selbst in Gang gesetzt hat.

Wenn der Mensch sündigt, das heißt, wenn er das Gesetz übertritt oder gegen das Gesetz handelt, verliert er dessen Schutz. Hätte sich die Menschheit immer unter den Schutzmantel des Gesetzes (und damit unter den Schutz des Allmächtigen) gestellt, wäre Satan längst vernichtet. Denn dann gäbe es keinen Krieg, keinen Betrug, keinen Neid usw. Und es würden dann auch keine falschen Götter verehrt werden. So hat Satan z.B., so geschickt durch eine Kalenderverfälschung die Christenheit hinters Licht geführt, dass sie glauben, sie würden am Sonntag, am Samstag, zu Ostern oder zu Weihnachten den Schöpfer anbeten, d. h. Gottesdienst halten. Durch die Hintertür wird Satan die Ehre erwiesen. Somit erbitten wir von ihm Hilfe und nicht von unserem Schöpfer.

Christus wendet sich abGott JAHUWAH ist jedoch langmütig, geduldig, barmherzig und gnädig; Er geht so lange jedem einzelnen Menschen nach, bis vollständig erwiesen ist, dass der Mensch nichts von Ihm wissen will. Dann wendet er sich ab und überlässt die Kontrolle Satan. So wird es in den letzten Tagen dieser Erdgeschichte mit dem Planeten passieren. JAHUWAH zieht wehmütig Seinen Leben-erhaltenden, schützenden Geist von dieser Erde zurück. Denn der Schöpfer ist die einzige Quelle des Lebens.

Der Schöpfer erhält die gesamte Schöpfung durch Seine Gesetzmäßigkeit am Laufen. Gibt Er einen Teil davon aus Seiner Hand, bricht Chaos aus, Zerstörung ist die Folge. Sich von dieser Lebensquelle abzuwenden und sie da zu suchen wo sie nicht ist, bedeutet sterben zu müssen. Das ist die „Vernichtung“ wovon JAHUWAH in der Heiligen Schrift spricht, wenn Sein Gesetz wieder und wieder übertreten wird.

Die Juden haben die Gesetzmäßigkeit JAHUWAHs nicht verstanden. Sie haben deshalb zu solchen Gewaltmitteln gegriffen, weil sie eine völlig falsche Vorstellung von dem Charakter ihres himmlischen Vaters hatten. Sie töteten den Sohn, weil es ihnen an Glauben mangelte. Deshalb sagte ihnen JAHUSCHUAH auch, sie hätten „den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun!“ (Johannes 8,44). Denn die Pharisäer waren stolz, dass sie Abraham zum Vater hatten, und deshalb bräuchten sie auf Seine Worte nicht hören. Aber JAHUSCHUAH sagte ihnen:

„Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so würdet ihr Abrahams Werke tun. Nun aber sucht ihr Mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, die Ich von Gott gehört habe; das hat Abraham nicht getan“ (Johannes 8,39-40)

Das hat Abraham tatsächlich nicht getan, den Abraham glaubte. Er kannte Seinen Gott. Er wusste durch wen er Erlösung erlangen würde. Er wusste, dass die Opferzeremonien, die im Alten Bund durchgeführt werden mussten, nur ein Schatten des wahren Opferlammes JAHUSCHUAHs sind und dass diese aufhören würden sobald der Messias dieses unsägliche Opfer für unsere Gesetzesübertretungen auf sich genommen haben würde.

„Und so erfüllte sich die Schrift, die spricht: »Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet«, und er wurde ein Freund ... [JAHUWAHs] genannt.“ (Jakobus 2,23)

Die Propheten, Patriarchen und gottesfürchtigen Männer und Frauen des Alten Testaments kannten den wahren Charakter JAHUWAHs und wussten sehr wohl über den Sohn JAHUSCHUAH bescheid; der Messias bezeugt:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin Ich!“ (Johannes 8,58)

Fuehrung_Israeliten„Für Ihn und durch Ihn“ (Kolosser 1,16) wurde alles geschaffen. Er ist der, der vom Vater beauftragt wurde, das Volk Israel aus Ägypten zu führen (2. Mose 23,20-21), Er selbst war es, der bei Tag in einer Wolkensäule und bei Nacht in einer Feuersäule den Israeliten den Weg wies.

Leider wurde und wird Sein Charakter immer wieder entstellt. Zum einen dadurch, dass JAHUWAH dargestellt wird, als wäre Er ein Rachegott, der alle vertilgt, die Ihm nicht gehorchen und sie im ewigen Feuer brennen lässt. Zum anderen wird Sein Charakter dadurch entstellt, dass vorgebliche Christen, ein Leben führen ohne selbstlose Liebe und die den „Begierden ihres Herzens zur Unreinheit“ (Römer 1,24) folgen. Sie führen selbst ein Leben, welches der Herrlichkeit JAHUWAHs völlig entgegengesetzt ist.

„Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht.“ (Römer 1,22-23)

Der Mensch denkt wie ein Mensch. Solange er fleischlich gesinnt ist, zieht er das heilige Gesetz JAHUWAHs auf seine eigene niedrige Stufe herunter. „Denn das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott“ (Römer 8,7). Fleischlich gesinnte Menschen können den erhabenen Charakter des Allmächtigen nicht erkennen und nicht verstehen.

„sie, welche die Wahrheit ... [JAHUWAHs] mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer …Darum hat sie ... [JAHUWAH] auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; Und gleichwie sie ... [JAHUWAH] nicht der Anerkennung würdigten, hat ... [Er] auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt, als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Streit, Betrug und Tücke, solche, die Gerüchte verbreiten, Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam; unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig. …Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese Dinge nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben.“ (Römer 1,24-31)

Dieser sittliche Verfall ist eine Folge der fehlenden Erkenntnis des Charakters JAHUWAHs. Das letzte Volk muss die Herrlichkeit JAHUWAHs völlig wiederspiegeln, was nur möglich ist, wenn wir JAHUSCHUAH  vollkommen in unser tägliches Leben aufnehmen. Damit strahlen wir Seine Herrlichkeit aus. Diese Herrlichkeit können wir aber nur ausstrahlen, wenn wir Sein Gesetz der Liebe in unseren Herzen haben. Denn in Seinem Gesetz drückt sich die Herrlichkeit aus. Sein Gesetz folgt dem Grundsatz der Liebe. Er IST das Gesetz, genauso wie Er Liebe IST. In Seinem Gesetz gibt es keine Gewalt und keine Rache. Auch JAHUWAH selbst übt keine Rache und bringt niemandem zum Tode, auch wenn es aus der Bibel von sterblichen Menschen meist so interpretiert wird. Dies geschieht deshalb, weil der Mensch denkt wie ein Mensch. Für ihn bedeutet das Wort „Bestrafung“ oder „Rache“ oder „Zorn“ grundsätzlich, dass ... [JAHUWAH] Seine eigene Hand erhebt, um jemanden zu züchtigen, oder dass Er eigenhändig jemanden tötet, wenn Er nicht Seinen Geboten folgt.

Das ist menschliches Denken! JAHUWAHs Denken und Handeln ist ganz anders, denn

„soviel der Himmel höher als die Erde ist, soviel höher sind Meine Wege als eure Wege und Meine Gedanken höher als eure Gedanken.“ (Jesaja 55,9)

„Denn Gott, … [JAHUWAH], ist Sonne und Schild; …[JAHUWAH] gibt Gnade und Herrlichkeit, wer in Lauterkeit wandelt, dem versagt Er nichts Gutes. … [JAHUWAH] ist erhaben über alle Heidenvölker, Seine Herrlichkeit ist höher als die Himmel. (Psalm 48,12; 113,4)

So wie Er Liebe war bevor die Sünde in die Welt kam, so IST Er Liebe auch danach. Denn Er „ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit“ (Herbäer 13,8). „Denn Ich, … [JAHUWAH] verändere Mich nicht.“ (Maleachi 3,6).

Die Regierung JAHUWAHs ist vollkommen. Diese perfekte Regierung reflektiert Sein heiliges Wesen, genauso wie Sein Gesetz Seinen heiligen Charakter widerspiegelt. Es herrscht dort keinerlei Gewalt, kein Lügen und Betrügen; auch dann nicht wenn es für das menschliche Denken gerechtfertigt zu sein scheint.

Gott JAHUWAHs Gesetz ist vollkommen„Das Gesetz … [JAHUWAHs] ist vollkommen, es erquickt die Seele;
das Zeugnis … [JAHUWAHs] ist zuverlässig, es macht den Unverständigen weise.
Die Befehle … [JAHUWAHs] sind richtig, sie erfreuen das Herz;
 das Gebot … [JAHUWAHs] ist lauter, es erleuchtet die Augen.
Die Furcht … [JAHUWAHs] ist rein, sie bleibt in Ewigkeit;
die Bestimmungen … [JAHUWAHs] sind Wahrheit, sie sind allesamt gerecht.
Sie sind begehrenswerter als Gold und viel Feingold, süßer als Honig und Honigseim.
Auch dein Knecht wird durch sie belehrt, und wer sie befolgt, empfängt reichen Lohn.“ (Psalm 19,8-11)

Paulus wusste um der Vollkommenheit und Heiligkeit des Gesetzes des Himmlischen Vaters:

„So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.“ (Römer 7,12)

Die Herrlichkeit des Engels aus Offenbarung 18,1, mit der die ganze Erde beleuchtet werden wird, ist Sein Gesetz, offenbart in JAHUSCHUAH, dem Messias, und zum Schluss wird es in Seinem letzten erwählten Volk offenbart. Es wird der „Überrest“ (Römer 9,67) sein, der „Seine Gebote und den Glauben JAHUSCHUAHs hat“ (Offenbarung 14,12, Elberfelder).

Nachdem JAHUWAH Sein Gesetz in Herrlichkeit Mose überreichte, wurden diese Gesetzestafeln im Allerheiligsten der irdischen Stiftshütte unter dem „Gnadenthron“ aufbewahrt, auf dem zwischen den beiden Cherubim die Gegenwart der Herrlichkeit JAHUWAHs wohnte (2. Mose 25,17-22). 

„… [JAHUWAH] ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da Deine Herrlichkeit wohnt! (Psalm 26,8)

SchechinaJAHUWAH’s Herrlichkeit thronte über Seinem Gesetz. Das zeigt, dass Sein Charakter und Sein Gesetz miteinander verwoben sind. Sein Gesetz ist der Ausdruck Seines Charakters. Und so wird JAHUWAH nichts tun, was nicht Seinem Charakter zugrundeliegt. „Du sollst nicht töten!“ spiegelt deshalb auch Seinen Charakter wieder. Er selbst und in Seiner gesamten Regierung gibt es keine Gewalt. Verschwindet das Gesetz, verschwindet Seine Herrlichkeit.

„Die Herrlichkeit ist von Israel gewichen!, weil die Lade Gottes [mit den Gesetzestafeln] weggenommen worden war …“ (1. Samuel 4,21)

Genau das ist es, was Sein Volk verstehen muss, damit die Rebellion – die Satan immer wieder durch die Verbreitung einer falschen Vorstellung vom Schöpfer schürt – gegen Ihn aufhört und für immer ein Friedensreich aufgerichtet werden kann.

„Wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben: ‚Ihr sollt heilig sein, denn Ich bin heilig!‘“ (1. Petrus 1,15-16; 3. Mose 11,44)

„Seid vollkommen, so wie euer Vater vollkommen ist.“ (JAHUSCHUAH in Matthäus 5,48)

Nach der Zerstörung des salomonischen Tempels in Jerusalem wurde die Bundeslade nicht mehr auf Erden gefunden. Sie ist jedoch nach wie vor vorhanden. Denn das irdische Heiligtum war nur ein Abbild, eine Kopie, vom echten Heiligtum im Himmel. Mose baute das irdische Heiligtum "nach dem Vorbilde, das er gesehen hatte". (Apostelgeschichte 7,44). Auch Paulus wusste, dass das irdische Heiligtum mit allem Gerät nur „Abbilder der himmlischen Dinge“ (Hebräer 9,23) waren. Johannes schaute auf Patmos, was im Himmlischen Heiligtum in der letzten Zeit der Weltgeschichte vor sich geht und er sah, dass ganz zum Schluss das himmlische Urbild der Bundeslade sichtbar werden wird:

„Und der Tempel wurde erfüllt mit Rauch von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Kraft, und niemand konnte in den Tempel hineingehen, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren. … Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade Seines Bundes wurde sichtbar in Seinem Tempel. Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel. (Offenbarung 15,8; 11,19)

„Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit ... [JAHUWAHs] hat. Und ihr Lichtglanz gleicht dem köstlichsten Edelstein, wie ein kristallheller Jaspis.“ (Offenbarung 21,10-11)

Das Volk, das die letzte Botschaft an die Welt gibt, damit diese Herrlichkeit JAHUWAHs wieder inmitten Seines Volkes wohnen kann, sollte jetzt den Tempel wieder aufbauen, der lange in Trümmern lag. 

„Und die aus dir hervorgehen, werden die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen, du wirst die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten; und man wird dich nennen ‚Der die Breschen vermauert und die Straßen wiederherstellt, damit man dort wohnen kann‘. Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt; wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen Tag … [JAHUWAHs] ehrenwert; wenn du ihn ehrst, sodass du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nichtige Worte redest; dann wirst du an …[JAHUWAH] deine Lust haben; und Ich will dich über die Höhen des Landes führen und dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob! Ja, der Mund … [JAHUWAHs] hat es verheißen.“ (Jesaja 58,12-14)

Heute ist der Tempel JAHUWAHs geistig zu verstehen. Die Herrlichkeit JAHUWAHs wird in keinem irdischen Tempel mehr auf dieser sündigen Erde wohnen. Wenn Wunder diesbezüglich geschehen, können wir sicher wissen, dass es nicht vom himmlischen Vater kommt, sondern vom Vater der Lüge. Solange JAHUWAHs Gesetz nicht aufgerichtet wird, kann es keinen Tempel geben.

 „Wisst ihr nicht, dass ihr ... [JAHUWAHs] Tempel seid, und dass der Geist ... [JAHUWAHs] in euch wohnt?“ (1. Korinther 3,16)

Heute sollten wir selbst den Tempel JAHUWAHs darstellen, ausgedrückt in unserem gesamten Lebenswandel. Sogar in alltäglichen Dingen wie Essen und Trinken sollte JAHUWAH verherrlicht werden:

„Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut — tut alles zur Ehre [andere Übersetzung: Verherrlichung] JAHUWAHs!“ (1. Korinther 10,31)

Der Tempel wird wieder aufgebautJAHUWAH ist jetzt dabei ein Volk herauszurufen damit ein herrlicher Tempel errichtet werden kann. Wenn wir an diesem Tempel bauen möchten, sollten wir wissen, wie wir ihn bauen müssen. Der Stein den die Bauleute beim Bau des Salomonischen Tempels ca. 1000 Jahre v. Chr. verworfen hatten, ist schließlich zum Eckstein geworden (Matth. 21,42). Leider haben die Juden diesen zur Zeit JAHUSCHUAHs nicht zum Eckstein gewählt; sie haben ihn verworfen und bis heute nicht akzeptiert. Der Messias war der "Eckstein" der jüdischen Heilsordnung und des ganzen Erlösungsplanes auf den der Prophet Jesaja bereits Jahrhunderte zuvor hinwies:

„Darum, so spricht … [JAHUWAH]: Siehe, ich gründe einen Stein in Zion, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, aufs Festeste gegründet; wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen.“ (Jesaja 28,16)

Was ist der Eckstein der dreifachen Engelsbotschaft? Was fehlt damit diese vollendet werden kann? Es ist die Herrlichkeit des mächtigen Engels von Offenbarung 18, der der dreifachen Engelsbotschaft von Offenbarung 14 die Macht und Kraft gibt. Dieser Eckstein JAHUSCHUAH, der Messias, ist das Zentrum der dreifachen Engelsbotschaft aus Offenbarung 14. Es ist der wichtigste Stein des gesamten (geistlichen) Tempels. Nimm diesen Stein heraus und der gesamte Tempel fällt in sich zusammen. Nimm JAHUSCHUAH und Seine Erlösertat heraus und die gesamte Botschaft ist wertlos, leer und kraftlos.

Lasst uns wieder vor Augen führen, was der Grund für den Tempelbau war. Der Tempel wurde errichtet, damit JAHUWAHs Herrlichkeit den Tempel ausfüllen konnte. Er konnte aber nur mit Seiner Herrlichkeit dort anwesend sein, wenn der Bau vollendet war. Erst der kostbare starke und mächtige Eckstein machte das gesamte Gebäude überhaupt bewohnbar. Auch wir heute benötigen diesen Eckstein, den die Bauleute verworfen haben, um den geistlichen Tempel zu beenden, kurz bevor dieser „Eckstein“ JAHUSCHUAH wiederkommt.

Es sind nicht nur Menschen berufen, den geistigen Tempel JAHUWAHs jetzt wieder aufzubauen, es sind auch Menschen, die die dreifache Engelsbotschaft, verstärkt mit der mächtigen Botschaft vom Himmel des Engels in Offenbarung 18, auf der ganzen Erde verkündigen werden. Es sind keine buchstäblichen Engel. Diese Engel präsentieren JAHUWAHs Endzeitvolk, die diese Botschaften kurz vor der Wiederkunft „mit lauter Stimme" (Vers 2) verkündigen. Die Kraft und Herrlichkeit des Geistes JAHUWAHs wird sie dabei begleiten. Die Bibel bezeichnet auch Menschen, die mit dem Geist JAHUWAHs ausgestattet sind zuweilen Engel. Z.B. Stephanus kurz vor seinem Märtyrertod:

„Und als alle, die im Hohen Rat saßen, ihn anblickten, sahen sie sein [Stephanus] Angesicht wie das Angesicht eines Engels.“ (Apostelgeschichte 6,15)

Auch der Apostel Paulus schreibt in Galater 4,14:

„Und meine Anfechtung in meinem Fleisch habt ihr nicht verachtet oder gar verabscheut, sondern wie einen Engel ... [JAHUWAHs] nahmt ihr mich auf, wie  … [JAHUSCHUAH].“

JAHUSCHUAH wies Seine Jünger mit folgenden Worten, die auch für uns gelten, an:

„Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ (Markus 16,15)

Die Bibel gibt uns eine Definition des Evangeliums:

„Denn ich schäme mich des Evangeliums von [dem Messias] nicht; denn es ist ... [JAHUWAHs] Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit ... [JAHUWAHs] aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: ‚Der Gerechte wird aus Glauben leben‘. (Römer 1,16-17)

Wer ist bereit, den wahren Tempel JAHUWAHs wieder mit aufzubauen, der durch den „Eckstein“ JAHUSCHUAH gestützt wird, damit er gefüllt werden möge mit der Herrlichkeit JAHUWAHs?


Die Erste Engelsbotschaft

Erster Engel der dreifachen Engelsbotschaft


Das ewige Evangelium aus der Mitte des Himmels

Johannes sieht den Engel, der das ewige Evangelium hat  „inmitten des Himmels fliegen“. Warum? Weil es auch ein gefälschtes Evangelium gibt, welches vom „Abgrund“ kommen wird:

 „Und sie haben als König über sich den Engel des Abgrunds; sein Name ist auf Hebräisch Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon.“ (Offenbarung 9,11)

Die Botschaft vom Himmel soll die Herrlichkeit, das heißt, den Charakter des Schöpfergottes JAHUWAH der gesamten Menschheit offenbaren. Es wird die letzte Friedensbotschaft an eine dem Untergang geweihten Welt sein. Es wird bewirken, dass der Unterschied zu Satans verfälschtem Evangelium vom gesamten Universum erkannt wird.

In dem prophetischen Buch Daniel wird im zweiten Kapitel beschrieben, wie das Standbild, von dem König Nebukadnezar träumte und welches die Weltreiche darstellen, von einem Stein zerschmettert wird und an dessen Stelle ein ewiges Königreich aufgerichtet wird. Es stellt die Wiederkunft JAHUSCHUAHs dar. Der Messias machte den Pharisäern die Bedeutung dieses Steines deutlich:

„Habt ihr noch nie in den Schriften gelesen (Psalm 118,22-23): ‚Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen, und es ist wunderbar in unseren Augen‘? Darum sage ich euch: Das Reich ... [JAHUWAHs] wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das dessen Früchte bringt. Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschmettert werden; auf wen er aber fällt, den wird er zermalmen.“ (Matthäus 21,42-44)

Es wird deutlich, dass all jene, die das Kreuz verwerfen, keine Zukunft haben. Sie sind den Kräften der Finsternis machtlos ausgeliefert.

Wenn es in Daniel 7,24 heißt, dass „Zeit und Gesetz“ geändert wird, dann ist dies ein Angriff auf das Kreuz. Denn JAHUSCHUAH bestätigte am Kreuz das heilige Gesetz Seines Vaters.

„Ihr sollt nicht meinen, dass Ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!“ (Matthäus 5,17)

 Jeder, der heute nach einem anderen Gebot lebt, als das, was der Himmlische Vater gegeben hat, verachtet Seinen Sohn JAHUSCHUAH. Das Gesetz wurde verändert, in dem der heidnische Sonntag anstelle des Siebenten-Tag Sabbats geehrt wird. Auch wurde die Zeit verändert, nach der dieser heilige Siebente-Tag Sabbat, sowie die Feste JAHUWAHs bestimmt werden. Sonntag, Samstag oder jeder andere Tag im Gregorianischen Sonnenkalender ist ein falscher Tag der Anbetung. Hältst Du an diesen falschen Tagen fest, lehnst Du das Kreuz ab und damit das Ewige Evangelium vom Himmel!

Jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk

Die gesamte Erde wird von JAHUWAHs Herrlichkeit erleuchtetEs wird deutlich, dass diese Botschaften vom Himmel über die ganze Erde ergehen werden. Sie werden „die ganze Erde erleuchten“. Zur Zeit der Apostel, nachdem diese den Frühregen, d. h. den Heiligen Geist, erhielten, wurde das Evangelium noch nicht ALLEN Völkern und Sprachen und Nationen gebracht. Wenn der Spätregen mit dem mächtigen Engel von Offenbarung 18,1 ausgegossen wird, wird die dreifache Engelsbotschaft mit solcher Kraft, Macht, Herrlichkeit, Deutlichkeit und Klarheit allen Menschen auf der Erde gebracht werden, dass niemand bei JAHUSCHUAs Wiederkunft eine Ausrede haben wird, er habe nichts vom Ewigen Evangelium gewusst.

„Und nach diesem wird es geschehen, dass Ich Meinen Geist ausgieße über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Ältesten werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichte sehen; und auch über die Knechte und über die Mägde will Ich in jenen Tagen Meinen Geist ausgießen.“ (Joel 3,1)

„ So wartet nun geduldig, ihr Brüder, bis zur Wiederkunft ... [JAHUSCHUAHs]! Siehe, der Landmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und geduldet sich ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfangen hat.“ (Jakobus 5,7)

„Und Er wird Seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden Seine Auserwählten versammeln von den vier Windrichtungen her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen.“ (Matthäus 24,31)

Fürchtet Gott JAHUWAH

JAHUWAH zu fürchten bedeutet, dass wir in Liebe, Vertrauen und Ehrfurcht zu Ihm kommen und immer bereit sind, Seinen Willen zu tun. Denn dadurch werden wir vor dem Bösen bewahrt (Sprüche 16,6). Wir haben so einen perfekten Schutz vor den dunklen Mächten, die nur darauf warten eine Angriffsfläche zu bekommen.

Das Gesetz bietet einen perfekten Schutz vor dem Bösen„O wenn sie doch immer ein solches Herz hätten, Mich zu fürchten und alle Meine Gebote allezeit zu halten, damit es ihnen gut ginge und ihren Kindern ewiglich!“ (5. Mose 5,29)

„Die Furcht … [JAHUWAHs] ist der Anfang der Weisheit; sie macht alle einsichtig, die sie befolgen.“ (Psalm 111,10)

„Fürchtet Gott [JAHUWAH] und haltet Seine Gebote [dazu gehört auch das Sabbatgebot], denn das macht den ganzen Menschen aus.“ (Prediger 12,13)

 

Gebt Ihm die Ehre!

Wir ehren JAHUWAH, indem wir Ihn anbeten und Ihn verherrlichen. Wir beten Ihn an, indem wir Seine Gebote befolgen und nicht Menschengebote. Wir verherrlichen Ihn, indem wir ein Leben nach Seinem Wohlgefallen führen, so wie es uns Sein Sohn JAHUSCHUAH vorgelebt hat. Wir erweisen Ihm die Ehre, weil Er unser Schöpfer und Lebenserhalter ist.

„Dient … [JAHUWAH] mit Freuden, kommt vor Sein Angesicht mit Jubel! Erkennt, dass … [JAHUWAH] Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst, zu Seinem Volk und zu Schafen Seiner Weide. Geht ein zu Seinen Toren mit Danken, zu Seinen Vorhöfen mit Loben; dankt Ihm, preist Seinen Namen! Denn …[JAHUWAH] ist gut; Seine Gnade währt ewiglich und Seine Treue von Geschlecht zu Geschlecht.“ (Psalm 100,2-4)

Da die Bibel uns auffordert JAHUWAH “zu fürchten”, indem wir die Gebote halten (Prediger 12,13) und Ihm Ehre und Herrlichkeit zu erweisen, weil Er der Schöpfer des Himmels und der Erde ist, so sehen wir, dass es das vierte Gebot des Gesetzes JAHUWAH ist, das uns zu diesen Schöpfergott führt.

„Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! … Denn in sechs Tagen hat … [JAHUWAH] Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und Er ruhte am siebten Tag; darum hat … [JAHUWAH] den Sabbattag gesegnet und geheiligt.“ (2. Mose 20,8-11)

Sabbatgebot_TafelWenn eine Person aufrichtigen Herzens ist und den Schöpfer aufgrund Unwissenheit am Sonntag oder Samstag anbetet, weil sie glaubt, dass dies der wahre Tag der Anbetung ist, akzeptiert dies das liebende Herz des Himmlischen Vaters als ihre besten Anstrengung. Mit größerem Licht jedoch kommen größere Vorrechte und Verantwortungen (Apostelgeschichte 17,30). Wenn eine Person weiß, dass der Mond-Sonnen Kalender das einzig echte Zeitberechnungssystem des Schöpfers ist und alle anderen Systeme Fälschungen sind, die erfunden wurden, um die Anbetung auf einen verborgenen Gott zu lenken, so ist diese Person für das Handeln nach diesem Wissen verantwortlich. Die Treue (oder Mangel daran) gibt dann (oder gibt nicht) die Ehre ihrem Schöpfer.

Grundsätzlich sollten wir in allem was wir tun JAHUWAH verherrlichen, selbst indem was wir essen und trinken (1. Korinther 10,31). Der Schöpfer wird verherrlicht, wenn wir es Ihm erlauben durch Seinen heiligen Geist in uns zu wirken, damit Er uns zurück in Sein Bild verwandeln kann, in dem wir geschaffen wurden (1. Mose 1,27). Der einzige Weg dazu ist, dass der Messias in uns „lebt“:

„ Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit … [JAHUWAHs] anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist ... [JAHUWAHs].“ (2. Korinther 3,18).

„Wenn ihr nämlich im Glauben gegründet und festbleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das verkündigt worden ist in der ganzen Schöpfung ...  Ihnen wollte Gott bekannt machen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Ihn verkündigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen lehren in aller Weisheit, um jeden Menschen vollkommen in ... [dem Messias JAHUSCHUAH] darzustellen.“ (Kolosser 1,23.27-28)

Auf diese Weise wird der Schöpfer geehrt oder verherrlicht!

Denn die Stunde Seines Gerichts ist gekommen

Eine von Luzifers Anklagen gegen die Regierung JAHUWAHs ist, dass das Gesetz, das heilig und vollkommen ist, gar nicht gehalten werden könne. Bevor der große Kampf zwischen dem Schöpfer und Satan abgeschlossen werden kann, muss diese Anklage beantwortet werden. Deshalb wird der ewige Gott selbst nicht nur im Leben Seines Sohnes auf Erden, sondern auch im Leben Seiner Heiligen beurteilt. Wenn ein Mensch versucht die Pflicht des heiligen Gesetzes zu umgehen, unterstützt er Satans Anklagen.

Die letzte Generation wird die Vormachtstellung des heiligen Gesetzes JAHUWAHs anerkennen und wird durch den Verdienst ihres Erlösers JAHUSCHUAHs das Gesetz halten, selbst wenn es das Leben kostet (Philipper 1,21; Römer 14,8; Offenbarung 12,11; 13,5; 16,6). Die Glaubenstreuen werden nicht durch das Gesetz gerechtfertigt, sondern alleine durch die Erlösungstat des Messias auf Golgatha (Galater 3,11). Aber das Gesetz selbst, welches die Sünde überhaupt erst erkennen lässt (Römer 3,20) und dessen Übertretung das Sterben des Erlösers überhaupt erst notwendig machte, wurde dadurch auf eine gewisse Weise ebenfalls gerechtfertigt, es wurde „groß und herrlich“ gemacht (Jesaja 42,21; Matthäus 5,17). Deshalb werden diejenigen, welche vorgeben JAHUWAHs Kinder zu sein, „handeln als solche, die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen“ (Jakobus 2,12).

Die Stunde Seines Gerichts ist gekommen„Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Messias offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.“ (2. Korinther 5,10)

„Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott [JAHUWAH] und halte Seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus. Denn ... [JAHUWAH] wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse.“ (Prediger 12,13-14)

„ Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden!“ (Matthäus 12,36-37)

„Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“ (Offenbarung 3,5)

Das Gericht tagt zum jetzigen Zeitpunkt (Daniel 7,9-10; 8,14.26; 9,24-27; Esra 7,11-26). Leider gibt es viele Christen, die ein Gericht vor der Wiederkunft unseres Erlösers ablehnen, weil sie es für überflüssig halten, denn „der Herr kennt die Seinen“ (2. Timotheus 2,19). Der Allwissende weiß natürlich wer zu Ihm gehört. Aber wenn es Seine Absicht gewesen wäre, dass Seine Geschöpfe keine eigene Intelligenz besitzen sollen und Ihm nur blindes Vertrauen entgegenbringen, so das gar keine Fragen gestellt würden, hätte Er das Gericht sofort vollstrecken können, indem Moment als die Sünde aufkam. Dann würden die Engel und übrigen Welten Ihn aber wohl eher aus Angst vor Vernichtung anbeten als aus Liebe. JAHUWAH muss das wahre Wesen der Sünde aufzeigen und dass die Sünde sich letztendlich selbst zerstört. Er muss dies vor dem gesamten Weltall demonstrieren, damit die Sünde kein zweites Mal mehr auftreten wird (vgl. Nahum 1,9).

Das Gericht wird schließlich allen intelligenten Geschöpfen des Universums zeigen, dass JAHUWAH gerecht handelt. Es wird zeigen, weshalb der Eine errettet ist und ein Anderer verloren geht. Selbst Satan und Seine Anhänger gebührt ein gerechtes und faires Gerichtsverfahren, denn es geht um Ihren Tod (das ist die letzte Phase des göttlichen Gerichts, welches nach den 1000 Jahren erfolgt, in der die Erde wüst und leer sein wird, Offenbarung 20,13; 2. Petrus 3,7).

Das Gericht über die gerechten Toten und Lebenden muss vor der Wiederkunft JAHUSCHUAHs stattfinden, denn die lebenden Gerechten werden „versiegelt“ (Offenbarung 7,1-4), damit sie die letzten sieben Plagen ohne Schaden überleben; und die toten Gerechten werden bei der Wiederkunft JAHUSCHUAHs auferstehen und verwandelt und zusammen mit den lebenden Gerechten Ihm in den Wolken entgegen gerückt werden (1. Thessalonicher 4,15-17). Zu dem Zeitpunkt, wenn die dreifache Engelsbotschaft mit Herrlichkeit und Macht verkündigt wird, können die Menschen wählen zwischen dem Siegel JAHUWAHs und dem Malzeichen des Tieres. Zu diesem Zeitpunkt findet das Gericht an den Lebenden seinen Abschluss.

„Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es [das Tier] anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist, von Grundlegung der Welt an.“ (Offenbarung 13,8)

Das Gericht spielt eine große Rolle, um den Charakter Gott JAHUWAHs dem gesamten Weltall zu offenbaren. Es wird aufdecken, dass der Schöpfer nur aus den reinsten und heiligsten Grundsätzen handelt. Es ist der Mensch, der diese Grundsätze nicht annehmen möchte.

Noch wird das Böse abgewehrt

Bis zum Schluss gewährt JAHUWAH Seinen Schutz vor dem Bösen selbst denen, die von Ihm nichts wissen wollen, ja Ihn sogar verachten. Im Gericht wird Sein Charakter offenbar werden. Jeder, ob Nachfolger JAHUSCHUAHs, oder Diener Satans, ja selbst Satan selbst wird zum Schluss ausrufen: „Gerecht und wahrhaftig sind Deine Wege, Du König der Heiligen!“ (Offenbarung 15,3).

Betet den an, der Himmel und die Erde und die Wasserbrunnen gemacht hat!

Es geht hier um das Wissen über JAHUWAH. Das ist das erste was wir verstehen müssen: wahre Anbetung kommt nur durch Gotteserkenntnis. Wer ist mein Gott? Ist es ein liebender Gott? Ist es ein willkürlicher Gott? Ist es ein grausamer Gott? Muss ich vor diesem Gott Angst haben? Wie wir weiter oben schon gesehen haben, ist unser Gott, den wir anbeten, ein Gott der Liebe und Vollkommenheit.

Die erste Engelsbotschaft bringt das Ewige Evangelium von JAHUSCHUAH, dem Messias. Gleich im nächsten Vers (Offenbarung 14,8) wird uns mitgeteilt, welcher Gott es ist, von dem dieses Evangelium kommt und wer es ist, den wir anbeten sollen. Diese Botschaft enthält denselben Wortlaut wie das Sabbatgebot. Es enthält wiederum das Siegel JAHUWAHs (siehe auch "Das Siegel des allmächtigen Schöpfergottes"):

„Fürchtet Gott [JAHUWAH] und gebt Ihm Ehre! Denn die Stunde Seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde und Meer und Wasserquellen gemacht [geschaffen] hat!“

1. Name:  JAHUWAH

2. Titel: Der Schöpfer

3. Territorium: Himmel und Erde

Das vierte Gebot:

„Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! … Denn in sechs Tagen hat … [JAHUWAH]Himmel und Erdegemacht [geschaffen] und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat … [JAHUWAH] den Sabbattag gesegnet und geheiligt.“ (2. Mose 20,8-11)

Das Siegel JAHUWAHsName: JAHUWAH

Titel: Der Schöpfer

Territorium: Himmel und Erde

Im letzten Buch der Bibel, wo wir die letzten Ereignisse dieser Erdgeschichte beschrieben finden, wird der Siebente-Tag Sabbat wieder aufgegriffen. Der Mensch wird ein letztes Mal auf den wahren Schöpfergott hingewiesen. Einmal mehr werden wir aufgefordert JAHUWAH anzubeten. Denn es ist der Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat und der deshalb den Sabbat eingesetzt hat, damit der Mensch dies erkennen möge.

„Haltet nur ja Meine Sabbate! Denn das ist ein Zeichen zwischen Mir und euch für alle eure künftigen Geschlechter, damit ihr erkennt, dass Ich … [JAHUWAH] bin, der euch heiligt.“ (2. Mose 31,13)

Wenn JAHUSCHUAH wiederkommt, wird sich der Tempel JAHUWAHs im Himmel öffnen und die Lade des Bundes wird sichtbar werden (Offenbarung 11,19). Was befindet sich in der Bundeslade? Die 10 Gebote, welches das Sabbatgebot enthält.

Was befindet sich noch in der Bundeslade (siehe Hebräer 9,4)?

Das Manna! Was war das Manna? Es war Brot, welches für die Israeliten vom Himmel kam, um sie in der Wüste zu ernähren. Was repräsentiert das Manna? Es ist das Brot des Lebens; es ist das Leben JAHUSCHUAHs, das Er für unsere Sünden bezahlte.

Bundeslade„Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das Ich geben werde, ist Mein Fleisch, das Ich geben werde für das Leben der Welt.“ (Johannes 6,51)

Mit den Zehn Geboten und dem Brot in der Bundeslade kommt wieder Beides zum Ausdruck: (1) Das Gesetz und (2) die Erlösung von der Übertretung des Gesetzes durch JAHUSCHUAH. All jene, die diese dreifache Engelsbotschaft nicht in der vollkommenen Herrlichkeit verstehen, die entweder das Gesetz des Allerhöchsten, einschließlich des Sabbats, missachten, oder diejenigen, die nicht erkennen, dass wir nur durch das Blut JAHUSCHUAHs gereinigt werden, werden von Satan verführt werden:

„So werden ihn [Satan] denn alle Bewohner der Erde anbeten, alle, deren Namen nicht im Lebensbuche des geschlachteten Lammes seit Grundlegung der Welt geschrieben stehen.“ (Offenbarung 13,8)

Betet den Schöpfer an! Lehnt jede Art von Götzenverehrung ab. Auch die Evolution wird hier mit Nachdruck abgelehnt. Denn diese leugnet JAHUWAH als Schöpfer und Erlöser.

Welchen Gott beten wir an? Der Tag, an dem eine Person Gottesdienst hält, ist eine Anbetung des Gottes, der diesen Tag fordert. Indem ein Konflikt Samstag (Saturnstag) versus Sonntag erzeugt wurde, blieb Saturn/Sheitan/Satan im Verborgenen und erhält die Anbetung beider Tage. Um seinen Schöpfer wahrhaftig anzubeten, müssen alle falschen, heidnischen Kalender beiseite gelegt werden. Der Siebente-Tag Sabbat, berechnet nach dem echten Mond-Sonnen-Kalender der Schöpfung, ist der einzig wahre Tag der Anbetung, der vom Schöpfer gefordert wird. Alle Anderen sind Fälschungen, die Anbetung, Ruhm und Ehre an Luzifer geben, dessen ausdrückliches Ziel es ist, sich auf den "Versammlungsberg niederzulassen", um Anbetung zu erhalten (Jesaja 14,13), die nur dem Schöpfer zusteht .

Die Erste Engelsbotschaft ist deshalb ein dringender Aufruf, alle Kalenderfälschungen zu beseitigen und die Ehre dem Schöpfer zu geben, indem wir Ihn an dem Tag anbeten, den Er ausgesondert hat und der durch Seinen Kalender vorgegeben wird. Die Botschaft wird mit einer lauten Stimme gegeben, die signalisiert, dass es eine wichtige Botschaft ist, die alle hören werden.

 

Die Zweite Engelsbotschaft

Der zweite Engel der dreifachen Engelsbotschaft

Der zweite Engel erklärt feierlich, dass alle die alleine JAHUWAH nachfolgen wollen, unverzüglich aus Babylon austreten müssen, denn wer darin verweilt, läuft Gefahr, darin umzukommen.

Es sollte beachtet werden, dass diese Botschaft nicht mit einer lauten Stimme verkündigt wird. Der Grund ist einfach: Nur diejenigen, die die Erste Engelsbotschaft angenommen haben, werden auch die Zweite Engelsbotschaft annehmen und daraus einen Nutzen ziehen. Nur wer den wahren Charakter JAHUWAHs erkannt hat und wer Ihn anbetet und Seinem Gesetz treu ist, wird überhaupt erkennen, dass Babylon gefallen ist.

Babylon, die große Stadt

Babylon hat im Alten Testament sowohl eine buchstäbliche, wie auch eine symbolische Bedeutung. Im Neuen Testament jedoch ausschließlich eine symbolisch-geistliche Bedeutung. Babylon war die Hauptstadt des babylonischen Reiches. (südlich vom heutigen Bagdad, Irak, am Unterlauf des Euphrat). In Mose 11, 5-9 wird es mit „verwirren“ in Zusammengang gebracht. Es ist die erste Stadt, die in der Bibel namentlich erwähnt wird, sie wurde von Nimrod erbaut (1. Mose 10,10). Nimrod war der „erste Gewalthaber“ auf Erden (1. Mose 10,8).

Die Bibel beschreibt das „großartige Babel“ (Daniel 4,27) als eine gottfeindliche Weltmacht (Jesaja 13; 14), die in ihrem Hochmut (vgl. Babylonischer Turm) JAHUWAH entthronen wollte (1. Mose 11). Sie steht als ein Symbol einer falschen Gottesanbetung.  Die Propheten verkündeten das Gericht über Babylon (Jesaja 13; 14; 47).

Die Hure Babylons - Offenbarung 17Geistlich ist die Geschichte Babylons der Kampf zwischen dem Erlöser und Satan. Satan wird beschrieben als der König von Babel (Hesekiel 28), was zeigt, dass Babylon all das ist, was im Gegensatz zu JAHUWAHs Wort steht. Im letzten Buch Offenbarung steht sie als ein Symbol für den Gegenspieler JAHUWAHs. (Offenbarung 14,8; 16,19; 17,15). Babylon steht zudem für Rom und besonders für das päpstliche Rom, denn es wird beschrieben als „die Mutter aller Huren und Greuel auf Erden“. Offenbarung 17, 4-5 beschreibt „die Frau“ als „bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voller Greuel und Unreinheit ihrer Unzucht; und sie hatte an ihrer Stirn einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde.“

Babylon ist zum einen der babylonische Geist, man kann auch Satan direkt nennen, von dem der rebellische Geist ausgeht. Die Kennzeichen dieses babylonischen Geistes finden wir in 1. Mose 11. Man wollte einen Turm bis in den Himmel bauen; der Mensch möchte Bedeutsamkeit und Ansehen erlangen. Schon Luzifer im Himmel wollte sich erheben und sein wie JAHUWAH (Jesaja 14). Wir müssen uns immer fragen: „Beherrscht dieser babylonische Geist nicht auch mich? Wollen wir uns nicht auch „einen Namen machen“ (1. Mose 10,4)? Der babylonische Geist umfasst auch Eigengesetzlichkeit. So handeln wir eigengesetzlich, wenn wir den Sabbat nur aus Angst halten, ansonsten nicht gerettet zu sein. Das könnte man dann auch unter Selbsterlösung einordnen: ein babylonischer Geist. Den Sabbat werden wir erst dann richtig halten, wenn wir die erste Engelsbotschaft verstanden haben. Wer ist mein Gott? Welchen Charakter hat mein Gott? Der Sabbat wird niemanden erlösen. Erst wenn wir zur wahren Gotteserkenntnis erlangt sind und wenn wir JAHUSCHUAH in unser Leben aufgenommen haben, kommen wir in die wahre Bedeutung des Sabbathaltens. Wenn wir JAHUWAH erkannt haben, dann werden wir uns selbst erkennen. Denn wir sind nach Seinem Bild geschaffen. Wir erkennen dann unseren sündigen Zustand. Wenn JAHUWAH in unser Herz kommt, dann kommt Freiheit. Wir haben dann die Freiheit, JAHUWAHs Ordnungen aus Liebe zu tun und nicht deshalb, weil wir müssen.

Papst_auf_seinem_ThronDer Geist Babylons findet sich auch im buchstäblichen, historischen Babylon und später in Rom. So schreibt Petrus „aus Babylon“ (1. Petrus 5,13), obwohl er aus Rom schreibt. Er wusste bereits, dass Rom Babylon im geistlichen Sinne ist, denn „das Geheimnis der Gesetzlosigkeit“ (2. Thessalonicher 2,7) war zu der Zeit schon am wirken. Babylon ist heute die Katholische Kirche, die Mutterkirche. Babylon umfasst weiter alle Tochterkirchen, die sich in der Ökumene unter den Schirm ihrer Mutterkirche gestellt haben.  Denn wie in den vorherigen Kapiteln gesehen, ist das Papsttum eine Adaption des Heidentums.

Gefallen, gefallen ist Babylon

Babylon fällt, wenn ihr Fundament zerstört ist. Es fällt immer dann wenn unbiblische, heidnische Irrlehren, die sich in die Gemeinde eingeschlichen haben, ans Licht gebracht werden. Die Annahme, dass der Messias am Sonntag von den Toten auferstanden ist, hat die Grundlage für die Anbetung an diesem Tag gelegt. Wenn es bewiesen ist, dass der Erste Tag, an dem JAHUSCHUAH auferstanden ist, der erste Tag der biblischen Woche ist, und nicht Sonntag, dann fällt Babylon. Von Anfang an hat Luzifer geprahlt, dass er Zeiten und Gesetz ändern würde. Babylon fällt ein zweites Mal; es fällt, wenn seine Identität als der verborgene Gott, Saturn/Satan offenbart wird, der die gesamte Anbetung geraubt hat. Es wird offenbar, dass nicht nur das Gesetz, sondern auch die Festzeiten/Kalender geändert wurde (Daniel 9,25). Dadurch ist nicht nur der Sonntag ein falscher Anbetungstag, sondern auch der Samstag.

Der Wein ihrer leidenschaftlichen Unzucht

Zum Abendmahl bekamen die Jünger nicht nur Brot, sondern auch einen Becher mit „Wein“. Was ist dieser Wein? War es ein alkoholisches Getränk? JAHUSCHUAH teilt es uns mit:

„Dies ist das Blut des Bundes, den ... [JAHUWAH] mit euch geschlossen hat!“ (Hebräer 9,20)

JAHUSCHUA hat den ewigen Bund, den JAHUWAH mit den Israeliten des Alten Bundes gegeben hat, mit Seinem Blut besiegelt. War es nun ein vergorener oder ein unvergorener Traubensaft, den JAHUSCHUAH Seinen Jüngern reichte?

Der unvergährte Traubensaft symbolisiert den reinen Charakter ChristiEs war ein unvergorener reiner Traubensaft, der das reine Leben und die reine Lehre JAHUSCHUAHs, Sein Ewiges Evangelium, symbolisiert. Was ist nun die Fälschung dieser Lehre?

Die Fälschung ist ein Traubensaft, der vergoren ist. Es ist ein Wein, der die Menschen betrunken macht.

„Es ziemt sich für Könige nicht, Wein zu trinken, noch für Fürsten der Hang zu starkem Getränk! Sie könnten über dem Trinken das Gesetz vergessen und ein falsches Urteil fällen all dem unglücklichen Volk.“ (Sprüche 31,4-5)

Wie wird nun Babylon dargestellt? Sie wird dargestellt mit einem Becher in der Hand voll von Wein der Unzucht (Unreinheit). Es ist eine Fälschung des reinen Evangeliums, symbolisiert in dem unvergorenen Traubensaft, den JAHUSCHUAH den Jüngern beim Abendmahl reichte. Babylon hingegen reicht einen unreinen vergorenen Traubensaft, der das Gesetz vergessen lässt (Sprüche 31,5). Es symbolisiert ein falsches Evangelium. Es ist ein falsches Evangelium im Namen „Jesus Christus"! Was für ein Frevel. Babylon gibt den Menschen das gefälschte Blut zu trinken.

Die ganze protestantische Welt hat sich von Rom einsperren lassen"Unzucht" ist damit die Teilnahme an allem was gesetzlos ist. Das Papsttum hat sich seine eigenen Regeln aufgestellt. Fast alle Protestanten beugen sich diesem verfälschten Evangelium. Es wurde nicht nur das veränderte Gesetz angenommen sondern auch der heidnische Kalender, um die Tage des Gottesdienstes zu bestimmen. Indem die Zivilgesetzgebung eingesetzt wird, um einen heidnischen Kalender zur religiösen Beobachtung aufzuzwingen, hat Satan die gesamte Anbetung vom Schöpfer gestohlen und auf sich selbst gelenkt. In Unwissenheit haben Christliche Missionare erst den Julianischen Kalender und später den Gregorianischen Kalender mit den falschen Anbetungstagen in alle Teile der Erde getragen. Eine protestantische Kirche nach der anderen hat sich unter den Schutz der Katholischen Kirche gestellt. Und der Papst, der verteilt an Seine Töchter Medaillen für gutes Betragen … Die Menschen wurden in die babylonische Gefangenschaft geführt.

Diese Babylonische Gefangenschaft kann trügerisch sein. Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie gefangen sind. Es ist heute wie damals während der buchstäblichen Babylonischen Gefangenschaft: die gefangenen Hebräer hatten irgendwann gar nicht mehr das Gefühl, dass sie gefangen waren, denn sie konnten sich frei bewegen und alles tun was das irdische Herz begehrt. Ja, einige wollten gar nicht mehr zurück nach Israel, als man es ihnen erlaubte. Die Babylonische Gefangenschaft ist gefährlich, weil man nicht das Gefühl hat, gefangen zu sein, aber es in Wirklichkeit ist.

Wein wirkt berauschend. Es benebelt den Verstand, was das logische Denkvermögen ausschaltet. Der Wein Babylons macht es für die Menschen heute so schwierig, zu verstehen, dass der Messias nicht am Kreuz gestorben ist, damit wir Seines Vaters Gesetz nicht mehr halten müssen, sondern um die Schuld der Übertretung des Gesetzes zu bezahlen. Das Gesetz selbst wurde verherrlicht. Der babylonische Wein wirkt so berauschend, dass die Menschen nicht mehr erkennen können, dass der erste Tag der Woche nicht der Sonntag ist und somit der siebte Tag auch nicht der Samstag sein kann. Sie können keinen Kalender begreifen, der keinen ununterbrochenen Wochenzyklus hat.

JAHUWDer Wein Babylons, von dem die gesamte Christenheit getrunken hatAH verurteilt Babylon, die „mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat“. Das bedeutet, dass sie das einzige Gebot, das auf den wahren Schöpfergott hindeutet, missachtet hat und den Sabbat – JAHUWAHs Gedenktag an die Schöpfung – niedergerissen hat.

Römische Katholiken und Sonntag-haltende Protestanten haben sich daran gewöhnt, dass Juden und Samstag-haltende Protestanten sagen, dass sie am falschen Tag Gottesdienst halten. Die Wahrheit ist jedoch: Alle, die nach einen heidnischen Kalendersystem ihren Anbetungstag bestimmen, beten heidnische Gottheiten (Teufel) an heidnischen Feiertagen an. Das ist der Wein von dem die ganze Welt getrunken hat.

Die Zweite Engelsbotschaft wird nicht mit lauter Stimme gegeben, weil nur diejenigen, die die Erste Engelsbotschaft akzeptieren und befolgen, die Wahrheit der Zweiten Engelsbotschaft erkennen werden. Es wäre für jeden Protestanten und auch jeden Katholiken, der sich ernsthaft unter den Schirm und Schutz des allmächtigen Schöpfergottes stellen möchten, weise, sich sofort von diesem heidnischen System zu trennen.

 

Die Dritte Engelsbotschaft

Die dritte Engelsbotschaft - Offenbarung 14,9-10

Die schrecklichste Drohung, die je an Menschen ergangen ist, ist in dieser Botschaft enthalten. Während die erste Engelsbotschaft zur wahren Anbetung auffordert, warnt die Dritte Engelsbotschaft von den fürchterlichen Folgen einer falschen Anbetung.  Für ein solch angekündigtes Urteil muss irgendein abscheuliches Unrecht begangen worden sein. Um diese Botschaft zu verstehen ist es notwendig, erst die dort verwendeten Symbole zu entschlüsseln. In der Prophetie sind Tiere Symbole von politischen Weltmächten, die sich gegen JAHUWAHs Volk stellen (vgl. Daniel 7,17-25; 8,18-26).

Das Tier und sein Bild

Das Tier und sein Bild, auf das sich die Dritte Engelsbotschaft bezieht, wird in Offenbarung 13 beschrieben.

„Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. Und die ganze Macht des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es veranlaßt die Erde und die auf ihr wohnen, daß sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Und es tut große Zeichen, daß es selbst Feuer vom Himmel vor den Menschen auf die Erde herabkommen läßt; und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, wegen der Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben wurde, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dem Tier, das die Wunde des Schwertes hat und wieder lebendig geworden ist, ein Bild zu machen. Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben, so daß das Bild des Tieres sogar redete [Gesetzgebung] und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, daß man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666.“ (Offenbarung 13,11-18)

Das Bild für das Tier (Offenbarung 13,14) ist auch das Bild des Tieres (Vers 15). Um nun zu verstehen was das Bild ist, muss man verstehen was das ursprüngliche Tier ist, das aus dem Meer kommt. Dieses Tier ist die Weltmacht, die zuerst heidnische Festtage und ein heidnisches Kalendersystem zu religiösen Zwecken der Welt auferlegt hat. Diese Tier-Macht, das verschmolzene heidnisch/päpstliche Rom) hat dies im vierten Jahrhundert auf dem Konzil von Nizäa getan, als der Sonntag als „Tag des Herrn“ gesetzlich festgesetzt wurde und das biblische Kalendersystem per Gesetz verboten wurde.

Das Tier aus dem Meer - Offenbarung 13,1-10Da alle Merkmale „des Tieres“ auf das Papsttum zutreffen, muss „das Bild des Tieres“ eine Kopie dieses Systems sein. Es ist der abgefallene Protestantismus, der mit staatlicher Unterstützung versuchen wird, ihre Normen dem Volk aufzuzwingen. Viele Staaten haben auch eine Staatskirche. Staat und Kirche arbeiten zusammen. Die Kirche erhält staatliche Unterstützung, um ihre Mission auszuführen, was einem katholischen System sehr nahe kommt. Aus dem dunklen Mittelalter haben wir deutliche Beispiele, wie die Katholische Kirche ihre Macht gebrauchte und Folter gegenüber Andersgläubigen ausübte. Die Heilige Schrift prophezeit, dass der gleiche Machtmissbrauch in der Endzeit wiederkehren wird (Offenbarung 13,11-18). Die Vereinigten Staaten von Amerika hat kein System einer Staatskirche in ihrer Verfassung und auf dem ersten Blick würde man kaum glauben, dass hier eine Kopie des päpstlichen Regierungstyps eingeführt würde. Die Bibel sagt jedoch voraus, dass genau dies geschehen wird. Die USA war ursprünglich ein Land der religiösen Freiheit und Vorbild für andere Staaten. Deshalb wird es auch als Lamm beschrieben, dass jedoch am Ende wie ein Drache redet.

Die Macht, die das Papsttum (das erste Tier) besitzt, wird von den USA (dem zweiten Tier) im Interesse des Papsttums benutzt werden. Es wird die USA sein, die Führerschaft in der Einführung des „Malzeichen des Tieres“ sein wird. Eine Nation redet durch seine Gesetze. Es sind seit einiger Zeit Bestrebungen in den USA in Gang, die diese Religionsfreiheit wieder einschränken werden. Andere Länder werden damit folgen, Gesetze zur Sonntagsheiligung zu übernehmen.

Es wird sogar soweit gehen, dass die Handlung des ersten Tieres, einen falschen Kalender aufzuzwingen (im 4. Jahrhundert), durch das Bild des Tieres wiederholt wird. Derzeit gibt es eine wiederauflebende Bewegung, den Gregorianischen Kalender zu reformieren. Dies erregte erstmals Aufsehen mit breiter Unterstützung in den 1930er-1940er Jahren,  bevor es in den 50er Jahren wieder einschlief. Am 31. Dezember 2009 veröffentlichte das Wall Street Journal einen gut recherchierten Artikel über Kalenderreform. Dabei wurden verschieden mögliche Kalenderoptionen präsentiert. Der Weltkalender  und der Benedictine Perpetual Calender  sind nur zwei von mehreren vorgeschlagenen Kalenderreformen, von denen alle das Jahr mit einem Sonntag beginnen lassen. Das Ziel ist es, spätestens 2017 einen neuen Kalender einzuführen, weil dieses Jahr mit einem Sonntag beginnt. Eine Kalenderreform würde auch Ostern „fixieren“ – ein lang gehegter Wunsch des Papsttums.

Ein Beispiel, welche Auswirkungen eine Reform der "Zeit" mit sich bringt, zeigt die Kirche der Siebenten-Tags Adventisten auf Samoa. Dort wurde  zum Jahresende 2011 die Zeitzone gewechselt. Der 30. Dezember 2011 viel komplett raus. Die Woche verkürzte sich dadurch um einen Tag. Der Samstag fällt somit auf den ursprünglichen Freitag. Die rund 6300 Adventisten auf Samoa haben nun beschlossen, den Sabbat am Sonntag zu halten, damit sie die Sieben-Tage Woche beibehalten. Wäre es denn nicht besser, sofort wieder zum biblischen Mond-Sonnen Kalender zurückzukehren? Sollte eine Kalenderreform in den nächsten Jahren durchgeführt werden, dann werden sich all diejenigen, die heute am Samstag Gottesdienst halten, vor demselben Problem stehen, wie die Adventisten auf Samoa.

Das Bild des Tieres - Offenbarung 13,11-18Die Dritte Engelsbotschaft ist eine unheilvolle Warnung vor der Anbetung des Tieres, indem dessen falsche Tage der Anbetung und ein verfälschter Kalender benutzt wird. Die Tatsache, dass eine Unterscheidung zwischen dem „Tier“ und dem „Bild“ gemacht wird, deutet darauf hin, dass es zwei unterschiedliche Wesen/Einheiten gibt, die eine oberflächliche Ähnlichkeit aufweisen. Das Siegel des wahren Gottes, das Zeichen der Treue zu Ihm, liegt in der Heilighaltung des Sabbats, der nach Seinem Kalender bestimmt wird. Das Malzeichen des Tieres ist dasselbe: ein Treueeid an den verborgenen Gott, indem seine Anbetungstage nach seinem Kalender gehalten werden. Ein Bild bedeutet damit einen weiteren Kalender.

Malzeichen auf der Stirn oder auf seine Hand

Lies hierzu bitte den Artikel: „Das Siegel des Allmächtigen Schöpfergottes“.


Der Glutwein JAHUWAHs, der unvermischt in den Kelch Seines Zornes eingeschenkt wird


Der „Zorn JAHUWAHs (Gottes)“ wird in der Bibel öfter erwähnt. Der „Zorn Gott JAHUWAHs“ ist besonders das Thema der Warnungsbotschaft des Engels in Offenbarung 14,9-10. Es sind die sieben letzten Plagen, die als der „Zorn JAHUWAHs“ bezeichnet werden. Es sind die Zornesschalen, die auf diejenigen ausgegossen werden, die das Tier und das Bild anbeten.

Das Problem ist, dass der „Zorn JAHUWAHs“ von den Menschen leider auch menschlich verstanden wird. Wir definieren ihn so, wie der Zorn des Menschen in Erscheinung tritt und sehen in ihm eine Mischung aus Wut und Ärger und einem Verlangen sich an denen zu rächen, die einem ein Leid zugefügt haben. So denken manche, dass der Schöpfer Seinen Charakter mit den sieben letzten Plagen (der Zorn JAHUWAHs) verändert; ja, dass Er nun Seine Geduld verliert. Man geht menschlich davon aus, dass sich Seine Liebe und Gnade plötzlich in Wut verkehrt.

JAHUWAHs Wege sind viel höher, als die der MenschenWürde der „Zorn JAHUWAHs“ das ausdrücken, dann wäre JAHUWAH nicht LIEBE. Er wäre dann auch nicht gerecht und würde gegen Seine eigenen Gebote handeln und würde sich damit selbst widersprechen.  Nein, wir dürfen JAHUWAHs Zorn keineswegs mit unserem menschlichen Zorn verwechseln. JAHUWAHs Wege sind nicht die Wege des Menschen.

„Denn wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind Meine Wege höher als eure Wege und Meine Gedanken als eure Gedanken.“ (Jesaja 55,9)

JAHUWAHs Wort widerspricht sich nicht. Wenn es den Anschein hat, dann muss die Heilige Schrift immer als Gesamtheit betrachtet und Vers für Vers verglichen werden.

„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.“ (Jakobus 1,17)

Sein Sohn JAHUSCHUAH kam auf diese Welt, um den vollkommenen Charakter des Vaters zu offenbaren. Er versuchte diese Tatsache den Jüngern klarzumachen:

„Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.“ (Johannes 12,44)

Der Heiland wendete niemals Gewalt an. Auch die Regierung des Vaters ist eine gewaltlose Regierung. Es herrschte nicht nur Gewaltlosigkeit bevor die Sünde in die Welt kam, sondern auch danach, denn beim „Vater der Lichter“ gibt es „keine Veränderung“.

 

JAHUWAH selbst erklärt den „Zorn Gottes“:

„Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat;  denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt … Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegeben …welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen! Darum hat sie Gott auch dahingegeben …“(siehe Römer 1,18-28)

Die biblische Definition des Begriffes „Zorn Gottes“ ist das Handeln JAHUWAHs in der Hinsicht, dass Er den Sünder irgendwann aufgibt, er gibt ihn "dahin". Er überlässt den Sünder dann den sündhaften Auswirkungen die daraufhin folgen. JAHUWAH überlässt den Sünder, der Ihn, den Schöpfer, bewusst ablehnt, Satan, dem Zerstörer. Dieser übernimmt dann die Führung, die zwangsweise zum Tod führen wird. Wenn JAHUWAH Seinen Schutz zurückzieht, kann Satan sein Zerstörungswerk beginnen.

Wenn JAHUWAH Seine schützende Hand wegzieht, dann bricht Chaos aus. Er zwingt niemanden Ihm zu folgen. Es muss aber auch jeder verstehen, dass wenn Seine Hilfe nicht erwünscht ist, dann wird Er sie auch niemandem aufzwingen. Er wird sich traurig und voller Schmerz abwenden. Es muss uns klar sein, dass wir immer von demjenigen Unterstützung und Hilfe bekommen, dem wir dienen. Was werden wir von Satan erwarten können, wenn wir uns bewusst für die Sünde entschieden haben?

Die Abwehr des BösenJAHUWAH ist es der die Situation beherrscht, während Satan die Gottlosen beherrscht. Der Allmächtige wird die Situation während der Sieben letzten Plagen vollständig unter Kontrolle haben. Über diejenigen, die ihm dienen, „die Seine Gebote halten und den Glauben JAHUSCHUAH haben“ wird Er einen perfekten Schutz vor ihnen ausbreiten. Die Plagen werden ihnen nichts anhaben. Sein Zorn bedeutet, dass Seine Gnadenzeit zu Ende ist. Er wird Seine schützende Hand von den Gottlosen wegziehen.

Warum überlässt JAHUWAH die Kontrolle dieser Erde einschließlich der ungläubigen Menschen im letzten Abschnitt des großen Kampfes vollständig Satan (neben der Tatsache ihres selbstgewählten Wandels und Entscheidung für Satan)? Satan rebellierte gegen JAHUWAHs Gesetz und Seiner Regierung und wurde deshalb aus dem Himmel verbannt (Offenbarung 12,7-9). Er stellte das Gesetz JAHUWAHs als eine unnötige Einschränkung der Freiheit dar. Der Schöpfer hat ihn aber nicht vernichtet, was er sofort hätte tun können, was aber gegen Seinen Charakter und Sein Gesetz sprach. Er ließ Satan bis heute gewähren. Und Satan versucht seither seine Theorie zu beweisen, dass die Menschen JAHUWAH nur anbeten, entweder weil sie Angst vor Bestrafung haben oder weil Er ihnen sowieso alles gibt (vgl. Hiob Kapitel 1+2); aber, so seine Anklage, sie würden Ihn nicht aus reiner Liebe anbeten. Satan war von Anfang an meist erfolgreich mit seiner „Demonstration“. So glaubten Adam und Eva seinen Lügen und er konnte sie für seine Zwecke benutzen; die Menschheit ist seither mehr und mehr gefallen. Aber JAHUWAH fuhr weiter fort, den freien Willen des Menschen zu schützen. Er zwingt niemanden. Er droht auch niemanden, dass Er sie dann vertilgen würde, wenn sie Ihm nicht folgen. Wäre das Sein Mittel, wäre Er nicht gerecht, Er wäre auch nicht Liebe und der Mensch hätte dann gar keine freie Wahl.

„In dem großen Kampf muss demonstriert werden, dass jeder Vorwurf und jede Anklage, jedes Argument, das von Satan vorgetragen wird, falsch ist. Es ist darum nötig, bevor … [JAHUSCHUAH] kommt, dass die Einschränkungen [Schutz] Stück für Stück, Plage für Plage, zurückgenommen werden, um ‚sie (die Gottlosen)Satan zu übergeben‘, so dass das gesamte Universum sehen kann, was Satan ihren Welten angetan hätte, wenn keine Einschränkung [Schutz] auferlegt worden wären. Die Plagen sind Seine letzte Unterrichtsstunde in der zerstörenden Wirkung der Sünde.“ (M. Berry, Daniel und Offenbarung, S. 100)

 Er wird niemanden vernichten. Das wird durch die bösen Mächte geschehen, die kein Leben gewährleisten können. Satan wird es erlaubt werden, sein Werk der Zerstörung zu vollenden.

„…und ihr sollt erfahren, was es ist, wenn Ich Mich abwende!“ (4. Mose 14,34)

JAHUWAH wendet sich ab. Aber er wendet sich mit Schmerzen von Seiner eigenen Schöpfung ab. Der Heilige Geist JAHUWAHs "selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern ... Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt." (Römer 8,26.22) Das ist "JAHUWAHs Zorn", Er wendet sich mit unaussprechlichem Seufzen ab... Was für ein wunderbarer, liebender Gott! Was ist die Sünde, die den „Grimm JAHUWAHs“ heraufbeschwört? JAHUSCHUAH teilt es uns mit:

„Wenn Er kommt, wird Er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; über DIE Sünde: dass sie nicht an Mich glauben.“ (Johannes 16,8)

Nicht an JAHUSCHUAH, dem Messias, zu glauben, bedeutet nicht einfach nur, an bestimmte Wahrheiten über ihn zu zweifeln, sondern ohne eine Vertrauensbeziehung mit Ihm zu leben. Das ist die Kernsünde: Sein Leben nach eigener Kraft und eigener Regie zu führen – ohne eine lebendige Glaubensverbindung mit JAHUSCHUAH. Deshalb erklärt auch Paulus:

Die Zehn GeboteAlles Tun, das nicht aus dem Glauben kommt, ist Sünde.“ (Römer 14,23)


Aus Glauben können und werden wir Sein Gesetz halten. Das Gesetz selbst ist kein Instrument der Vernichtung, sondern der Lebenserhaltung. Durch den Glauben werden wir gerecht gesprochen. Die prophetische Botschaft der drei Engel ist die Botschaft der Gerechtigkeit des Messias JAHUSCHUAH. Es ist eine Botschaft, die den Charakter des allmächtigen Schöpfergottes des Himmels und der Erde wieder ins richtige Licht rückt und die Strahlen auf Seine unendliche Liebe zu Seinen Geschöpfen richtet. Diese Botschaft lädt Menschen ein, die Gerechtigkeit JAHUSCHUAH zu empfangen, die sich im Gehorsam gegenüber allen Geboten JAHUWAHs zeigt.


Mit Feuer und Schwefel gepeinigt vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm (Offenbarung 14,10)

Mit Feuer und Schwefel sollen diejenigen gepeinigt werden, die das Malzeichen des Tieres annehmen. Das ist eine schreckliche Vorstellung. Wenn man diese Stelle mit dem menschlichen Auge betrachtet, könnte man denken, dieses Feuer wird von JAHUWAH auf die Erde geschmissen, während die "heiligen Engel und das Lamm" freudig zusehen, wie die Menschen, die nicht nach dem Willen JAHUWAHs gelebt und sich nicht für Ihn entschieden haben, gequält werden. Was für eine grauslige Vorstellung. Wer den obigen Ausführungen gefolgt ist und über den Charakter JAHUWAHs und Seines Gesetzes nachgedacht hat, der wird zu einem anderen Schluss kommen.

Da die letzte endgültige Vernichtung des Bösen nicht besser erklärt und ausgedrückt werden kann, im Folgenden Auszüge aus dem Buch Siehe, das ist unser Gott von F.T. Whright:

In Seiner [JAHUWAHs] letzten Enthüllung wird Ihm Seine endgültige Gelegenheit gegeben, um zu bestätigen, dass Er kein Scharfrichter ist, dass Er allen Menschen Entscheidungsfreiheit gewährt und die freie Ausführung ihrer Entscheidung nicht behindert. [...] Die letzte Vertilgung des Bösen wird genauso ablaufen wie die kleineren Vernichtungsereignisse im Laufe der Menschheitsgeschichte. Wie Jerusalem durch die Juden selbst zerstört wurde, wie der Untergang Sodoms und Gomorras die Frucht ihrer eigenen Aussaat war, und wie die Sintflut kam, weil Gott sie nicht verhindern konnte, ohne Seine Grundsätze zu übertreten, und nicht weil Er sie sandte - ebenso wird das endgültige Ende kommen. Es kommt nicht, weil Gott es sendet, sondern weil Er es nicht verhindern kann, ohne den Menschen die Freiheit zu nehmen, das zu wählen, was sie wollen.

[...] hat in der Natur, in Seinem Wort und in der Offenbarung durch Christus alles gegeben, was notwendig ist, um Seine gerechten Grundsätze zu verstehen. Deshalb wird Er in Seiner großen Liebe und Gnade jedes menschliche Wesen auferwecken, um Ihnen noch einmal Seine Werke und ihre persönliche Ablehnung zu zeigen. Diesmal können sie dem Zeugnis Gottes keine Argumente mehr entgegenhalten. Jeder, bei Satan angefangen, wird anerkennen, dass Gott gerecht war und dass sie ihr Seelenheil aufgrund ihres eigenen Handelns verloren haben.

Der Stab Mose[...] Wenn Gott Feuer ausschüttet, Schlangen sendet oder ähnliche Dinge, dann kommt dies nicht von Seinen Händen als Ausführung Seines persönlichen Erlasses. Stattdessen geschieht dies nur, wenn Er genötigt wird, sich vom Schauplatz zurückzuziehen und damit die Angelegenheiten den Händen von Menschen und Teufeln zu überlassen. Außerhalb Seiner Kontrolle fällt der Stab der Macht mit unbarmherziger Gewalt auf die schutzlosen Häupter der Eigenwilligen nieder. [Anspielung auf Moses Stab, mit dem er vor dem Pharao in Ägypten demonstrierte, was passiert, wenn der König das Volk nicht aus Ägypten ziehen lässt. Solange Mose den Stab in der Hand hatte, gab es kein Unheil; als er jedoch den Stab losließ, wurde er zur Schlange - der Schutz war weg und die Mächte des Bösen konnten in den 10 Plagen wirken]. [Die Menschen können] nur deshalb sicher auf dieser Erde leben, weil Gott den Stab der Macht fest in Seinen Händen hält. So werden die mächtigen Gewalten der Natur zurückgehalten.

[...] Es wird so sein wie bei der Sintflut, wie bei Sodom und Gomorra, wie bei den Plagen über Ägypten und dem Fall Jerusalems. In jedem dieser Fälle akzeptierte Gott ihre Entscheidung und übergab ihnen die Kontrolle. So wird es auch am Ende sein. Den Bösen wird die Erde mit all ihren dazugehörigen Kräften zum alleinigen Besitz gegeben, aber sie werden unfähig sein, den wahnsinnigen Ausbruch des menschlichen, satanischen und natürlichen Zornes zu kontrollieren, der sich seit dem ersten Sündenfall zu größter Heftigkeit angestaut hat.

Das Feuer der Sonne[...] Wie bei der Sintflut, wo die Quellen der Erde aufbrachen, so dass das Wasser unter der Erdoberfläche hervorströmte, so werden hier die Öl- und Kohlelager, die noch im Schoß der Erde verborgen lieben, in flammenden Strömen auf die Erdoberfläche kommen. [...] Bei der Sintflut strömte das Wasser auch von oben herab. Gleicherweise kann man erwarten, dass Feuer vom Himmel herabregnen wird. Die große Quelle für diesen Regen müsste die Sonne sein, da wir von unserem Studium der Grundsätze wissen, dass er nicht von Gott persönlich kommt. Als Gottes Gegenwart zur Zeit Noahs von der Erde zurückgezogen wurde, wurden sowohl die Sonne als auch der Mond davon berührt. Wenn nun Gottes Gegenwart am Ende in derselben Weise zurückgezogen wird, dann wird die Sonne davon wiederum berührt werden. In den letzten Phasen ihres Verfalls, der durch die Sünde auf dieser Erde verursacht wurde, könnte es gut sein, dass sie in großer Explosionen ausbricht, wodurch Feuerströme weit in das Sonnensystem hinein und bis auf diese Erde geschleudert werden. Wenn es sich so verhält, dann würde sich Feuer von oben mit Feuer von unten vermischen, genauso wie das Wasser es tat, als die Erde überflutet wurde.

[...] Wie die eine Nation Ägypten, jegliche Verbindung mit Gott abschüttete [Pharao wollte das Volk Israel nicht ziehen lassen, so kamen die 10 Plagen über Ägypten], so werden sich die Menschen der ganzen Welt von Gott trennen und dabei jeden Grundsatz der Gerechtigkeit und der Gemeinschaft mit Ihm verwerfen. Wenn die letzten dringenden Bitten der Gnade verhöhnt werden, hat Gott keine andere Wahl, als diese Menschen sich selbst zu überlassen. Wiederum wird die Natur, außerhalb jeder Kontrolle, sie erschlagen, bis keiner mehr übrig bleibt. [...] Die Zeit kommt, wenn die Sünden der Menschen den Geist Gottes zwingen, sich völlig zurückzuziehen. Nichts bleibt, was die todbringenden Kräfte in der Natur und im Menschen zurückhält, und so wird die Erde in eine Zeit der Trübsal gestürzt, wie sie nie zuvor gewesen ist. In keinem Sinne des Wortes kommen die sieben letzten Plagen dadurch zustande, dass Gott jene Kräfte in Seinen Händen lenkt. Stattdessen wird Gott nicht einmal gegenwärtig sein [...] Alles was geschieht, geschieht wegen Seiner Abwesenheit und nicht wegen Seiner Anwesenheit.

(F.T. Wright, Siehe das ist unser Gott, Seiten 488.494.496.474)

 

Der Schöpfergott JAHUWAH ist die einzige Quelle des Lebens. Sich von dieser Lebensquelle abzuwenden und sie da zu suchen wo sie nicht ist, bedeutet sterben zu müssen. Die Kräfte in der Natur und im Menschen werden dadurch in Satans Hand gegeben werden, weil JAHUWAHs bewahrende Kraft beseitigt wird. Der Mensch erwünscht Seinen Schutz nicht; sie verleumdet Ihn, verachten Ihn, verlachen Ihn. Es gibt fast keinen Fernseh- oder Kinofilm mehr, wo nicht der Himmlische Vater oder der Sohn JAHUSCHUAH verspottet wird. Wie lange wird Er noch zusehen und Seinen Schutz gewähren, trotz der feindlichen Gesinnung der Menschen? Jetzt ist noch Gnadenzeit, es gibt noch immer für JEDEN Menschen die Möglichkeit sich seinem liebenden und allmächtigen Schöpfer zuzuwenden. Er wird keinen ablehnen, der Ihn mit "ganzen Herzen und mit "ganzer Seele" und mit dem "ganzen Denken" (Matthäus 22,37) sucht, und Ihn in Liebe annimmt. Der Vater und der Sohn sind in dem Werk der Errettung von Menschen völlig vereint.

"Das alles aber kommt von .. [JAHUWAH], der uns mit sich selbst versöhnt hat durch [... JAHUSCHUAH] und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat; weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte. "(2. Korinther 5,18-19)
 

Der erhöhte Erlöser (Johannes 8,28; 12,32; Apg. 2,33; 5,31) sitzt seit Seiner Rückkehr zum Himmel auf dem Thron zur rechten Seines Vaters, um die unschätzbaren verheißenen Segnungen auszuteilen. Wir müssen Seine große Tat erkennen, die Er durch Sein Sterben für jeden Einzelnen erkaufte, die zum Glauben an ihn kommen. Unser Heiland bittet für uns heute im himmlischen Gerichtshof. Er bittet für alle, deren Erlösungspreis Er mit Seinem Blut bezahlte. Es ist JAHUSCHUAH, der Sohn des allmächtigen Gottes JAHUWAH, der uns frei macht und der uns befähigt alle Seine Gebote zu halten.

Während der letzten Trübsalszeit, in der die Plagen ausgegossen werden, kurz bevor JAHUSCHUAH wiederkommt, werden diejenigen das Siegel JAHUWAHs erhalten, die die Gebote (einschließlich des Sabbatgebotes) und den Glauben an JAHUSCHUAH bewahrt haben (Offenbarung 14,12). Dieses Siegel ist wie ein Schutzschild vor den sieben letzten Plagen. Wir werden durch den Glauben reingewaschen von unseren Sünden und werden mit dem weißen Kleid der Gerechtigkeit JAHUSCHUAHs bekleidet. Die dreifache Engelsbotschaft ist die Botschaft der Gerechtigkeit durch Glauben. Anhand des Beispiels von Petrus in Lukas Kapitel 5 soll dies verdeutlicht werden:

Die Erste Botschaft -  AUS Glauben (Wissen über den wahren Charakter JAHUWAHs)

Petrus glaubte dem MessiasPetrus glaubte JAHUSCHUAH, er würde Fische fangen, wenn er auf den See hinausfahre. Petrus hatte schon mit anderen Fischern die ganze Nacht damit verbracht zu fischen, aber sie hatten keinen Fisch gefangen. Er war Fischer, er wusste also, dass es aussichtslos war, gerade jetzt bei Tag Fische zu fangen. Noch dazu auf den Rat eines Zimmermanns, der kaum Ahnung vom Fischen hatte. Aber er hielt es für wahr, was der Zimmermann zu ihm sagte. Er glaubte ihm. Wenn wir glauben, dass JAHUWAH der Schöpfer von Himmel und Erde ist und das der Sabbat ein Gebot für alle Menschen ist, dann sind wir beim ersten Engel. Das ist aber noch nicht genug.


Die Zweite Botschaft - IN Glauben (Sterben mit JAHUSCHUAH)

Als Petrus sagte: „Meister, wir haben die ganze Nacht keinen Fisch gefangen“, war er sicher sehr deprimiert. Aber er hat JAHUSCHUAH nicht nur geglaubt, er hat Ihm auch vertraut. Das heißt, Petrus hat eine Entscheidung getroffen. Auch wenn ich nichts sehe, nichts fühle, keinen Beweis habe, ich will es tun. So treffen wir die Entscheidung den Schöpfer anzubeten, an dem Tag, den Er eingesetzt und geheiligt hat, den Siehenten Tag Sabbat, dem JAHUWAH Sein Siegel aufgedrückt hat, was immer das für Folgen haben mag. Wir treffen die Entscheidung aus Babylon auszugehen. Wenn ich Ihm vertraue, wird Er für mich schon eine Lösung haben. Nur auf diese Weise erleben wir einen lebendigen Glauben und wandeln mit ihrem Erlöser.

Die Dritte Botschaft - Seines Glaubens leben (Gehorsam leben durch JAHUSCHUAH)

Es ist die Tat, die Handlungen. Petrus hielt es für wahr, er entschied sich und setzte es jetzt in die Tat um. Er sah seine Freunde und Verwandten am Seeufer stehen. Vielleicht hat er sich gedacht: „Meine Freunde und Verwandten werden mich alle auslachen, wenn ich mir von einem Zimmermann sagen lasse, ich solle jetzt fischen gehen, obwohl es selbst für einen Nicht-Fischer offensichtlich ist, dass jetzt nichts zu fangen ist“. Aber er tat es trotzdem. Er lebte seinen Glauben. Erst als er hinausgefahren war und das Netz ausgeworfen hatte, erst dann kam das Wunder. Wir werden ausgehen aus Babylon und den Sabbat, nach dem Mond-Sonnen Kalender des Schöpfers halten, was auch immer kommen mag.

 Reingewaschen mit dem Blut des Lammes„Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen.“ (Hebräer 11,6)

„…alles was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.“ (Römer 14,23)

 Wenn ein der drei Teile der Rechtfertigung durch Glauben fehlt, dann sind wir keine Gläubigen. Wennn wir ein falsches Wissen über JAHUWAH haben, können wir nicht sterben mit dem Messias. Wenn wir nicht mit Ihm gestorben sind, dann werden wir nicht im Gehorsam durch Ihn leben können.

Das Siegel der letzten Tage, wie es in dem letzten Buch Offenbarung beschrieben wird, wird JAHUWAH denjenigen aufdrücken, die in schwerer Zeit den Glauben JAHUSCHUAH bewahren und die Gebote JAHUWAHs halten. Es sind diejenigen, die vor den sieben letzten Plagen bewahrt werden und den Tod nicht sehend, von JAHUSCHUAH empfangen werden, wenn Er wiederkommt.

Wenn wir Ihn, das Lamm, das zur Schlachtbank geführt wurde, annehmen und Ihm im Glauben folgen, wohin Es auch geht (Offenbarung 14,4), haben wir den allmächtigen und gewaltigen Gott JAHUWAH auf unserer Seite. Die Selbsterlösungslehre der Esoteriker, der Gott des Islam, die Werke-Lehre des Katholizismus verblassen und werden zu einem erbärmlichen Abmühen in dem Versuch, irgendwie durch eigene Gerechtigkeit das Heil zu erlangen. Welch unglaubliches Vorrecht haben wir, diesen einerseits gewaltigen und mächtigen Gott, Herrscher über Himmel und Erde, und gleichzeitig gerechten und liebenden Vater der Menschheit zu erkennen!

 

 

 

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