Sind Antitrinitarier grundsätzlich Arianer?

 

Die Begriffe Arianer und Antitrinitarier werden von Trinitariern häufig in ein und denselben Topf geschmissen. Auch findet man in vielen trinitarischen Ausarbeitungen (leider auch in antitrinitarischen) eine oft oberflächliche und manchmal auch falsche Darlegung der Ereignisse des Konzils von Nicäa 325 u.Z. und der Sicht Arius auf diesem Konzil. Auch auf Wikipedia unter „Antitrinitarier“ werden diese entweder einfach dem „Modalismus“ oder dem Arianismus zugeschrieben. Dass aber tatsächlich die meisten Antitrinitarier keiner dieser beiden Gruppen zugehörig sind, scheint unbekannt zu sein.

Dies möglicherweise deshalb, weil es heute sehr schwer ist, herauszufinden, was sich tatsächlich vor ca. 1700 Jahren vor, während und nach dem Konzil in Nicäa zugetragen hat und welche Sicht die verschiedenen Parteien einnahmen. Arius‘ Lehren scheinen heute auch etwas falsch dargestellt zu werden. Auf der Webseite der Freien Universität Berlin, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften ist unter dem Stichwort „Arianismus“ zu lesen:

„Der eigentlich polemische Begriff [Arianismus]. bezeichnet zunächst die Lehre des alexandrinischen Presbyters Arius und seiner (auch angeblichen) Sinnesgenossen in den trinitarischen Auseinandersetzungen des 4. Jh., wobei er von Anfang an unterschiedslos auf alle Gegner des nicaenischen Glaubensbekenntnisses angewandt wurde. Auf diese Weise sollte das Bild einer einzigen, von Arius selbst herrührenden Bewegung suggeriert werden, die sich gegen die traditionelle katholische Orthodoxie richtete und es wurde der Eindruck erweckt, dass alle späteren vom Nicaenum abweichenden Glaubensbekenntnisse auf die Grundirrtümer des Arius zurückführbar seien. Tatsächlich jedoch genoss A[rius] bei den Gegnern des Nicaenums keine theologische Autorität, selbst wenn sie ihn in den wesentlichen Fragen als rechtgläubig betrachteten. Die Auseinandersetzung um die Trinitätslehre wurde daher eher zu Unrecht als „arianischer Streit“ bezeichnet. Arius kann lediglich als Auslöser dieser durch die Unvereinbarkeit der trinitarischen Modelle des 3. Jh. notwendigen Kontroverse gelten, in der er bald am Rande stand.“

Arianische BücherverbrennungHinzu kommt, dass fast alle historische Dokumente und Schriften nicht von Arius oder den Anhängern desselben Glaubens stammen, sondern von seinen Gegnern. Davon gibt es viele, die auch gut erhalten sind, während von der anderen Seite entweder keine Dokumente vorhanden sind, oder nur wenige in sehr schlechtem Zustand. Als häretische Schriften wurden sie sicherlich auch alle verbrannt. Wissenschaftliche Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert, die auch heute vielfach zitiert werden, stützen sich alle auf Quellen und Dokumente die aus Athanasius‘ Feder stammen. Diese Dokumente spiegeln damit alle seine Sicht wider. Wie Joseph T. Lienhard in seinem Aufsatz „The ‚Arian‘ Controvery: Some Categories Reconsidered“ (Der „arianische“ Streit: Einige Kategorien neu bedacht) schreibt, kennzeichnete Athanasius fast alle seine Gegner als „Arianer“. Es war aber vor allem Eusebius von Cäsarea und Eusebius von Nikomedia welche als „Gegner“ der Lehre Athanasius‘ aufgetreten sind. Östliche Bischöfe, die nicht mit den Lehren Athanasius einverstanden waren, wurden ebenfalls „Arianer“ genannt, obwohl sie ebenfalls keine Anhänger Arius waren. Lienhard schreibt: „Die Bischöfe des Ostens reagierten schockiert und entrüstet darüber, dass sie ‚Arianer‘ genannt wurden.“ Er zitiert aus einem ihrer Briefe an Julius, in dem sie ihr Glaubensbekenntnis darlegten. Dort heißt es zu Beginn:

„Wir sind keine Anhänger des Arius. Denn wie könnten wir, die wir Bischöfe sind, Anhänger eines Presbyters [Priester, Ältester oder Vorsteher einer Gemeinde] sein? Auch haben wir keinen anderen Glauben angenommen, als den, der uns von Beginn an überliefert wurde. Wir selbst haben seinen [Arius‘] Glauben überprüft. Wir haben ihn anerkannt, aber sind keine Anhänger von ihm.“

Was war denn nun tatsächlich die Stellung Arius zu diesem Thema? Dazu gleich mehr. Zunächst noch eine kurze Info über Athanasius, der das Bischofamtes des Alexander von Alexandria und einer der Hauptbeteiligten auf dem Konzil von Nicäa. Nach ihm wurde auch das trinitarische Glaubensbekenntnis benannt, welches heute noch für die Kirchen Gültigkeit hat.

Athanasius von Alexandria (*um 298 † 2. Mai 373) wird „Alexander der Große“ oder auch „der Unsterbliche“ genannt. Er war Bischof von Alexandria und wurde schon zu Lebzeiten als „Säule der Kirche“ gesehen – die Säule der Katholischen Kirche wohl gemerkt. Athanasius war nicht nur bibelkundig, sondern hatte auch eine sehr fundierte Ausbildung der griechischen Philosophie wie die des Platon, Homer, Aristoteles und des Neuplatonismus. Auf Wikipedia ist unter „Athanasius“ zu lesen:

„Bereits vor Ausbruch des arianischen Streits 318 hatte er zwei Werke verfasst, Gegen die Heiden und περί ενανθρωπήσεως του Λόγου (Über die Inkarnation des Logos), in denen sich die Inkarnation von Gott in Jesus Christus und daher die Gegenwart Gottes in der Geschichte als zentrales Element seines Glaubens zeigt. Somit ist verständlich, dass er den Arianismus als eine Bedrohung der Kernaussagen des Christentums sah.“

Besonders zwei Begriffe wurden auf dem Konzil von Nizäa diskutiert, welche die Beziehung zwischen dem Vater und dem Sohn klären sollten. Diese zwei Wörter unterscheiden sich nur durch einen einzigen Buchstaben:

Homo-úsios (ὁμοούσιος): der Sohn ist von derselben Substanz mit dem Vater („wesenseins“ oder „wesensgleich“), was entweder bedeutete, dass der Sohn gleicher Gott mit dem Vater ist oder der Sohn ist selbst Gott, gekommen im Fleisch – Vater und Sohn sind ein und dasselbe Wesen. Dieser Begriff wurde von Alexander, Athanasius und seinen Anhängern vertreten. Es ist sehr schwer herauszufinden, ob nun diese Partei annahm, dass der Sohn Gott selbst sei (zahlenmäßig eine Person), oder ob er ein gleicher Gott wie der Vater ist (zwei Personen). Der bekannte katholische Theologieprofessor Karl-Heinz Ohlig geht dieser Frage nach und kommt zu dem Schluss, dass es damals Letzteres bedeutet haben musste:

„Was der Begriff homo-úsios genauerhin bedeutet, erschließt sich nicht auf den ersten Blick; das Konzil benutzt ihn, definiert ihn aber nicht. Liest man ihn von der späteren trinitarischen Lehrentwicklung her, müßte er mit 'wesensselbig' übersetzt werden; dann hätten Vater und Sohn - zahlenmäßig – ein Wesen (numerische Identität). Diese Vorgehensweise aber scheint von der Sache her nicht legitim zu sein, man muß Begriffe so interpretieren, wie sie zu ihrer Zeit gebräuchlich waren. Dann aber kann man feststellen, daß mit homo-úsios in der Regel zwei Wesen verglichen wurden, die derselben Gattung zugehören, aber der Zahl nach zweie sind - wie z.B. Vater und Sohn bei Menschen (gattungsmäßige Identität); dann bedeutet der Begriff soviel wie 'gleichen Wesens'“

Heute scheinen diese beiden Begriffe innerhalb der „drei Personen der Gottheit“ auch ziemlich austauschbar zu sein. Am 26.05.2013, dem „Dreifaltigkeits-Sonntag“, stellte Papst Franziskus bei einer Predigt in einer römischen Pfarrei den dort anwesenden Kindern eine Frage, die er selbst beantwortete. Darin wurde deutlich, dass die Terminologie „Gott“, „Jesus“ und „Heiliger Geist“ ein und dasselbe sind, jedoch in drei verschiedenen Personen:

„Könnt ihr mir sagen, wer Gott ist? Ja, er ist der Schöpfer aller Dinge. Aber wie ist es dann möglich, dass wir an den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist glauben? Das sind doch drei verschiedene Personen? Nun, er ist Vater, weil er eben der Schöpfer ist. Er ist aber auch der Sohn, weil er uns gerettet hat und er ist der Heilige Geist, der uns liebt.“

Dass die Begriffe „Gott“ und „Jesus“ nicht mehr unterschieden werden, scheint heute auch so gut wie unter allen protestantischen Trinitariern vorherrschend zu sein: „Gott wurde Mensch“ ist beispielsweise ein geläufiger Satz von vielen protestantischen Trinitariern. In Übereinstimmung mit der Bibel müsste es jedoch heißen „der Sohn Gottes wurde Mensch“.

Konzil von Nizäa 325 n.Chr.Der Begriff der Gegenseite auf dem Konzil von Nizäa war homoi-úsios (ὁμοιούσιος): der Sohn ist von der Substanz wie der Vater aber nicht von derselben Substanz. Dieses griechische Wort bedeutet so viel wie „von der Substanz wie der Vater“. Diesen Begriff vertrat die Partei, die zwischen der Position des Arius und Alexander/Athanasius stand oder auch möglicherweise von Arius selbst, je nachdem, wie die einzelnen Begriffe damals tatsächlich verstanden wurden (wie oben bereits erwähnt, gibt es von Arius selbst kaum noch Dokumente). Auf der „arianischen“ Seite gab es auch noch die extreme Partei, die die vollständige Unterscheidung des Wesens von Vater und Sohn betonten. Eine vierte Partei ging davon aus, dass der Sohn dem Vater „ähnlich“ sei (möglicherweise Arius‘ Ansicht).

Athanasius vertrat als einer der ersten die unbiblische Auffassung, dass der Sohn Gottes genau so groß und ewig sein müsse wie der Vater. Arius (wenn die Überlieferungen stimmen) vertrat die unbiblische Sicht, dass der Sohn nur von ähnlicher Substanz wie der Vater sei. Die Partei des Athanasius vertrat die Ansicht, dass der Sohn wesensgleich mit dem Vaters ist (was biblisch korrekt ist, wenn man wesensgleich definiert, als „von demselben Wesen“ und nicht „ein und dasselbe Wesen“ (Modalismus oder Sabellianismus nach dem Priester Sabellius um 200 n. Chr.). Bis heute werden die extremen (philosophischen) Ansichten diskutiert, was aber die Bibel tatsächlich lehrt, scheint Nebensache.

“Der größte Irrtum, den Trinitarier bei der Argumentation dieses Themas machen ist folgender: Sie machen keinen Unterschied zwischen der Verwerfung der Trinität und der Verwerfung der Göttlichkeit Christi. Sie sehen nur diese zwei Extreme zwischen denen die Wahrheit liegt, und sie nehmen jeden Ausdruck, der sich auf die Präexistenz Christi bezieht als Beweis für eine Trinität. Die heilige Schrift lehrt reichlich die Präexistenz Christi und seine Göttlichkeit, sie ist aber vollkommen schweigsam bezüglich einer Trinität.


Auf dem Konzil von Nicäa ging es noch nicht um die Trinität an sich. Von einer dritten Gottperson Heiliger Geist ging man zu dieser Zeit noch nicht aus. Erst auf dem Konzil von Konstantinopel (381 u.Z.) wurde die Trinitätslehre, wie wir sie heute kennen, festgelegt. Aber das Konzil von Nicäa bahnte der Trinität bereits den Weg. Um den Konflikt auf dem Konzil in Nicäa und die Sicht beider Parteien besser zu verstehen, nachfolgend eine Zusammenfassung der Seiten 40-44 aus der Schrift „The Trinity – is God three in One“ von David C. Pack:

Auf dem Konzil von Nicäa gab es zwei gegensätzliche Ansichten bezüglich der Gottheit. Eine Seite wurde von Arius repräsentiert, die andere von Athanasius. Arius war Priester und 45 Jahre älter als Athanasius, der ein Diakon war. Beide Männer kamen aus derselben Kirchengemeinde in Alexandria in Ägypten und beide waren von derselben Denkweise der griechischen Philosophie beeinflusst, für die Alexandria damals bekannt war:

„Arius (250-336) hatte seine theologische Ausbildung in der Schule des Presbyters Lucian von Antioch, einem Bibelgelehrten, erhalten … Lucian bestand darauf, dass der Logos eine Person in Christus wurde.“


Während und nach dem Konzil von Nicäa war die Katholische Kirche der Ansicht, dass alle, die die Trinität [zu der Zeit im Grunde noch eine „Binität“, weil der Heilige Geist noch nicht als dritte Person der Gottheit festgelegt wurde] leugneten, auch die Göttlichkeit des Messias leugneten. Lucian’s Lehren bewiesen jedoch, dass dies nicht stimmte. Er hat die Göttlichkeit des Messias vor seinem Erdenleben als Mensch unterstützt, ohne die philosophischen Ansichten der Trinitarier zu beachten.

Arius, der ein Student Lucians war, machte jedoch Kompromisse. Er nahm Lehren von Paul von Samosata auf, der behauptete, dass der Messias ein geschaffenes Wesen sei und leugnete die Göttlichkeit Christi vor Seinem Erdenleben. Denn Arius glaubte, dass ein Mitglied der wahren Gottheit nie unter den sündigen Menschen wohnen könnte. Dies war eine seiner größten Schwächen in Seinem Denken und wurde die Basis für die Ablehnung seiner Sicht in Nicäa.

Athanasius von AlexandrienAuf der anderen Seite folgte Athanasius (295-373) der Philosophie des Origenes, der oft als der größte Gelehrte der Katholischen Kirche betrachtet wird. Origen war das genaue Gegenteil von Lucian, da er stark als Platoniker und Stoiker auftrat. Lucian hingegen hielt sich streng an die Bibel und wurde deshalb als jüdischer Sympathisant betrachtet, wie man auch schon die Apostel bezeichnete.

Auf dem Konzil von Nizäa debattierten diese zwei gegensätzlichen Parteien heftig zwei Extreme: Lucian und seine strikte und buchstäbliche biblische Auslegung versus Origen und seine philosophischen Tendenzen, welche der Bibelauslegung die Richtung gab.


Leider, wie es so oft der Fall ist, wurde die reine biblische Wahrheit nicht ganz richtig repräsentiert. Arius machte Kompromisse und repräsentierte nun seine eigene verzerrte Version dieser Lehre. Beide Seiten kamen von der biblischen Lehre ab, jedoch auf unterschiedliche Weise. Die Bewegung, die zur katholischen Sicht durch Origenes‘ Schriften beitrug, verzerrte die Bibel noch offensichtlicher. Im Laufe der Jahrhunderte blieben die Befürworter dieses Denkens unbeirrbar bei dieser ursprünglichen Lehre – sie wichen von dieser Tradition nicht ab.

Genauso wie es Arianer und Semi-Arianer gab, so gab es verschiedene Splitterparteien innerhalb der Trinitätsbewegung. Es war nie einfach ein Fall von “dafür oder dagegen”. Konnte man damals kein klares Bild erkennen, so ist es für diejenigen, die es heute studieren wollen, fast unmöglich herauszufinden, was tatsächlich stattfand. Viele Teilnehmer empfanden Athanasius philosophische Anschauung, die er von Origen übernahm als eine verwirrende Theorie, was sie auch war. Die Partei des Athanasius war wohl nur deshalb erfolgreich, weil Arius versuchte, eine Position zu verteidigen, die die Mehrheit nicht als vertretbar hielt.

Von vielen Abgesandten des Ostens wurde Athanasius Lehre abgelehnt. Die römisch-alexandrinische, katholischen Bewegung tendierte mehr auf die Seite der griechischen Philosophie, während die Mehrheit der Abgesandten konservativer waren, da sie auf gewisse Weise immer noch von den Übrigen der wahren Gemeinde beeinflusst waren. Als das Konzil von Nicäa schließlich zu Ende ging, wählten jedoch die meisten Abgesandten zugunsten Athanasius.

Trotzdem betrachtete jedoch der Großteil beide Seiten als gleich unannehmbar. Der Kaiser wollte sich an die Entscheidung der Mehrheit halten und war entschlossen, sie auch durchzusetzen. Die Teilnehmer stimmten fast einstimmig mit 330 zu 318 Stimmen, einfach deshalb, weil sie den Tod oder das Exil fürchteten, wenn sie auf der falschen Seite des möglichen Ausgangs stehen würden. Arius und seine Mitstreiter wurden für einige Zeit verbannt. (Ende der Zusammenfassung aus „The Trinity – is God three in One, David C. Pack, S. 40-44)

Nachfolgender Text aus Pierer's Universal-Lexikon von 1857 zu dem Begriff „Arianer“ zeigt ebenfalls den Streit auf dem Konzil zu Nicäa und die Sichtweise des Arius einschließlich der vermittelnden Partei des Eusebius Cäsarea auf:

Arianer (Kirchgesch.), Anhänger des Arius (s.d.). 318 gerieth Arius mit seinem Bischof Alexander, welcher den Satz verteidigte, in der Dreieinigkeit sei auch eine Einigkeit, in Streit. Arius sprach dem Sohn die Einheit des Wesens ab, aus dem Wesen Gottes (wie man bisher gelehrt hatte) könne er nicht gezeugt sein, sonst müsse man Gott sich theilbar denken. Er nannte ihn daher ein von Gott vor aller Zeit u. aus Nichts hervorgebrachtes Wesen, welches aber nicht wie eins der anderen Geschöpfe, u. auch vor allen, von Gott hervorgebracht sei. Da nun der Sohn von Gott gezeugt sei, so müsse es eine Zeit gegeben haben, wo er noch nicht war; er könne also nicht ewig sein, wie Gott. … Aber er [Arius] hatte die asiatischen Bischöfe, namentlich den Eusebios, Bischof von Nikomedien, u. den Eusebios, Bischof von Cäsarea, zu Freunden, welche die Handlungsweise Alexanders mißbilligten. … Durch die heftigen, auf die Spitze gestellten Behauptungen des Athanasios, welcher Bischof von Alexandria geworden war, entstanden neue Streitigkeiten; viele Bischöfe waren in Nicäa zur Unterschrift gezwungen worden u. wünschten sich von dem Bekenntnisse loszusagen … Die vermittelnde, von den Eusebianern ausgegangene Partei behauptete dagegen, der Sohn sei dem Vater zwar untergeordnet, aber mit ihm ähnlichen Wesens (ὁμοιούσιος), daher man sie Homoiusiasten, am gewöhnlichsten aber Semi-Arianer nannte.

Hier heißt es, Arius habe angenommen, dass der Sohn „aus dem Nichts“ vom Vater hervorgebracht wurde. Das kann durchaus Arius Sichtweise gewesen sein, allerdings muss man immer bedenken, dass die historischen Quellen von seinem Gegner Athanasius stammen. Um der Sache etwas genauer auf den Grund zu gehen, sind nachfolgend Auszüge aus drei Briefen von Eusebius von Cäsarea und Arius hilfreich. Aber auch hier gilt zu beachten, dass diese Briefe aus Athanasius Werke stammen. Diese Brieffragmente wurden von der Theologischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zusammengestellt.

Eusebius von CäsareaAus einem Brief des Eusebius von Cäsarea an Alexander von Alexandrien (Bischof und Lehrer des Athanasius) geht hervor, dass die Worte Arius möglicherweise etwas verdreht dargestellt und dadurch falsche Schlüsse gezogen wurden. Eusebius versucht in diesem Brief der Partei des Alexander/Athanasius zu vermitteln, dass den „Arianern“ etwas unterstellt wird, was sie gar nicht vertreten. Er schreibt:

Dein [Alexanders] Brief klagt sie an, daß sie sagen, der Sohn sei aus nichts geworden wie eines von allen Geschöpfen. Sie aber brachten ihr eigenes Schriftstück vor, das sie an dich gerichtet und in dem sie ihren eigenen Glauben dargelegt haben und mit folgenden Worten so bekannten: »Der Gott des Gesetzes und der Propheten und des neuen Bundes zeugte den einziggeborenen Sohn vor ewigen Zeiten, durch den er auch die Zeiten und das All gemacht hat, gezeugt nicht dem Anschein nach, sondern in Wahrheit, ins Dasein gerufen durch seinen eigenen Willen, unveränderlich und unwandelbar, ein vollkommenes Geschöpf Gottes, doch nicht wie eins der Geschöpfe.« Wenn also nun ihr Schriftstück die Wahrheit sagt, in dem sie den Sohn Gottes vor ewigen Zeiten bekennen, durch den er auch die Zeiten gemacht hat, dann muß dir auch vorgelegen haben, daß er unwandelbar und vollkommenes Geschöpf Gottes ist, aber nicht wie eines der Geschöpfe.

Dein Brief beschuldigt sie aber, daß sie sagen, der Sohn sei geworden wie eines der Geschöpfe. Da sie das aber nicht sagen, sondern deutlich definieren, daß er nicht »wie eines der Geschöpfe ist«, sieh zu, daß ihnen damit nicht wiederum sogleich ein Anlaß gegeben wird, sich daran zu machen, etwas zu unternehmen und Unruhe zu stiften, sooft sie nur wollen.

Ferner hast du sie beschuldigt, sie würden sagen, daß »der, der ist, den, der nicht ist, gezeugt hat«. Ich wundere mich aber, ob jemand das anders formulieren kann. Denn wenn der, der ist, einer ist, ist es doch offensichtlich, daß alles aus ihm wurde, was auch nach ihm ist. Falls aber nicht er allein der ist, der ist, sondern auch der Sohn der war, der ist, wie zeugte dann der, der ist, den, der ist? Denn dann dürften es wohl zwei sein, die sind.

In einem weiteren Brief Eusebius‘ an Euphration von Balaneae wird seine eigene Sicht zur Beziehung Sohn-Vater noch deutlicher. Er versucht darin logisch aufzuzeigen, dass es keine zwei gleichhohe, ewige Götterpersonen geben kann:

„Denn wir sagen nicht, daß der Sohn zusammen mit dem Vater existiert, sondern daß der Vater vor dem Sohn existiert. Denn falls sie zusammen existierten, wie kann da der Vater Vater und der Sohn Sohn sein? Oder wie ist der eine Erster, der andere aber Zweiter? Und der eine ungezeugt, der andere aber gezeugt? Denn zwei, die einander genau gleich sind und zusammen existieren, dürften der gleichen Ehre wert gehalten werden und sind entweder beide, wie ich sagte, ungezeugt oder beide gezeugt. Doch keines von beiden ist wahr; denn weder das Ungezeugte noch das Gezeugte dürften beide zugleich existieren, sondern das eine wird für das Erste und für stärker sowohl der Ordnung als auch der Ehre nach als das Zweite gehalten, da es ja für das Zweite auch zur Ursache sowohl für das Sein als auch das So-Sein wurde.

Abgesehen (davon) hat der Sohn Gottes selbst, der besser als alle genau sich auskennt und weiß, daß er selbst ein anderer als der Vater und geringer und hervorgegangen ist, ganz und gar fromm dies auch uns gelehrt und gesagt: »Der Vater, der mich gesandt hat, ist größer als ich.« […]

»damit sie dich als den einzig wahrhaftigen Gott erkennen« [Johannes 17,3], nicht so, als ob Gott allein einer wäre, sondern als ob nur ein einzig wahrhaftiger Gott existierte mit der absolut notwendigen Hinzufügung des ›wahrhaftig‹. Denn der Sohn ist auch selbst Gott, aber nicht wahrhaftiger Gott. Denn ein einziger ist auch einzig wahrhaftiger Gott, weil er niemanden vor sich hat. Denn wenn auch der Sohn selbst wahrhaftiger (Gott) ist, dann ist er doch wohl Gott wie ein Abbild des wahrhaftigen Gottes, da »das Wort auch Gott war«, freilich nicht so wie der einzige, wahrhaftige Gott.“

[Athanasius kommentiert diesen Ausschnitt des Eusebius mit folgenden Worten:]

Er erdreistete sich, das Wort von Gott zu trennen und das Wort einen anderen Gott zu nennen, der im Blick auf sein Wesen und die Macht vom Vater unterschieden ist. Und in welch große Blasphemie er dabei verfiel, kann man klar und leicht an den von ihm geschriebenen Worten lernen. Denn er hat mit eben diesen Worten geschrieben:

Freilich wird das Bild und das, dessen Abbild es ist, nicht für ein und dasselbe gehalten, sondern (es sind) zwei Wesen, zwei Dinge und zwei Mächte, wie es auch so viele Bezeichnungen gibt.“

Hier könnte man annehmen, dass die Partei des Athanasius wohl davon ausging, dass der Vater und der Sohn ein einziges Wesen sei. Denn er nennt Eusebius‘ Ansicht als „dreist“, der davon ausgehe, dass es zwei getrennte, eigenständige Wesen sind. Athanasius spielt hier auf Johannes 1,1 an, wo es heißt „und das Wort war Gott“ (andere Übersetzung: „und das Wort war göttlich“, siehe hierzu:„Johannes 1,1 „Das Wort war Gott“ – eine Beweis für die Trinität?. Nachfolgend ein Brief von Arius an Eusebius von Nikomedia, der deutlich seinen Glauben erkennen lässt und weshalb die Menschen die nicht an zwei Götterpersonen vereint in einem Gott glauben, vom Bischof von Rom verfolgt wurden:

„Dem heißersehnten Herrn, dem treuen Menschen Gottes, dem rechtgläubigen Eusebius entbietet Arius, der vom Papas Alexander [Bischof von Rom und Vorgänger Athanasius‘] ungerechterweise um der Wahrheit willen, die alles besiegt und die auch du mit dem Schild deckst, verfolgt wird, im Herrn seinen Gruß.

Als mein Vater Ammonius im Begriff war, nach Nikomedien zu reisen, schien es mir vernünftig und geziemend zu sein, dich durch ihn zu grüßen, zugleich aber auch die dir angeborene Liebe und Gesinnung, die du den Brüdern gegenüber um Gott und seines Christus willen hegst, daran zu erinnern, daß der Bischof uns arg zusetzt, verfolgt und alle Hebel gegen uns in Bewegung setzt, so daß er uns aus der Stadt vertreibt wie gottlose Menschen, weil wir nicht mit ihm übereinstimmen, wenn er öffentlich sagt: »Immer Gott immer Sohn, zugleich Vater zugleich Sohn, der Sohn existiert ungezeugt zusammen mit dem Vater, ewig-gezeugt, ungezeugt geworden, weder durch einen Gedanken noch durch irgendeinen kleinsten Moment geht Gott dem Sohn voran, ewig Gott ewig Sohn, aus Gott selbst ist der Sohn.«

Und da ja dein Bruder Eusebius in Caesarea, Theodotus, Paulinus, Athanasius, Gregorius, Aëtius und alle im Osten sagen, daß Gott vor dem Sohn ohne Anfang existiert, wurden sie ausgeschlossen, abgesehen von Philogonius, Hellanicus und Macarius, häretischen Menschen, die nicht einmal Taufunterricht empfangen haben, von denen die einen den Sohn »Rülpser« nennen, die anderen »Hervorgeworfenes«, wieder andere ihn aber zusammen mit dem Vater ungezeugt nennen.

Und diese Gottlosigkeiten könnten wir nicht einmal dann hören, wenn uns die Häretiker unzählige Tode androhten. Wir aber, was sagen, denken, lehrten und lehren wir auch heute? Daß der Sohn nicht ungezeugt und nicht Teil eines Ungezeugten auf irgendeine Art und Weise ist, noch daß er aus irgendetwas Existierendem entstanden ist, sondern auf Grund von Wollen und Wunsch vor Zeiten und Ewigkeiten, voll der Gnade und der Wahrheit, Gott, Eingeborener, unveränderlich.

Und bevor er gezeugt, geschaffen, beschlossen oder gegründet wurde, war er nicht. Denn er war nicht ungezeugt. Wir werden aber verfolgt, weil wir sagen, der Sohn hat einen Ursprung, Gott aber ist ursprungslos. Deswegen werden wir verfolgt, weil wir auch sagen, er ist aus nichts. Wir haben aber so gesprochen, weil er kein Teil Gottes ist und weil er nicht aus irgendetwas Existierendem stammt. Deswegen werden wir verfolgt, das übrige weißt Du.

Ich bete, daß es dir im Herrn wohl ergehen möge - eingedenk unserer Betrübnisse -, mein Mit-Lukianist, wahrhaftig »Frommer«.“

In einem Brief an Kaiser Konstantin schreiben Arius und ein gewisser Euzoius was sie tatsächlich glaubten:

„Wir glauben an einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, und an den Herrn Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, der aus ihm vor allen Zeiten geboren worden ist, Gott, Wort, durch den alles wurde, das im Himmel und das auf Erden, der herabstieg und Fleisch annahm, litt, auferstand und hinaufstieg in den Himmel und der wieder kommen wird die Lebenden und die Toten zu richten. Und an den heiligen Geist, die Auferstehung des Fleisches, an ein Leben im kommenden Äon, an das Himmelreich, an eine katholische Kirche Gottes vom Anfang bis zum Ende der Erde.“

Dieses Bekenntnis könnte man unterschreiben, es spricht nicht gegen die Heilige Schrift, sondern gibt vielmehr deren Aussagen deutlich wieder. Heute wird jeder als Arianer gebrandmarkt, der sich gegen die Trinität ausspricht und man geht wie selbstverständlich davon aus, dass jeder Arianer und damit jeder Antitrinitarier glaubt, dass der Sohn Gottes ein geschaffenes Wesen sei (Zeugen Jehovas z.B. tun das tatsächlich). Arius scheint dies aber gar nie geglaubt zu haben. So schreibt Benjamin G. Wilkinson in „Truth Triumphant auf S. 92: „Eine falsche Anklage wurde verbreitet, dass alle, die Arianer genannt wurden, glaubten, dass Christus ein geschaffenes Wesen sei.“ In der Fußnote steht hierzu:

Es ist zu bezweifeln, dass überhaupt einige geglaubt haben sollen, dass Christus ein geschaffenes Wesen sei. Im Allgemeinen glaubten die evangelikalen Gruppierungen, die sich gegen das Papsttum auflehnten und als Arianer gebrandmarkt wurden, sowohl an die Göttlichkeit Christi, als auch, dass er vom Vater geboren und nicht geschaffen sei. Sie distanzierten sich auch von anderen extremen Schlussfolgerungen und Spekulationen über die Gottheit.“


Liebe Trinitarier, genau das wollen auch wir tun, uns von allen Spekulationen der Gottheit fernhalten und nur die Heilige Schrift sprechen zu lassen. Das ist unser Glaube: Wir glauben an die Göttlichkeit des Messias, der vom Vater vor aller Zeit geboren wurde, bzw. hervorgegangen ist. Er wurde nicht geschaffen, sondern, ist von derselben Substanz wie der Vater JaHuWaH, es sind zwei Personen, jedoch eins im Geist (siehe hierzu: "Ist Johannes 10,30 ein Hinweis darauf, dass der Vater und der Sohn gleich allmächtig? Oder sind sie ein und dieselbe Person?"). Dies ist doch sehr logisch, denn Jahuschuah ist SEIN Sohn! Wir glauben nicht an die „zweite Person der Gottheit“, „Gott dem Sohn“ als gleich großer und ewiger Gott wie der Vater. Wir glauben auch nicht an die unbiblische „dritte Person der Gottheit, dem Gott Heiligen Geist“. Der Heilige Geist ist der Geist JaHuWaHs, den auch der Sohn hat. Beide sind „eins“ im Geist.

„Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass Jahuschuah der Messias ist?

Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater. Und darin besteht das Zeugnis, dass JaHuWaH uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in Seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn JaHuWaHs nicht hat, der hat das Leben nicht.“ (1. Johannes 2,22-23; 5,11-12)

„So gibt es für uns doch NUR EINEN Gott, den Vater,
von Dem alle Dinge sind und wir für Ihn;
und einen … [Erlöser, Jahuschuah, der Messias],
durch Den alle Dinge sind, und wir durch Ihn.“
(1. Korinther 8,6)

 

 

Siehe hierzu auch:

Gibt es das trinitarische Glaubensverständnis nicht bereits seit apostolischer Zeit?

Was ist die Lehre der Dreieinigkeit / Trinität? Was ist ein dreieiniger Gott?

Ist Gott ein Mysterium?

Was ist der Unterschied zwischen Modalismus und Trinität/Trithesimus?

 

 

FragezeichenDer Apostel Johannes macht deutlich, dass wir den Unglauben der Welt nur überwinden und gerettet werden, wenn wir wirklich daran glauben, dass der Messias tatsächlich JaHuWaHs Sohn ist und sein buchstäblicher Vater Ihn für unsere Sünden opferte:

„Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, dass … [Jahuschuah] der Sohn … [JaHuWaHs] ist?“ (1. Johannes 5,5)


Weiter sagt der Apostel Johannes:

„Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.“ (1. Johannes 2,22-23)

Wenn also Menschen entgegen der deutlichen Worte der Bibel behaupten, der Messias sei nicht der wirkliche Sohn des Himmlischen Vaters, sondern ein gleicher Gott der „Dreier-Gottheit“, dann ist das „antichristliches“ Denken und macht das einzigartige Verhältnis Vater-Sohn zunichte. Solche Menschen werden letztendlich gemäß Johannes „die Welt nicht überwinden“ können.

„Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass … [Jahuschuah, der Messias], der Sohn … [JaHuWaHs] ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in Seinem Namen.“ (Johannes 20,31)

„Denn viele Irrlehrer sind hinausgegangen in die Welt, die nicht bekennen, dass Jahuschuah der im Fleisch gekommene Messias ist; das ist der Irrlehrer und der Widerchrist.“ (2.Johannes 1,7)

Können wir also erlöst werden, wenn wir nicht glauben, dass Jahuschuah ganz Mensch wurde?

"Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist Er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden, damit Er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel, … Daher musste er in jeder Hinsicht den Brüdern ähnlich werden, damit Er ein barmherziger und treuer Hoherpriester würde in dem, was Gott [JaHuWaH] betrifft, um die Sünden des Volkes zu sühnen; denn worin Er selbst gelitten hat, als Er versucht wurde, kann Er denen helfen, die versucht werden.“ (Hebräer 2,14.17)

Warum fallen wir immer wieder in Sünde, obwohl wir unseren Schöpfer doch verherrlichen wollen? Möglicherweise deshalb, weil wir Ihn nicht genügend lieben? Johannes schreibt: „Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat.“ (1. Johannes 4,19) und Paulus bezeugt: „Denn die Liebe … [Jahuschuahs] hält uns zusammen.“ (2. Korinther 5,14). Und doch hält uns die Erkenntnis der großen Liebe JaHuWaHs in Seinem Sohn nicht davon ab, weiter zu sündigen. Erkennen wir Seine Liebe nicht vollständig?

Die Sünde ist eine Reaktion auf unserer falschen Vorstellung von dem Charakter JaHuWaHs. Es Wir müssen unsere Vorstellung von unserem Schöpfer ändern. Denn durch eine richtige Vorstellung von JaHuWaH beziehen wir unsere Motivation.

Der Charakter JaHuWaHs, des Vaters, wird völlig entstellt, wenn wir an ein gleichrangiges Götter-Trias glauben. Dieser liebende Charakter JaHuWaHs ist in der Hingabe Seines Sohnes offenbart. Jeder, der nicht glaubt, dass Jahuschuah der Sohn JaHuWaHs ist, hat keine richtige Wertschätzung vom Charakter JaHuWaHs.

 „Denn so sehr hat ... [JaHuWaH] die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3,16)

Diese Aussage über die unendlich große Liebe unseres Himmlischen Vaters JaHuWaHs wird durch die Trinitätslehre völlig zunichte gemacht. Mit dieser Aussage möchte der allmächtige JaHuWaH uns Seine große Liebe nahebringen, die Er für die Menschen empfindet. Er gab Seinen Sohn für uns. Wer Kinder hat kann sicherlich nachvollziehen, dass es schwieriger sein muss, Sein Kind sterben zu lassen, als lieber selbst sein Leben an Kindesstatt zu geben.

Der Allmächtige selbst kann nicht sterben, sonst würde das gesamte Weltall aus den Fugen geraten. Er selbst hat Unsterblichkeit aus Sich selbst heraus (1. Timotheus 6,16). Deshalb muss es für Ihn unendliche Schmerzen bereitet haben, Seinen Sohn leiden und sterben zu sehen. Denn Sein Sohn Jahuschuah ist das einzige Wesen, das ein Teil von Ihm selbst ist. Der Sohn ging von Ihm hervor, er wurde gezeugt (Sprüche 8,22-31). Wie das geschah, wissen wir nicht, möglicherweise würde das unser begrenzter, irdischer Verstand auch gar nicht fassen können.

Wenn man an die Trinität – einer Gottheit aus drei gleichrangigen Götterpersonen glaubt – dann kann es nicht wirklich einen „Sohn Gottes“ geben. Dann wäre Jahuschuah nicht wirklich aus JaHuWaH hervorgegangen. Wenn Jahuschuah selbst ein allmächtiger Gott ist, wie kann Er dann der Sohn des Allmächtigen sein? (Siehe hierzu: Ist der Messias gleicher Gott wie der Vater?) Welches Opfer brachte dann der Vater? Wen gab Er dann für uns Menschen in den Tod? Wenn Jahuschuah ein Gott von dreien ist, dann würde das zeigen, dass der „Gott-Vater“ nur ein tyrannischer Herrscher ist, der einen anderen Gott in den Tod sendete, anstelle selbst den Tod zu erleiden. Denn das wäre möglich, wenn es noch zwei weitere gleichrangig, allmächtige Gottpersonen gibt, wie die Dreieinigkeitslehre behauptet.

Nur der Allmächtige Vater ist unsterblich (1. Timotheus 6,16). Er kann also gar nicht sterben. Wenn nun ein anderes Wesen Unsterblichkeit hat, dann nur deshalb, weil der allmächtige Vater dem Sohn diese Unsterblichkeit gibt. Er kann diese Unsterblichkeit aber auch wieder nehmen, denn Er ALLEINE besitzt Unsterblichkeit aus sich selbst heraus. So gab Er auch Seinem Sohn Unsterblichkeit. Für das Opfer am Kreuz musste der Sohn jedoch an unserer statt sterben. Würde nun der Messias selbst allmächtiger Gott sein, konnte Er gar nicht wirklich sterben. Als Jahuschuah auf Erden wandelte, war Er ganz Mensch und als solcher musste Er auch sterben (siehe hierzu: Ist der Sohn JaHuWaHs unsterblich?). Allerdings hatte Er keine einzige Sünde aufzuweisen, denn nur dann konnte Er das perfekte Opfer für die gefallene, sündige Menschheit vollbringen.

Glaubt man nun entweder, dass der Messias ein Gott von dreien ist, oder dass Er nur ein geschaffenes Wesen ist, oder dass Er vor Seinem Erdenleben nicht der Sohn JaHuWaHs war, sondern dies erst auf Erden wurde, ist man einer Lüge Satans aufgesessen.

Nur wenn man glaubt, dass der Messias der buchstäbliche, göttliche Sohn JaHuWaHs ist und es auch immer war (d.h. auch vor Gründung der Erde), nur dann hat sowohl der Vater ein unendliches Opfer vollbracht und nur dann ist dieser Tod am Kreuz auch ein wirklicher Tod des göttlichen Sohnes und nur dann können wir Ewiges Leben haben, weil wir diesen Opfertod Jahuschuahs, des Sohnes, an unserer statt annehmen.

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität

 

 

 

Wenn du über die Trinitätslehre nachdenkst, wenn du versuchst, zu ergründen, wer dieser Gott in dreien ist, verwirrt dich das denn nicht? Erscheint dieser Gott nicht etwas mysteriös und unbegreiflich? Dieser Gott sagt, Er liebt dich so sehr, dass Er Seinen eingeborenen Sohn für dich gab, damit du von Sünde erlöst werden kannst, um ewiges Leben zu erhalten. Am Kreuz sollst du Seine Liebe erkennen. Gleichzeitig aber bekommt man den Eindruck, dieser Gott hat nicht wirklich einen, sondern entweder hat er sich selbst geopfert (wie soll das funktionieren?) oder einer der „drei Gottpersonen“ der Dreieinigkeit hat irgendwann die Rolle des Sohnes angenommen. Wo ist nun das große Opfer, das Er für dich darbrachte? Was für eine Art Liebe ist das?

„Denn so sehr hat Gott [JaHuWaH] die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat Seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit Er die Welt richte, sondern damit die Welt durch Ihn gerettet werde. Wer an Ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. […]Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Johannes 3,16-18.36)


JaHuWaH liebt die Menschen so sehr und doch kann Er niemanden in Seine himmlische Regierung aufnehmen, der sich nicht durch das Blut Seines geliebten Sohnes reinwaschen lässt. Warum enttäuschen wir JaHuWaH immer wieder und fallen in Sünde, obwohl wir doch das Verlangen danach haben Ihn zu verherrlichen? Kann es sein, dass wir Ihn nicht genug lieben, weil wir Seine Liebe gar nicht verstehen? Denn Er hat uns zuerst geliebt. Wenn wir diese Liebe, die Er uns entgegenbringt, nicht verstehen, wie können wir Ihn zurücklieben? „Lasset uns ihn lieben, denn Er hat uns zuerst geliebt.“ (1. Johannes 4,19) Unsere Erkenntnis der Liebe JaHuWaHs scheint nicht stark genug, uns vom Sündigen (= Gesetzesübertretung, 1. Johannes 3,4) abzuhalten.

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott [JaHuWaH], und den Du gesandt hast, ... [Jahuschuah, den Messias], erkennen.“ (Johannes 17,3)

„Wir wissen aber, dass der Sohn … [JaHuWaHs] gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in Seinem Sohn … [Jahuschuah, dem Messias]. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. Kinder, hütet euch vor den Götzen!“ (1. Johannes 5,20-21)

„damit ihre Herzen ermutigt werden, in Liebe zusammengeschlossen und mit völliger Gewissheit im Verständnis bereichert werden, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, des Vaters, und des Messiasin welchem alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen sind.(Kolosser 2,2-3)

Zum einen ist es die unendliche Liebe des Vaters, die zuließ, dass Sein einziggeborener Sohn – die Person, die Er am meisten liebte - Mensch wurde, um für die Menschheit zu sterben. Zum anderen ist der Sohn freiwillig in den Tod gegangen, um für unsere Sünden zu bezahlen.

Wenn wir den allein wahren Gott, den Vater, und Seinen einzigartigen, wahren, buchstäblichen Sohn Jahuschuah, den Messias, nicht erkennen und stattdessen den von Satan inspirierten menschlichen Philosophien der Papstkirche folgen und an die Dreieinigkeit glauben, dann gilt auch für uns:

„Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass … [Jahuschuah der Messias] ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater. Was ihr nun von Anfang an gehört habt, das bleibe in euch! Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, so werdet auch ihr in dem Sohn und in dem Vater bleiben. Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben.“ (1. Johannes 2,22-25)

Für die Erlösung scheint es also unabdingbar an den einen allmächtigen Gott, den Himmlischen Vater, und an Seinen Sohn zu glauben, den Er gesandt hat.  Sollten wir nicht die alleinige Oberhoheit des Himmlischen Vaters als wahren Gott anerkennen und die Einzigartigkeit Seines göttlichen Sohnes? Wir müssen erkennen, dass von beiden die Geisteskraft, der „Geist JaHuWaHs“ ausgeht. Leider ist ...

„... aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können. Darum wird ihnen …[JaHuWaH] eine wirksame Kraft der Verführung senden, sodass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.“ (2. Thessalonicher 2,10-12)

“Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass … [Jahuschuah, der Messias], der Sohn … [JaHuWaHs] ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in Seinem Namen.“ (Johannes 20,31)

Taufe des Kämmerers aus AethiopienWenn sich überzeugte Nachfolger des Messias taufen lassen, so geschieht dies auf den Namen Jahuschuah, des Sohnes: „jeder lasse sich taufen auf den Namen …[Jahuschuah, dem Messias].“ (Apostelgeschichte 2,38; 19,5; lies bitte hierzu auch: Besagt der Missionsauftrag in Matthäus 28,19, dass „Gott“ Einer in Dreien ist?)

Bevor man sich aber auf den Namen des Messias Jahuschuah taufen lässt, sollte man dann nicht an Ihn als den wahren, von JaHuWaH hervorgegangenen göttlichen Sohn glauben? An Seinen Sohn, den Er bereits hatte als diese Erde noch gar nicht erschaffen war (Sprüche 8,24-31). In Apostelgeschichte 8 wird von dem Kämmerer berichtet, der sich taufen lassen wollte. Als er Philippus fragte, was ihn den nun hindern sollte, sich taufen zu lassen fragte ihn Philippus:

“Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er [der Kämmerer] antwortete und sprach: Ich glaube, dass … [der Messias Jahuschuah] der Sohn … [JaHuWaHs] ist!“ (Apgeschichte 8,36-37)

Denn nur durch den Sohn kommen wir zum Vater. Wenn ich aber an eine zweite Person der trinitarischen Gottheit glaube, so ist das nicht der Sohn JaHuWaHs. Es ist dann ein zweiter gleichrangiger Gott, wie die „erste Person der Gottheit, Gott der Vater“.

„Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.“ (1.Johannes 2,23)

“Wer nun bekennt, dass … [Jahuschuah] der Sohn … Gottes [JaHuWaH] ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott [JaHuWaH] zu uns hat. Gott [JaHuWaH] ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ (1.Johannes 4,15-15)

Hier kommt die unendliche Liebe des Vaters wieder zum Ausdruck. Diese Liebe, wenn wir sie denn verstanden haben, geben wir Ihm zurück, indem wir Ihn lieben und damit auch Seinen Sohn:

„Jeder, der glaubt, dass … [Jahuschuah] der Messias ist, der ist aus Gott [JaHuWaH] geboren; und wer Den [JaHuWaH] liebt, der Ihn geboren hat, der liebt auch Den, der aus Ihm geboren ist. Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und Seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott [JaHuWaH], dass wir Seine Gebote halten; und Seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott [JaHuWaH, der Vater] geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht Der, welcher glaubt, dass … [Jahuschuah] der Sohn Gottes ist?“ (1.Johannes 5,1-5)

Johannes schreibt hier, dass wir Kinder JaHuWaHs sind, wenn wir Ihn lieben und Seine Gebote halten. Denn ebenso wie Jahuschuah – Sein eingeborener Sohn – die Welt als Mensch überwunden hat, so können wir durch den Glauben an Ihn ebenfalls die Welt überwinden und angenommene Söhne und Töchter JaHuWaHs (2. Korinther 6,18) werden. Wir werden Seine Söhne und Töchter sein. Denn wir sind Kinder JaHuWaHs und somit auch Seine „Erben, nämlich Erben JaHuWaHs und Miterben des Messias“ (Römer 8,17). Durch unseren Heiland werden wir geheiligt und darum nennt uns Jahuschuah auch Seine Geschwister:

„Denn sowohl Der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem [dem Vater JaHuWaH]. Aus diesem Grund schämt Er [der Sohn Jahuschuah] Sich auch nicht, sie Brüder zu nennen…“ (Hebräer 2,11)

Ist der Sohn JaHuWaHs aber eine zweite gleichrangige Person der Gottheit (gemäß der Trinitätslehre), was werden wir werden? Ebenfalls gleichrangige Götter? Oder Knechte der drei Götter „Gott Vater“, „Gott Sohn“ und „Gott Heiliger Geist“? Warum wird das heilige Wort JaHuWaHs so verdreht und entstellt? Und warum glaubt man dieser heidnischen Trinitätslehre, die im 4. Jahrhundert von katholischen Bischöfen formuliert wurde?

Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Messias bleibt, der hat Gott [den Vater] nicht; wer in der Lehre des Messias bleibt, der hat den Vater und den Sohn.“ (2.Johannes 1,9)

Bei dem Thema “Welchen Gott bete ich an“, handelt es sich nicht nur um eine theologische Diskussion, sondern vielmehr ist die Erkenntnis des einzig wahren Gottes und Seines Sohnes heilswichtig. Es heißt dass die Sünde den Tod bedeutet (Römer 6,23) und dass die Sünde die Gesetzlosigkeit ist (1. Johannes 3,4). Die ersten vier Gebote des Heiligen Gesetzes JaHuWaHs zeigen uns auf, wer der einzig wahre Gott ist, wie Er heißt und wie Er angebetet wird. Es ist kein trinitarischer Gott!

Eine falsche Anbetung, welche Götzendienst ist, bewirkt die Trennung vom Schöpfer! Wenn ich zu einer Gottheit bete, die nur aus einer einzigen Person besteht und die selbst die Rolle des Sohnes übernommen hat (Modalismus) oder wenn ich eine Gottheit anbete die aus drei gleichrangigen Götterpersonen besteht, dann begehe ich Götzendienst. Ich gebe die Ehre Satan indem ich ihn anbete, aber nicht den allmächtigen Schöpfergott.

Aber auch wenn wir Jahuschuah nur als ein Geschöpf Jahuschuahs wahrnehmen, wie die Engel und die Menschen, können wir dann Erlösung erhalten? Bedarf es dafür nicht buchstäblichen, von JaHuWaH hervorgegangenen Sohn? Kann ein gewöhnliches Geschöpf von den Sünden reinwaschen und die Menschen wieder mit dem Allmächtigen Vater versöhnen? JaHuWaH litt mit Seinem Sohn am Kreuz, weil es Sein buchstäblicher Sohn war. Er fühlte diese schreckliche Qual Seines Sohnes mit. Er ließ dies alles geschehen, damit wir sündige Menschen die Möglichkeit bekommen in Ewigkeit mit Ihm zu leben.

Es ist ein Gott JaHuWaH und ein Mittler zum Vater, Sein Sohn Jahuschuah, der als Mensch für die Sünden der Menschheit starb (1. Timotheus 2,10). Der Gott des Alten Testament ist auch der Gott des Neuen Testaments. JaHuWaH ändert sich nicht. Er allein ist Gott, der Allmächtige.

“Dir ist es gezeigt worden, damit du erkennst, dass … [JaHuWaH] Gott ist, und keiner sonst als Er allein. … So sollst du nun heute erkennen und es dir zu Herzen nehmen, dass … [JaHuWaH] der alleinige Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden, und keiner sonst.“ (5. Mose 4,35.39)

Als das Volk Israel sich mal wieder den heidnischen Götzen – welche ebenso aus einer Triade aus drei Hauptgöttern bestand – sprach der Prophet Elia zu Ihnen:

„Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken? Ist … [JaHuWaH] Gott, so folgt Ihm nach, ist es aber Baal, so folgt ihm! Und das Volk erwiderte ihm kein Wort.“ (1.Könige 18,21)

Um diesem widerspenstigen Volk zu zeigen, dass nur JaHuWaH der Allmächtige ist, ließ Er Elia demonstrieren, dass Baal nicht helfen kann. Elia befahl den Priestern, sie sollen einen Jungstier auf einen Altar legen, jedoch kein Feuer legen, sondern den Namen ihres Gottes anrufen, denn der soll das Feuer entfachen. Dies taten sie dann auch und riefen von morgens bis abends den Namen Baal an (Verse 25-26). Baal ist eine andere Bezeichnung für „Herr“. Sie riefen also den ganzen Tag lang „Herr (Baal) hilf uns, zünde uns den Altar an!“. Es geschah jedoch gar nichts.

Elia ruft JAHUWAH anDann errichtete Elia einen Altar für JaHuWaH, um den er sogar einen Graben aushieb und er legte Holz und einen Jungstier auf den Altar. Er wies die Leute anschließend mehrfach an, Wasser auf den Altar zu gießen und auch den Graben füllte er mit Wasser. Am Abend, um die Zeit des Abendopfers rief Elia vor versammeltem Volk gen Himmel:

„O … [JaHuWaH], du Gott Abrahams, Isaaks und Israels, lass sie heute erkennen, dass du Gott in Israel bist und ich Dein Knecht, und dass ich dies alles nach Deinem Wort getan habe! Erhöre mich, o … [JaHuWaH], erhöre mich, damit dieses Volk erkennt, dass du, … [JaHuWaH], der wahre Gott bist, und damit du ihr Herz zur Umkehr bringst!“ (Verse 36-37)

Sofort, nachdem Elia diese Worte gesprochen hatte, fiel Feuer vom Himmel, verzehrte nicht nur das Brandopfer, sondern auch das Holz, die Steine des Altars und das Wasser im Graben. Als das Volk das sah, fielen sie auf ihr Angesicht und riefen:

„… [JaHuWaH] ist Gott [Elohim]! … [JaHuWaH] ist Gott [Elohim]!“ (Vers 39)

Bitte beachte, dass wir immer das heidnische Wort „HERR“ mit dem ursprünglichen Namen „JaHuWaH“ (JHWH) ersetzen. Denn „Herr“ ist die Bezeichnung für „Baal“. Hier kann man sehen, wie geschickt der Teufel am Werk ist. Sobald die Menschen erkennen, dass Baal nicht der wahre Gott, der Allmächtige, ist, lässt er durch gewissenlose Menschen einfach den Namen des Allmächtigen aus den Bibeln streichen und ersetzt ihn eben mit dem Namen Herr (Baal). Siehe hierzu "Unser Schöpfer - Wie ist Sein Name?")

Gerade auch durch geschickte Verschleierung des Namens des Vaters und des Sohnes wird der wahre Gott, unser Schöpfer, nicht mehr als der erkannt, der Er ist. Die Bezeichnung „Herr“ und „Gott“ wird jetzt einfach für den Vater, für den Sohn, und für den Heiligen Geist gebraucht. So wurde es den Menschen einfacher gemacht, die tödliche Lehre einer dreieinigen Göttertriade anzunehmen. Und so kommen auch so eigenartige, unlogische Aussagen zustande wie: „Jesus ist Gott, somit ist Gott am Kreuz gestorben“. Das sagt die Bibel an keiner einzigen Stelle. Es heißt dort vielmehr: „Gottes Sohn ist am Kreuz gestorben“. Das ist ein grundlegender Unterschied.

Dies ist alles sehr tragisch. Die Menschen verlassen sich auf die sogenannten Hirten: Pastoren, Prediger, Pfarrer, Gemeindeleiter. Diese jedoch schlafen und wiegen die Menschen in eine falsche Sicherheit. Wo sind Seine Wächter?

„Menschensohn, Ich habe dich dem Hause Israel zum Wächter gesetzt; und du sollst das Wort aus meinem Munde hören und sie von meinetwegen warnen. Wenn Ich zu dem Gesetzlosen spreche: Du sollst gewißlich sterben! und du warnst ihn nicht und redest nicht, um den Gesetzlosen vor seinem gesetzlosen Wege zu warnen, um ihn am Leben zu erhalten, so wird er, der Gesetzlose, wegen seiner Ungerechtigkeit sterben, aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern.“ (Hesekiel 3,17-18)

Die Gemeindeleiter sollten auf Posten stehen und Alarm schlagen, wenn Irrlehren in die Gemeinde eindringen. Aber wie sieht die Situation stattdessen aus?

„Seine Wächter sind blind; sie wissen alle nichts; stumme Hunde sind sie, die nicht bellen können; sie liegen träumend da, schlafen gern. Doch sie sind auch gierige Hunde, die nicht wissen, wann sie genug haben; und sie, die Hirten, verstehen nicht aufzupassen; sie alle wenden sich auf ihren eigenen Weg, jeder sieht auf seinen Gewinn, ohne Ausnahme. »Kommt her«, sagen sie, »ich will Wein holen, lasst uns Rauschtrank saufen [Irrlehren annehmen], und morgen soll es gehen wie heute, ja noch viel großartiger!« „ (Jesaja 56,10-12)

An alle Bibel-Lehrer, Pastoren, Prediger, Pfarrer und Gemeindeleiter ergeht der dringende Aufruf „vor dem Angesicht JaHuWaHs und Jahuschuah, dem Messias, der Lebendige und Tote richten wird“:

„Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung! Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden. Du aber bleibe nüchtern in allen Dingen, erdulde die Widrigkeiten, tue das Werk eines Evangelisten, richte deinen Dienst völlig aus!“ (2.Timotheus 4,1-4)

Aber auch das Volk darf sich nicht auf die Hirten verlassen, die nicht mehr die Wahrheit sagen! Für jeden Einzelnen gilt:

„So spricht … [JaHuWaH]: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, und dessen Herz von … [JaHuWaH] weicht! Er wird sein wie ein kahler Strauch in der Einöde; er wird nichts Gutes kommen sehen, sondern muss in dürren Wüstenstrichen hausen, in einem salzigen Land, wo niemand wohnt. Gesegnet ist der Mann, der auf … [JaHuWaH] vertraut und dessen Zuversicht … [JaHuWaH] geworden ist! Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln am Bach ausstreckt, der die Hitze nicht fürchtet, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.“ (Jeremia 17,5-8)

Wenn wir nicht wahrhaft Reue zeigen und unsere Sünden bekennen und umkehren von unserem bisherigen falschen Weg – nachdem wir Erkenntnis erlangt haben – wird sich JaHuWaH von uns zurückziehen und uns den Mächten überlassen, die wir uns erwählt haben.

„Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis; denn du hast die Erkenntnis verworfen, darum will ich auch dich verwerfen, dass du nicht mehr mein Priester seist; und weil du das Gesetz deines Gottes vergessen hast, will auch Ich deine Kinder vergessen!“ (Hosea 4,6)

„Siehe, es kommen Tage, spricht … [JaHuWaH], da werde Ich einen Hunger ins Land senden; nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern danach, das Wort … [JaHuWaHs] zu hören. Da wird man hin und her wanken von einem Meer zum anderen und umherziehen vom Norden bis zum Osten, um das Wort … [JaHuWaHs] zu suchen, und wird es doch nicht finden.“ (Amos 8,11-13)

Fünf vor Zwölf - die Gnadenzeit läuft abWenn die Gnadenzeit für jeden Menschen einmal abgelaufen ist und die sieben „Zornesschalen“ – vor denen die sieben Posaunen warnen – ausgegossen werden, ist es zu spät. Den Menschen werden dann erkennen, welchen „Herrn“ sie sich erwählt haben, welcher sie nun peinigt (Offenbarung 9,5). JaHuWaH wird Seinen Geist – aus dem die Menschen eine „dritte Gottesperson Heiliger Geist“ gemacht haben - von dieser Erde vollständig zurückziehen, denn Sein Sohn und Hohepriester wird Sein Mittleramt im Himmlischen Heiligtum beendet haben (Hebräer 8-9). Wer jetzt mit dem Siegel JaHuWaHs nicht versiegelt ist, wird spätestens mit der letzten Plage umkommen (Offenbarung 9,4; Offenbarung 7).

Was Amos bereits prophezeit hat, stellt Jahuschuah auch in dem Gleichnis der zehn Jungfrauen in Matthäus 25 dar: fünf waren töricht und nahmen kein Öl für ihre Lampen mit, damit sie auch in der Dunkelheit scheint. Die Dunkelheit, das ist die Zeit der Trübsal, wenn Jahuschuah nicht mehr als Hohepriester zwischen uns und Seinem Vater vermittelt. Wer dann keine brennenden Lampen hat (oder versiegelt ist) wird umkommen. Während die unklugen Jungfrauen noch versuchten, irgendwo Öl zu kaufen, kam der Bräutigam und die Tür wurde verschlossen. Die klugen Jungfrauen setzten sich mit Ihm an den Hochzeitstisch.

„Danach kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, Ich sage euch: Ich kenne euch nicht!“ (Matthäus 25,11-12)

Das zu erleben muss furchtbar sein. Jahuschuah, unser geliebter Erlöser, wird sagen „Ich kenne Dich nicht!“ Warum sagt Er das? Weil diese armen Menschen einen falschen „Jesus“ angenommen haben (2. Korinther 11,4). Es wird eine Zeit sein, wo kein Öl mehr vorhanden sein wird. Deshalb heißt es auch „Ich komme wie ein Dieb!“ (Offenbarung 16,15), danach kann das „Wort JaHuWaHs“ nicht mehr gefunden werden, es ist keine Umkehr mehr möglich. Darum müssen wir die Worte Petrus‘ „Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann“, ernst nehmen.

„Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben und abgewandt werden von der Einfalt gegenüber dem Messias. Denn wenn der, welcher zu euch kommt, einen anderen … [Jahuschuah] verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen.“ (2.Korinther 11,3-4)

Zusammen mit der Dreieinigkeitslehre wird leider dieser falscher „Jesus“ verkündigt. Das hat die Schlange, der Teufel, mit List einmal mehr erreicht, dass man ihm mehr glaubt als dem Schöpfer. Er ist es, der durch die Lehre eines Göttertrias (Trinität= drei vereint) angebetet wird, und nicht der Allmächtige Gott JaHuWaH!

 

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Dreieinigkeit

 

 

 

„Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht … [JaHuWaH], da werde Ich ausgießen von Meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; ja, auch über Meine Knechte und über Meine Mägde werde Ich in jenen Tagen von Meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.“ (Apostelgeschichte 2,17-18)

Der neutestamentliche Schreiber zitiert hier den Endzeitpropheten Joel aus dem Alten Testament:

„Und nach diesem wird es geschehen, dass Ich Meinen Geist ausgieße über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Ältesten werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichte sehen; und auch über die Knechte und über die Mägde will Ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen; und Ich werde Zeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut und Feuer und Rauchsäulen; die Sonne soll verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und schreckliche Tag … [JaHuWaHs] kommt.“ (Joel 3,1-4)

Heiliger GeistEs ist der Geist des Vaters JaHuWaH, der auf die Gläubigen ausgegossen wird. Diese werden kurz vor der Wiederkunft Seines Sohnes durch Seinen Geist weissagen, damit die „Herrlichkeit JaHuWaHs“ die ganzen Welt erleuchten kann (Offenbarung 18,1), sodass sich der Mensch zwischen dem päpstlich-heidnischen System und der heiligen Regierung JaHuWaHs entscheiden kann. Es wird dann nur noch diese beiden Seiten geben (Offenbarung 13,8). Für oder gegen den allmächtigen JaHuWaH und Seinen eingeborenen Sohn Jahuschuah.

„Uns aber hat es … [JaHuWaH] geoffenbart durch Seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen … [JaHuWaHs].“ (1. Korinther 2,9)

Beachte bitte, dass das geistliche Wissen und die Erkenntnis JaHuWaHs nicht durch eine “dritte Person der Gottheit” übermittelt wird (siehe hierzu: Ist der heilige Geist eine Person?). Nur durch den heiligen Geist des Allmächtigen Vaters durch Seinen Sohn werden wir Erkenntnis erlangen und diese auch anderen Menschen vermitteln können.

Von wem wird dann die Geistestaufe kommen, wenn ich an eine falsche Gottheit glaube? Vom Allmächtigen? Von Seinem Sohn? Satan wird die Menschen mit seinem Geist taufen, damit sie Irrlehren weissagen. Er beansprucht Gott zu sein. Er hat sich als dritte Gottperson eingeschlichen und macht dadurch die Liebestat des Vaters und des Sohnes zunichte. Er raubt die Anbetung die nur dem Allmächtigen zusteht und die Ehre die Seinem Sohn zukommen sollte und lenkt sie auf sich. (Lies hierzu bitte: Wer ist die "dritte Person heiliger Geist"? Wer wollte sein wie Gott?)

„Und ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des Tieres [Papsttum] und aus dem Maul des falschen Prophetendrei unreine Geister herauskommen, gleich Fröschen. Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der Erde und des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf zu versammeln an jenem großen Tag … [JaHuWaHs], des Allmächtigen.“ (Offenbarung 16,13-14)

Der Drache ist Satan (Offenbarung 12,9) der durch den Spiritismus wirkt, dem alle offensichtlich heidnischen Religionen sowie die heidnischen Religionen unter dem Deckmantel der Christenheit, dienen.

Das Tier ist das Papsttum. Lies hierzu bitte: Wer ist das Tier in Offenbarung 13?

Der falsche Prophet ist der abgefallene Protestantismus, welcher sich bereits unter den Schirm und Schutz der Katholischen Kirche gestellt hat. Denn ein wahrer Prophet prangert die Lügen, die unter einem „christlichen“ Deckmantel geschehen, an und deckt sie schonungslos auf. Ein falscher Prophet jedoch verführt alle, die sich ursprünglich vom falschen religiösen System getrennt haben. Die „Christen“ die nicht in der heiligen Schrift forschen, wie nach einem verborgenen Schatz und die nicht den einzig wahren Gott JaHuWaH und Seinen buchstäblichen Sohn anstelle einer dreieinigen Gottheit anerkennen, werden heillos durch den falschen Propheten, dem heutigen Protestantismus, in die Irre geführt werden.

Die protestantischen Kirchen und Gemeinden haben sich fast alle in der unbiblischen weltweiten Ökumene verbunden. Das einzige Bindeglied und einzige Voraussetzung einer Mitgliedschaft im Arbeitskreis der Christlichen Kirchen (ACK) und dem Ökumenischen Rat der Kirchen ist die Zustimmung zur Katholischen Trinitätslehre. Denn die Katholische Kirche steht über dem Ökumenischen Rat der Kirchen. Es ist die Mutter aller Hurenkinder (Offenbarung 17,5). Siehe hierzu: Was hat das Trinitätsdogma mit der Ökumene zu tun?

Oft wurden diese drei unreinen Geister identifiziert mit dem Tier, dem falschen Propheten und dem Drachen. Das ist es jedoch nicht, was der Text aussagt. Diese drei unreinen Geister kommen vielmehr aus dem Mund des Drachen und aus dem Mund des Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten. Aus dem Maul dieser drei kommen jeweils drei unreine Geister.

Papst SonnenanbetungDiese drei Geister kommen „aus dem Mund“. Was kommt gewöhnlich aus dem Mund? Worte. Diese drei unreinen Geister sind drei falsche Lehren, die sowohl aus dem Drachen, als auch aus dem Tier und aus dem falschen Propheten kommen. Zuerst kommen diese falschen Lehren aus dem Drachen (Satan/Babylon), dann aus dem Mund des Tieres (Papsttum/Katholische Kirche) und aus dem falschen Propheten (Protestantismus). In 1. Johannes 4,1 heißt es:

„glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott [JaHuWaH] sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen.“

Die „Geister“ gehen aus diesen falschen Propheten hervor, es sind die falschen Lehren, welche wir an der heiligen Schrift prüfen sollen, um zu sehen ob sie von JAHWUAH kommen. Der erste falsche Geist oder falsche Lehre ist die, die lehrt, dass der Sohn JaHuWaHs nicht im Fleisch gekommen ist:

„jeder Geist, der nicht bekennt, dass … [Jahuschuah, der Messias] im Fleisch gekommen ist, der ist nicht aus Gott [JaHuWaH]. Und das ist der Geist des Antichristen, von dem ihr gehört habt, dass er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt. … Wer nun bekennt, dass … [Jahuschuah] der Sohn … [JaHuWaHs] ist, in dem bleibt Gott [JaHuWaHs Geist] und er in Gott.“(1. Johannes 4,3+15)

Schon bereits im ersten Jahrhundert u.Z. wurde über die Gottheit philosophische Gedankengebäude errichtet und im Jahr 381 wurde die Trinitätslehre verbindlich für alle Christen festgeschrieben. Gemäß der Trinitätslehre kam der Sohn des Allmächtigen eben nicht „im Fleisch“. Denn diese Lehre besagt, dass Er gleicher Gott wie der Vater ist. Er kann somit nicht Sein buchstäblicher Sohn sein, der „im Fleisch“ für unsere Sünden sterben konnte. Gemäß der Trinitätslehre ist der Messias NICHT Gottes Sohn, sondern er ist die zweite Person der Gottheit „Gott, der Sohn“!

Das ist einer der falschen Geister. Der zweite unreine Geist, der aus dem Mund des Drachen und aus dem Mund des Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten kommt, sind die Lehren der Dämonen, die falsche Wunder und Zeichen vollbringen werden (Offenbarung 16,14). Besonders in der letzten Zeit werden „etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden.“ (1. Timotheus 4,1). Welche Lehre ist damit verbunden? Es ist die Unsterblichkeit der Seele. „Tote“ sprechen, „Tote“ leben als Geistwesen weiter und geben den Menschen Anweisungen, „Tote“ erscheinen den Menschen, man ist nie wirklich Tod, weil die „Seele“ weiterlebt.

So wie auch „Gott, der Sohn“ nicht wirklich sterben konnte, so auch der Mensch nicht. Das ist die erste Lüge Satans: „Keineswegs werdet ihr sterben!“ (1. Mose 3,4). Der dritte unreine Geist oder Lehre ist die Lüge der falschen Anbetungstage. Es ist der Sonntag, Samstag, Freitag. Tage, die nach einem heidnisch-päpstlichen Sonnenkalender bestimmt werden, der nichts mit der Bibel zu tun hat.

Es sind diese drei falschen Lehren, welche in Satan wurzeln und bereits im babylonischen Anbetungssystem Nimrods durch das Göttertrias, der Lehre der Unsterblichkeit der Seele und den gefälschten Anbetungstagen zum Ausdruck kommen. Sie wurden von der Katholischen Kirche im 3./4 Jahrhundert adaptiert, und schließlich von fast der gesamten protestantischen Welt übernommen. Unter diesen drei falschen Lehren wird sich die ganze Welt unter Satan vereinigen. Es ist der Wein Babylons, von dem die ganze Welt trinken wird (Offenbarung 17,2; 18,3).

“Und sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte […] Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist, von Grundlegung der Welt an. […]Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.“ (Offenbarung 13,4.8; 14.9-10)

Die oberste und erste Lehre, welche die Menschen unter einem falschen Gott vereinigt, ist die Lehre über Gott, die Dreieinigkeitslehre. Denn die Grundlage eines jeden Glaubens ist die Frage, welcher Gott ist es, der verehrt wird. Und so ist die Grundlage des Katholischen Glaubens die Trinitätslehre und wie es heißt bauen alle anderen Lehren darauf auf:

„Das Geheimnis der Dreieinigkeit ist die zentrale Lehre des katholischen Glaubens. Auf ihr basieren all die anderen Lehren der Kirche.“ (Handbook for Today’s Catholic, S. 16)

MarienverehrungBevor JaHuWaH Seinen Geist ausgießt, um die Erde mit Seiner Herrlichkeit zu erleuchten (Offenbarung 18,1), wird eine falsche Erweckung stattfinden (Matthäus 24,24). Es wird der Geist Satans ausgegossen auf alle, die an einem dreieinigen Götzen (Satan) festhalten und ihn anbeten. Besonders durch die charismatische Bewegung wird Luzifer wirken. Satan wird mit Hilfe seinem Dämonen-Heer falsche Apostel senden, die die Menschen in Sicherheit wiegen werden (1. Thessalonicher 5,3) und ihnen den falschen heidnisch-katholischen Glauben vermitteln (Offenbarung 13:2).

„Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Messias verkleiden.“ (2. Korinther 11,13)

Auch Jahuschuah, als die Jünger Ihn über die Endzeit fragten, prophezeite:

„Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen.“ (Matthäus 24,11)

Der Messias warnt erst vor falschen Propheten – eine falsche Geistesausgießung – bevor Er zwei Verse weiter die Ausgießung des Geistes JaHuWaHs verheißt:

„Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen.“ (Vers 14)

Nur durch den heiligen Geist JaHuWaHs wird es möglich, der ganzen Welt das Evangelium von Seinem Reich zu verkündigen: „Es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht JaHuWaH, da werde Ich ausgießen von Meinem Geist“ (Apostelgeschichte 2:17; Joel 3,1-5; Hesekiel 26,27). Es ist der Geist des Vaters, der über die Menschen ausgegossen wird. Diesen Geistesregen werden aber nur die Menschen erhalten, die auch Ihn, den „allein wahren Gott“ (Johannes 17,3), im Namen Seines Sohnes, um Seinen Geist – der auch der Geist des Sohnes ist – bitten. Es ist der „Geist der Wahrheit“ (Johannes 16,13) der kurz vor Jahuschuahs Wiederkunft die gesamte Erde mit der Herrlichkeit JaHuWaHs erleuchten wird (Offenbarung 18,4). Die Verheißung, die vor 2000 Jahren den Jüngern gegeben wurde, gilt für die letzte Generation ebenso, damit JEDER Mensch auf Erden die Wahrheit erkennen kann, um sich zu entscheiden:

„Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“ (Johannes 16,13)

Was ist, wenn ich aber an einen Dreieinigen Gott glaube und diesen anbete? Wenn ich davon ausgehe, dass die „dritte Person heiliger Geist“ ausgegossen wird – oder dass diese dritte Person der Gottheit dessen Geist ausgießt (wer soll das verstehen)? Mit wessen Geist werde ich dann getauft? Mit dem Geist des Vaters oder mit der „dritten Person heiliger Geist“? Wessen Geist ist es?

Es ist ein anderer Geist! Es ist ein Geist, den Jahuschuah, der Sohn des Allmächtigen, nicht gelehrt hat. Paulus weist die Gläubigen in Korinth zurecht, die scheinbar diesem falschen Geist und damit einem falschen Gott empfingen:

„wenn der, welcher zu euch kommt, einen anderen … [Messias] verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen.“ (2. Korinther 11,4)

 „…und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können. Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, sodass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.“ (2. Thessalonicher 2,10-11)

„Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt ... [der Messias] mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen Mein Volk sein«. Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht … [JaHuWaH] und rührt nichts Unreines an! Und Ich will euch aufnehmen, und Ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt Mir Söhne und Töchter sein, spricht … [JaHuWaH], der Allmächtige.“ (2. Korinther 14,18)

„Jeder werfe die Gräuel weg, die er vor seinen Augen hat; und verunreinigt euch nicht an den Götzen Ägyptens! Ich, … JaHuWaH, bin euer Gott.“ (Hesekiel 20,7)

 

Logo der OekumeneWenn eine Kirche Mitglied in der weltweiten Ökumene werden möchte, so ist einzige Voraussetzung, dass sie die Trinität als Dogma in ihren Glaubenspunkten aufgenommen hat. Die Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Kirchen in Deutschland (ACK) gab dies 1981 in einer Erklärung zur 1600-Jahrfeier des Glaubensbekenntnisses von Nizäa-Konstantinopel (325/381 n. Chr.) bekannt:

„Voraussetzung für die Zugehörigkeit zur ACK ist die Anerkennung ihrer Satzung. Die in der ACK zusammengeschlossenen Kirchen bekennen den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland und trachten darum, gemeinsam zu erfüllen, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (§1 der Satzung). … Dieses Bekenntnis zu dreieinigen Gott ist das einzige ökumenische Glaubensbekenntnis, das die östliche und die westliche, die römisch-katholische und die reformatorische Christenheit durch alle Trennungen hindurch verbindet. Es ist der Gemeinde heute vor allem aus dem Gottesdienst vertraut. Von alten und neuen Meistern ist es immer wieder für die musikalische Darbietung in der Messe vertont worden. Diese gemeinsam bezeugte Wahrheit des Evangeliums zeigt, dass die Trennung unserer Kirche nicht bis in die Wurzel gegangen ist. Die Gemeinsamkeit im Bekenntnis zum dreieinigen Gott ist unaufgebbare Bedingung für die Einheit der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.“

Dies lässt darauf schließen, dass alle Mitglieder der ACK die Lehren der Katholischen Kirchen anerkennen müssen. Sogar als Gastmitglied ist die Annahme des Trinitätsdogmas Voraussetzung. In der Satzung der ACK § 5.3 heißt es:

Kirchen … können … als Gastmitglieder aufgenommen werden. Voraussetzung für die Aufnahme ist die Anerkennung der Grundlage § 1, Absatz 2 der Satzung.“

§ 1, Abs. 2 ist das Bekenntnis zur Trinitätslehre. Die STA-Kirche beispielsweise hätte nicht als Gastmitglied in die ACK aufgenommen werden können, wenn deren Leitung nicht vorher die Trinitätslehre angenommen hätte. 1980 wurde die Trinitätslehre von der STA offiziell angenommen, 13 Jahre später wurden sie als Gastmitglied in der ACK aufgenommen. In der Ökumenischen Charta (Charta Oekumenica) heißt es:

„Konferenz europäischer Kirchen Charta Oekumenica: Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa“ – „Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist“ – Als Konferenz Europäischer Kirchen und als Rat der Europäischen Bischofskonferenzen sind wir im Geist der Botschaft der beiden Europäischen Ökumenischen Versammlung von Basel 1989 und von Graz 1997 fest entschlossen, die unter uns gewachsene Gemeinschaft zu bewahren und fortzuentwickeln. Wir danken unserem Dreieinigen Gott, dass er durch seinen Heiligen Geist unsere Schritte zu einer immer intensiveren Gemeinschaft führt. WIR GLAUBEN AN ‚DIE EINE, HEILIGE, KATHOLISCHE UND APOSTOLISCHE KIRCHE‘. ‚Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.‘ (Eph. 4,3-6)
1. Gemeinsam zur Einheit im Glauben berufen – Mit dem Evangelium Jesu Christi, wie es in der Heiligen Schrift bezeugt wird und im Ökumenischen Glaubensbekenntnis von Nizäa – Konstantinopel (381) zum Ausdruck kommt, glauben wir an den Dreieinigen Gott: den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Weil wir mit diesem Credo ‚die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche‘ bekennen, besteht unsere unerlässliche ökumenische Aufgabe darin, diese Einheit, die immer Gottes Gabe ist, sichtbar werden zu lassen.“

Alle, die Mitglied der weltweiten Ökumene sind, müssen auch „an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche“ glauben! In den theologische Aufnahmekriterien des ÖRK (Ökumenischer Rat der Kirchen) heißt es unter Punkt 1:

„Die Kirche bekennt in ihrem Leben und Zeugnis den Glauben an den dreieinigen Gott, wie er in der Heiligen Schrift zum Ausdruck gebracht wird und sich im Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel widerspiegelt.“

Die Katholische Kirche und die ÖkumeneDas katholische „Athanasianischen Glaubensbekenntnis“ ist bei vielen protestantischen Kirchen fester Bestandteil ihrer Kirchenordnung, die besagt:

„Wer da selig werden will, der muss vor allem den katholischen Glauben festhalten; wer dies nicht in seinem ganzen Umfange und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verloren gehen. … Dies der katholische Glaube. Wer ihn nicht treu und fest umfasst, kann nicht selig werden.“

Viele protestantische Kirchen werben damit auf diese Weise für den katholischen Glauben (siehe hierzu:"Worauf gründen protestantische Kirchen die Lehre der Dreieinigkeit?"). Die dritte Gottperson „Heiliger Geist“ ist der Teil der Gottheit, der die Katholiken mit den Protestanten vereint. Der Sprecher der charismatischen Gemeindeerneuerung in der evangelischen Kirche Friedrich Aschhoff würdigt die charismatische Bewegung als ökumenisches Instrument des „Heiligen Geistes“, welche auf ein Gebet von Papst Leo XIII. zurückgehe:

„Es geschah zeichenhaft am ersten Tag des 20. Jahrhunderts. Am 1. Januar 1901. An diesem Tag betete Papst Leo XIII. in Rom im Namen der ganzen Kirche den Hymbus zum Heiligen Geist, ‚Komm, Heiliger Geist‘. Am gleichen Tag erlebte eine evangelische Bibelschülerin in Topeka (Kansas/USA) die Erfüllung mit dem Heiligen Geist ein Geschehen, das zur Geburtsstunde der Pfingstbewegung gezählt wird. Was sich in den beiden Ereignissen zeichenhaft ankündigte, ereignete sich im weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts in allen christlichen Kirchen.“

Das Trinitätsdogma dient der religiösen und politischen Einheit. Der falsche „Heilige Geist“ des dreieinigen Gottes spielt dabei eine zentrale Rolle. Diese von Menschen angestrebte Einheit hat nichts mit der biblischen Einheit des Glaubens zu tun. Die wahre Einheit ist eine Einheit „im Geist und in der Wahrheit“. Die Grundlage hierfür ist die Heilige Schrift (Johannes 4,24, 17,17.21.23). Das menschliche Einheitsstreben in der Ökumene ist eine Einheit auf Grundlage des Dreieinigkeitsdogmas auf Kosten der Wahrheit über JaHuWaH und der Lehren der Heiligen Schrift. Wie uns die Propheten der Bibel weissagen, führt die menschliche Ökumene zurück in die Einheit mit dem heidnischen, antichristlichen Rom, welches die Macht über die ganze Erde anstrebt. (Offenbarung 13,7-8; 14,8; 17,2).

Gemäß der Bibel gibt es keine Gemeinschaft des Lichtes mit der Finsternis. Es gibt entweder nur Licht oder nur Finsternis. Es gibt nur die Nachfolge Jahuschuahs oder Seines Gegenspielers Satan.

„Was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? … Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? … Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht … [JaHuWaH], und rührt nichts Unreines an! Und Ich will euch aufnehmen, und Ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt Mir Söhne und Töchter sein, spricht … [JaHuWaH], der Allmächtige.“ (2. Korinther 6,14-18)

Die Dreieinigkeitslehre ist die zentrale Lehre der Katholischen Kirche. Diese Lehre ist es, die alle christlichen Kirchen einen soll. Einzige Voraussetzung für die Einheit ist dieses antibiblische Dogma. Nicht nur nationale, christliche Arbeitsgemeinschaften wie die ACK, sondern auch die weltweite Ökumene nimmt ausschließlich Mitglieder auf, die diese Lehre in deren Satzung oder Glaubenspunkten verankert haben. Im Katechismus der Katholischen Kirche heißt es:

Das letzte Ziel der ganzen göttlichen Ökonomie ist die Aufnahme der Geschöpfe in die vollständige Vereinigung mit der glückseligen Trinität.

Warum ist es ausgerechnet die Trinitätslehre, die als Grundlage und Voraussetzung für die Zusammenführung aller Kirchen ist? Weil es dabei um die Anbetung geht. Die Grundlage eines jeden Glaubens oder religiösen Systems ist der Gott, der angebetet wird. Die erste Frage, die auftauchen sollte, wenn ich einer bestimmten Religion oder Kirche beitrete, sollte sein: Welcher Gott wird hier angebetet? Was ist das für ein Gott, der hier verehrt wird? Ist es ein grausamer Gott? Ist es ein liebender Gott? Ist es ein Gott der aus drei Götterpersonen besteht, die zusammen aber doch ein einziger Gott sind? Ist es eine Gottperson, die aber in verschiedene Rollen schlüpft (Vater, Sohn, Heiliger Geist)? Oder ist es ein Gott und ein göttlicher Sohn, der den Weg zurück zum Vater – dem einzig wahren Gott – ebnet?

Wir müssen genau wissen, wen wir anbeten. Denn Anbetung steht immer in Verbindung mit einem bestimmten Gott – entweder der Allmächtige Schöpfergott oder ein von Satan ins Leben gerufener Götze. Anbetung wird sehr bald eine entscheidende Rolle im Leben eines jeden Gläubigen spielen.

„Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet, und seine Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach. … Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist, von Grundlegung der Welt an.“ (Offenbarung 13,3.8)

„Alle, die auf der Erde wohnen … die ganze Erde“ wird das Tier anbeten. Das griechische Wort für „die ganze bewohnte Erde“ ist ÖKUMENE. Die weltweite Ökumene wird die Anbetung des „Tieres“ (Papst) vorantreiben. Denn die Katholische Kirche ist die Mutter aller Kirchen:

„und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben: Geheimnis, Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde.“ (Offenbarung 17,5)

Die Katholische Kirche ist die Mutter-Hure, weil sie besonders im 3./4. Jahrhundert den ursprünglich apostolischen Glauben vermischt hat mit dem heidnischen Götzendienst. Damals wurde vor allem die Trinitätslehre und der falsche Sonnenkalender mit den falschen Anbetungstagen den Menschen aufgezwungen. Seit einiger Zeit jedoch hat die „Mutter-Hure“ auch Töchter-Huren. Es sind die protestantischen Kirchen, die sich in der Ökumene (welche von der Mutter aller Kirchen getragen wird) unter einem dreieinigen Gott vereinigt haben.

Hurerei ist in der Bibel ein Bild für Götzendienst und Abkehr vom wahren Gott JaHuWaH und die Hinwendung zu den heidnischen Göttern (auch meist Göttertriaden). Jeder, der der Ökumene angehört, kann sicherlich einen unterschiedlichen Glauben und sogar einen anderen Gott anbeten, aber alle müssen den einen katholischen dreieinigen Gott schriftlich bestätigen.

Diese Zeit der Ökumene, in der Satan versucht, alle Christen auf Kosten der biblischen Wahrheit zu vereinen, ist die Zeit, in der der erste Engel der dreifachen Engelsbotschaft aus Offenbarung 14 „mit lauter Stimme“ verkündigt:

„Fürchtet … [JaHuWaH] und gebt Ihm die Ehre, denn die Stunde Seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!“(Offenbarung 14,7)

Wenn die Ökumene in einer neuen Weltordnung einmal vollständig steht und die Katholische „Mutter-Kirche“ alle „Tochter-Kirchen“ unter ihre Fittiche gebracht hat, dann wird sie auch dafür sorgen, dass alle das „Bild des Tieres“ anbeten werden (Offenbarung 13,14-17). Um die Menschen zu warnen, rufen der zweite und der dritte Engel:

Die Hure Babylon„Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat! Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein … [JaHuWaHs] trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch Seines Zornes…“ (Offenbarung 14,8-10)

Kurz vor Jahuschuahs Wiederkunft und bevor die 7 Plagen über die Menschheit ergehen (wenn es zu spät sein wird, umzukehren), ertönt eine weitere Stimme aus dem Himmel:

„Geht hinaus aus ihr, Mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!“ (Offenbarung 18,4)

Hier spricht der Himmlische Vater durch Seinen Sohn, denn diese Stimme spricht Sein Volk an. Geht hinaus aus Babylon! Babylon ist all das, was mit dem babylonischen, satanischen Geist infiziert ist. Alle Kirchen, die einen Gott anbeten, den die Bibel nicht lehrt, zählen zu Babylon! Ökumene-Kirchen gehören nicht zu JaHuWaHs Volk! Jede unreine Lehre kommt von Babylon. Jeder einzelne, aufrichtig Gläubige wird aufgefordert, heraus zu gehen, bevor es zu spät ist!

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität

 

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