FragezeichenDas ist richtig. Aber hat Er diese Macht von sich aus oder wurde Ihm diese Macht gegeben? Sein Vater, der Allmächtige, hat Ihm diese Macht gegeben.

„Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.“ (Matthäus 28,18-20)

Es ist EINER, der Ihm diese Macht geben konnte. Er konnte es sich nicht selbst nehmen. Dieser EINE ist Sein Vater, der Allmächtige JaHuWaH.

Lies hierzu bitte die ausführliche Antwort auf die Frage: Ist der Messias Jahuschuah gleicher Gott wie der Allmächtige Vater JaHuWaH?

 

 

„Ihr habt gehört, dass Ich euch sagte: Ich gehe hin, und Ich komme zu euch! Wenn ihr Mich lieb hättet, so würdet ihr euch freuen, dass Ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater; denn Mein Vater ist größer als ich.“ (Johannes 14,28)

Die gesamte Heilige Schrift, Altes wie Neues Testament, macht die Unterordnung des göttlichen Sohnes unter Seinem allmächtigen Vater deutlich. Aber besonders Jahuschuah selbst weist immer wieder auf Seinen Vater, von Dem Er alles erhalten hat und der Ihn in allem unterweist.

„Da antwortete … [Jahuschuah] und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Der Sohn kann nichts von Sich selbst aus tun, sondern nur, was Er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was Er selbst tut; und Er wird ihm noch größere Werke zeigen als diese, sodass ihr euch verwundern werdet. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat Er dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der Ihn gesandt hat.“ (Johannes 5,19-23)                                                        


An keiner Stelle in der Heiligen Schrift hat sich unser Erlöser Jahuschuah als „Allmächtiger“ Gott bezeichnet oder sich auf die gleiche Stufe Seines Vaters erhoben. Er macht immer wieder Seine Abhängigkeit von Seinem allmächtigen Vater JaHuWaH deutlich.

„… [Jahuschuah] antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von Mir, sondern von Dem, der Mich gesandt hat.“ (Johannes 7,16)

„Denn Ich habe nicht aus Mir selbst geredet, sondern der Vater, der Mich gesandt hat, Er hat Mir ein Gebot gegeben, was Ich sagen und was Ich reden soll.“ (Johannes 12,49)

„Wer Mich nicht liebt, der befolgt Meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht Mein, sondern des Vaters, der Mich gesandt hat.“ (Johannes 14,24)

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie Dich, den allein wahren Gott [JaHuWaH], und den du gesandt hast, … [Jahuschuah, den Messias], erkennen.“ (Johannes 17,3)

„Ich bin im Namen Meines Vaters gekommen, und ihr nehmt Mich nicht an. Wenn ein anderer in Seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr annehmen.“ (Johannes 5,43)

Der Sohn des Höchsten empfing vom Vater die Beauftragung für Seinen Messias-Dienst und Er war für dieses Werk bereit, das Er immer im Namen und im Geist Seines Vaters ausführte.

„Und er wird dastehen und Seine Herde weiden in der Kraft… [JaHuWaHs], in der Hoheit des Namens … [JaHuWaHs], Seines Gottes. Und sie werden wohnen; denn nun wird Er groß sein bis an die Enden der Erde.“ (Micha 5,3)

„So spricht Gott, … [JaHuWaH], der die Himmel schuf und ausspannte und die Erde ausbreitete samt ihrem Gewächs, der dem Volk auf ihr Odem gibt und Geist denen, die darauf wandeln:Ich, … [JaHuWaH], habe Dich berufen in Gerechtigkeit und ergreife Dich bei Deiner Hand; und Ich will Dich behüten und Dich zum Bund für das Volk setzen, zum Licht für die Heiden; dass du die Augen der Blinden öffnest, die Gebundenen aus dem Gefängnis führst und aus dem Kerker die, welche in der Finsternis sitzen.Ich bin … [JaHuWaH], das ist Mein Name; und Ich will Meine Ehre keinem anderen geben, noch Meinen Ruhm den Götzen!“ (Jesaja 42,5-8)

JAHUWAH, der alleinn wahrer GottJaHuWaH ist der einzig wahre allmächtige Gott, sonst keiner. Er hat Seinen Sohn berufen über alle Völker der Erde, um jeden aus dem Tod zu erretten, der Seine Gnadengabe annimmt. Dieser Allmächtige ICH BIN, DER ICH BIN betont immer wieder Seinen spezifischen Namen, damit keine Verwechslung mit anderen Göttern/Götzen entstehen kann. Leider haben bereits die Juden vor langer Zeit Seinen Namen aus dem Alten Testament ausgemerzt und statt des Namens den heidnischen Titel „HERR“, im Hebräischen „Adonai“, eingesetzt.

Sein Sohn ist in Seinem NAMEN gekommen, was ebenfalls zeigt, dass JaHuWaH die Quelle aller Offenbarung ist. Der Name des Vaters ist JaHuWaH, was so viel bedeutet wie ICH BIN DER EWIG SEIENDE, SELBST EXISTIERENDE. Der Messias trug auf Erden genau diesen, des Vaters Namen, jedoch mit einem Zusatz: der Rettende oder rettet (schua). Es ist JaHuWschuaH. Als Mose mit dem Volk Israel durch die Wüste zog, führte sie der Sohn Jahuschuah an:

„Siehe, Ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich behüte auf dem Weg und dich an den Ort bringe, den Ich bereitet habe. Hüte dich vor Ihm und gehorche Seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen Ihn; denn Er wird eure Übertretungen nicht ertragen; denn Mein Name ist in ihm.“ (2. Mose 23,20-21)

Dass es sich hierbei auch tatsächlich um den Sohn Jahuschuah handelt, zeigen auch folgende Verse:

„Siehe, Ich sende Meinen Boten, der vor Mir her den Weg bereiten soll; und plötzlich wird zu Seinem Tempel kommen der Herr [Erlöser], den ihr sucht; und der Bote des Bundes, den ihr begehrt, siehe, er kommt!, spricht … [JaHuWaH] der Heerscharen. Wer aber wird den Tag Seines Kommens ertragen, und wer wird bestehen, wenn Er erscheint? Denn er ist wie das Feuer des Silber-Schmelzers und wie die Lauge der Wäscher.“ (Maleachi 3,1-2)

Dieser „Bote des Bundes“ oder „Engel des Bundes“ ist kein anderer als JaHuWaHs Sohn. Er ist es auch, dem der Vater das Gericht übergeben hat (Johannes 5,22) und der wiederkommen wird mit Macht und Herrlichkeit. „Wer wird bestehen, wenn Er erscheint?“ Jahuschuah hat diese Macht vom Vater erhalten (Lukas 10,22).

Die Bibel zeigt deutlich auf, dass auch nach der Himmelfahrt des Sohnes eine Rangordnung Vater – Sohn besteht. In Offenbarung 1,1 eröffnet JaHuWaH, der Vater, Seinem Sohn eine Offenbarung, die dieser anschließend durch Seinen Engel an den Apostel Johannes weitergibt:

„Offenbarung … [Jahuschuah, des Messias], die Gott [JaHuWaH] Ihm gegeben hat, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll …“ (Offenbarung 1,1a)

Die „Offenbarung“, das letzte Buch der Bibel, wird hier die „Offenbarung Jahuschuahs“ genannt, weil durch Ihn diese Offenbarung den Menschen gegeben wurde. Der Messias selbst hatte sie aber wiederum von Seinem Vater. Zu diesem Zeitpunkt war Jahuschuah bereits wieder aufgefahren in die himmlischen Regionen, regierend zur Rechten Seines Vaters auf dem Thron. Und trotzdem ist die Quelle dieser Endzeit-Offenbarung der allmächtige Vater. Auch über den genauen Zeitpunkt des Wiederkommens des Sohnes, weiß nur der Vater Bescheid:

„Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein Mein Vater.“ (Matthäus 24,36)

„Er aber sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in Seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat“. (Apostelgeschichte 1,7)

Es ist der Himmlische Vater JaHuWaH, der in Seiner unendlichen Weisheit und Vollmacht die Zeiten zum Einschreiten in den Erdenlauf und auch die Wiederkunft Seines Sohnes festsetzt. Der Vater offenbart Seinem Sohn die Zukunft und der Sohn offenbart es den Menschen. Alles was JaHuWaH macht, macht Er durch Seinen Sohn.

So erkennt man auch durchgehend in der Offenbarung diese Rangordnung von Vater und Sohn. In Offenbarung 5 wird uns von dem Buch mit den Sieben Siegeln berichtet, welches „in der rechten Hand dessen ist, der auf dem Thron sitzt“ JaHuWaH hält dieses Buch in der Hand. Niemand ist würdig dieses Buch mit den Sieben Siegeln zu öffnen. Nur das „Lamm, das wie geschlachtet war“ konnte die Siegel öffnen, nachdem der Vater das Buch dem „Lamm“ Jahuschuah übergab. Nur Er kann die Siegel öffnen. Der Inhalt des Buches kommt jedoch vom Vater.

JaHuWaH ist nicht nur der Vater Jahuschuahs, sondern auch Sein Gott.

„Ich fahre auf zu Meinem Vater und eurem Vater, zu Meinem Gott und eurem Gott.“ (Johannes 20,17b)

 

Siehe hierzu auch:

 „Das Wort war Gott“ Johannes 1,1 – eine Beweis für die Trinität?

Im Schöpfungsbericht steht „Elohim“, die Pluralform von „Gott“. Offenbart dies einen dreieinigen Gott?

Wer hat die Welt erschaffen?

Unser Schöpfer -  Wie ist Sein Name und wie der Name Seines Sohnes,
weißt du es?

 

 


In den meisten Bibel-Übersetzungen wird diese Bibelstelle wie folgt wiedergegeben:

„aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter Deines Reiches ist ein Zepter des Rechts. Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, Dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten!«“

Johannes 14,28Man will mit diesen Versen beweisen, dass der Sohn und der Vater in gleicher Weise „Gott“ sind, d.h. beide gleich allmächtig sind. Aber nur weil der Messias hier „Gott“ genannt wird – und das zu recht, wie wir noch sehen werden – muss das nicht bedeuten, dass der Vater und der Sohn zwei gleichrangige, allmächtige Götter sind.

Um diese Aussage in Hebräer 1,8-9 richtig zu verstehen, ist auch das Alte Testament hilfreich, denn Paulus zitiert hier Psalm 45,7-8:

„Dein Thron, o Gott, ist immer und ewig; ein Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches. Gerechtigkeit hast du geliebt und Gottlosigkeit gehasst; darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Genossen.“ (Elberfelder)

Zwei Aussagen sind hier enthalten, die diskutiert werden. Es ist zum einen die erste Anrede „Dein Thron, o Gott…“ und im nächsten Vers „darum hat Gott, Dein Gott, Dich gesalbt…“. Wir wollen beide Aussagen näher betrachten.


„Dein Thron, o Gott“

Wer wird hier angesprochen? In jedem Fall der Sohn. Denn zum Einen heißt es in Hebräer 1,8 „aber von dem Sohn: ‚Dein Thron…“ und zum anderen wird durch den Textzusammenhang in Psalm 45 deutlich, dass dieser 45. Psalm als ein „Lied zur Hochzeit des Königs“ geschrieben wurde. Es ist ursprünglich ein Lied für einen israelitischen König (wahrscheinlich König Salomo), im übertragenen, prophetischen Sinne ist es jedoch auf den Messias anzuwenden. Und somit bezieht sich Vers 8 nicht nur auf einen israelitischen König, sondern auch auf Jahuschuah, den Sohn. Sogar in der (trinitarisch übersetzten) New American Bible, Ausgabe 1970, heißt es in der Fußnote:

„Der hebräische König wurde ‚Gott‘ genannt, nicht in einer polytheistischen Weise, die unter den damaligen Heiden benutzt wurde, sondern vielmehr als “gottähnlich’ oder „den Platz Gottes einnehmend‘.“

Dahingehend gibt es auch tatsächlich Bibelübersetzungen, die dementsprechend diese Ansprache an den Sohn übersetzt haben:

„Aber von dem Sohn: ‚Dein Thron, o Göttlicher, hat Bestand von Ewigkeit zu Ewigkeit‘ … (Hebräer 1,7a nach der Übersetzung von Friedrich Pfäfflin)

„Dein Thron, göttlicher Herrscher, hat für immer Bestand“ (Psalm 45,7a nach der Neuen Genfer Übersetzung)

„Dein Thron, du Göttlicher, steht für immer und ewig…“ (Psalm 45,7a nach der Einheitsübersetzung)

Auch folgende Übersetzung hat ebenso absolut ihre Berechtigung:

Dein Thron ist Gottes Thron, darum steht er für alle Zeiten fest …“ (Psalm 45,7a, Gute Nachricht)

Dein Thron ist der Thron Gottes…” (Psalm 45,7a nach der New International Reader’s Version)

In der New International Version Bible heißt es in der Fußnote zu Psalm 45,7:

“Gott. Wahrscheinlich der Thron des Königs wird Gottes Thron genannt, weil er Gottes ernannter Regent ist. Es ist jedoch auch möglich, dass der König selbst als Gott angesprochen wird.“

Dr. C.F.D Moule, Professor an der Universität Cambridge und Wissenschaftler der griechischen Sprache des Neuen Testaments schreibt in Seinem Buch “An Idiom Book of New Testament Greek” auf S. 32 zu Hebräer 1,8 : „möglicherweise ein echter Nominativ, der interpretiert werden kann als ‚Dein Thron ist Gott‘“. Diese Aussage zusammen mit „Dein Thron ist Gottes Thron“ scheint eine naheliegende Übersetzung zu sein. Denn auch von dem König Salomo wird gesagt, dass er auf „JaHuWaHs Thron“ gesessen hat:

“So saß Salomo auf dem Thron … [JaHuWaHs] als König anstelle seines Vaters David. Und er hatte Gedeihen; und ganz Israel war ihm gehorsam.“ (1. Chroniker 29,23)

Der Messias ist nicht derjenige, der auf dem höchsten Himmelsthron sitzt, sondern Er „hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe“ (Hebräer 1,3 und 8,1). Die Übersetzung „Dein Thron ist der Thron Gottes“ ist damit berechtigt und in völliger Übereinstimmung mit Offenbarung 3,21, wo Jahuschuah sagt:

„Wer überwindet, dem will Ich geben, mit Mir auf Meinem Thron zu sitzen, so wie auch Ich überwunden habe und Mich mit Meinem Vater auf Seinen Thron gesetzt habe.“

„Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott … [JaHuWaH] wird Ihm den Thron Seines Vaters David geben; und Er wird regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit, und Sein Reich wird kein Ende haben.“ (Lukas 1,32-33)

„… Engel und Gewalten und Mächte sind Ihm unterworfen.“ (1. Petrus 3,22)

Nun zur zweiten fragwürdigen Aussage:


„…darum hat dich, o Gott, Dein Gott gesalbt“

Ölgefäß Diese Aussage in Hebräer 1,8 wird in einigen Bibeln anders übersetzt mit „darum hat dich Gott, Dein Gott gesalbt…“. Es kommt vor allem auf die Kommasetzung an, denn diese wurde von den Übersetzern hinzugefügt. In den alten Schriften gibt es keine Kommasetzung. Aber besonders hier müssen wir die Quelle lesen, von wo dieses Zitat stammt: Psalm 45,8. Auch wenn die meisten Bibelübersetzer Hebräer 1,8 mit „o Gott, Dein Gott“ wiedergeben, so übersetzten dieselben Übersetzer die Ursprungsquelle (Psalm 45,8) doch etwas anders:

„…darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt…“ (Elberfelder)

„…darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt…“ (Menge)

„…darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt…“ (Luther)

„…darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt…“ (King James 2000)

„…darum hat Gott dich zum Herrscher gesalbt, dein Gott hat dir mehr Ehre und Freude gegeben als allen, die mit dir feiern.“ (Gute Nachricht)

„…Deshalb hat Dich, o Göttlicher, Dein Gott mit Freudenöl gesalbt ...“ (Friedrich Pfäfflin)

„…darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt ...“ (Einheitsübersetzung)

„…Deshalb hat Gott, dein Gott, das Salböl der Freude in solcher Fülle über dich ausgegossen wie bei keinem deiner Gefährten.“ (Neue Genfer Übersetzung)

Demnach würde hier ausschließlich mit „Elohim“ (Gott) der allmächtige Vater betitelt werden, der Seinen Sohn gesalbt und Ihn über alles erhöht hat.


Aber auch die Bezeichnung “Elohim” (Gott) für den Sohn ist keinesfalls falsch. Denn Jahuschuah ist der Sohn des allmächtigen Gottes JaHuWaH. Somit ist auch Jahuschuah ein „Gott“, ein Titel, der Seine Heiligkeit bestätigt. Beachte jedoch, dass sowohl in Psalm 45,8 als auch in Hebräer 1,9 derjenige, der „Gott“ genannt wird, über sich einen „Gott“ hat. Es ist Sein Vater JaHuWaH. Gerade durch diesen Vers wird betont, dass JaHuWaH auch der Gott Jahuschuahs ist, was an vielen Stellen des Neuen Testamentes deutlich wird (vgl. Offenbarung 3,12; Johannes 20,17; Matthäus 27,46; Epheser 1,17; 1. Petrus 1,3). Siehe hierzu auch „Im Schöpfungsbericht steht „Elohim“, die Pluralform von „Gott“. Offenbart dies einen dreieinigen Gott?"

Da JaHuWaHs Sohn von „göttlicher“ Herkunft und damit ein „Göttlicher“ ist, kann er auch „Gott“ genannt werden. Er ist aber nicht gleicher Gott, wie der allmächtige Vater. Elohim (hebräisch) oder theos (griechisch) wird nie auf den Sohn angewandt in dem Sinne, dass Er der Allmächtige wäre oder gleich allmächtig, wie der „allein wahre Gott” (Johannes 17,3) JaHuWaH, der Vater.

Gerade der Hebräerbrief, wo der Dienst des Hohepriesters Jahuschuah beschrieben wird, widerspricht eine Gleichstellung des Messias mit JaHuWaH, Seinem Vater. Eine Vermittlung (wie hier der Dienst des Hohepriesters) ergibt nur einen Sinn, wenn sie zwischen einer Person mit einer höheren Stellung (in diesem Falle der Allmächtige Vater) und einer Person mit einer niedrigeren Stellung (der Mensch) stattfindet. Wenn jedoch die vermittelnde Hohepriester selbst eine genau gleiche Position wie die höhere (der Vater) einnähme, könnte er ja die Angelegenheit direkt selbst entscheiden und bräuchte nicht zu vermitteln.

Wenn nun der eine allmächtige Gott JaHuWaH, Seinen Sohn „Gott“ nennt, dann bedeutet dies, dass Er große Autorität und Macht von Seinem Vater erhalten hat. Wie Jahuschuah bestätigt:

„Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.“ (Matthäus 28,18)

„Die hat Er [der Vater] wirksam werden lassen in dem Messias, als Er [der Vater] Ihn aus den Toten auferweckte und Ihn zu Seiner Rechten setzte in den himmlischen Regionen, hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen; und Er [der Vater] hat alles Seinen Füßen unterworfen und Ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die Sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt…“ (Epheser 1,20-23)

Sowie der Messias JAHUSCHUAUAH als leiblicher Sohn des Höchsten als Gott bezeichnet werden kann, so werden auch alle wahren Nachfolger Jahuschuahs, die vom Vater als Söhne und Töchter angenommen werden, „Götter“ genannt, denn sie gehören zur göttlichen Familie:

„… [Jahuschuah] antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: »Ich habe gesagt: Ihr seid Götter« [Psalm 82,6]? Wenn es diejenigen Götter nennt, an die das Wort Gottes erging — und die Schrift kann doch nicht außer Kraft gesetzt werden —, wieso sagt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst!, weil Ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?“ (Johannes 10,34-36)

„Ich habe gesagt: Ihr seid Götter und allesamt Söhne des Höchsten; dennoch sollt ihr sterben wie ein Mensch und fallen wie einer der Fürsten!“ (Psalm 82,6-7)

So sagte JaHuWaH auch zu Mose, Seinem menschlichen Diener:
         

„Siehe, Ich habe dich dem Pharao zum Gott gesetzt, und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.“ (2. Mose 7,1)

„Denn … [JaHuWaH], euer Gott, Er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtgebietende Gott, der die Person nicht ansieht und kein Bestechungsgeschenk annimmt, der der Waise und der Witwe Recht schafft und den Fremdling lieb hat, sodass er ihm Speise und Kleidung gibt.“ (5. Mose 10,17-18)

Paulus fasst es auf diese Weise zusammen:

„Denn wenn es auch solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden — wie es ja wirklich viele »Götter« und viele »Herren« gibt —, so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von Dem alle Dinge sind und wir für Ihn; und einen Herrn, … [Jahuschuah, den Messias], durch Den alle Dinge sind, und wir durch Ihn.“ (1. Korinther 8,6-6)

Wenn schon ein hebräischer König, Mose oder die Engel als „Elohim“ (Gott) bezeichnet werden, wie viel mehr dann unser Erlöser und Sohn des allmächtigen Gottes JaHuWaH? Der Sohn Jahuschuah kann also „Gott“ sein, ohne deshalb der allmächtige, „allein wahre Gott JaHuWaH“ zu sein.

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität

 

Lies hierzu bitte des Artikel über den Erzengel Michael

 

 

Gemäß dem Dreieinigkeitsdogma ist der heilige Geist die „dritte Person der Gottheit“. Es ist das „Athanasische Glaubensbekenntnis“ und dieses ist bis heute sowohl für Katholiken als auch für alle Protestanten, die an die Trinität glauben, bindend. Dieses Dogma ist Voraussetzung, um in den weltweiten Ökumenischen Rat der Kirchen oder in die Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen Mitglied werden zu können. Es lautet:

Darstellung der Dreieinigkeit„Dies aber ist der katholische (= allgemein christliche) Glaube, dass wir den  E i n e n  Gott in der Dreiheit und die Dreiheit in der Einheit verehren, ohne die drei Personen zu vermischen und ohne das eine göttliche Wesen zu trennen. Eine andere ist nämlich die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes, eine andere die des Heiligen Geistes. Aber dem Vater und Sohn und heiligen Geist eignet nur e i n e Gottheit, gleich in der Herrlichkeit, gleich in der ewigen Majestät.  

Wie der Vater, so der Sohn, so der Heilige Geist: ungeschaffen ist der Vater, ungeschaffen der Sohn, ungeschaffen der heilige Geist. Unermesslich ist der Vater, unermesslich der Sohn, unermesslich der heilige Geist. Ewig ist der Vater, ewig der Sohn, ewig der Heilige Geist. Und dennoch sind es nicht drei Ewige, sondern e i n Ewiger. Wie auch nicht drei Ungeschaffene und nicht drei Unermessliche, sondern e i n Unerschaffener und e i n Unermesslicher. Ebenso ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn, allmächtig der Heilige Geist. Und dennoch sind nicht drei Allmächtige, sondern E i n Allmächtiger. So ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott und dennoch sind es nicht drei Götter, sondern es ist nur e i n Gott….“


Viele Evangelische Kirchen schreiben nicht „katholischer Glaube“ sondern „allgemeiner Glaube“. Denn katholikos bedeutet ‚allgemein‘, ‚weltumspannend‘ oder ‚universal‘. Die Katholische Kirche erhebt einen universalen Anspruch, sie ist die „Mutterkirche“ (vgl. Offb. 17,5). Viele protestantische Kirchen haben jedoch kein Problem, direkt „katholische Kirche" zu schreiben (siehe z.B. Athanasisches Glaubensbekenntnis auf der Webseite der Selbständigen Evangelisch-Reformierten Kirche).

In der gesamten Heiligen Schrift wird kein einziges Mal vom heiligen Geist als eine Gestalt oder Person berichtet. Ebenso wenig wird der heilige Geist als ein Gott beschrieben. Durch die gesamte Bibel hindurch wird ausschließlich dem Vater JaHuWaH und dem Sohn Jahuschuah Lob und Preis dargebracht. Dem heilige Geist jedoch kein einziges Mal. Wäre der heilige Geist eine Person bzw. eine Gestalt, müsste auch er Preis und Lob bekommen. Auch alle Briefe der Apostel im Neuen Testament beginnen und/oder enden mit dem Gruß:

„Gnade und Friede von … [JaHuWaH], dem Vater, und … [Jahuschuah, dem Messias], unserem Heiland!“ (Galater 1,3; Titus 1,4; 2. Thessalonicher 1,2; Epheser 6,23; 1. Timotheus 1,2; 2. Johannes 1,2)

Warum wird Gnade und Friede nicht auch vom „dritte Gott heiliger Geist“ gewünscht?

infoIn der Bibel wird das Wort “Geist“ in vielfältiger Weise benutzt. So lesen wir vom Geist der Welt, vom bösen Geist, vom Geist des Zornes, vom Geist Satans, vom unreinen Geist, vom Geist der Weisheit, vom Geist JaHuWaHs, vom heiligen Geist, vom heiligen Geist JaHuWaHs, vom Geist Jahuschuahs, vom betrübten Geist, vom Geist des Schlafes,… usw. Weil der heilige Geist „fühlen“ und „sprechen“ kann, wird von Trinitariern gerne behauptet, dass er deshalb eine Person sein muss. Aber dann muss z.B. auch die Liebe eine Person sein, denn von dieser wird auch gesagt, dass sie „langmütig“ und „freundlich“ ist (1. Korinther 13,4-7). Die Weisheit kann „rufen“ und die Klugheit kann „hören“ (Sprüche 8,1-12) Müsste dann nicht auch die Weisheit und die Klugheit jeweils eine Person sein?

Der heilige Geist ist keine Person der Gottheit, sondern er ist vielmehr der Geist des Vaters. Dieser Geist ist heilig, wie Er selbst auch heilig ist. Darum heißt Sein Geist auch „heiliger Geist:

„Verwirf mich nicht von Deinem Angesicht, und nimm Deinen heiligen Geist nicht von mir.“ (Psalm 51,13)

Der weise David, der diesen Psalm schrieb, wusste, dass wir nur mit dem heiligen Geist JaHuWaHs ein geheiligtes Leben führen können und er kannte sicherlich die Verheißung:

„Und Ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; ja, Ich will Meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in Meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut.“ (Hesekiel 36,26-27)

Der Prophet Jesaja berichtet im 63. Kapitel von dem Tag des „Zorns JaHuWaHs“ und dem „Jahr der Erlösten“ (Vers 4). Nachdem ein Rückblick auf die vielen Gnadengaben JaHuWaHs gegeben wird, heißt es anschließend in Vers 10: „Sie aber waren widerspenstig und betrübten Seinen heiligen Geist; da wurde Er ihnen zum Feind und kämpfte selbst gegen sie.“ (Jesaja 63,10). Im Neuen Testament greift Paulus diese Worte wieder auf, wenn er warnt:

„Und betrübt nicht den heiligen Geist Gottes [JaHuWaH], mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung!“ (Epheser 4,30)

„Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Geist eures Vaters ist‘s, der durch euch redet.“ (Matthäus 10,20)

Der „heilige Geist“ ist der Geist des allmächtigen Gottes JaHuWaHs. Der große ICH BIN, DER ICH BIN (2. Mose 3,14) ist heilig. Sein Ihm innewohnender Geist ist damit natürlich auch heilig. Und diesen Geist hat Er Seinem Sohn gegeben.

Bevor wir darauf zurückkommen, gehen wir erst zurück bis ganz am Anfang der Erdgeschichte, bis zur Schöpfung. Hier wird der heilige Geist JaHuWaHs erstmals erwähnt:

„Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes [JaHuWaHs] schwebte über den Wassern.“ (1. Mose 1,2)

Die SchoepfungEs ist nicht „Gott der Geist“, der „über den Wassern schwebte“, sondern der Geist Gott JaHuWaHs. Es ist Sein Geist, der den Bauplan für die Erde und die Himmel legte. Er ist der Schöpfer der Welt und nicht ein dritter Gott „Gott der heilige Geist“. JaHuWaH wird damit vom Thron gestoßen und Sein Sohn, der „Mitschöpfer“ ist (siehe: Wer hat die Welt erschaffen?), wird ebenfalls verdrängt zugunsten eines dritten Gottes (siehe Wer ist der dritte "Gott heiliger Geist"? Wer wollte sein wie Gott?). Der Allmächtige hat alles erschaffen. Wenn von Jahuschuah, als JaHuWaHs Sohn und Mit-Schöpfer die Rede ist, dann deshalb, weil der Himmlische Vater Seinem Sohn die Ausführung Seiner Schöpfungsplanung übertragen hatte:

„Nachdem Gott [JaHuWaH, der Vater] in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn [den Sohn] hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch Ihn [den Sohn] hat Er auch die Welten geschaffen.“ (Hebräer 1,1-2)

Aus der gesamten Bibel, dem Alten wie auch dem Neuen Testament, wird ersichtlich, dass ALLES vom allmächtigen Gott JaHuWaH ausgeht. So sagte der Himmlische Vater auch:

„Wir [Vater und Sohn] wollen Menschen machen nach Unserm Bild Uns ähnlich…“ (1. Mose 1,26; Schlachter 1951)

JaHuWaH handelt nicht geist-los, also losgelöst von Seinem Geist. Sondern was Er in Seinem Geist erdacht und Sich vorgenommen hat, dass tut Er und überträgt auch die Durchführung Seinem Sohn.

Auf Hebräisch heißt das Wort „Geist“ ruach (Strong’s Nr. 7307), was soviel bedeutet wie Geist, Atem (Odem), Wind oder Leben. Auf Griechisch lautet „Geist“ pneuma, was wiederum entweder Geist, Atem, als auch Wind bedeuten kann. In den meisten griechischen Grundtexten sind die Worte „heiliger Geist“ ohne Artikel geschrieben. Das Wort „heilig“ ist von dem hebräischen Wort „chodesch“ übersetzt und bedeutet auch heiliger Ort oder Platz. Im Griechischen wird es mit dem Wort hagios (heilig) wiedergegeben.

Der heilige Geist ist damit der Odem oder Atem des Allmächtigen: Sein Geist. Person und Geist sind untrennbar miteinander verbunden. Ein Körper kann nicht ohne Geist leben. Ebenso wenig kann ein Geist ohne Körper existieren. Dass ein Geist ohne Körper existieren kann, ist eine ungeheuerliche Lüge Satans. Und so „geistert“ es auch im Umfeld mancher Menschen. Die Toten erscheinen als Geist, die angeblich getrennt vom Körper existieren. Eine große Täuschung Satans! Es sind seine Dämonen, die den Menschen glauben machen, ein Geist existiert ohne Körper.

Dass der Mensch nur mit einem Geist existiert, zeigt ebenfalls die Schöpfungsgeschichte. Dem Menschen wurde Geist gegeben und dadurch wurden er „eine lebendige Seele“:

„Da bildete Gott … [JaHuWaH] den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.“ (1. Mose 2,7)

„Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen erhält mich am Leben.“ (Hiob 33,4)

„Aber der Geist ist es im Menschen, und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.“ (Hiob 32,8)

Jeder Mensch existiert, weil der Schöpfer ihm einen Geist „eingehaucht“ hat. JaHuWaHs Odem (Geist) soll den Menschen auch „verständig machen“, d. h. ihn mit JaHuWaHs heiligen Geist heiligen. Wenn der Mensch stirbt, nimmt JaHuWaH den Odem (Geist) wieder zurück:

„verbirgst du Dein Angesicht, so erschrecken sie; nimmst Du ihren Odem weg, so vergehen sie und werden wieder zu Staub…“ (Psalm 104,29)

nachdenken ...Der Geist ist das gesamte Wesen, der Verstand und die Gedanken eines Menschen. Der heilige Geist ist das gesamte Wesen, der Verstand und die Gedanken JaHuWaHs, des Vaters und Jahuschuahs, des Sohnes. In Hesekiel 11,5 wird der hebräische Ausdruck „ruwach“ einmal für den „Geist“ JaHuWaHs und einmal für den „Geist“ des Menschen verwendet:

„Und der Geist [ruwach] … [JaHuWaHs] fiel auf mich und sprach zu mir: Sage: So spricht … [JaHuWaH]: Ihr, das Haus Israel, redet so; und was in eurem Geist [ruwach] aufsteigt, weiß ich wohl!“

„… was in eurem Geist “ aufsteigt…“, das bedeutet die Gedanken, die ein Mensch sich macht.

„Wen hast du mit deinen Worten getroffen, und wessen Odem [ruwach] ist aus dir hervorgegangen?“ (Hiob 26,4)

Das, was wir reden (und natürlich auch wie wir handeln), zeigt, wessen Geistes Kind wir sind. Entweder wir haben den Geist der Welt oder JaHuWaHs Geist, den heiligen Geist. JaHuWaH teilt uns mit, dass Sein Geist – der heilige Geist – genauso zu Ihm gehört, wie auch du und ich einen Geist haben, der zu dir und mir gehört:

„Denn wer von den Menschen kennt die Gedanken des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die Gedanken Gottes als nur der Geist Gottes.“ (1. Kor. 2,11)

Paulus vergleicht hier den Geist JaHuWaHs mit dem Geist des Menschen. Niemand kennt JaHuWaHs Gedanken als nur Er selbst. JaHuWaH aber weiß mit Seiner unendlichen Macht, was wir denken. Paulus spricht weiter in Vers 12:

„Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott [JaHuWaH] ist, sodass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist“.

Der Geist des Menschen kann genauso wenig vom Menschen getrennt werden, wie der Geist JaHuWaHs von JaHuWaH selbst. JaHuWaHs Geist gehört zu Ihm, genauso wie wir alle einen Geist haben, der zu uns gehört. Es gibt also nur einen heiligen Geist und das ist der Geist JaHuWaHs, des Vaters. Diesen Geist JaHuWaHs können wir jedoch nur empfangen durch Jahuschuah, Seinem Sohn, mit dem der Vater eins im Geist ist. Siehe hierzu: „Ist Johannes 10,30 ein Hinweis, dass der Vater und der Sohn „eins“ sind, gleichrangig oder gar ein und dieselbe Person?

Als der Messias auf Erden wandelte, war Er immer mit dem Geist Seines Vaters erfüllt:

„Glaubst du nicht, dass Ich im Vater bin und der Vater in Mir ist? Die Worte, die Ich zu euch rede, rede Ich nicht aus Mir selbst; und der Vater, der in Mir wohnt, der tut die Werke.“ (Johannes 14,10)

Jahuschuah sagt hier, dass der Vater in Ihm wohnt. Was ist es das in Ihm wohnt? "Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es … [der Messias Jahuschuah] auch war“ (Philipper 2,5). Es ist der Geist des Vaters bzw. Seine Gesinnung. Wir sollten die gleiche Gesinnung haben, die auch in dem Messias wohnte.

„Der Geist … [JaHuWaHs] ist auf Mir, weil Er Mich gesalbt hat…“ (Lukas 4,18)

Diesen Geist hat Jahuschuah, der Sohn, von Seinem Vater bekommen, Er hat Ihn damit gesalbt:

„… [Jahuschuah], den von Nazareth, wie Gott [JaHuWaH] Ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging, wohltuend und alle heilend, die von dem Teufel überwältigt waren; denn Gott [JaHuWaH] war mit Ihm.“ (Apostelgeschichte 10,38)

infoNur weil es bei der Taufe Jahuschuahs heißt, der Geist kam „wie eine Taube“ herab, bedeutet das nicht, dass es sich dabei um eine Person handelt, getrennt vom Vater. Es heißt auch nicht, dass eine Taube herabkam, sondern der Geist „wie eine Taube“.

„Und sogleich, als Er aus dem Wasser stieg, sah Er den Himmel zerrissen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabsteigen. Und eine Stimme ertönte aus dem Himmel: Du bist Mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe!“ (Markus 1,10-11)

Es ist hier der Vaters selbst, der sich bei Jahuschuah Taufe zu Ihm mit hörbarer Stimme bekannte. Als Zeichen für Seinen Sohn erfüllte JaHuWaH Ihn mit Seiner gewaltigen Geisteskraft, die Ihm vom Himmel überbracht wurde. Es ist die Salbung mit dem Geist des Vaters (Apostelgeschichte 4,27; Lukas 4,18). 

Salbung geschieht in der Bibel durch Öl, das auf das Haupt gegossen wird. Das Öl symbolisiert den heiligen Geist und es ist ein Symbol dafür, dass die Gesinnung dieses heiligen Geistes den Menschen gegeben wird. Paulus macht im Brief an die Römer nochmals sehr deutlich, was der heilige Geist ist. Er zeigt, dass der Sohn den heiligen Geist des Vaters hat und dass es wiederum der heilige Geist des Vaters ist, der durch Seinen Sohn den Gläubigen gegeben wird:

„Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes [JaHuWaHs] Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Messias nicht hat, der ist nicht Sein. Wenn aber der Messias in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. Wenn aber der Geist dessen, der … [Jahuschuah] aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der den Messias aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch Seinen Geist, der in euch wohnt.“ (Römer 8,9-11)

Der Geist JaHuWaHs und der Geist Jahuschuahs sind ein und derselbe. Adam und Eva besaßen vor dem Sündenfall genau diesen Geist. Sie waren eins mit der himmlischen Regierung. Diesen Geist JaHuWaHs verloren sie, als sie sündigten, sie waren nicht mehr in vollständiger Harmonie mit ihrem Schöpfer. Durch Jahuschuah können wir diesen heiligen Geist erhalten:

„Weil ihr aber Söhne seid, hat Gott [JaHuWaH] den Geist Seines Sohnes in unsere Herzen gesandt, der da ruft: Abba, Vater!“ (Galater 4,6)

„Und wer Seine Gebote hält, der bleibt in Ihm und Er in ihm; und daran erkennen wir, dass Er in uns bleibt: an dem Geist, den Er uns gegeben hat.“ (1.Johannes 3,24)

„Wer in der Lehre des Messias bleibt, der hat den Vater und den Sohn.“ (2. Johannes 1,9b)

„Denn durch Ihn haben wir beide den Zutritt zu dem Vater in einem Geist.“ (Epheser 2,18)

„Glaubst du nicht, dass Ich im Vater bin und der Vater in Mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede Ich nicht aus Mir selbst; und der Vater, der in Mir wohnt, der tut die Werke.“ (Johannes 14,10)

Die Geburt Jahuschuahs auf Erden geschah auch durch den heiligen Geist des Vaters. Es war die „Kraft des Höchsten“, die Marjam überschattete:

„Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, ... [JaHuWaHs] Sohn genannt werden.“ (Lukas 1,35)

Dieser Text zeigt deutlich was der heilige Geist ist: es ist „die Kraft des Höchsten“. Weiter heißt es, dass Jahuschuah „Gottes Sohn“ ist, weil JaHuWaH selbst durch Seinen Geist der zeugende Vater war. Mit dieser „Kraft“ hat der Vater den Messias auch „gesalbt“ mit dem heiligen Geist bei Seiner Taufe.

infoWenn der heilige Geist gemäß der Dreieinigkeitslehre die „dritte Person der Gottheit“ ist, warum wird der Messias dann „Gottes Sohn“ genannt. Müsste es dann nicht eher heißen, der Sohn des heiligen Geistes? Und hat der „Gott heiliger Geist“ ebenfalls einen Geist? Der Mensch hat einen Geist. Der Himmlische Vater hat einen Geist. Der Sohn Jahuschuahs hat einen Geist. Wenn nun Trinitarier annehmen, dass es die dritte Person der Gottheit „Gott-heiliger Geist“ gibt, dann müsste auch dieser einen Geist haben. Die Bibel erwähnt jedoch nirgendwo den „Geist des heiligen Geistes“.

Die Salbung, die Jahuschuah bei der Taufe von Seinem Vater erhalten hat, empfangen auch die Gläubigen in Jahuschuah. Es ist der heilige Geist JaHuWaHs:

„Und die Salbung, die ihr von Ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt es nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge; und so wie sie euch belehrt hat, werdet ihr in Ihm bleiben.“ (1. Johannes 2,27)

Als Jahuschuah nach Seiner Auferstehung den Jüngern erschien, sprach Er zu ihnen:

„Friede sei mit euch! Gleichwie Mich der Vater gesandt hat, so sende Ich euch. Und nachdem Er das gesagt hatte, hauchte Er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt heiligen Geist!“ (Johannes 20,22).


Das Anhauchen mit einer „dritten Person der Gottheit, Gott der heilige Geist“ ist wohl kaum möglich. Es ist vielmehr die geistig-geistliche Kraft mit denen der Vater und der Sohn an den Gläubigen wirken. Dieser Geist ist auch der Tröster oder Beistand und ist gleichweise der Geist der Wahrheit, die Kraft aus der Höhe:

Licht vom Himmel„Und siehe, Ich sende auf euch die Verheißung Meines Vaters; ihr aber bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe!“ (Lukas 24,49)

„Und Ich will den Vater bitten, und Er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit …“ (Johannes 14,16.17)

„Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott [JaHuWaH], da werde Ich ausgießen von Meinem Geist auf alles Fleisch …“ (Apostelgeschichte 2,17)

„Und nach diesem wird es geschehen, dass Ich Meinen Geist ausgieße über alles Fleisch …“ (Joel 3,1)

„Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes [JaHuWaH], unseres Retters, erschien, da hat Er uns — nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund Seiner Barmherzigkeit — errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des heiligen Geistes, den er reichlich über uns ausgegossen hat durch … [Jahuschuah, dem Messias], unseren Retter.“ (Titus 3,4-6)

Die Ausgießung des heiligen Geistes kommt also nicht von einer dritten Gottperson, sondern vom Vater. Es ist der Geist des Vaters.

„Wenn aber der Beistand kommen wird, den Ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von Mir Zeugnis geben …“ (Johannes 15,26)

Es kommt also nicht die „dritte Person der Gottheit“, sondern Jahuschuah wird den Geist senden, der vom Vater ausgeht! Ein ganz einfacher Vergleich zweier Bibelstellen zeigt deutlich, was der heilige Geist ist. Die Apostel Markus und Matthäus berichten jeweils über dasselbe Thema. Sie geben die Aussage Jahuschuahs ein wenig unterschiedlich wieder, aber beides richtig:

„…Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der heilige Geist.“ (Markus 13,11b)

„Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Geist eures Vaters ist‘s, der durch euch redet.“ (Matthäus 10,20)

Dies zeigt unzweifelhaft, dass der heilige Geist der Geist des Vaters ist und keine „dritte Person der Gottheit“. Und so ist nur „ein Gott und Vater, der da ist über allen und durch alle und in allen“ (Epheser 4,6), und „so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, … [Jahuschuah, den Messias], durch den alle Dinge sind und wir durch Ihn.“ (1. Korinther 8,6).

Auch wenn nicht alle Kirchen- und Gemeindemitglieder aus den verschiedenen christlichen Denominationen direkt zum „dritten Gott heiliger Geist“ beten, so beten sie in der Dreieinigkeit doch eine Gottheit an, die nichts mit dem Allmächtigen Schöpfer und Seinem Sohn, dem Messias, zu tun hat. 

Jahuschuah verheißt, dass Er bei den Menschen eingehen wird - mit Seinem Geist:

„Siehe, Ich stehe vor der Tür und klopfe an.
Wenn jemand Meine Stimme hört und die Tür öffnet,
so werde Ich zu ihm hineingehen
und das Mahl mit Ihm essen und er mit Mir.“
(Offenbarung 3,20)

Werden wir einmal mit Ihm am Hochzeitsmahl teilhaben können, wenn wir an eine „dritte Person der Gottheit“ glauben, welche wir erwarten, dass sie zu uns kommt und uns erfüllt? Welcher Gott wird dies sein, der uns dann erfüllt? Kann es sein, dass der Messias bei Seiner Wiederkunft nur noch die Worte findet: „Ich habe euch nie gekannt; weicht von Mir, ihr Gesetzlosen“ (Matthäus 7,23)? Das Wissen um den Allmächtigen wird uns durch die ersten vier Gebote des Gesetzes JaHuWaHs nahe gebracht (2. Mose 8,2-11) – Es ist kein „Gott vereinigt in drei Personen“! (Siehe hierzu: Wer ist der „dritte Gott“, ist es tatsächlich der heilige Geist? Wer wollte sein wie Gott?)

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie Dich, den allein wahren Gott [JaHuWaH], und den Du gesandt hast, … [Jahuschuah, den Messias], erkennen.“ (Johannes 17,3)

 

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