FragezeichenDas Gebet des Messias für Seine Nachfolger, das Er an Seinen Vater richtete, zeigt deutlich und unmissverständlich auf, wer der Messias Jahuschuah ist:

1 Dies redete … [Jahuschuah] und hob Seine Augen zum Himmel empor und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche Deinen Sohn, damit auch Dein Sohn Dich verherrliche 2 — gleichwie Du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, damit Er allen ewiges Leben gebe, die Du Ihm gegeben hast. 3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie Dich, den allein wahren Gott, und den Du gesandt hast, … [Jahuschuah, den Messias], erkennen. 4 Ich habe Dich verherrlicht auf Erden; ich habe das Werk vollendet, das Du Mir gegeben hast, damit Ich es tun soll. 5 Und nun verherrliche Du Mich, Vater, bei Dir selbst mit der Herrlichkeit, die Ich bei Dir hatte, ehe die Welt war. 6 Ich habe Deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die Du mir aus der Welt gegeben hast; sie waren Dein, und Du hast sie Mir gegeben, und sie haben Dein Wort bewahrt. 7 Nun erkennen sie, dass alles, was du Mir gegeben hast, von Dir kommt; 8 denn die Worte, die du Mir gegeben hast, habe Ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und haben wahrhaft erkannt, dass Ich von Dir ausgegangen bin, und glauben, dass Du Mich gesandt hast. 9 Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte Ich, sondern für die, welche Du Mir gegeben hast, weil sie Dein sind. 10 Und alles, was Mein ist, das ist Dein, und was Dein ist, das ist Mein; und Ich bin in ihnen verherrlicht. 11 Und Ich bin nicht mehr in der Welt; diese aber sind in der Welt, und Ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in Deinem Namen, die Du Mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie Wir! 12 Als Ich bei ihnen in der Welt war, bewahrte Ich sie in Deinem Namen; die Du mir gegeben hast, habe ich behütet, und keiner von ihnen ist verlorengegangen als nur der Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt würde. 13 Nun aber komme Ich zu dir und rede dies in der Welt, damit sie Meine Freude völlig in sich haben. 14 Ich habe ihnen Dein Wort gegeben, und die Welt hasst sie; denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch Ich nicht von der Welt bin. 15 Ich bitte nicht, dass Du sie aus der Welt nimmst, sondern dass Du sie bewahrst vor dem Bösen. 16 Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch Ich nicht von der Welt bin. 17 Heilige sie in Deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. 18 Gleichwie Du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch Ich sie in die Welt. 19 Und Ich heilige Mich selbst für sie, damit auch sie Geeres Grab des Messiasgeheiligt seien in Wahrheit. 20 Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an Mich glauben werden, 21 auf dass sie alle eins seien, gleichwie Du, Vater, in Mir und Ich in dir; auf dass auch sie in Uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du Mich gesandt hast. 22 Und Ich habe die Herrlichkeit, die Du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie Wir eins sind, 23 Ich in ihnen und Du in Mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen, und damit die Welt erkenne, dass Du Mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du Mich liebst. 24 Vater, Ich will, dass, wo Ich bin, auch die bei Mir seien, die Du Mir gegeben hast, damit sie Meine Herrlichkeit sehen, die du Mir gegeben hast; denn Du hast Mich geliebt vor Grundlegung der Welt. 25 Gerechter Vater, die Welt erkennt Dich nicht; Ich aber erkenne Dich, und diese erkennen, dass du Mich gesandt hast. 26 Und Ich habe ihnen Deinen Namen verkündet und werde ihn verkünden, damit die Liebe, mit der Du Mich liebst, in ihnen sei und Ich in ihnen.“


Wo ist hier Raum für das unheilige und luziferische Konzept der Trinität? Der Sohn JaHuWaHs zeigt deutlich, wer der „Höchste“ ist, und dass Jahuschuah alles in Seinem Auftrag erfüllt. Können wir hier einen Dreieinigen Gott – drei gleich allmächtige Gottpersonen vereint in einer Gottheit erkennen? Dieses Gebet offenbart alles über den Sohn JaHuWaHs, was wir wissen müssen:

  • Der Vater hat dem Sohn die Vollmacht über die Erde gegeben, der Sohn hat diese Vollmacht nicht von Sich aus.
    „Und Jahuschuah trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.“ (Matthäus 28,18)
  • Der Messias verweist auf Seinen Vater, als den allein wahren Gott!
    „Mein Vater, der sie [„Meine Schafe“, die Gläubigen] Mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand Meines Vaters reißen.“ (Johannes 10,29)
  • Er hat den Menschen das „Wort“ Seines Vaters gebracht, nicht Sein eigenes Wort
    „Ich tue nichts von Mir selbst aus, sondern wie Mich Mein Vater gelehrt hat, so rede Ich.“ (Johannes 8,28b)
  • Der Vater heiligt die Gläubigen durch den Sohn
    „… aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen … [Jahuschuahs] und in dem Geist unseres Gottes [JaHuWaH]!“(1. Korinther 6,11)
  • Der Sohn kam in der Herrlichkeit Seines Vaters, legte Seine eigene Herrlichkeit ab, erlangte sie nach Seiner Rückkehr zum Vater wieder und setzte sich zur Rechten des Vaters auf den Thron.
    „Nachdem Gott [JaHuWaH] in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat Er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch Ihn hat Er auch die Welten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung Seiner Herrlichkeit und der Ausdruck Seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort Seiner Kraft; Er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.“ (Hebräer 1,1-3)
  • Der Sohn war bereits der Sohn des ewigen Vaters bevor Er auf diese Erde kam (siehe hierzu auch "War der Messias bereits vor Seinem Erdenleben JaHuWaHs Sohn?")
    „… [JaHuWaH] besaß Mich am Anfang Seines Weges, ehe Er etwas machte, vor aller Zeit. Ich war eingesetzt von Ewigkeit her, vor dem Anfang, vor den Ursprüngen der Erde.“ (Sprüche 8,22-25)
  • Der Vater und der Sohn sind eins im Geist. Den heiligen Geist des Vaters hat auch der Sohn (siehe hierzu auch, was "eins sein" des Vaters und des Sohnes bedeutet, Johannes 10,30)
    „Meine Schafe hören Meine Stimme, und Ich kenne sie, und sie folgen Mir nach; und Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus Meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand Meines Vaters reißen. Ich und der Vater sind eins.“ (Johannes 10,27-30)
    „Ich habe die Herrlichkeit, die Du Mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie Wir eins sind“. (Johannes 17,21)
    Ich [JaHuWaH, der Vater] will Meinen Geist auf Ihn [Jahuschuah, den Sohn] legen, und Er wird den Heiden das Recht verkündigen.“ (Matthäus 12,18; Jesaja 42,1)
  • Jahuschuahs Nachfolger erhalten denselben Geist, so dass sie eins sind mit dem Vater und dem Sohn
    An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass Ich in Meinen Vater bin und ihr in Mir und Ich in euch.“ (Johannes 14,12)

  • Die Welt erkennt den Vater und den Sohn nicht, nur Seine wahren Nachfolger (siehe hierzu auch: Die tödlichste Lüge Satans: „Gott, die Dreieinigkeit“ – Gott Vater, Gott Sohn, Gott heiliger Geist)
    „Wahrlich, mein Volk ist töricht, sie kennen mich nicht; närrische Kinder sind sie und ohne Einsicht; weise sind sie, Böses zu tun, aber Gutes zu tun verstehen sie nicht.“ (Jeremia 4,22)

  • Der Messias hat den Namen Seines Vaters JaHuWaH offenbar gemacht und verkündigt. Was ist Sein Name? (siehe hierzu auch "Warum wir den Allmächtigen JaHuWaH nennen")
    „Darum hat Ihn Gott [JaHuWaH] auch über alle Maßen erhöht und Ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist,  damit in dem Namen … [Jahuschuah] sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass … [Jahuschuah, der Messias] der Herr ist, zur Ehre Gott [JaHuWaHs], des Vaters.“ (Philipper 2,9-11)
  • 13x betont der Messias in diesem Gebet, dass Er alles vom Vater hat: „die/das Du mir gegeben hast“.
  • 7x betont der Messias in diesem Gebet, dass Er vom Vater gesandt wurde/von Ihm ausgegangen ist.

Dieses Gebet Jahuschuahs zeigt alle falschen Annahmen über die Gottheit auf! Wir müssen Ihn, den allein waren Gott JaHuWaH und Den, den ER gesandt hat, Jahuschuah, den Messias, erkennen (Johannes 17,3). Unser Erlöser sagt, dass diejenigen, die in der Welt sind, es nicht erkennen können. Somit sind auch alle, die IHN, den Allmächtigen Gott JaHuWaH und Seinen Sohn nicht erkennen, in der Welt mit diesem babylonischen Geist gefangen. Folgende Annahmen über den Schöpfer sind gemäß Jahuschuahs Gebet falsch und damit von Satan ins Leben gerufen:

  • Es gibt drei Gottpersonen: Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der heilige Geist.
  • Es gibt zwei gleichrangige Gottpersonen, Gott der Vater und Gott der Sohn.
  • Es gibt nur einen Gott (eine Person) der verschiedene Seins-Arten annehmen kann, den Messias als getrennte Person vom Vater gibt es nicht.
  • Der Messias wurde erst Sohn als er auf die Erde kam, vorher gab es Ihn nicht.
  • Der Messias wurde erst Sohn als Er auf die Erde kam, vorher war Er ein allmächtiger Gott wie der Vater.
  • Der Messias Jahuschuah ist nur ein geschaffenes Wesen.
  • Der Messias starb nicht wirklich am Kreuz, weil Er ein Gott ist – und Gott kann nicht sterben.

Jeder, der an eines dieser falschen Konzepte über Gott glaubt, dient in Wirklichkeit Satan, der „sein will wie Gott“ und Anbetung fordert. Wer zu einem solchen Gott betet, betet in Wahrheit Luzifer an! (siehe hierzu auch: "Wer ist der dritte "Gott heilige Geist"? Wer wollte Sein wie Gott?")

Schema der DreieinigkeitJahuschuah ist nicht gleicher Gott wie der Vater! Der Messias Jahuschuah ist der göttliche Sohn des allmächtigen Vaters JaHuWaH. Es gibt keinen dreieinigen Gott, dessen Personen der Gottheit jeweils eine bestimmte "Rolle" in der Erlösung der Menschen übernommen haben! JaHuWaH hat einen eingeborenen, göttlichen Sohn, der aus Ihm vor Grundlegung der Welt „gezeugt“ bzw. „geboren“ wurde oder "hervorgegangen" ist. Diesen Sohn, den der Vater über alles liebt, hat Er für die Menschen geopfert, damit jeder, der an Ihn glaubt, ewiges Leben haben kann. Welch große Liebe zu den Menschen!

Es gibt – JaHuWaH sei es gedankt – auch Kommentatoren und Wissenschaftler der Theologie, die das erkannt haben. So schreibt z.B. Professor Kuitert in seinem Buch „Kein zweiter Gott“:

„Johannes setzt Jesus und Gott nicht gleich. Jesus ist nicht Gott, und Gott ist nicht Jesus. Er sagt von sich selbst nicht, dass er Gott sei, erhebt aber den Anspruch, dass er der wahre Offenbarer von Gott ist, Gott auslegen kann, weil er aus der Welt Gottes stammt.“

Im Theologischen Begriffslexikon zum Neuen Testament heißt es in Übereinstimmung mit der Bibel:

„Die Einzigartigkeit Christi wird im NT darin gesehen, dass er der Sohn Gottes ist. Aber der Christus Jesus tritt nicht an die Stelle Gottes. Wesensgleichheit ist nicht unbedingt Seinsgleichheit. Obwohl der Sohn Gottes in seinem präexistenten Sein in göttlicher Gestalt war, hat er doch nicht in Anspruch genommen, Gott gleich zu sein (Phil. 2,6). Er bleibt, obwohl er Gott ganz und gar zugeordnet ist, ihm untergeordnet. Er ist der Mittler aber nicht der Urheber des Heils. Er vertritt uns vor Gott. In der Offenbarung wird immer zischen Gott und dem „Lamm“ unterschieden. Die völlige Gottheit Christi wird, so nahe dieser Gedanke auch lieben mag, im NT nicht behauptet.“

Nur der Himmlische Vater ist allmächtig und existiert ohne einen Anfang aus Sich selbst und hat das Leben in sich selbst. Sein Sohn hat das Leben durch „Zeugung“ aus dem Vater und von Ihm empfangen. Alles, was der Sohn hat, hat Er nicht aus Sich selbst, sondern der Vater ist der Ursprung, Er hat den Sohn “eingesetzt“ und ihm alles übergeben.

„Dass du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres … [Erlösers Jahuschuah, dem Messias], welche zu Seiner Zeit zeigen wird der Glückselige und allein Gewaltige, der König der Könige und der Herr der Herrschenden, der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen.“ (Timotheus 6,14-16)

JaHuWaH, den Allmächtigen, kann solange kein Mensch sehen, solange er keine Erlösung durch den Sohn erhalten hat und solange er sich noch im sündigen, unvollkommenen Körper befindet. Jahuschuah, den Sohn, konnten sündige Menschen jedoch sehen, weil Er selbst als Mensch gekommen ist. Er hat ebenso eine große Vollmacht; diese hat Er jedoch von Seinem Vater erhalten und hat sie nicht von sich aus.

„Und … [Jahuschuah] trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.“ (Matthäus 28,19)

„Und Er [der Vater JaHuWaH] hat Ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil Er der Sohn des Menschen ist.“ (Johannes 5,27)

„Der Vater liebt den Sohn und hat alles in Seine Hand gegeben.“ (Johannes 3,35)

Denn wie der Vater das Leben in Sich selbst hat, so hat Er auch dem Sohn verliehen, das Leben in Sich selbst zu haben.“ (Johannes 5,26)

„Ihn [Jahuschuah] hat Er eingesetzt zum Erben von allem, durch Ihn hat er auch die Welten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung Seiner Herrlichkeit und der Ausdruck Seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort Seiner Kraft; Er hat sich, nachdem Er die Reinigung von unseren Sünden durch Sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.“ (Hebräer 1,2-3)

Hier sehen wir, dass der Vater Ihn eingesetzt hat über alles. Der Sohn hat Sich nicht selbst dazu eingesetzt. Im Gegenteil, Er selbst ordnet Sich Seinem Vater unter:

„Wenn Ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst Sich dem unterwerfen, der Ihm alles unterworfen hat, damit Gott [JaHuWaH]alles in allen sei.“ (1. Korinther 15,28)

Jahuschuah bezeugt stets, dass Sein Himmlischer Vater die höchste Autorität ist:

„Der Vater ist größer als Ich.“ (Johannes 14,28)

„…jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott [JaHuWaH]aber das Haupt des Messias.“ (1. Korinther 11,3b)

Schriftband JaHuWaH ist der Allmächtige, Er ist immer der Gebende, Sein Sohn der Empfangende. Es ist nie umgekehrt. Der Vater kann dem Sohn Vollmacht erteilen, aber nicht der Sohn dem Vater. Nur der Vater kann den Sohn senden, aber nicht umgekehrt. Diese Aussagen hatten nicht nur Gültigkeit für die Zeit, als der Messias auf Erden wandelte, sondern ebenfalls im Himmel vor und nach dieser Zeit.

„Jahuschuah spricht zu ihr: Rühre Mich nicht an, denn Ich bin noch nicht aufgefahren zu Meinem Vater. Geh aber zu Meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu Meinem Vater und eurem Vater, zu Meinem Gott und eurem Gott.“ (Johannes 20,17)

„Aber das Sitzen zu Meiner Rechten und zu Meiner Linken zu verleihen, steht nicht Mir zu, sondern es wird denen zuteil, denen es von Meinem Vater bereitet ist.“ (Matthäus 20,23b)

„Ich gehe zum Vater; denn Mein Vater ist größer als Ich.“ (Johannes 14,28c)

„Ihr aber seid des Messias, der Messias aber gehört Gott [JaHuWaH] an.“ (1.Korinther 3,23)

„Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Messias das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott [JaHuWaH] aber das Haupt des Messias.“ (1. Korinther 11,3)

„So hat auch der Messias sich nicht selbst die Würde beigelegt, ein Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu Ihm sprach: »Du bist Mein Sohn; heute habe Ich dich gezeugt«.“ (Hebräer 5,5)

„Denn Ich habe nicht aus Mir selbst geredet, sondern der Vater, der Mich gesandt hat, Er hat mir ein Gebot gegeben, was Ich sagen und was Ich reden soll.“ (Johannes 12,49)

Als Jahuschuah bereits zu Seinem Vater zurückgekehrt war, ließ Er Johannes die Offenbarung übermitteln. Aber auch die Offenbarung hat Ihm zuvor Sein Vater gegeben:

„Offenbarung … [Jahuschuah, des Messias], die Gott [JaHuWaH] Ihm gegeben hat, um Seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll …“ (Offenbarung 1,1)

Jahuschuah wünscht deshalb auch keine Anbetung, sondern verweist immer auf Seinen Vater:

„Und alles, was ihr bitten werdet in Meinem Namen, das will Ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn.“ (Johannes 14,13)

„Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Was auch immer ihr den Vater bitten werdet in Meinem Namen, Er wird es euch geben!“ (Johannes 16,23)

„Ich will aber, dass ihr wisst, dass der … [Messias] das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott [JaHuWaH] aber das Haupt des … [Messias].“ (1. Korinther 11,3)

Es ist immer der Wille des Vaters, der geschieht und der ausgeführt wird. Jahuschuah bestätigt:

„Ich kann nichts von Mir selbst aus tun. Wie Ich höre, so richte Ich; und Mein Gericht ist gerecht, denn Ich suche nicht Meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der Mich gesandt hat.“ (Johannes 5,30)

„Denn Ich bin aus dem Himmel herabgekommen, nicht damit ich Meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der Mich gesandt hat.“ (Johannes 6,38)

Es gibt „für uns nur einen Gott, den Vater JaHuWaH, von dem alle Dinge sind und wir für Ihn; und einen Erlöser Jahuschuah, den Messias, durch den alle Dinge sind, und wir durch Ihn.“ (1. Korinther 8,6)! Jeder, der einen anderen Gott oder einen anderen „Jesus“ predigt und anbetet, gibt die Ehre Luzifer!

 Weitere Fragen und Antworten zur Triniät/Antitrinität

 

 



FragezeichenDie Trinitätslehre besagt, dass entweder der Messias als der „zweite Gott“ der Gottheit auf die Erde kam, oder man behauptet, dass Gott, der Allmächtige selbst es war, der „als Mensch“ auf Erden wandelte. Bei letzterer Ansicht stellt sich die Frage, wer regierte die Himmel, die Erde und das Weltall, wenn „Gott selbst“ Mensch wurde? Oder blieb Er doch in gewisser Weise Gott auf Erden? Johannes warnt vor dem Antichristen, der sagt, dass Jahuschuah nicht in das Fleisch gekommen sei:

„Daran erkennt ihr den Geist … [JaHuWaHs]: Jeder Geist, der bekennt, dass der … [der Messias Jahuschuah] im Fleisch gekommen ist, der ist aus Gott [JaHuWaH]; und jeder Geist, der nicht bekennt, dass … [der Messias Jahuschuah] im Fleisch gekommen ist, der ist nicht aus Gott [JaHuWaH]. Und das ist der Geist des Antichristen, von dem ihr gehört habt, dass er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt.“ (1. Johannes 4,2-3)

Was bedeutet dies? Was wollte Johannes damit sagen, wenn er vor einem Geist warnt, der behauptet, der Messias sei nicht „im Fleisch“ gekommen?

Das bedeutet, dass diese Leute verbreiten, dass der Messias kein normaler Mensch hier auf Erden gewesen sei, mit all den Einschränkungen, die Menschen haben. Er sei vielmehr ein übernatürliches Wesen, das im Grunde gar nicht versucht werden konnte, so wie wir. Er starb auch nicht wirklich, so wie wir sterben. Er ist damit „nicht im Fleisch“ gekommen. Bereits nachfolgende Verse schließen die Ansicht aus, Gott der Allmächtige sei selbst Mensch geworden, oder auch ein Gott des Göttertrios sei Mensch geworden:

„Niemand hat Gott [JaHuWaH] je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss über Ihn gegeben.“ (Johannes 1,18)

„Und der Vater, der mich gesandt hat, hat selbst von Mir Zeugnis gegeben. Ihr habt weder Seine Stimme jemals gehört noch Seine Gestalt gesehen; und Sein Wort habt ihr nicht bleibend in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den Er gesandt hat.“ (Johannes 5,37-38)

„Nachdem Gott [JaHuWaH, der Vater] in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat Er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn [den Sohn] hat Er eingesetzt zum Erben von allem, durch Ihn [den Sohn] hat Er auch die Welten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung Seiner Herrlichkeit und der Ausdruck Seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; Er hat sich, nachdem Er die Reinigung von unseren Sünden durch Sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.“ (Hebräer 1,1-3)

In der heiligen Schrift wird deutlich aufgezeigt, dass der Allmächtige selbst nicht sterben kann:

„Der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht!“ (1. Timotheus 6,16)

Aber auch ein gleich allmächtiger und allwissender Gott der „drei Personen der Gottheit“ hätte dann nicht sterben können, weil er ja dann, wie die beiden anderen gleich allmächtig wäre. Wenn der Messias nicht der Sohn JaHuWaHs wäre, sondern selbst der Allmächtige oder ein allmächtiger Gott von Dreien, dann würde das heißen, dass Er für unsere Sünden gar nicht sterben konnte. Welche Auswirkung dies für die Menschheit hätte, siehe: Dreieinigkeitsdogma und persönliche Erlösung.

 

 

 


FragezeichenLeider hat für viele, besonders auch für Theologen, der Begriff „Vater“ und „Sohn“ nur symbolische Bedeutung. Es wird gesagt, dass der Vater nicht wirklich Vater ist und der Sohn nicht wirklich Sohn. Und so wird weiter behauptet, der Messias könne nicht wirklich der Sohn des Allmächtigen sein, weil es ja keine Mutter im Himmel gäbe, die dafür notwendig wäre.

Wie dumm, kleingläubig und begrenzt das menschliche Denken doch ist. Heute, wo es sogar sterblichen Menschen gelingt, aus einer Stammzelle eines Tieres ein vollkommen identisches Lebewesen zu klonen, leugnen Christen, dass der allmächtige Herrscher des Weltenalls dies nicht vollbringen und seit Anbeginn einen buchstäblichen Sohn haben könnte.

Wie JaHuWaH Seinen Sohn „zeugte“ oder „gebar“ (siehe Sprüche 8,24.25; Psalm 2,7), wissen wir nicht, das ist uns nicht offenbart. Nur weil uns Menschen eine bestimmte Art der Zeugung gegeben wurde, denken wir, bei Ihm, dem Allmächtigen Schöpfergott, muss es genau so sein, wenn Er von Seinem Sohn spricht. Ein Beispiel einer „Zeugung“, die anders ist, als wir sie kennen, zeigt uns der Schöpfungsbericht. Eva wurde nicht erschaffen wie Adam und die Engel, sondern entstand aus der Rippe Adams (1. Mose 2,21-22). Der Sohn JaHuWaHs ist bereits vor den Tagen aus dem Vater „hervorgegangen“:

„Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda; aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist.“ (Micha 5,1)

Hier wird ein anderes Wort benutzt: "hervorgehen". Niemals steht in der Bibel bezüglich des Sohnes, dass Er "erschaffen" wurde. Jahuschuah existierte bereits bevor irgendetwas erschaffen wurde:

„Nachdem … [JaHuWaH] in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch Ihn hat er auch die Welten geschaffen; Dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck Seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; Er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.“ (Hebräer 1,1-3)

„Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. Denn in Ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.“ (Kolosser 1,15-17)

Der Sohn Jahuschuah ist kein geschaffenes Wesen, sondern er steht vielmehr ÜBER der Schöpfung. Alles ist FÜR und ZU Ihm erschaffen worden.

infoDie Neue-Welt-Übersetzung (NWÜ) der Zeugen Jehova gibt leider u.a. diese beide Verse ein wenig verfälscht wieder, so dass es den Anschein hat, der Messias wäre ein geschaffenes Wesen, wie die Engel. Dort lautet z.B: Kolosser 1,15-17: Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; denn durch ihn sind alle anderen Dinge […] erschaffen worden, […] Alle anderen Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden.“ Anstelle des im griechischen vorhandenen Wortes „über“ (aller Schöpfung), wurde weggelassen, so heißt es der Sohn sei der erste aller Erschaffenen. Und damit die Aussage „durch ihn sind alle Dinge geschaffen worden“ wieder passt, wurde einfach das Wort „anderen“ eingefügt.


JaHuWaH hat einen wahren Sohn, einen wirklichen Sohn, den Er schon vor Grundlegung der Erde irgendwann in der Vorzeit "gezeugt" oder aus sich selbst "hervorgebracht" hatte. Jahuschuah ist kein Geschöpf in dem Sinne wie die Engel oder der Mensch geschaffen wurden. Hier sind weitere Bibelstellen, die dies bezeugen:

„Ich will den Ratschluss … [JaHuWaHs] verkünden; Er hat zu Mir gesagt: »Du bist Mein Sohn, heute habe Ich dich gezeugt.“ (Psalm 2,7)

 Diese Aussage greift Paulus wieder im Neuen Testament auf. Von JaHuWaH "gezeugt" wurde der Sohn bereits in Ewigkeit bevor die Erde erschaffen wurde.

„Und Er ist umso viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den Er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen. Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: »Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum: »Ich werde Sein Vater sein, und er wird Mein Sohn sein«? (Hebräer 1,4-5)

„Als noch keine Fluten waren, wurde Ich geboren, als die wasserreichen Quellen noch nicht flossen. Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln wurde Ich geboren.“ (Sprüche 8,24-25)

".... [Jahuschuah, der Messias] ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!“ (Hebräer 13,8)

„Und nun verherrliche du Mich, Vater, bei Dir selbst mit der Herrlichkeit, die Ich bei Dir hatte, ehe die Welt war.“ (Johannes 17,5)

Erlösung von der Sündenschuld konnte nur ein göttliches Wesen vollbringen, aber kein Geschöpf. Was wäre das für eine Erlösung, wenn der Allmächtige einfach mal ein weiteres Wesen erschaffen hätte, dass dann für die Sündenlast der Menschen sterben soll? Wo ist da die Liebe JaHuWaHs? Damit wird auch überhaupt nicht Rechnung getragen, wie schwerwiegend Sünde überhaupt ist. Die Sünde kann nicht einfach aus der Welt geschaffen werden, indem ein Wesen erschaffen wird, dass dann dafür sterben muss. Es musste JaHuWaHs Sohn sein, ein Wesen, göttlichen Ursprungs.

 „… [JAHSCHUAH] sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch. Wer Mein Fleisch ißt und Mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und Ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.“ (Johannes 6,53-54)


Der Messias ist als Hohepriester unser einziger Mittler zum Vater, der sich zu Seiner Rechten auf den Thron gesetzt hat (Hebräer 8,1). Nur durch Ihn werden wir mit dem Vater versöhnt:

„Denn wenn wir mit … [JaHuWaH] versöhnt worden sind durch den Tod Seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wie viel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch Sein Leben!“ (Römer 5,10)

Sollte dies durch ein Geschöpf möglich sein? Zudem bitte beachte, dass die gesamte Bibel vom „Sohn“ spricht. Ein Sohn ist nie ein Geschöpf, es ist immer eine Person, die aufs engste mit dem Vater durch dasselbe Blut verbunden ist. Allerdings haben auch alle Nachfolger die Verheißung der Sohnschaft (Epheser 1,5), aber eben nur dann, wenn wir Jahuschuahs „Blut trinken“ und Sein „Fleisch essen“ (Johannes 6,53-54). Warum? Weil es göttlich ist und uns somit wieder in den ursprünglich nicht gefallenen Zustand zurückbringt, damit wir als Miterben Jahuschuahs eingesetzt werden können (Römer 8,17) und einmal, frei von Sünde, dem Angesicht des Allmächtigen Vaters gegenüberstehen dürfen (Offenbarung 22,4).

„Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn ... [JaHuWaHs] nicht hat, der hat das Leben nicht.“ (1.Johannes 5,12)

 

Siehe auch: Ist es denn für mein Glaubensleben/Erlösung wichtig, ob ich an einen Dreieinigen Gott oder an den Allmächtigen Vater und Seinen Sohn glaube?

 

 


Es gibt zwei extreme Ansichten bezüglich der Präexistenz und Sohnschaft des Messias bevor Er auf die Erde kam. Eine Ansicht (eine antitrinitarische Ansicht) geht davon aus, dass Jahuschuah gar nicht existiert habe, bevor Er durch Maria hier auf Erden geboren wurde. Das heißt, erst dann sei Er zum Sohn JaHuWaHs geworden.

Das heidnische "Himmelstrio" - DreieinigkeitDie andere extreme Position ist die trinitarische Ansicht, dass der Messias gleicher, ewiger, allwissender Gott wie der Vater ist, und hier auf der Erde nur die Rolle des Sohnes annahm. Er war auch nicht der Sohn JaHuWaHs, bevor Er hier auf die Erde kam, sondern ein gleicher Gott wie der Vater. Dieser hat folglich auch nur die Rolle des Vaters eingenommen, ist aber nicht wirklich Vater. Besonders die Mormonen lehren diese Ansicht. Aber auch in den Schriften der heutigen Siebenten-Tags-Adventisten kann man zuweilen lesen, dass der Vater, der Sohn und der heilige Geist eine Ratsversammlung abhielten, wo sie darüber entschieden, wer die Rolle des Vaters, die Rolle des Sohnes und wer die Rolle des heiligen Geistes übernehmen soll (z.B. Adventist Review, 31.10.1996, S. 12). Zum himmlischen "Rat des Friedens" von Vaters und Sohn, wie es die Bibel bezeugt, lies bitte die Antwort zur Frage: "Wer hat die Welt erschaffen?".

Hier triumphiert Satan, denn er möchte doch seit Anbeginn der Welt die Menschen glauben machen, dass der Allmächtige ein egozentrischer und selbstsüchtiger Gott sei, und nicht nur ihm, Satan, sondern auch dem Menschen Seine Zuneigung vorenthielte und Er ihn und auch die Menschen deshalb nicht liebe. JaHuWaHs Widerlegung dieser Anschuldigung liegt nun darin, dass Er dem Menschen das Liebste was Er besaß, gab, damit der Mensch ewiges Leben haben kann (1. Johannes 4,9-10). Er gab Seinen eingeborenen, buchstäblichen Sohn für uns dahin. Das ist das größte Geschenk, das sich der menschliche Verstand vorstellen kann. Der Himmlische Vater hätte nichts Größeres geben können!

„Er, der sogar Seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern Ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte Er uns mit Ihm nicht auch alles schenken?“ (Römer 8,32)

„Darin ist die Liebe … [JaHuWaHs] zu uns geoffenbart worden, dass … [Er] Seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch Ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe — nicht dass wir Gott [JaHuWaH] geliebt haben, sondern dass Er uns geliebt hat und Seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.“ (1. Johannes 4,9-10)

Die Liebe JaHuWaHs können wir daran erkennen, dass Er Seinen eingeborenen Sohn für uns auf diese Welt gesandt hat. Wenn wir aber nun sagen, der Messias wurde erst Sohn hier auf Erden oder Er wurde erst hier auf Erden gezeugt, denn vorher war Er nicht der Sohn, würde das denn nicht die Bedeutung dieses Textes verändern? Wo wäre denn die Liebe des Vaters, wenn Er zum Zweck der Erlösung einen „Sohn“ auf Erden gezeugt hätte? Dass es JaHuWaHs eingeborener buchstäblicher Sohn war, lässt diese unendliche Liebe überhaupt erst erkennen.

Die Leute, die sagen, der Messias war nicht der Sohn Gott JaHuWaH bevor Er auf diese Welt kam, zerstören damit das eigentliche Fundament des biblischen Glaubens. Johannes bezeichnet einen solchen Geist, als den Geist des Antichristen:

„Daran erkennt ihr den Geist … [JaHuWaHs]: Jeder Geist, der bekennt, dass der … [der Messias Jahuschuah] im Fleisch gekommen ist, der ist aus [JaHuWaH]; und jeder Geist, der nicht bekennt, dass … [der Messias Jahuschuah] im Fleisch gekommen ist, der ist nicht aus …[JaHuWaH]. Und das ist der Geist des Antichristen, von dem ihr gehört habt, dass er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt.“ (1. Johannes 4,2-3)

Der Maßstab der Liebe JaHuWaHs ist die Tatsache, dass Er Seinen Sohn dahingab für uns. Nach dieser Lehre, dass Er erst Sohn des Allmächtigen auf Erden wurde, hatte der Vater gar keinen Sohn, den Er geben konnte! Als Jahuschuah den himmlischen Bereich verließ, kam Er als Mensch auf diese Erde, der uns in allem gleich geworden war, um uns zu retten.

Ein wunderbares Vorbild auf diese unendliche Liebestat des Vaters und des Sohnes zeigt die Geschichte Abrahams, der den Befehl von JaHuWaH bekommt, seinen einzigen Sohn zu opfern:

„Und Er [JaHuWaH]sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Morija und bringe ihn dort zum Brandopfer dar auf einem der Berge, den Ich dir nennen werde!“ (Mose 22,2)

Als Abraham bereit war, seinen eigenen Sohn für JaHuWaH, Seinem Schöpfer, zu opfern und das Messer erhob, sprach JaHuWaH:

„Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm gar nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott [JaHuWaH] fürchtest, weil du deinen einzigen Sohn nicht verschont hast um Meinetwillen!“ (1. Mose 22,12)

Abraham hatte absolutes Vertrauen in seinen Schöpfer und glaubte Ihm. Aber wie schrecklich muss es trotzdem für Abraham gewesen sein, seinen Sohn zu opfern? Abraham symbolisiert hier den Himmlischen Vater, während Isaak Seinen Sohn darstellt. Jahuschuah musste jedoch für uns wirklich sterben, um uns zu retten. Durch diese Demonstration bekam Abraham noch ein viel klareres Bild über die Liebe Seines Schöpfers, denn er wurde mit dem Kampf konfrontiert, die ein Vater durchstehen muss, wenn er seinen einzigen Sohn verlieren soll.

Der weise König Salomo, der das Buch „Sprüche“ geschrieben hat, lebte lange bevor Jahuschuah durch Maria auf Erden geboren wurde. Er schreibt über die Erschaffung der Welt und stellt dabei die Frage:

„Wer stieg zum Himmel empor und fuhr herab? Wer fasste den Wind in seine Fäuste? Wer band die Wasser in ein Kleid? Wer richtete alle Enden der Erde auf? Was ist Sein Name und was ist der Name Seines Sohnes? Weißt du das?“ (Sprüche 30,4)

Auch hier sehen wir deutlich, dass der Messias bereits JaHuWaHs Sohn war, bevor überhaupt die Welt erschaffen wurde. Auch Daniel Kapitel 3 gibt uns dafür einen entscheidenden Hinweis. Als König Nebukadnezar in den Feuerofen schaute, indem er die drei Freunde Daniels werfen ließ, rief er aus:

„Siehe, ich sehe vier Männer mitten im Feuer frei umherwandeln, und es ist keine Verletzung an ihnen; und die Gestalt des vierten gleicht einem Sohn der Götter“ (Daniel 3,25)

infoBeachte: Der Ausdruck „Sohn der Götter“ steht so nicht im Alten Testament. Es wurde leider in fast allen Bibeln falsch übersetzt. Das Buch Daniel ist an dieser Stelle auf aramäisch geschrieben. Laut der Strong’s Konkordanz ist das aramäische Wort, das hier mit „Götter“ übersetzt wurde 'elahh und steht in der Einzahl. Es müsste also heißen:„Gottessohn“ und damit kann nur der „Sohn JaHuWaHs“ gemeint sein. Das Wort  'elahh kommt an 95 Stellen im Alten Testament vor und wird mit 80x mit "Gott" übersetzt und 15 mal mit "Götter" (wenn fremde Götter/Götzen gemeint sind), je nach Textzusammenhang.

Nebukadnezar wusste sicherlich von dem Gottessohn durch diese drei Jugendlichen, die davon erzählten. Diese lebten bevor Jahuschuah in Bethlehem geboren wurde. In Micha 5,1 wird von dem Messias, der von Urzeit bereits existierte, gesagt:

„Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda; aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist.“ (Micha 5,1)

Dass Jahuschuah bereits „von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist“, bedeutet deshalb nicht, dass Er gleich ewig wie der Vater ist. Die „Ewigkeit“ liegt ganz einfach vor der Schöpfung. Genauso wird es eine Ewigkeit nach der Zerstörung dieser sündhaften Erde und der Erschaffung der Neuen Erde geben. Jahuschuah hat in irgendeinem Zeitpunkt dieser Ewigkeit Seinen Anfang.

„ … [JaHuWaH] besaß mich am Anfang Seines Weges, ehe Er etwas machte, vor aller Zeit. Ich war eingesetzt von Ewigkeit her, vor dem Anfang, vor den Ursprüngen der Erde. Als noch keine Fluten waren, wurde Ich geboren, als die wasserreichen Quellen noch nicht flossen. Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln wurde Ich geboren. Als Er die Erde noch nicht gemacht hatte und die Fluren, die ganze Summe des Erdenstaubes, als Er den Himmel gründete, war Ich dabei; als Er einen Kreis abmaß auf der Oberfläche der Meerestiefe, als Er die Wolken droben befestigte und Festigkeit gab den Quellen der Meerestiefe; als Er dem Meer seine Schranke setzte, damit die Wasser seinen Befehl nicht überschritten, als Er den Grund der Erde legte, da war Ich Werkmeister bei Ihm, war Tag für Tag Seine Wonne und freute Mich vor Seinem Angesicht allezeit; Ich freute mich auf Seinem Erdkreis und hatte meine Wonne an den Menschenkindern. Und nun, ihr Söhne, hört auf Mich! Wohl denen, die Meine Wege bewahren! Hört auf Unterweisung, damit ihr weise werdet, und verwerft sie nicht! Wohl dem Menschen, der auf Mich hört, indem er täglich an meiner Pforte wacht und die Pfosten meiner Türen hütet! Denn wer Mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von … [JaHuWaH]; wer Mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die Mich hassen, lieben den Tod!“ (Sprüche 8,23-36)

Von Leuten, die nicht daran glauben, dass Jahuschuah bereits vor Seinem Erdenleben der Sohn JaHuWaHs war, kommt hin und wieder die spöttische Bemerkung, dass Gott dazu dann ja eine Frau gebraucht hätte. Der Gipfel des Spottes hört man auf einer Vortrags-DVD eines STA-Evangelisten, wo er wörtlich sagt: „Dann hätte Gott ja mit sich selbst kopuliert.“ Das ist in hohem Maße Blasphemie. Diese Leute zeigen, dass sie JaHuWaH auf ihre niedere Stufe herab holen; sie denken, dass, wenn sie selbst sich bestimmte Dinge nicht erklären können, dann ist das auch beim Allmächtigen nicht möglich. JaHuWaH warnt jedoch:

„Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht Meine Wege, spricht … [JaHuWaH]; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind Meine Wege als eure Wege und Meine Gedanken als eure Gedanken.“ (Jesaja 55,8)

„Kannst du die Tiefe … [JaHuWaHs] ergründen oder zur Vollkommenheit des Allmächtigen gelangen? Sie ist himmelhoch — was willst du tun? tiefer als das Totenreich — was kannst du wissen?“ (Hob 11,7-8)

Es gibt in der Bibel ein Beispiel, auf welche Art und Weise das „Hervorgehen“ einer Person aus einer anderen noch geschehen kann:

„Da ließ Gott … [JaHuWaH] einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen; und während er schlief, nahm Er eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch. Und Gott … [JaHuWaH] bildete die Rippe, die Er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau und brachte sie zu dem Menschen.“ (1. Mose 2,21-22)

Wie diese „Zeugung“ oder „Hervorgehen“ des Sohnes aus dem Vater geschah, wissen wir jedoch nicht und wir können es auch nicht erklären. Das ist eines der göttlichen Geheimnisse, die unseren begrenzten Verstand übersteigen. Genauso können wir die Geburt Jahuschuahs als Mensch in Bethlehem nicht erklären. Genauso ist uns die übermächtig wirkende Kraft des heiligen Geistes aus dem Vater und Sohn ein Geheimnis. Denn wie können wir erklären, dass JaHuWaH durch das Einwirken Seines Geistes z.B. aus einem Mörder einen treuen Nachfolger machen kann? Es übersteigt unseren menschlichen Verstand.

Es reicht aus, dass wir erkennen, dass JaHuWaH Seine umwandelnde Kraft, Seinen heiligen Geist, senden kann. Ebenso reicht es aus, dass wir erkennen, dass der Messias der aus JaHuWaH geborene wahrhaftige Sohn des Höchsten ist.

Unser Erlöser Jahuschuah existierte bereits vor der Schöpfung, Er steht über der Schöpfung – durch Ihn wurde sogar alles erschaffen:

„Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. Denn in Ihm (Jahuschuah) ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch Ihn und für Ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.“ (Kolosser 1,15-17)

Die Aussage „durch Ihn sind alle Dinge geschaffen worden“ steht in der Vergangenheitsform und zeigt, dass der Messias als Sohn JaHuWaHs lange vor Seinem Erdenleben existierte. Und bedeutet daher nicht etwa, dass hier die zukünftige Neuschöpfung der Erde gemeint ist, wie manche behaupten. Bereits im Alten Testament war der Sohn bereits für Seinen Vater tätig:

Der heilige Name JAHUWAH"Siehe, Ich sende einen Engel vor dir her, damit Er dich behüte auf dem Weg und dich an den Ort bringe, den Ich bereitet habe. Hüte Dich vor Ihm und gehorche Seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen Ihn; denn Er wird eure Übertretungen nicht ertragen; denn Mein Name ist in Ihm." (2. Mose 23,20) „Er [der Messias] entäußerte Sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte Er Sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Darum hat Ihn Gott [JaHuWaH] auch über alle Maßen erhöht und Ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist.“ (Philipper 2,7-9)

(Zum heiligen Namen JaHuWaH siehe: "Unser Schöpfer -  Wie ist Sein Name und wie der Name Seines Sohnes, weißt du es?")

„Jahuschuah sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Ehe Abraham war, bin Ich!“ (Johannes 8,58)

„Und nun verherrliche du Mich, Vater, bei Dir selbst mit der Herrlichkeit, die Ich bei Dir hatte, ehe die Welt war.“ (Johannes 17,5) 

„… und das Leben [im Messias] ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns erschienen ist … (1. Johannes 1,2)

„Wie nun, wenn ihr den Sohn des Menschen dorthin auffahren seht, wo er zuvor war?“ (Johannes 6,62)

„Da sprach … [Jahuschuah] zu ihnen: Wenn … [JaHuWaH] euer Vater wäre, so würdet ihr Mich lieben, denn Ich bin von … [JaHuWaH] ausgegangen und gekommen; denn nicht von Mir selbst bin Ich gekommen, sondern Er hat Mich gesandt.“ (Johannes 8,42)

„Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.“ (Johannes 17,24)

„Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen, der im Himmel ist.“ (Johannes 3,13)

„Er entäußerte Sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in Seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte Er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Darum hat Ihn … [JaHuWaH] auch über alle Maßen erhöht und Ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist“. (Philipper 2,7-9)

Wenn unser Erlöser erst in dem Moment JaHuWaHs Sohn wurde, als Er hier auf Erden durch Maria geboren wurde, wieso war es für Ihn dann eine Erniedrigung? Warum musste Er sich selbst entäußern und die Gestalt eines Knechtes annehmen, wenn Er vorher gar nicht existierte?

„Denn Ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit Ich Meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der Mich gesandt hat. Nicht, daß jemand den Vater gesehen hätte; nur der, welcher von … [JaHuWaH] gekommen ist, der hat den Vater gesehen.“ (Johannes 6,38.46, Schlachter 1951)

"Als aber die Zeit erfüllt war, sandte … [JaHuWaH] Seinen Sohn, geboren von einer Frau…“ (Galater 4,4)

Jahuschuah ist für uns hinsichtlich Seiner Geburt auch ein Vorbild: So wie Er zweimal geboren wurde – einmal ging er in der Ewigkeit vom Vater aus und einmal wurde Er durch Maria als Mensch geboren – müssen auch wir ein zweites Mal geboren werden, um Ewiges Leben zu erhalten. Die zweite Geburt ist die Wiedergeburt in Jahuschuah. Wenn wir nicht wiedergeboren werden, dann werden wir - im Gegensatz zu unserem Erlöser – zweimal sterben: einmal bei unserem natürlichen Tod und ein weiteres Mal nach dem Gericht über die „Gottlosen“ (Offenbarung 2,11; 20,6; 20,14; 21,8), d.h. diejenigen, die von JaHuWaH „los sind“, sie haben Seinen Geist nicht.

Dies zeigt, dass Jahuschuah nicht erst nach der Geburt auf Erden durch Marjam existierte, Er änderte lediglich Seine Gestalt – er kam in der menschlichen Gestalt. Er „entäußerte Sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen“ (Philipper 2,7). Er ist „das Wort“, das „Fleisch wurde“, das „von Anfang bei Gott JaHuWaH war“ (Johannes 1,1.2.14). Zu Johannes 1,1 siehe auch: „Das Wort war Gott“ Johannes 1,1 – eine Beweis für die Trinität?

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität



Der Sohn des Allmächtigen JaHuWaH besitzt Unsterblichkeit. Diese hat Er jedoch nicht aus sich selbst, wie der Vater, sondern Er hat Unsterblichkeit, weil sie Ihm der Vater gegeben hat.

„Denn wie der Vater das Leben in sich selbst hat, so hat Er auch dem Sohn verliehen, das Leben in Sich selbst zu haben.“ (Johannes 5,26)

Nur der Himmlische Vater hat ursprünglich Unsterblichkeit in sich selbst, ohne dass sie Ihm jemand anderer gegeben hat. Sein Sohn bestätigt:

„… der König der Könige und der Herr der Herrschenden, der allein Unsterblichkeit hat …“ (1. Timotheus 15b-16a)

Zwischen der Unsterblichkeit des Vaters und der Unsterblichkeit des Sohnes besteht ein Unterschied: Der Vater hat Unsterblichkeit in sich selbst. Der Sohn hat Unsterblichkeit, weil sie Ihm der Vater gegeben hat. Gleichzeitig hat der Vater Seinem Sohn aber auch die Macht gegeben, diese Unsterblichkeit dem Vater wieder zurückzugeben, so dass der Sohn auch tatsächlich für die Sünden der Menschen sterben konnte:

„Darum liebt Mich der Vater, weil Ich Mein Leben lasse, damit Ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von Mir, sondern Ich lasse es von Mir aus. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe Ich von Meinem Vater empfangen.“ (Johannes 10,17-18)

Jahuschuah, unser Erlöser, gab Sein Leben freiwillig dem Vater zurück. JaHuWaH gab Ihm aber die Zusage der Auferstehung. Menschen können nicht von sich aus beschließen nicht zu sterben, denn sie haben gesündigt und der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6,23). Dafür starb unser Heiland freiwillig. Er war wirklich tot. Er selbst sagt: „Ich war tot“! (Offenbarung 1,18).

Trinitarier behaupten jedoch: Bei der Kreuzigung starb nur Seine menschliche Natur, nicht aber die Göttliche, denn das wäre nicht möglich gewesen. Wenn der Sohn – so wie der Vater ohne einen Anfang gewesen wäre und Unsterblichkeit besessen hätte – dann hätte Er nicht am Kreuz für uns sterben können. Dann wäre Er auch nicht wirklich tot gewesen und der Vater hätte Ihn nicht wirklich auferwecken müssen.

Das leere Grab des Messias„Denn wenn du mit deinem Mund Jahuschuah als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott [JaHuWaH] Ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.“ (Römer 10,9)

„… da ihr mit Ihm begraben seid in der Taufe. In Ihm seid ihr auch mitauferweckt worden durch den Glauben an die Kraftwirkung … [JaHuWaHs], der Ihn aus den Toten auferweckt hat.“ (Kolosser 2,12)

Nach der Lehre der Dreieinigkeit und der Vorstellung von drei Gottpersonen, die doch ein Gott sind, hatte Gott der Vater nie wirklich etwas zu verlieren, als er Seinen Sohn in die Welt sandte. Denn dieses Dogma besagt, dass der Messias niemals hätte sündigen können. Somit stand überhaupt nichts auf dem Spiel. Und weil ein Gott nicht sterben kann, hätte der Messias auch nie sterben können. Doch Jahuschuah sagte: „… ich war tot, und siehe, ich bin lebendig …“ (Offenbarung 1,18)

Wenn aber Jahuschuah nie tot war und damit nicht aus den Toten auferweckt worden wäre, dann ist der Glaube vergeblich:

„Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren.“ (1. Korinther 15,17-18)

Der Sohn Jahuschuah führt immer den Willen Seines Vaters aus. Jahuschuah hat sich freiwillig in den Tod gegeben, es war kein Rollenspiel der Göttertriade. Er war tatsächlich tot.

„Paulus, Apostel nicht von Menschen, auch nicht durch einen Menschen, sondern durch … [Jahuschuah, dem Messias] und Gott, den Vater, der Ihn auferweckt hat aus den Toten, und alle Brüder, die mit mir sind, an die Gemeinden in Galatien: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und unserem … [Erlöser Jahuschuah, dem Messias], der Sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, damit er uns herausrette aus dem gegenwärtigen bösen Weltlauf, nach dem Willen unseres Gottes und Vaters, dem die Ehre gebührt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ (Galater 1,1-5)

„Wir sehen aber … [Jahuschuah], der ein wenig niedriger gewesen ist als die Engel wegen des Todesleidens, mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt; Er sollte ja durch … [JaHuWaHs] Gnade für alle den Tod schmecken.“ (Hebräer 2,9)

Der Messias war hier auf Erden niedriger als die Engel, damit Er sterben konnte. Er wurde erniedrigt wegen des Leidens des Todes. Jahuschuah starb genauso wie jeder gewöhnliche Mensch auch stirbt. Der Tod versetzt die Person in einen Zustand, in dem er nichts mehr weiß, er existiert nicht mehr. Er hat an nichts mehr Anteil, nicht auf Erden und auch nicht im Himmel (Prediger 9,5; Hiob 14,19-21; Psalm 6,6). Wenn sich nun, gemäß der Trinitätslehre, Jahuschuah als ein Gott von Dreien oder eine Hypostase Gottes sich selbst von den Toten auferweckt hat, dann bedeutet das, dass der Messias nicht wirklich starb oder dass der Tod nicht wirklich ein bewusstloser Schlaf ist. Eine tote Person kann sich nicht selbst auferwecken!

Die Trinitätslehre unterstützt die Lehre vom Tod als eine bewusste Existenz; d. h., dass eine Person nach dem Tod alle seine Fähigkeiten des Verstandes und des Bewusstseins behält und nur den fleischlichen Zustand in einen überirdischen Geisteszustand überwechselt. So kann er auch in einem Ewigen Höllenfeuer brennen, den Lebenden als Geist erscheinen und auch eine Seelenwanderung durchmachen. So wird verständlich, weshalb die Trinitätslehre die Grundlage des Katholischen Glaubens ist.

Jahuschuahs Tod geschah an unserer statt. Denn der Sünde Sold ist der Tod, das Ende des Lebens. Wäre unser Heiland diesen Tod nicht gestorben, dann starb Er auch nicht wirklich für die Menschen.

„Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden, damit Er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel, und alle diejenigen befreite, die durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurden.“ (Hebräer 2,14-15)

Jahuschuah musste buchstäblich und komplett sterben. Denn nur durch Seinen Tod konnte die „Macht des Todes“ außer Kraft gesetzt werden: Satan. Denn der Teufel Luzifer hat die Sünde in die Welt gebracht. Sünde ist die Übertretung des Gesetzes (1. Johannes 3,4) und der Lohn davon ist der Tod (Römer 6,23).

Wenn Jahuschuah nicht tatsächlich gestorben wäre, so wie wir Menschen aufgrund der Sünde sterben müssen, dann wäre die Sünde nicht besiegt und der sterbliche sündige Mensch wäre für immer verloren. Dann wäre unsere Hoffnung auf ein ewiges Leben nur eine schreckliche Täuschung.

„…Er, der sogar Seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern Ihn für uns alle dahingegeben hat.“ (Römer 8,32)

„Denn so sehr hat Gott [JaHuWaH] die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3,17)

 

Weitere Fragen und Antworten zur Trinität/Antitrinität

Datenschutz Impressum Copyright © 2012-2020 Bibel-Offenbarung