JAHUWAHs Termine mit Seinem Volk

Erstellt: Montag, 19. März 2012 Zuletzt aktualisiert: Montag, 12. März 2018

 


„Das sind die Feste JAHUWAHs,
 da ihr heilige Festversammlungen einberufen sollt;
 das sind MEINE Feste …“
 (3. Mose 23,3)

 

Die biblischen Feste JAHUWAHsDas sind MEINE Feste … spricht JAHUWAH, der Allmächtige. Es sind nicht die Feste des Mose oder der alten Israeliten oder der Juden. Nein, es sind SEINE Feste. JAHUWAH ruft zu diesen Festen, um fröhliche Gemeinschaft mit Seinen Kindern zu haben.

Im Gegensatz zu den heutigen Geistlichen, die von der Kanzel verkündigen, dass das Schriften des Alten Bundes nur für das alte Israel galt, während die Schriften des Neuen Bundes für die Menschen seit der Zeit des Messias auf Erden von Bedeutung sei, weist unser Erlöser JAHUSCHUAH mit deutlichen Worten auf die des Alten Bundes:

„O ihr Unverständigen, wie ist doch euer Herz träge, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Messias dies erleiden und in Seine Herrlichkeit eingehen? Und Er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf Ihn bezieht.“ (Lukas 24,25-27)

 Weiter verweist Er auf die Bücher Mose mit den Worten:

 „… [JAHUWAH], unser Gott, ist Herr allein, und du sollst … [JAHUWAH], deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Denken und mit aller deiner Kraft!‹ (5.Mose 6,4-5) Dies ist das vornehmste Gebot. An zweiter Stelle steht dieses (Gebot): ›Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!‹ (3.Mose 19,18) Kein anderes Gebot steht höher als diese beiden.“ (Markus 12,30-31)

 „Denn wenn ihr Mose glaubtet, dann würdet ihr auch Mir glauben; denn Ich bin es, von dem er geschrieben hat [1.Mose 3,15; 49,10; 5.Mose 18,15].“ (Johannes 5,46)

Mose und die Propheten sind für „Juden“ und „Heiden“ gleichermaßen bedeutungsvoll, wie bereits die Schriften des Alten Bundes bezeugen:

„Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen. Der Gott des Ausharrens und des Trostes aber gebe euch, untereinander eines Sinnes zu sein, … [dem Messias JAHUSCHUAH] gemäß, damit ihr einmütig, mit einem Mund den Gott und Vater unseres Herrn … [JAHUSCHUAH, der Messias] lobt. Darum nehmt einander an, gleichwie auch der Messias uns angenommen hat, zur Ehre … [JAHUWAHs]! Ich sage aber, dass [der Messias JAHUSCHUAH] ein Diener der Beschneidung geworden ist um der Wahrhaftigkeit … [JAHUWAHs] willen, um die Verheißungen an die Väter zu bestätigen, dass aber die Heiden Gott [JAHUWAH] loben sollen um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht [Psalm 18,50]: »Darum will ich Dich preisen unter den Heiden und Deinem Namen lobsingen!« Und wiederum heißt es [5.Mose 32,43]: »Freut euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!« Und wiederum [Psalm 117,1]: »Lobt … [JAHUWAH], alle Heiden, und preist Ihn, alle Völker!« Und wiederum spricht Jesaja [Jesaja 11,10]: »Es wird kommen die Wurzel Isais und der, welcher aufsteht, um über die Heiden zu herrschen [der Spross Isais = der Messias JAHUSCHUAH]; auf Ihn werden die Heiden hoffen«. (Römer 15,4-10)

Wir ALLE, sowohl Juden als auch Nicht-Juden – wo können wir JAHUWAH besonders preisen und Seinem heiligen Namen lobsingen?

Auf Seinen Festen! Nicht nur das buchstäbliche Israel des Alten Bundes kam dreimal im Jahr zusammen, um JAHUWAHs Termine wahrzunehmen, sondern auch wir, das heutige geistliche Israel, wollen Ihm die Ehre geben; indem wir uns, zu der von Ihm vereinbarten Zeit treffen. Jeder, der sich zu Seinem Volk zählen möchte, ist herzlich zu Seinen Festen eingeladen!

Schon bei der Schöpfung hat JAHUWAH festgeschrieben, wie die vereinbarten Festzeiten bestimmt werden sollen:

„Elohim sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre.“ (1. Mose 1,14)

Bedeutung der hebräischen AusdrückeDas hebräische Wort, das an dieser Stelle mit „Zeiten“ wiedergegeben wurde, ist „mo‘ed“ und hat folgende Bedeutungen: Festzeit, Vereinbarung, verabredete Zeit, Termin, Fest.

Dies ist dasselbe Wort, welches JAHUWAH in 3. Mose 23 gebraucht, um Seine Feste aufzuzeigen:

„Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Das sind die Feste [mo‘ed] … [JAHUWAHs], zu denen ihr heilige [kodesch] Festversammlungen einberufen [kara] sollt; dies sind Meine Feste [mo‘ed]: …“ (3. Mose 23,2)

Es folgt die Anweisung des Siebenten-Tag-Sabbats. Anschließend heißt es noch einmal:

„Das sind aber die Feste [mo‘ed] … [JAHUWAHs], die heiligen [kodesch] Versammlungen, die ihr zu festgesetzten Zeiten einberufen [kara] sollt: …“ (Vers 4).

Jetzt werden die einzelnen jährlichen Feste aufgelistet und erklärt. Es sind heilige Festversammlungen von und für JAHUWAH. JAHUWAHs Kinder haben mit Ihm, dem Schöpfer des Himmels und der Erde eine Verabredung! Dass diese Feste als heilig bezeichnet werden, deutet darauf hin, dass etwas für einen bestimmten Zweck für JAHUWAH beiseitegestellt wird, etwas wird abgesondert. Das „heiligen“ bedeutet aber auch, dass die Kinder JAHUWAHs, wenn sie sich auf diese Weise ihrem Schöpfer nähern, nicht mit Sünde in Verbindung sein dürfen. Bevor wir uns mit Ihm und unseren Brüdern und Schwestern treffen, sollten wir all unsere Sünden bekannt haben und jeglichen Streit, Missgunst, Neid, Stolz, Zwietracht, Argwohn, usw., aus unserem Herzen verbannt und uns mit unseren Mitmenschen versöhnt haben. Dies deshalb, weil wir uns auf heiligen Boden begeben, denn JAHUWAHs und JAHUSCHUAHs Geist sind anwesend. Schon zu Josua sprach JAHUSCHUAH „der Fürst über das Heer JAHUWAHs“ (Josua 5,15) als Er sich an ihn wandte:

„Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig!“ (Josua 5,15)

Einige Male liest man in der Bibel von den „Festen der Juden“ (Johannes 5,1; 6,4; 7,2). Dies deshalb, weil sie eigene Regeln aufgestellt habe, wie diese Feste zu feiern sind, Heiligkeit geheuchelt und gleichzeitig ihre Mitmenschen verachtet und schlecht behandelt haben. Deshalb ließ JAHUWAH durch den Propheten Jesaja bereits in den Schriften des Alten Bundes folgende ernste Worte verlauten:

„Eure Neumonde und Festzeiten hasst Meine Seele; sie sind Mir zur Last geworden; Ich bin es müde, sie zu ertragen.“ (Jesaja 1,14)

Wenn die Feste und Sabbate nur mehr zu einer leeren Hülle werden und nicht mit dem Herzen gefeiert werden, fehlt die Gegenwart JAHUWAHs. Wenn JAHUWAH zu Seinen Festen einlädt, möchte Er Gemeinschaft mit uns haben. Der Sinn dieser Feste ist es vor allem, dass wir uns hinwenden zur Quelle des Lebens, unserem Schöpfer. Sie sind aber auch Gedenktage an die wundervollen Taten JAHUWAHs für Seine Kinder. Auch sind es Erntedankfeste, an denen wir Ihm unsere Dankbarkeit für alle gute Gabe erweisen können.

Für diese heiligen Verabredungen hat JAHUWAH genaue Zeiten festgesetzt. Was geschieht, wenn man einen Termin verpasst? In der Heiligen Schrift wird häufig JAHUWAHs Volk oder Seine Gemeinde als JAHUSCHUAHs Frau oder Braut verglichen, die sich zur Hochzeit bereit macht:

„Lasst uns fröhlich sein und jubeln und Ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und Seine Frau hat sich bereit gemacht. … Glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind!“ (Offenbarung 19,7.9)

Bei einer Hochzeit ist es äußerst wichtig, den Termin zu kennen, an dem diese stattfinden soll. Denn gäbe es keinen genauen Termin, würden sich Braut und Bräutigam verpassen. Auch JAHUSCHUAHs vorgebliche Braut – Seine Gemeinde – sollte sich zu genau der Zeit treffen, die JAHUWAH als SEINE Termine (Festzeiten) verkündigte.  Es sind „heilige“ Festzeiten. Wenn wir aber anstelle Seiner Termine, bestimmt nach SEINEM Kalender, andere Termine Apostelgeschichte 17,30wahrnehmen, verpassen wir Ihn und Seine Anwesenheit. Wenn wir uns am Sonntag (Sonnentag), Samstag (Saturnstag), Ostern (Tag der Astera), Weihnachten (Saturnalien), usw. versammeln und diese Termine wahrnehmen, welchen Gott beten wir dann an? Den Schöpfer des Himmels und der Erde wohl kaum, denn Er hat diese Termine nicht festgelegt und ausrufen lassen, und sie auch nicht bei der Schöpfung eingesetzt.

Werden wir einmal dabei sein, wenn JAHUSCHUAH Seine Braut heimführen wird in Seines Vaters Haus und die Erlösten sich mit ihrem Erlöser zum Hochzeitsmahl des Lammes vereinigen werden? Sollten wir nicht schon jetzt Seine und Seines Vater Termine, die Er für die Menschen festgesetzt hat feiern, damit wir diese Hochzeit mit unserem Heiland nicht verpassen? Denn jedes einzelne dieser Feste sind zugleich Vorausschatten auf all jene Ereignisse, an denen JAHUSCHUAH termingenau in der Weltgeschichte eingegriffen hat und noch eingreifen wird. Diese Feste zeigen die Stationen des Erlösungsplans für die durch Sünde gefallene Menschheit auf. Wenn wir diese Feste einhalten und feiern, gehen wir mit unserem Heiland diese Stationen zur Erlösung der Menschen. "Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht." (Offenbarung 14,4). Lasst uns die Feste im Einzelnen und ihre jeweilige Bedeutung nachfolgend betrachten (eine ausführliche Veranschaulichung jedes Festes folgt in weiteren Artikeln).

Das neue Jahr wird mit einem Frühlingsfest eingeleitet: Passah, das Fest der Ungesäuerten Brote und die Erstlingsgarbe. Das Passah und die Erstlingsgarbe sind sehr eng mit dem Fest der Ungesäuerten Brote verbunden, da das Passah diesem Fest unmittelbar vorausgeht und die Erstlingsgarbe am zweiten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote stattfindet.

Das Passah
(Pessach, 3. Mose 23,4)

Passah ist kein Fest im eigentlichen Sinne. Im Alten Bund wird es nicht als „Fest“ bezeichnet, denn das alttestamentliche Passah war ein Opfer. Es war ein ganz spezielles Opfer. Für 1.500 Jahre schlachteten die Israeliten am 14. des ersten biblischen Monats ein Lamm. Es war ein Vorschatten auf das „wahre Opferlamm“ JAHUSCHUAH, dem Messias. JAHUSCHUAH starb am Kreuz exakt am selben Tag und zur selben Stunde, wie alljährlich das Lamm von den Priestern geopfert wurde.

Diese Opferungen endeten genau zu der Stunde, als unser Erlöser Seinen letzen Atemzug Seines irdischen Lebens tat. Das komplette Opfer- und Priestersystem mit seinen entsprechenden Gesetzen fand damit ein Ende.

„Und nach den 62 Wochen [Jahrwochen] wird der Gesalbte ausgerottet werden … und in der Mitte der Woche wird Er [der Gesalbte JAHUSCHUAH] Schlacht- und Speisopfer aufhören lassen …“ (Daniel 9,26.27)

Heute können wir das Passah mit Freuden halten, denn wir feiern es als Erinnerung an JAHUSCHUAHs Tod an unserer statt. Er hat es uns ermöglicht, dass wir trotz unserer begangenen Gesetzesübertretungen das Ewige Leben haben können, wenn wir Ihm nachfolgen. Das heißt, wenn wir uns Ihm vollkommen weihen und mit Seiner Hilfe unsere schlechten sündhaften Gewohnheiten aufgeben und so in Seine Fußstapfen treten.

Den Termin des Passah nutzen wir heute, um mit unseren Brüdern und Schwestern Abendmahl zu halten, zu Seiner Ehre und zum Gedenken.

„Denn auch unser Passah, … [der Messias], ist geschlachtet worden. Darum lasst uns Festfeier halten“ (1. Korinther 5,7.8)!

Einladung zum Hochzeitsmahl mit JAHUSCHUAHWir feiern es zum Gedenken an Seine Liebestat für uns und auch mit dem Ausblick auf Seine Wiederkunft, wenn Er Seine Braut – Sein Volk – in Empfang nimmt und das Hochzeitsmahl mit Seinen Kindern feiern wird.

„Da sagte Er [JAHUSCHUAH] zu ihnen: »Herzlich habe Ich mich danach gesehnt, dieses Passahmahl vor Meinem Leiden noch mit euch zu essen; denn Ich sage euch: Ich werde es nicht mehr essen, bis es im Reiche Gottes seine Vollendung (oder: volle Erfüllung) findet.«“ (Lukas 22,15-16, Menge)


Das Fest der Ungesäuerten Brote
(3. Mose 23,6-8)

 
Dieses Fest folgt unmittelbar auf das Passah. Es findet vom 15. des ersten biblischen Monats bis zum 21. desselben Monats statt. Es wird als Fest der „ungesäuerten Brote“ bezeichnet, weil die Israeliten in dieser Zeit keinen Sauerteig essen durften und auch jeglichen Sauerteig vorher aus dem Haus entfernt werden musste.

Der Sauerteig steht für die Sünde. Betlehem, wo unser Erlöser geboren wurde, bedeutet „Haus des Brotes“. JAHUSCHUAH ist das Brot des Lebens; es steht für ein sündloses Leben. Deshalb wird auch bereits zum Passah/Abendmahl ungesäuertes Brot gereicht. 

Das Volk Israel sollte aber nicht nur jeglichen Sauerteig in diesen Tagen vermeiden, sondern sie mussten auch Ägypten verlassen. Ägypten steht symbolisch für alles Weltliche und Heidnische. Auch wir sollten ausziehen aus dem geistlichen Ägypten, damit wir ein Volk für JAHUSCHUAH werden können.

Wir feiern das Fest der Ungesäuerten Brote im Bewusstsein unserer sündigen Natur. Auch wir müssen den Sauerteig der Sünde aus unserem Leben verbannen, wenn wir Leben und Brot von JAHUSCHUAH empfangen wollen. Durch Ihn werden wir gereinigt von all unseren Sünden.

Es wird sehr klar, warum das Passah und das Fest der Ungesäuerten Brote eine Einheit bilden. Denn wie können wir Passah/Abendmahl in dem Bewusstsein feiern, dass der Sohn JAHUWAHs für unsere Sünden gelitten hat, der Sünde gegenüber aber gleichgültig bleiben?

 Brotfladen„Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, da ihr ja ungesäuert seid! Denn unser Passah, ... [der Messias], ist geschlachtet worden. Darum lasst uns Festfeier halten, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten der Lauterkeit und Wahrheit.“ (1. Korinther 5,7-8)

Die Darbringung der Erstlingsgarbe
(3. Mose 23,9-14)

Die Israeliten sollten am Tag nach dem Sabbat, am 16. des ersten Monats die Erstlingsgarbe der Gerstenernte JAHUWAH darbringen. Der Sabbat davor war ein "hoher Festtag", weil am 15. des ersten biblischen Monats nicht nur der wöchentliche Sabbat, sondern auch der erste Tag des Festes der Ungesäuerten Brote stattfanden. Im ersten Monat (Abib) fand die Gerstenernte statt. Bevor nun irgendjemand von dieser neuen Ernte essen durfte, musste eine Garbe JAHUWAH symbolisch gegeben werden. Der Priester „webte“ sie vor Ihm, d. h. er schwang es hin und her, um auszudrücken, dass es JAHUWAH gehört.

Dies musste exakt am 1. Tag der Woche, am 16. des Monats geschehen. Warum? Weil Jahrhunderte später JAHUSCHUAH, nachdem Er am 14. des Monats starb, am 15. (Sabbat) ruhte und am 16. wieder auferstehen sollte. JAHUSCHUAH stand von den Toten auf als "Erstling der Entschlafenen". Er war das Gegenbild der Webegarbe; Seine Auferstehung erfolgte am gleichen Tag, an dem die Webegarbe JAHUWAH dargebracht wurde.

Die JAHUWAH geweihte Garbe war ein Symbol für die Ernte. Genauso versinnbildete JAHUSCHUAH als Erstlingsfrucht die große geistliche Ernte, die für das Reich JAHUWAHs eingesammelt werden wird. Seine Auferweckung durch den Vater ist das Vorbild und das Unterpfand der Auferweckung aller gerechten Toten.

„Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling ... [der Messias]; danach die, welche ... [dem Messias] angehören, bei Seiner Wiederkunft.“ (1. Korinther 15,23).

Darbringung der Erstlingsgarbe Diese sinnbildliche Handlung des Schwingens der Erstlingsgarbe der Israeliten war auch ein Dankopfer. Die Darbringung der Erstlingsgarbe war ein Zeigen der Dankbarkeit dem Schöpfer gegenüber. Wir dürfen Ihm dankbar sein, für alles was Er für uns tut. Er gibt uns nicht nur unser täglich Brot; er gab uns Seinen Sohn damit wir ewiges Leben haben. So gebührt JAHUWAH auch der erste Teil all unseres Verdienstes, denn wir verdanken es Ihm.

„Dankt … [JAHUWAH], ruft Seinen Namen an, verkündigt unter den Völkern Seine Taten, erinnert daran, dass Sein Name hoch erhaben ist!“ (Jesaja 12,4)

Pfingsten - Das Fest der Wochen
(Schavuot, 3. Mose 23,15-22)

 Pfingsten wird auch das „Fest der Wochen“ genannt und sollte „sieben volle Wochen“ nach der Darbringung der Erstlingsgarbe stattfinden. Dann sollte JAHUWAH ein neues Speiseopfer dargebracht werden.

Jahrhunderte später, genau zu dieser Zeit, fand ein einzigartiges Ereignis in Jerusalem statt:

„Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen. Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten. Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.“ (Apostelgeschichte 2,1-4)

PfingstenAn diesem Tag wurde der Heilige Geist JAHUWAHs auf die anwesenden Glaubenstreuen in Jerusalem ausgegossen. Nach JAHUSCHUAHs Himmelfahrt sollten die Apostel warten bis Pfingsten, bevor sie ihr Werk der Mission begannen. Nach Seiner Auffahrt zum Himmel, wurde dem Erlöser der Thron zur Rechten Seines Vaters übergeben. Durch die Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten wurde gezeigt, dass JAHUSCHUAH nun als Priester und König über Himmel und Erde eingesetzt wurde.

Nach der Ausgießung des heiligen Geistes wurde die frohe Botschaft vom auferstandenen Erlöser in die fernen Länder gebracht. Diese Geistestaufe wird auch symbolisch als Frühregen bezeichnet. Der Spätregen wird kurz vor dem zweiten Kommen JAHUSCHUAHs ausgegossen werden. Aber wie damals ist die Verheißung des Regengusses, des Heiligen Geistes, an die Bedingung des Gehorsams gebunden:

"Werdet ihr nun auf meine Gebote hören, die ich euch heute gebiete, dass ihr ... [JAHUWAH], euren Gott, liebet und Ihm dienet von ganzem Herzen und von ganzer Seele, so will Ich eurem Lande Regen geben zu seiner Zeit, Frühregen und Spätregen, dass du einsammelst dein Getreide, deinen Wein und dein Öl, und will deinem Vieh Gras geben auf deinem Felde, dass ihr esset und satt werdet." (5.Mose 11,13-15)

Durch Jakobus wissen wir, dass auch die Treuen der letzten Tage den Heiligen Geist, der mich Macht ausgegossen werden wird, empfängt.

"So seid nun geduldig, liebe Brüder, bis auf den Tag, da … [JAHUSCHUAH] kommt. Siehe, ein Ackermann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und ist geduldig darüber, bis sie empfange den Frühregen und Spätregen. Seid auch ihr geduldig und stärket eure Herzen; denn … [JAHUSCHUAH] kommt bald."(Jakobus 5,7.8).  

„Und ihr, Kinder Zions, frohlockt und freut euch in … [JAHUWAH], eurem Gott! Denn Er gibt euch den Frühregen nach rechtem Maß, und er lässt euch Regen herabkommen: Frühregen und Spätregen wie zuvor.“ (Joel2,23)

Dieses Fest wird in 2. Mose 34,22 das Fest der Erstlinge der Weizenernte genannt. Auch hier wieder, bevor von der neuen Weizenernte gegessen werden durfte, musste JAHUWAH erst etwas davon dargebracht werden. Auch die glaubenstreuen Nachfolger sind Erstlinge einer neuen Ernte:

„Nach seinem Willen hat Er uns gezeugt durch das Wort der Wahrheit, damit wir gleichsam Erstlinge Seiner Geschöpfe seien.“ (Jakobus 1,18)

Darum wollen auch wir jährlich das Pfingstfest halten, uns im Glauben und in der Kraft JAHUSCHUAHs von jeglichem Charakterfehler reinigen lassen, damit wir – wie die Jünger den Frühregen – den Spätregen kurz vor JAHUSCHUAHs Wiederkunft erhalten. Wir bitten daher JAHUWAH, „dass er Arbeiter in seine Ernte aussende“ (Matthäus 9,38), damit die ganze Erde „mit Seiner Herrlichkeit erleuchtet werde“ (Offenbarung 18,1), um eine große Seelenernte einzubringen (Offenbarung 14,14-20).

„Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch Meinen Geist!, spricht … [JAHUWAH] der Heerscharen.“ (Sacharja 4,6)

Der Posaunentag
(Rosch Haschana, 3. Mose 23,23-25)

Die Posaunen werden geblasenDer Posaunentag findet am 1. Tag des Siebten Monats statt. Im Israel des Alten Bundes begann damit die Vorbereitungszeit auf den Versöhnungstag. Dieser Posaunentag sollte ein Weckruf für die Israeliten sein, aus dem geistlichen Schlaf aufzuwachen. Sie sollten sich bereit machen für den Gerichtstag bzw. dem Versöhnungstag. Jeder sollte sein Herz erforschen, JAHUWAH um Vergebung bitten und alles mit seinem Nächsten in Ordnung bringen.

Dieser Posaunentag hat auch für uns heute eine große Bedeutung. Er ist ein Sinnbild auf das Einläuten des letzten Zeitabschnittes der Erdgeschichte. Die Posaunen kündigen das baldige Kommen JAHUSCHUAHs an. Die Posaunen blasen auch, um vor den letzten sieben Plagen zu warnen, die sehr bald über die Menschheit hereinbrechen werden. Des weiteren kündigt der Posaunentag das Untersuchungsgericht über die Menschen an. Mit dem Posaunentag wurde in den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts eine große geistliche Erweckung eingeläutet. Je weiter wir zum Ende der Gnadenzeit kommen, desto lauter werden die Posaunen erschallen.

Wir begehen jährlich den Posaunentag um uns ins Bewusstsein zu rufen, wie nahe wir dem Ende aller Dinge bereits gekommen sind. Wir möchten nicht, wie die 5 törichten Jungfrauen aus dem Gleichnis in Matthäus 25 schlafend gefunden werden, bzw. kein Öl in den Lampen haben, wenn der große Tag JAHUWAHs über die Welt hereinbricht. Auch soll es uns immer wieder daran erinnern, der Posaune einen deutlichen Ton zu geben, denn

„wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampfe rüsten?“ (1. Korinther 14,8)

 

Der große Versöhnungstag
(Jom Kippur, 3. Mose 23, 26-32)

Zehn Tage nach dem Posaunentag findet der große Versöhnungstag statt. Es war ein Tag der tiefsten Demut und des Fastens. JAHUWAH erwartet ein Sündenbekenntnis aller Sünden, die sich innerhalb des letzten Jahres angesammelt hatten. Das Volk Israel des Alten Bundes musste unter anderem für bekannte und unbewusste Sünde ein Lamm opfern. Der Sünder musste mit einem Messer die Kehle des unschuldigen Opfers durchtrennen. Somit nahm er das Leben des Opfers für seine Sünde, anstatt selbst für seine eigene Sünde zu sterben. Denn Sünde bedeutet grundsätzlich den Tod (Römer 5,12). Das Blut wurde in einer Schale aufgefangen und der Priester brachte das Blut in die erste Abteilung der Stiftshütte bew. in das Heiligtum, und wurde dann vor den Vorhang zum Allerheiligsten, wo sich die Bundeslade mit den Gesetzestafeln befand, gesprengt.

Priester_im_AllerheiligstenEinmal im Jahr, am Versöhnungstag, ging der Hohepriester ins Allerheiligste um das Heilige mit den angehäuften Sünden der Israeliten das ganze Jahr über zu reinigen. Nur er durfte in die Gegenwart der Herrlichkeit JAHUWAHs, die über der Bundeslade thronte, treten. Dann wurden diese Sünden auf den Sündenbock gelegt, und dieser Ziegenbock mit den Sünden wurde in die Wüste gejagt.

Der Hohepriester war ein Mittler zwischen JAHUWAH und dem Menschen. Diese Opfer- und Priesterzeremonien mussten solange erfolgen, bis der sündenlose Sohn JAHUWAHs selbst, dieses Opfer auf sich nahm und die Sünden der Menschen ein und für alle Mal gesühnt wurden. Jetzt haben wir den „einen großen Hohepriester, JAHUSCHUAH, den Sohn Gott JAHUWAHs, der die Himmel durchschritten hat“.

Dieses irdische Heiligtum war nur ein Abbild des Himmlischen, wahren Heiligtums (vgl. Hebräer 9 und 10). Es war ein Vorschatten auf das Priesteramt JAHUSCHUAHs nach Seiner Himmelfahrt. Er ging zu diesem Zeitpunkt in die erste Abteilung des Heiligtums. Aber auch das himmlische Heiligtum muss gereinigt werden, bevor JAHUSCHUAH ein zweites Mal wiederkommt.

Die Weissagung von Daniel 8, 14: „Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen um sind; dann wird das Heiligtum wieder gereinigt werden", als auch die erste Engelsbotschaft in Offenbarung 14,7: „Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen", weisen auf den Dienst JAHUSCHUAHs im Allerheiligsten, auf das Untersuchungsgericht. Dieses Gericht tagt bereits seit 1844 gemäß den Zeitweissagungen in Daniel 8,14; Daniel 7,9-10; Daniel 7,25;  Esra 7,11-26; Jesaja 22, 12-14. 20-22 (zum Beginn der Zählung dieser Weissagung, siehe Prophetische Vorhersage Daniels auf den Messias). JAHUSCHUAH versöhnt die Menschen hier mit Seinem Vater. Und diese Versöhnung ist nicht vorläufig oder zeitlich begrenzt, sondern endgültig und ewig. JAHUSCHUAH wird dort solange als Vermittler tätig sein, bis die Gnadenzeit für jeden Menschen vorbei ist. Dann wird es heißen:

„Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter!“ (Offenbarung 22,11)

Zu diesem Zeitpunkt wird JAHUSCHUAH noch nicht mit großer Macht und Herrlichkeit erscheinen, es ist vielmehr die Zeit, wenn die Plagen über die Menschheit hereinbrechen. JAHUWAHs Schutz ist dann vollständig von der Erde genommen. Nur diejenigen, die dann das Siegel JAHUWAHs symbolisch an ihren Stirnen und an der rechten Hand haben, werden dadurch geschützt. Dies ist auch der Zeitpunkt von der gesagt wird: „Er wird kommen wie ein Dieb in der Nacht“ (1. Thessalonicher 5,2-3).

Wie damals für einen Israeliten die Gnadenzeit am Versöhnungstag endete, wenn er seine Sünden nicht bereute, so könnte es durchaus sein, dass die Gnadenzeit, die heute der Menschheit noch gegeben ist, an einem Versöhnungstag endet. Die Zeichen der Endzeit, wie sie JAHUSCHUAH bereits den Jüngern mitgeteilt hat, nehmen weltweit in Intensität und Häufigkeit zu – die Posaunen blasen. Umweltkatastrophen, Kriege, Terror nehmen mehr und mehr zu, weil sich der Geist JAHUWAHs mehr und mehr von dieser sündenangehäuften Erde zurückzieht.

 „Wenn ihr seht, dass dies geschieht, so erkennt, dass das Reich JAHUWAHs nahe ist.“ (Lukas 21,31)

Wir begehen den Versöhnungstag jedes Jahr, um uns die Nähe des Endes der Gnadenzeit bewusst zu machen. Wir können diesen Tag z.B. nutzen, um zu fasten und uns vor unserem Schöpfer zu demütigen und mit reuigem Herzen um Vergebung unserer Sünden zu bitten. Der Versöhnungstag zeigt uns den Ernst der Lage, in der sich die Menschheit befindet. Auch dieser heilige Sabbat, wenn er mit Ehrfurcht und von Herzen gehalten wird, dient uns zur Heiligung. Wir können uns so vorbereiten auf JAHUSCHUAHs Wiederkunft. Wir können genügend Öl in unseren Lampen aufnehmen, damit wir nicht unvorbereitet sind, wenn der Bräutigam kommt. Denn dann wird es zu spät sein. Dann werden die törichten Jungfrauen

„von einem Meer zum andern wanken und vom Norden nach dem Osten schweifen, um das Wort … [JAHUWAHs] zu suchen, werden es aber nicht finden.“ (Amos 8,12)


Das Laubhüttenfest
(Sukkot,3. Mose 23,33-43)

Das Einbringen der ErnteDas Laubhüttenfest findet vom 15. bis zum 21. des 7. biblischen Monats statt. Es bildet den Abschluss der jährlichen Feste. Es ist auch, wie das Fest der Ungesäuerten Brote ein Erntedankfest. Die Israeliten dankten JAHUSCHUAH für die Ernte, aber auch dafür, dass ihnen am Versöhnungstag Vergebung zu Teil wurde. Es war zudem eine Feier der Erinnerung an ihre Pilgerreise in der Wüste. Sie wohnten deshalb in dieser Zeit in Hütten aus grünen Zweigen, die sie vorher errichteten. Die dankten damit JAHUWAH für Seine wunderbare Führung des Auszuges aus Ägypten.

Das Laubhüttenfest deutet aber auch sinnbildlich auf die letzte Seelenernte hin, wenn durch die Herrlichkeit JAHUWAHs die Erde erleuchten wird und eine laute Stimme weltweit ertönen wird:

„Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Dämonen geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Vögel. Denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden. … Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!“ (Offenbarung 18,1-4)

Es wird eine reichliche Ernte bringen, zahlreiche Menschen werden zum lebendigen Glauben an JAHUSCHUAH kommen, sie werden ihre gefallenen Kirchen verlassen, selbst wenn es für sie große Entbehrung bedeutet (Offenbarung 13,17).

Auch wir möchten heute dieses Fest halten und unsere Dankbarkeit unserem Schöpfer zeigen, dass Er uns jedes Jahr reichlich beschenkt. Auch danken wir, dass Er uns aus dem geistlichen Ägypten/Babylon herausgeführt hat, aus dem Irrtum dieser Welt in das helle Licht Seiner Wahrheit.

Abschließend soll noch betont werden, dass die Feste JAHUWAHs, das Fest der Ungesäuerten Brote, Pfingsten und das Laubhüttenfest fröhliche Feste sind, die eine Gelegenheit sind, zur Erholung und auch für ein geselliges Beisammensein mit Glaubensgeschwistern. Es soll dem Austausch von Erfahrungen dienen und zum gemeinsamen Studium der Heiligen Schrift.

AbendmahlEs sind Feste der Freude, die auch eine gastfreundschaftliche Einladung an alle Menschen einschließt. Denn JAHUWAH möchte, dass sich Seine Kinder nach dem Empfang all der Segnungen von Herzen fröhlich sind. Er möchte mit uns Gemeinschaft haben und Sich mit uns freuen. Aber diese geistlichen Segnungen, die uns zu Teil geworden sind, sind nicht für uns alleine; JAHUWAH hat uns das Brot des Lebens gegeben, um es der Welt mitzuteilen. Jeder der möchte, ist zu den Festen JAHUWAHs eingeladen! 

„Und sie hielten das Fest der ungesäuerten Brote sieben Tage lang mit Freuden; denn ... [JAHUWAH] hatte sie fröhlich gemacht“ (Esra 6,22)

"Und das ganze Volk ging hin, um zu essen und zu trinken und Teile davon zu senden und ein großes Freudenfest [Laubhüttenfest] zu machen; denn sie hatten die Worte verstanden, die man ihnen verkündigt hatte." (Nehemia 8,12)

"Ein Unglücklicher hat lauter böse Tage, aber ein fröhliches Herz hat immer ein Festmahl." (Sprüche 15,15)

„Juble und freue dich, du Tochter Zion! Denn siehe, Ich komme und werde in deiner Mitte wohnen, spricht ... [JAHUWAH]“ (Sacharja 2,14)

"Glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind!" (Offenbarung 19,9)

 



 

 

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