Eine Täuschung hält die ganze Welt gefangen

Erstellt: Dienstag, 20. Dezember 2011 Zuletzt aktualisiert: Montag, 12. März 2018

Eine Täuschung hält die ganze Welt gefangen

 

"Die Weisheit des Klugen ist es,
seinen Weg zu begreifen,
aber die Narrheit der Toren
ist Täuschung."
(Sprüche 14,8)

Bisher haben Christen fälschlicherweise angenommen, der Sabbat der Bibel sei identisch mit dem Samstag des heutigen Gregorianischen Sonnenkalenders. Es wird ebenfalls geglaubt, dass der Sonntag der biblische erste Tag der Woche sei, an dem unser Erlöser von den Toten auferstand. Man nimmt weiter an, dass sich diese Tage im Wochenrhythmus nie verändert haben. Dies ist jedoch eine gewaltige Täuschung!

Im Gehirn Wurzeln geschlagenDiese Täuschung - dass kontinuierliche Wochenzyklen seit der Schöpfung nie unterbrochen wurden - hat in unseren Köpfen Wurzeln geschlagen. Da die Menschheit jahrhundertelang mit dieser Täuschung lebt, ist es für uns heute sehr schwer, sich in ein anderes Kalendersystem hineinzudenken. Besonders für Christen und auch Juden, die einer Kirchenorganisation angehören und einer langen Kirchentradition folgen, scheint es fast unmöglich zu erkennen, dass ihre Tage des Gottesdienstes - am Sonntag oder am Samstag - heidnische Anbetungstage sind, die keine Grundlage in der Heiligen Schrift haben.

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Der ursprüngliche Kalender der Bibel, der bei der Schöpfung eingesetzt wurde, hat nichts gemeinsam mit dem heutigen römisch-heidnischen Sonnenkalender. Die Menschheit und besonders die Christenheit wurde in großem Ausmaß betrogen! Sie wurde betrogen in doppelter Hinsicht: Es wurde nicht nur das heilige Gesetz des Schöpfergottes JAHUWAHs (Sabbatgebot, 4. Gebot) verändert, indem der Sonntag zum wöchentlichen Gottesdienst erhoben wurde, sondern auch der Kalender, nach dem die Wochentage bestimmt werden.

Den "Sonntag" hat die katholische Kirche im 4. Jahrhundert zum 1. Tag der Woche und zum "Tag des Herrn" erklärt. Zudem wurden alle Kalendersysteme verboten, mit Ausnahme des, aus Ägypten eingeführten und von Rom angepassten Julianischen Sonnenkalenders.

Rom selbst hatte davor und auch noch zur Zeit des Messias einen Kalender mit einer 8-Tage-Woche: den Kalender der Römischen Republik. Kaiser Julius Cäsar führte dann jedoch im Jahr 45 v. Chr. den ägyptischen Sonnenkalender mit seinem ununterbrochenen Wochenzyklus von sieben Tagen ein. Unsere heutigen Namen der Wochentage haben dort ihren Ursprung.

Gott_SaturnDie Ägypter verehrten und bezeichneten ihre Götter nach den sieben Planeten. Danach waren auch die Wochentage benannt. An jedem Tag wurde ein besonderer Gott verehrt. Der wichtigste und erste Tag der Woche war der Saturnstag, der heutige Samstag (engl. Saturday). An diesem Tag wurde ihr mächtigster Gott Saturn verehrt. Als Menschenopfer fordernder Gott war er der Blutrünstigste von allen (die Darstellung rechts zeigt Gott Saturn mit einem Kinderopfer). Der Sonntag oder Sonnentag kam an zweiter Stelle, es war der zweite Tag der Woche.

Im Laufe der Zeit wurde dieses heidnische Planetenanbetungssystem von Rom angepasst. Der erste Tag wurde nun zum Sonntag und der Samstag wurde zum siebten Tag. Roms alter 8-Tagekalender, der Kalender der Römischen Republik, wurde aufgegeben.

Zudem wurden alle anderen Kalender, die zu dieser Zeit existierten unter Androhung von Gefängnis und Folter verboten. Besonders die Juden und die ersten Christen, die sich noch nicht unter das Joch Roms einspannen ließen, hatten darunter zu leiden. Viele Christen jedoch hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt vom "römisch-heidnischen Christentum" bereits einfangen lassen und haben sich angepasst.

Die Heiden selbst konnten kaum noch einen Unterschied zwischen dem Christentum und ihres eigenen Mitraskults feststellen. Ein Zitat von Tertullian ist diesbezüglich sehr aufschlussreich. Tertullian war der Anwalt und Verteidiger der Sonntag-haltenden Christenheit. Er starb 220 n. Chr. Er konvertierte zum "christlichen Glauben" in Rom ca. 192 n. Chr. Eins seiner bemerkenswertesten Werke ist eine Entschuldigung, die er auf Latein an die Heiden richtete, um seinen Glauben zu verteidigen.  Denn die Heiden warfen den Sonntag-haltenden Christen vor, sie seien Verehrer des Sonnengottes.  Darauf antwortete Tertullian mit folgenden Worten:

Tertullian„Sicher, andere mit mehr Kultur und Wahrhaftigkeit glauben, dass die Sonne unser Gott ist. Vielleicht sollten wir als Perser [Mithraisten] betrachtet werden, obwohl es nicht erlaubt ist, die Sonnenscheibe überall abzubilden. Der Grund dafür ist, denke ich, weil bekannt ist, dass wir nach Osten, dem Aufgang der Sonne beten. Auch die meisten von euch richten ihre Lippen gen Aufgang der Sonne bei der Anbetung der Himmelskörper.  Genauso, wenn wir uns am Tag der Sonne versammeln (aus einem ganz anderen Grund als der Sonnenanbetung), sind wir auf dem zweiten Platz unter denen, welche am Tag des Saturn [Samstag] Gottesdienst halten, die selbst so auch von einem Jüdischen Brauch abgewichen sind…  (aus dem Englischen übersetzt: Tertullian, Apology, Kap. 16, in J. P. Migne, Patrologia Latina, Bd. 1, cols. 369-372, standard Englisch Übersetzung in Ante-Nicene Fathers, Bd. 3, S. 31.)

Weitere geschichtliche Hinweise gibt uns die Jüdische Enzyklopädie:

„Unter der Herrschaft Konstantins (337-362) erreichte die Verfolgung der Juden ein solches Ausmaß, dass … die Berechnung des Kalenders unter Androhung schwerer Strafe verboten wurde.“ (Auszug aus "The Jewish Encyclopedia", unter "Calendar")

Die Juden und apostolischen Christen, bis auf wenige Ausnahmen, gaben ihren Kalender auf und lösten sich damit vom biblischen Siebenten-Tag Sabbat, der ursprünglich nach dem Mond bestimmt wurde. Die Jüdische Enzyklopädie spricht sich auch dazu deutlich aus:

„Der Neumond ist noch und der Sabbat war ursprünglich abhängig vom Mondzyklus … Der Neumondtag wurde in der gleichen Weise gehalten, wie der Sabbat; er wurde immer unwichtiger, während der Sabbat mehr und mehr ein Tag der Religion und der Menschlichkeit, der religiösen Meditation und Unterweisung, des Friedens und Freude der Seele wurde.“ (Universal Jewish Encyclopedia, unter "Holidays", S. 410).

Die Encyclopedia Biblica bestätigt dies:

„Diese vertraute Verbindung zwischen der Woche und dem Monat wurde bald aufgehoben. Es ist sicher, dass die Woche bald einer eigenen Entwicklung folgte und es wurde zur Gewohnheit – ohne irgendwelche Beachtung der Tage des Monats (des Mond-Monats) zu schenken … sodass der Neumond nicht mehr länger mit dem ersten Tag des Monats übereinstimmte. ... Die Einführung … des Brauches, den Sabbat jeden 7. Tag zu feiern, ungeachtet der Beziehung der Tage zu den Mondphasen, führte zu einer kompletten Trennung von der damaligen Sicht des Sabbats…“ (The MacMillan Company, 1899. S. 5290)

Der ursprüngliche Kalender der Schöpfung richtete sich nicht nur nach der Sonne, sondern vor allem auch nach dem Mond! Wird dies beachtet, dann gibt es keinen ununterbrochenen Wochenzyklus. Der Wochenzyklus von jeweils viermal sieben Tagen wird mit jedem Neumond unterbrochen. Jeder Wochentag in jedem Monat wird auf dasselbe Datum fixiert. Durch diese Tatsache zeigt es sich, dass sich der Wochenzyklus verändert hat.

Gefangene RomsDie ganze Welt wurde so geschickt getäuscht, dass nicht nur die Katholiken und Protestanten einen Tag halten, der nicht in der Heiligen Schrift zu finden ist - der Sonntag ist nicht der biblische Sabbat und ist auch nicht der biblische erste Tag der Woche! Sondern auch Juden, Siebente-Tags-Adventisten und andere Samstag-haltende Christen beachten nicht den biblischen Sabbat, denn auch der Samstag ist nicht der Siebente-Tag Sabbat der Schöpfung. Es ist ein Betrug von gewaltigem Ausmaß. Auch ist der Freitag (ursprünglich der Venustag, wurde später zum heidnischen Friger's Tag) nicht der sechste Tag der biblischen Woche.

Es stellt sich nun folgende Frage: "Ist es unserem Schöpfer egal, an welchem Tag wir Gottesdienst halten?"

Gott JAHUWAH spricht:

"Haltet nur ja MEINE Sabbate! Denn sie sind ein Zeichen zwischen Mir und euch für all eure Generationen, damit man erkenne, daß Ich, ... [JAHUWAH] es bin, der euch heiligt."(2. Mose 31,13)

"Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! ... Denn in sechs Tagen hat ... [JAHUWAH] Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und Er ruhte am siebten Tag; darum hat ... [JAHUWHA] den Sabbattag gesegnet und geheiligt." (2. Mose 20,8.11, 4. Gebot)

Der Sohn JAHUSCHUAH, der Messias, spricht:

"Willst du zum Leben eingehen, so halte die Gebote." (Matthäus 19,17)

"Wer nur eines von diesen Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden in dem Reich der Himmel." (Matthäus 5,19)

"Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in Meiner Liebe, gleichwie ich die Gebote Meines Vaters gehalten habe und in Seiner Liebe geblieben bin." (Johannes 15,10)

Der Apostel Johannes und Nachfolger JAHUSCHUAHs spricht:

"Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir Seine Gebote halten; und Seine Gebote sind nicht schwer. ... Wer sagt: 'Ich habe Ihn erkannt', und hält doch Seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht." (1. Johannes 5,3; 2,4)

Weltreligion Islam Judentum ChristentumDer Kalender, den wir für unseren Gottesdienst benutzen, zeigt, welchen Gott wir anbeten. Wenn wir am Sonntag oder Sonnentag Gottesdienst halten, geben wir die Ehre dem Papst (Kalenderänderung), dem heidnisch-ägyptischen Götterkult und letztendlich Satan. Wenn wir am Samstag Gottesdienst halten, geben wir die Ehre ebenfalls dem Papst (Kalenderänderung), dem heidnisch-ägyptischen Götterkult und letztendlich Satan. Wenn wir am Freitag Gottesdienst halten, geben wir die Ehre unzweifelhaft auch dem Papst (Kalenderänderung), dem heidnischen-ägyptischen Götterkult und letztendlich Satan. Auch die Muslime scheinen sich dessen nicht bewusst zu sein.

Es ist Satan der sein möchte wie Gott der Allmächtige; und es ist Satan der auch von uns Anbetung fordert:

"Und du [Satan], du sagtest in deinem Herzen: "Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg [Anbetung] im äußersten Norden." (Jesaja 14,13)

Satan lässt nichts unversucht, dieses Ziel zu erreichen. Und er hat es erreicht. Er hat die ganze Welt betrogen und gefangen genommen. Dies wurde so geschickt durchgeführt, dass zwar fast die ganze Welt "christianisiert" wurde, jedoch gleichzeitig wird er durch "die Hintertür" doch wieder angebetet.

Der Prophet Daniel hat uns vor dieser großen Täuschung bereits ca. 500 v. Chr. gewarnt:


"...und er wird danach trachten, Festzeiten und Gesetz zu ändern." (Daniel 7,25)


Der allmächtige Gott JAHUWAH ist jetzt wieder dabei, Seinem Volk die Wahrheit darüber zu vermitteln, wie Seine Sabbate berechnet werden sollen. Das Siegel Seines Königreichs wird im Siebenten-Tag Sabbat gefunden, weil es das einzige Gebot ist, das den Namen und die Position des Schöpfers enthält.

Diejenigen, die ihren Schöpfer lieben, sollten Seinen Kalender wieder herstellen und Ihn ehren, indem sie Ihn am wahren Siebenten-Tag Sabbat des Biblischen Kalenders anbeten.

 

"Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat,
gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen.“

(Apostelgeschichte 17,30)

 

Weitere Informationen unter "Der Schöpferkalender"

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