JAHUWAHs Kalender

Ein Zeichen der Treue

Erstellt: Freitag, 06. Januar 2012 Zuletzt aktualisiert: Montag, 12. März 2018

Ein Zeichen der Treue

„ So erkenne nun, dass … [JAHUWAH],
dein Gott, der wahre Gott ist, der treue Gott,
der den Bund und die Gnade denen bewahrt,
die Ihn lieben und Seine Gebote bewahren,
auf tausend Generationen.“
5. Mose 7,9

 

Das Vierte Gebot - Der Sabbat„Ja, ich will dich Mir verloben in Treue,  und du wirst … [JAHUWAH] erkennen!“ (Hosea 2,22)

Gott JAHUWAH fordert von uns nichts, was Er nicht auch selbst ist und lebt. Er hat uns nicht nur „zuerst geliebt“ (1. Johannes 4,19), sondern Er ist es, der uns die Treue beweist, selbst dann noch, wenn der Mensch strauchelt und sich von Gott entfernt (Nehemia 9,33"Du bist gerecht in allem, was über uns gekommen ist; denn Du hast Treue bewiesen; wir aber sind gottlos gewesen." (Nehemia 9,33)). Wenn aber der Mensch sich bewusst immer wieder von Ihm abwendet, wird auch Er sich mehr und mehr entfernen, was zur Folge hat, dass der göttliche Schutz schwach und schwächer wird, bis er vollständig erlischt.

Wie halten wir nun unserem allmächtigen Schöpfergott die Treue?

„Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben … [JAHUSCHUAH] bewahren [treu bleiben]!“ (Offenbarung 14,12)

Es werden hier zwei von einander untrennbare Voraussetzungen genannt:

1.    Welche die Gebote Gott JAHUWAHs bewahren

2.    Welche den Glauben JAHUSCHUAH bewahren

Das eine ist sinnlos ohne das andere. Und das eine kommt durch das andere. Bevor wir überhaupt fähig sind, die Gebote Gottes treu zu befolgen (nicht nur oberflächlich, sondern von Herzen) und bevor wir überhaupt Gottes hohen Anspruch verstehen, müssen wir glauben. Wir werden alleine durch den Glauben gerecht gesprochen, niemals durch unsere eigenen Werke. Denn „Der Gerechte wird aus Glauben leben“ (Römer 1,17)

Nicht nur im Neuen Testament, sondern auch im Alten Bund galt dieses Prinzip des Glaubens:

"Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain …

Durch Glauben wurde Henoch entrückt, sodass er den Tod nicht sah …

Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung empfangen hatte über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottesfurcht bewegt eine Arche zur Rettung seines Hauses; durch ihn verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens. …

Durch Glauben verließ er [Mose] Ägypten, ohne die Wut des Königs zu fürchten; denn er hielt sich an den Unsichtbaren, als sähe er ihn.“ (Hebräer 11,4-7)

Diese Männer wurden gerecht gesprochen „aufgrund des Glaubens“. Und dennoch hielten Sie die Gebote JAHUWAHs. Warum?

Weil das „Gerecht sprechen“ oder „Gerechtigkeit“ nicht ohne ein Gesetz möglich ist. Warum werden wir Menschen (im Alten wie im Neuen Bund) aber dennoch nur „durch Glauben“ gerecht gesprochen? Weil der Messias JAHUSCHUAH unsere Gesetzesübertretungen auf sich nahm und die „gerechte“ Strafe dafür erleiden musste.

Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden. (2. Korinther 5,21)

Der Messias starb für unsere GesetzesübertretungenLieber Leser, erkenne doch, dass es nicht das Gesetz selbst war, das am Kreuz seine Gültigkeit verloren hat. Es ist "nur" die Schuld für die Übertretung des Gesetzes. JAHUSCHUAH hat für uns die Strafe für die Gesetzesübertretung beglichen. Wir müssten eigentlich dort hängen, und über unseren Köpfen würden dann  all die Sünden aufgelistet stehen, denen wir uns schuldig gemacht haben. Damals war es Brauch, ein Schild über dem Kopf des Gekreuzigten zu hängen, damit die Leute sehen konnten für welches Verbrechen der Gesetzesübertreter sterben muss. Da man bei JAHUSCHUAH nichts gesetzeswidriges fand, außer dass er behauptete Er sei der Sohn Gottes und der Retter für Israel – für die ungläubigen und pharisäischen Juden eine Lüge – wurde Ihm das "Verbrechen" bescheinigt: „König der Juden“. 

Der Heiland ist nicht gekommen, das Gesetz abzuschaffen, das „heilig, gerecht und gut“ (Römer 14,17) ist, sondern um die Schuld der Übertretung dieses Gesetzes auszulöschen: unsere Sünden. Glauben wir den wirklich, wir können weiter sündigen, weil unser Erlöser für uns ein sündenloses Leben geführt hat und für unsere Sünden gestorben ist? Wer so denkt, der hat unseren Heiland sicherlich nicht im Herzen. Der Sohn des Allmächtigen hat für denjenigen folgende Worte:

„Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen Meines Vaters im Himmel tut.“ (Matthäus 7,21)

Paulus, der JAHUSCHUAH erst nach Seiner Auferstehung kennenlernen durfte, wusste

„Ich muss menschlich davon reden wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn so, wie ihr einst eure Glieder in den Dienst der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit gestellt habt zur Gesetzlosigkeit, so stellt jetzt eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit zur Heiligung.“ (Römer 6,19)

Und der Psalmschreiber hat erkannt:

„Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit. (Psalm 119,142)

Jesaja prophezeite:

„Es gefiel … [JAHUWAH] um seiner Gerechtigkeit willen, das Gesetz groß und herrlich zu machen.“ (Jesaja 42,21)

„ In jenen Tagen und zu jener Zeit will ich dem David einen Spross der Gerechtigkeit hervorsprießen lassen, und er wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden.“ (Jesaja 33,15)

Verstehst du was das bedeutet? JAHUSCHUA hat am Kreuz das Gesetz aufgerichtet und es „groß und herrlich“ gemacht. Wäre das Gesetz nicht wichtig, hätte Er nicht sterben müssen. Denn wo kein Gesetz, ist auch keine Sünde. Das Gesetz offenbart die Heiligkeit, die Gerechtigkeit und Herrlichkeit des Charakter Gott JAHUWAHs.

Das Gesetz als Ausdruck der Liebe des Himmlischen Vaters„Wir jedenfalls haben erkannt und halten im Glauben daran fest, dass Gott uns liebt. Gott IST Liebe. Wer in der Liebe lebt, lebt in Gott und Gott lebt in ihm…Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern Er hat uns geliebt. Er hat seinen Sohn gesandt, damit er durch seinen Tod Sühne leiste für unsere Schuld… Wir lieben Gott, weil Gott uns zuerst geliebt hat.“ (1. Johannes 4,16.10.19)

Wenn wir den himmlischen Vater durch JAHUSCHUAH kennenlernen und dabei unser bisheriges Gottesbild in Frage stellen, werden wir die Größe Seiner Liebe erkennen. Wenn wir diese Liebe überdenken, ihr vertrauen und sie auf uns wirken lassen, wird das Gegenliebe in uns erwecken. Die Liebe ist die Motivation die Gebote zu halten. Das allein genügt aber noch nicht. Wir brauchen auch die Kraft dazu, die uns Gottes Geist verleiht:

„Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und schenke euch ein Herz, das lebt. Ich erfülle euch mit meinem Geist und mache aus euch Menschen, die nach meinen Ordnungen leben, die auf meine Gebote achten und sie befolgen.“ (Hesekiel 36,26.27)

Das ist Neugeburt und Heiligung durch den Geist Gottes. Und nur die Glaubensverbindung mit unserem Heiland macht das Wirken des Geistes IN UNS möglich. Wir empfangen sowohl die Rechtfertigung durch JAHUSCHUAH als auch „den verheißenen Geist durch den Glauben“ (Galater 2,16;3,14). Daher ist „unser Glaube der Sieg (1. Johannes 5,4). Aber wie die Liebe zu unserem Schöpfer bringen wir auch den rettenden Glauben nicht aus uns selbst hervor. Glaube ist Vertrauen zu Gott. Dieses Vertrauen entwickelt sich wie zu jeder vertrauenswürdigen Person: indem wir sie kennenlernen.

Es wäre falsch, sich zu bemühen, fester auf Gott JAHUWAH zu vertrauen oder seinen Glauben zu vergrößern. Wir konzentrieren uns also nicht auf den Glauben, sondern darauf, JAHUSCHUAH, den Messias, besser kennenzulernen; und wenn wir das tun entsteht der Glaube wie von selbst. Wenn wir Christus besser kennenlernen, werden wir auch Seinen und unseren allmächtigen Vater kennenlernen, denn so spricht der Sohn: „wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.“ (Johannes 12,45)

Echter Glaube hat seinen Ursprung in der Beziehung zu JAHUSCHUAH. Bevor diese Beziehung, dieses Vertrauen, diese Liebe nicht vorhanden ist, werden wir vergeblich versuchen Gebote einzuhalten, wir werden es entweder nicht können oder es würde zu einer reinen Formsache verkommen. Das Halten der Gebote wird uns nicht retten!

Wenn wir verstanden haben, wie Glaube und Liebe zu Gott entstehen und welche Rolle sie beim Ablegen sündiger Gewohnheiten spielen, werden wir uns auch NIE anstrengen, uns selbst vom Sündigen abzuhalten. Wir konzentrieren uns weder auf unser Verhalten noch auf unseren Glauben, sondern allein auf unseren Heiland und die Pflege der engen Beziehung zu Ihm.

„Aus Werke des Gesetzes“ wird kein Mensch gerechtfertigt.  Aber „durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde“ (Römer 3,20). Das Gesetz bringt damit keine Befreiung von der Sünde, sonder Erkenntnis der Sünde. Wenn wir die Sünde mit all ihrer ganzen schrecklichen Auswirkung erkennen, werden wir sie im Glauben lassen. Die Werke folgen dem Glauben nach. Der Glaube ist nur dann ein echter Glaube, wenn er Früchte hervorbringt. Die Früchte des Glaubens sind die Werke.

 „Daß ihr wandelt würdig ... [für JAHUWAH] zu allem Gefallen und fruchtbar seid in allen guten Werken.“ (Kolosser 1,10, Luther)

„Auch unsere Leute müssen daraus eine löbliche Liebestätigkeit zur Befriedigung unumgänglicher Bedürfnisse lernen, damit sie nicht ohne Früchte (ihres Glaubens) bleiben.“ (Titus 3,14, Menge)

„Und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf.“ (Epheser 5,11)

Die unfruchtbaren Werke der Finsternis können nicht dadurch ans Licht gebracht werden, dass wir groß predigen, dass diese Werke böse sind; nein, wir offenbaren sie dadurch, dass wir unseren Glauben leben und fruchtbare Werke hervorbringen. Nur dann wird der Unterschied deutlich. Und so wird auch verständlich, wenn Jakobus schreibt:

„Da wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne die Werke; ich aber will dir aus meinen Werken den Glauben zeigen! … Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke fruchtlos ist? … Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot.“ (Jakobus 2,18.20.26)

Nur dadurch dass JAHUSCHUAH, der Messias, ein sündloses Leben geführt hat -, wurden die „unfruchtbaren Werke der Finsternis“ ans Licht gebracht. Denn unser Heiland war Seinem Vater „gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz“. (Philipper 2,11). JAHUSCHUAH weist uns an die Gebote zu halten, um in Seiner Liebe zu bleiben, sowie auch Er die Gebote Seines Vaters gehalten hat:

„Wenn ihr Meine Gebote haltet, so bleibt ihr in Meiner Liebe, gleichwie ich die Gebote Meines Vaters gehalten habe und in Seiner Liebe geblieben bin.“ (Johannes 15,10)

Auch macht unser Erlöser mit Entschiedenheit deutlich, dass Er nicht gekommen ist, „um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen“. (Matthäus 5,17) Aber Der Sünder kann sich noch so sehr bemühen, das Gesetz aus eigener Kraft (Werke) zu erfüllen – er wird es gar nicht können und wird weder seine frühere Schuld damit gutmachen können, noch die Gerechtigkeit erlangen mit der wir vor dem allmächtigen Schöpfergott bestehen können. Der Mensch wird vielmehr

„ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch Seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in … [JAHUSCHUAH] ist. Ihn hat Gott [JAHUWAH] zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an Sein Blut, um Seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil Er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Gott Zurückhaltung übte, um Seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit Er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an … [JAHUSCHUAH] ist.“ (Römer 3,24-26)

Was für eine wunderbare Lösung für das schreckliche, todbringende Problem der Sünde! Nur ein allmächtiger, barmherziger, gerechter und liebender Vater konnte und wollte eine solche Lösung finden. Durch Gerechtigkeit durch Glauben, rechnet JAHUWAH die Verdienste (den Gehorsam) Seines Sohnes dem Sünder zu. Christus kämpfte an unserer statt gegen die Sünde und somit gegen Satan, Er jedoch sündigte nie, obwohl er „in allem gleich wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Er lebte ein Leben des vollkommenen Gehorsams, das den höchsten Anforderungen des Gesetzes entsprach. Durch Sein Leben in vollkommener Gerechtigkeit wird unsere Ungerechtigkeit gerechtfertigt!

AbrahamWie wir bereits gesehen haben, galt Gerechtigkeit oder Rechtfertigung durch den Glauben für die Menschen des Alten Bundes genauso, wie für uns heute. Paulus macht uns deutlich, dass Abrahams Weg der einzige Weg zur Gerechtigkeit ist. Abraham, der ca. 2000 Jahre vor Christus lebte, ging den Weg des Glaubens und nicht der Werke, obwohl er die Gebote einhielt:

„Wenn nämlich Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, hat er zwar Ruhm, aber nicht vor Gott. … Abraham aber glaubte … [JAHUWAH], und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“ (Römer 4,2; 1. Mose 15,6)

Abraham erlangte JAHUWAHs Gerechtigkeit nicht durch Werke. Kein Mensch zur Zeit des Alten Testaments erlangte Gerechtigkeit durch Werke, keiner. Gerechtigkeit erlangte der Mensch damals wie heute ausschließlich durch den Glauben.  Paulus führt weiter aus:

„Wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.“ (Römer 4,5)

Was ist das für eine große Güte, was für eine weitreichende Barmherzigkeit! Er, der „gerecht in allen Seinen Wegen ist“, bietet jedem Menschen, der Seiner Verheißung glaubt, kostenlos Seine eigene vollkommene Gerechtigkeit an! Als Geschenk des Glaubens, bekleidet Er uns mit dem weißen Kleid der Gerechtigkeit. (Offenbarung 19,8). Es wird uns hier unmissverständlich deutlich gemacht, welcher Weg es ist, der ein für allemal aus Sünde, Schuld und Verdammnis hin zur Gerechtigkeit und zur Errettung vom Tod führt.

Warum hielten dann die Menschen im Alten Testament und sollten auch wir Menschen heute die 10 Gebote, einschließlich des Sabbatgebotes, halten? Weil wir nicht IN unseren Sünden, sondern VON unseren Sünden errettet werden. Denn JAHUSCHUAH „ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt“. Wenn wir das Leid betrachten, das die Sünde auf die Menschheit brachte und wenn wir am Kreuz verweilen, an dem Der EINE die Sündenlast der gesamten Welt auf sich nahm und ein unendliches Leid ertragen musste, obwohl Er niemals auch nur die kleinste unrechte Tat beging, dann wird uns deutlich werden, dass wir nicht IN Sünde gerechtfertigt werden können.

Die Sünde ist die Übertretung des Gesetzes (1. Johannes 3,4) und der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6,23). Wenn wir sündigen, wenn wir also das Gesetz übertreten, und wenn wir im Glauben JAHUSCHUAHs Sühneopfer nicht annehmen, wie kommen wir denn dann um? Wer ist es, der den Tod über uns bringt? Kurzum: Wer tötet uns?

Was war es das JAHUSCHUAH kurz vor Seinem Tod am Kreuz ausgerufen hat?

„Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Matthäus 27,46)

Kurz nach diesem Ausruf starb unser Erlöser. Was war geschehen? JAHUSCHUA starb, weil Ihn Sein Vater verlassen hatte. Gott JAHUWAH hat nicht den Tod über Seinen Sohn gebracht, genauso wie Er auch sonst niemanden vernichtet. Es ist die Sünde selbst und damit Satan der das Zerstörungswerk vollbringt. Da JAHUWAH ein gerechter Gott ist, der alle gleichermaßen liebt und sich an das Gesetz hält, konnte Er Seinen Sohn nicht verschonen (nicht mehr beschützen), der nun ja die Sünde auf sich genommen hatte. Sein Sohn war in diesem Moment am Kreuz ein sündenbeladener Mensch, obwohl Er selbst nie eine einzige Sünde begangen hatte. 

Wenn nun der Sünder einerseits vorgibt unseren den MessiasJAHUSCHUAH in Sein Leben aufgenommen zu haben und das Geschenk der Gerechtigkeit durch Glauben angenommen hat, aber weiterhin bewusst das Gesetz übertritt, dann ist es sicherlich nicht der Sohn des Allerhöchsten, dem er nachfolgt. Im Gegenteil, das muss für den Messias, unseren Erlöser, ein Hohn sein.

Wer den Charakter des allmächtigen Schöpfergottes – offenbart durch das Leben Seines Sohnes auf Erden - verstanden hat, wird niemals Sein Gesetz ablehnen. Denn JAHUWAH selbst hält sich an Sein Gesetz. Er hätte einfach Satan vernichten können, dann wäre es sofort vorbei gewesen mit dem Bösen. Aber was hätte Er damit gezeigt? Einen tyrannischen und willkürlichen Gott, der den Menschen und den Engeln keinen freien Willen gab und der selbst tötet, wenn Er es für notwendig hält.

Nein, der allmächtige, gerechte und allweise Schöpfergott hielt sich an Sein Gesetz, genauso wie Er es auch von Seinen Kindern fordert. Er konnte Seinen Sohn nicht verschonen, sondern musste Ihn den dunklen Mächten des Todes überlassen. Denn das Gesetz wurde übertreten, die Schuld dafür übernahm Sein Sohn freiwillig damit der Mensch lebe. Da der Himmel aber keine Sünde dulden kann ist der einzige Weg der Tod. Genauso wenig wie es die Sünde im Himmel gibt, so gibt es dort auch keinen Tod. Der Tod geht niemals vom Schöpfer aller Dinge aus, sondern von Seinem Wiedersacher und Zerstörer, dem Teufel. Der Tod ist die Folge der Gesetzesübertretung. Die Gesetzesübertretung hat seinen Anfang bei Luzifer.

Es ist die Sünde selbst – vor der das Gesetz schützt – die den Tod über den Menschen bringt, und die sich schließlich selbst, einschließlich des Sünders, allen voran Satan, vernichtet. Wenn das Böse vollständig ausgereift und offenbart ist, wird die Gnade Gottes nicht mehr über der Menschheit schweben. Wenn es offenbar wird, dass kein Mensch mehr umkehren wird, wie sehr ihn auch der Geist JAHUWAHs mit Flehen nachgeht, dann wird sich dieser mächtige Schöpfergott abwenden; Er wird Seinen Geist von dieser Erde abziehen. Wenn dies geschieht, bricht Chaos aus, weil die regulierenden und erhaltenden Kräfte des Schöpfers nicht mehr vorhanden sind.

Das Gericht kommt in der Weise über die gottlosen Menschen, indem diese sich selbst außerhalb Seines Schutzes stellen. Solange JAHUWAHs schützende Hand über der Menschheit ausgestreckt ist, ist noch Umkehr möglich. Die Bösen Mächte werden damit in Schach gehalten und können nur soviel Unheil anrichten, wie es der Allmächtige zulässt.

Wer in den göttlichen Geboten die Gerechtigkeit JAHUSCHUAHs erkennt, wird gar nicht anders können, als  mit dem Psalmisten auszurufen:

„Darum liebe ich Deine Gebote mehr als Gold und feines Gold.“ (Psalm 119,127)

„Deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich, und Dein Gesetz ist in meinem Herzen.“ (Psalm 40,9)

„ Lass mir Deine Barmherzigkeit widerfahren, dass ich lebe! Denn Dein Gesetz ist meine Freude.“ (Psalm 119,77)

„Ich habe Verlangen nach Deinem Heil, o … [JAHUWAH], und Dein Gesetz ist meine Lust.“ (Psalm 119,174)

“Ich bin ein Fremdling auf Erden; verbirg Deine Gebote nicht vor mir!“ (Psalm 119,19)

„Hallelujah! Wohl dem, der … [JAHUWAH] fürchtet, der große Lust hat an Seinen Geboten!“ (Psalm 112,1)


Warum ist es denn nun der Sabbat, das vierte Gebot des Gesetzes JAHUWAHs, das besonders ein Zeichen der Treue Seines Volkes darstellt?

Weil es das Sabbatgebot ist, das erkennen lässt, welcher Gott es ist, der das Gesetz erlassen hat. Das Sabbatgebot ist es, das zeigt welchen Gott wir anbeten sollen.

„Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat … [JAHUWAHs], deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat … [JAHUWAH] Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und Er ruhte am siebten Tag; darum hat … [JAHUWAH] den Sabbattag gesegnet und geheiligt.“ (2. Mose 20,8-11)

Hier wird der Name des Gesetzgebers genannt: JAHUWAH, der Titel: Der Schöpfer, sowie das Territorium Seiner Herrschaft: Himmel und Erde.

Der Sabbat als TreuezeichenWird das Gebot herausgenommen, dann sind alle anderen Gebote wertlos. Sie sind wertlos aus dem Grund, weil dann nicht erkennbar ist, wer diese Gebote erlassen hat und somit könnte es sich um irgendeinen Gott handeln, selbst um Satan. Denn Er kann und wird sich sogar als „Engel des Lichts“ verkleiden (2. Korinther 11,14). Er kann aber niemals für sich den Titel „der Schöpfer“ beanspruchen, denn er hat keine schöpferische Macht. Auch ist er nicht der Herrscher über „Himmel und Erde“.  Auch kann er sich nicht JAHUWAH (leider wurde der Name aus den Bibeln gestrichen und mit dem unpersönlichen Titel „Herr“ ersetzt) nennen. Er kann sich aber sehr wohl als „Gott“ oder „Herr“ ausgeben.

Derjenige, der diesen besonderen Tag, vom Schöpfer festgesetzt, nach Seinem Kalender hält, zeigt seine Treue zum Schöpfer. Wenn wir den Sonntag halten, geben wir unsere Ehre dem Papst, aber nicht dem Schöpfer. Wenn wir den Samstag halten, geben wir die Ehre dem Menschen, der unseren heutigen Sonnenkalender geschaffen hat. Dieser Kalender wurde vom heidnischen Ägypten ins Leben gerufen, vom heidnischen Rom adaptiert und vom kirchlichen Rom bestätigt, per Gesetz befohlen und gefördert. Halten wir einen dieser Tage nach diesem Kalender - geschaffen von Heiden und befohlen vom Papst - dann geht diese Ehre nicht an unseren Schöpfer, sondern an Rom und letztendlich an Satan, dessen Geist die römische Macht leitet. Befolgen wir anstelle Seines heiligen Gesetzes Menschengebote, wird JAHUWAH Sein Angesicht abwenden. Er hat uns mit einem freien Willen erschaffen. Wir können selbst entscheiden, wem wir dienen möchten. Denn Liebe sucht den freien Willen. JAHUWAH liebt uns so sehr, dass Er Seinen geliebten Sohn für uns gab. Er möchte nicht, dass wir Ihn aus Zwang dienen, sondern weil auch wir Ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt (1. Johannes 4,19).

„Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören:
Fürchte Gott [JAHUWAH] und halte Seine Gebote;
denn das gilt für alle Menschen.“
(Prediger 12,13, Luther)

„Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen,
hier sind die, welche die Gebote Gott [JAHUWAHs]
und den Glauben … [JAHUSCHUAHs] bewahren!“
(Offenbarung 14,12)

„Öffnet die Tore, damit ein gerechtes Volk einzieht, das Treue bewahrt!“
(Jesaja 26,2)

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