Was fand mit dem Tod des Messias ein Ende?

Erstellt: Sonntag, 22. Dezember 2013 Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 05. Juli 2018

 

Was fand mit dem Tod des Messias ein Ende?

 

„Und stark machen wird er einen Bund für die Vielen, eine Woche lang; und zur Hälfte der Woche wird Er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen.“ (Daniel 9,27) 

Opferaltar vor der StiftshütteEs ist das gesamte Opfersystem mit seinen Tieropfern und Gaben die am Kreuz aufhören sollten. Denn dieser Priesterdienst mit den Tier- und Speiseopfern war ein Vorschatten auf den Tod des Messias an unserer statt. In dem Moment als Jahuschuah starb - "zur neunten Stunde" (Markus 15,33; 15 Uhr nachmittag) zerriß der Vorhang im Tempel "von oben bis unten entzwei" (Matthäus 27,21), der das Heilige mit dem Allerheiligsten verband. Denn der Weg zum himmlischen Heiligtum war "noch nicht offenbar gemacht, solange das erste Zelt Bestand hatte" wo "Gaben und Opfer dargebracht werden", "die bis zu der Zeit auferlegt sind, da eine bessere Ordnung besteht". (siehe Hebräer 9,8-10). Paulus erklärt in Hebräer 9 und 10 ausführlich das "Ende der Speise und Tieropfer":

"Als aber der Messias kam als ein Hohepriester der zukünftigen Heilsgüter, ist Er durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht,

[im Gegensatz zur Stiftshütte und später dem Tempel, die nur ein Abbild des himmlischen Heilgtums waren]

das heißt, nicht von dieser Schöpfung ist, auch nicht mit dem Blut von Böken und Kälbern, sondern mit Seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt. Denn wenn das Blut von Stieren und Böcken und die Besprengung mit der Asche der jungen Kuh die Verunreinigten reinigt zur Reinheit des Fleisches,

[Reinigung von Sünde, Reinigung von der Gesetzesübertretung]

wieviel mehr wird das Blut des Messias, der sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer ... [JaHuWaH] dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken,

[Opferungen, zeremonielle Handlungen, usw.]

damit ihr dem lebendigen Gott [JaHuWaH] dienen könnt.

[JaHuWaH dienen heißt, Sein Gesetz, die Torah, LEBEN]

Darum ist Er auch der Mittler eines Neuen Bundes, damit - da Sein Tod geschehen ist zur Erlösung von den unter dem ersten Bund begangenen Übertretungen -

[Reinigung von der Übertretung der Torah; das bedeutet nicht das Freiwerden von der Torah selbst!]

die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen. Denn wo ein Testament ist, da muss notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat; denn ein Testament tritt auf den Todesfall hin in Kraft, da es keine Gültigkeit hat, solange derjenige lebt, der das Testament gemacht hat. Daher wurde auch der erste Bund nicht ohne Blut eingeweiht. Denn nachdem jedes einzelne Gebot nach dem Gesetz von Mose dem ganzen Volk verkündet worden war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser und Purpurwolle und besprengte sowohl das Buch selbst [die Thora, das Gesetz] als auch das ganze Volk, wobei er sprach. "Dies ist das Blut des Bundes, den ... [JaHuWaH] mit euch geschlossen hat!". Auch das Zelt und alle Geräte des Gottesdienstes besprengte er in gleicher Weise mit Blut; und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.

[sowie im alten Bund der Mensch aufgrund seiner Übertretung des Gesetzes (Torah) mit dem Blut der Kälber und Böcke gereinigt werden musste, so ist er nun im Neuen Bund durch das Blut Jahuschuahs ein für alle mal für seine begangenen Übertretungen gereinigt]

Die StiftshütteSo ist es also notwendig, dass die Abbilder der im Himmel befindlichen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Opfer als diese. Denn nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, in eine Nachbildung des wahrhaftigen, ist der Messias eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gott [JaHuWaHs] zu erscheinen. ... Denn weil das Gesetz nur einen Schatten der zukünftigen Heilsgüter hat, nicht die Gestalt der Dinge selbst,

[das Gesetz führt jetzt über Jahuschuah dem Messias zu Seinem Vater und damit zum Ewigen Leben.]

so kann es [das Gesetz] auch mit den gleichen alljährlichen Opfern, die man immer wieder darbringt, die Hinzutretenden niemals zur Vollendung bringen.

[es, das Gesetz selbst, kann nicht vollkommen machen; es wurde übertreten. Durch die Opferungen wurde der Mensch an die Gesetzesübertretungen (Sünden) erinnert, aber diese Opferungen können ihn nicht vollkommen machen, den die Vollkommenheit der Torah (Gesetz) wurde damit nicht wieder hergestellt.]

Hätte man sonst nicht aufgehört, Opfer darzubringen, wenn die, welche den Gottesdienst verrichten, einmal gereinigt, kein Bewusstsein von Sünden mehr gehabt hätten? Stattdessen geschieht durch diese Opfer alle Jahre eine Erinnerung an die Sünden. Denn unmöglich kann das Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen! ... Denn nachdem zuvor gesagt worden ist: 'Das ist der Bund, den Ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen, spricht ... [JaHuWaH]: Ich will Meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie in ihre Sinne schreiben',

[durch die Gerechtigkeit Jahuschuahs werden wir JaHuWaHs Gebote von Herzen befolgen, die Torah wird ein Teil von uns sein, sie ist vollkommen in unseren Herzen, wenn wir gewillt sind, Jahuschuah, unseren Erlöser, nachzufolgen]

sagt Er auch: 'An ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeit will Ich nicht mehr gedenken.'

[die Gesetzlosigkeit, die wir begangen haben. Aber Jahuschuah sagt auch: "sündige hinfort nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfährt" (Johannes 5,14). Sünde erkennen wir aber nur, durch die Torah (Römer 3,20); denn ohne das Gesetz gibt es keine Sünde. (Römer 7,8)]

Wo aber Vergebung für diese ist, da gibt es kein Opfer mehr für die Sünde." (Hebräer 9,11 bis 10,18)

Nachdem sich Jahuschuah selbst für die Gesetzesübertretungen der Menschen geopfert hatte, wurden die Tier- und Speiseopfer sinnlos und fanden damit ein Ende. Die Torah fand damit aber kein Ende; JaHuWaHs Sabbate, Seine Feste, Seine Speiseordnungen, Seine 10 Gebote sind hier nicht mit eingeschlossen.

 

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