Argument: Wenn die Woche vom Mond abhängig wäre, der erst am vierten Schöpfungstag erschaffen wurde, dann hätte der siebte Tag kein Sabbat sein können.

Erstellt: Dienstag, 03. April 2012 Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 12. September 2018

Argument: Wenn die Woche vom Mond abhängig wäre, der erst am vierten Schöpfungstag erschaffen wurde, dann hätte der siebte Tag kein Sabbat sein können.

 

Anhand der Schöpfung zeigt uns JaHuWaH, wie eine Woche aussieht: Sie besteht immer aus sechs Arbeitstagen und dem Siebenten-Tag-Sabbat. Es wird sozusagen eine Woche zur Demonstration vorgestellt und damit die Wichtigkeit des Sabbats als Ruhetag. Mit dieser Woche wird uns aber KEIN ununterbrochener Wochenzyklus gezeigt, sondern nur eine Woche aus dem Zyklus der Zeit.

Das Argument, dass der Mond erst am vierten Schöpfungstag geschaffen wurde und deshalb nicht als Zeitmesser dienen konnte, weil ansonsten die Woche erst damit hätte beginnen müssen, ist völlig haltlos. Jeder der glaubt, dass der Schöpfer das Leben auf der Erde tatsächlich in diesen sechs Tagen erschaffen hat, muss logischerweise auch glauben, dass Er alle Dinge in ihrer Vollendung (ausgereift) an jedem der sechs Wochentagen erschaffen hat. Pflanzen, Tiere und die Menschen sind „ausgewachsen“  in den begonnen Lebenslauf „hineingestellt“ worden. Das heißt, sie wurden NICHT als „Keim“ oder „Same“ erschaffen, die dann langsam heranwuchsen. So ist es auch mit Sonne und Mond. JaHuWaH hat diese Lichter und Zeitmesser bereits in den laufenden Zyklus "hineingestellt".

Beachte auch, dass der Planet bereits vor der Schöpfungswoche vorhanden war, denn es heißt in 1. Mose 1,2 noch VOR dem ersten Schöpfungstag: „Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“ Erst daraufhin wird uns mitgeteilt:  „Und Gott sprach: Es werde Licht! [… und] schied das Licht von der Finsternis […]: der Erste Tag." (1. Mose 1,3-5). Das zeigt, dass unser Schöpfer die Erde als Grundlage irgendwann zuvor bereits erschaffen hatte.

infoDer Zustand dieser Erde jedoch, war wüst und leer. Warum? Weil es der Wohnraum Luzifers wurde. Das Licht war abwesend, weil der ursprüngliche „Cherub auf dem Heiligen Berg Gottes“ (Hesekiel 28, 1-17) seinem Schöpfer misstraute und rebellierte und die himmlische Ordnung stürzen wollte (Jesaja 14,13-14). Noch vor der Schöpfungswoche entbrannte ein gewaltiger Kampf im Himmel (Offenbarung 12,7-9)  zwischen Luzifer und dem Erzengel Michael (Offenbarung 12,7-9). Mit seinen listigen Anschlägen konnte er – der ursprüngliche Glanzstern – ein Drittel der „Sterne“ bzw. Himmelsbewohner auf seine Seite ziehen (Offenbarung 12,4.9; Judas 1,6). Sie mussten mit ihm den Himmel verlassen und wurden auf die Erde geworfen.  Der wahre Sohn (Michael) des Allmächtigen wurde Zeuge seines Falls (Lukas 10,18). Siehe hierzu: Satan - der Inbegriff des Stolzes.

Die Erde wurde dadurch „wüst und leer“. Dieser Zustand wird auch als „Abgrund“ bezeichnet. Einige Bibel-Übersetzungen geben 1. Mose 1,2 mit diesem Ausdruck wieder. Es ist derselbe Zustand, der wieder herrschen wird, wenn die letzten Sieben Plagen diese Erde vollständig zerstört haben werden und es kein Leben mehr auf der Erde geben wird. Lediglich für Satan und Seine Dämonen wird es wieder die Behausung sein. Siehe hierzu: Asasel in der Wüste – Das Ende des Urhebers der Sünde.

Mit der Schöpfungswoche beseitigte JaHuWaH diese Finsternis, die durch Satan entstand, und gab dem Planeten wieder leben. Diese Finsternis wurde nicht durch JaHuWaH erschaffen, sie war vorhanden wegen der Abwesenheit des Lichtes JaHuWaHs. Sein Geist war nicht mehr anwesend. Auch das Wasser, die Urflut war bereits vorhanden. In der Bibel steht Wasser symbolisch für Völker/Nationen (Jesaja 17,12-13; Offenbarung 17,15). Die Urflut steht somit auch für die gefallenen Himmelsbewohner, die die Erde bewohnen und bevölkern. Über dieser Wasser-Finsternis hat der Schöpfer Sein Wort gesprochen und ließ Seinen Geist darüber schweben (1. Mose 1,2). Sein Licht verdrängte die Finsternis, und schaffte so einen Raum (Paradies), indem Menschen in einer vollkommenen Umgebung leben konnten.  JaHuWaH unterrichtete sie jedoch, dass das Böse vorhanden war und gab ihnen den Rat, vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse nicht zu essen. Unser Schöpfer wollte demonstrieren, dass Seine Geschöpfe einen freien Willen haben und der Schöpfer sie nicht einfach sofort vernichtet, wenn sie ihm nicht folgen. Lies hierzu: Satan - der Inbegriff des Stolzes und dem nachfolgendem Kapitel Befreiung durch Demut: Jahuschuah.

Mit dem Siebten Tag der Schöpfungswoche, dem Sabbat, wollte unser Schöpfer ein ewiges Zeichen der Treue des immerwährenden Bundes zwischen JaHuWaH und Seinem Volk setzen, damit Seine Kinder wissen, wer sie erschaffen hat (2, Mose 2,2-3; 2. Mose 31,17;  2. Mose 20,8-12; Hesekiel 20,12), und damit sie Ihn als Ihren Gott JaHuWaH erkennen (Hesekiel 20,20).

Dies wollte der Schöpfer mit der 7-tägigen Schöpfungswoche demonstrieren. Er hat nicht aufgezeigt, dass sich nun diese Wochen ohne Unterbrechung aneinanderreihen. Im Gegenteil: Dadurch, dass der Neumond und der Neumondtag als Feiertag biblisch belegt ist, wird erkennbar, dass die Biblische Zeitrechnung Sonne UND Mond mit einbezog. Das heißt, die Monate begannen mit dem Neumond und die Wochen sind in diesen Mondzyklus eingebunden.

In dem Artikel Das Zeitsystem des Schöpfers ...  unter der Teilüberschrift Nie ein Sabbat: Der erste Tag des ersten Monats – der Neumondtag wird eine kurze Zusammenfassung der einschlägigen Bibelverse zum Neumondtag als Feiertag und ersten Tag des Monats aufgezeigt. Wenn man in ein Bibelprogramm Sabbate + Neumonde eingibt erscheinen zudem einige Verse, die gleichzeitig als Feiertage den wöchentlichen Sabbat, den Neumondtag und die jährlichen Festtage aufzählen.

Luni-Solarkalender bei der Schöpfung eingesetzt

Der Neumondtag wie auch der Translationstag zählen nicht zu einer Sieben-Tage-Woche. Während der Neumondtag ein Feiertag ist, ist jedoch der Translationstag ein ganz  normaler Werktag, der zwischen zwei Feiertage eingebettet ist.

Zugegeben, dies ist ersteinmal nicht einfach zu verstehen, weil wir ja nichts anderes kennen als das Konzept eines reinen Sonnenkalenders, wie es beim Gregorianischen Sonnenkalender der Fall ist, bei dem sich die Wochen ohne Rücksicht auf den Mond ununterbrochenen aneinanderreihen. Man muss das Konzept der Biblischen Woche verstehen, die vom Mond abhängig ist.

Über den Translationstag ist in der Bibel nichts zu lesen. Es ist nur ein "Komplettierungstag", damit der Monat voll wird. Ein Mond-Monat mit 4x7 Tagen funktioniert leider nur so.  Das heißt, der Monat hat ja nicht exakt 29 oder 30 Tage, sondern im durchschnitt ca. 29,5 Tage. Er hat also mal 29 und mal 30 Tage. Wenn er nur 29 Tage hat, braucht es einen Monatskomplettierungstag.

Es kann durchaus sein, dass es vor der Sintflut nicht so war. Möglicherweise  hatte der Mondumlauf ursprünglich exakt 29 oder 30 Tage und ein Monatskomplettierungstag war überflüssig. Solche Veränderungen könnte seinen Grund in Katastrophen haben, bei denen die Erdachse verschoben wird. Besonders die Sintflut wird die Erdachse verschoben haben. Dass schon weniger schlimme Katastrophen Auswirkungen auf die Erdachse haben zeigen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Bereits „kleine“ Erdbeben können die Erdachse verschieben, wie z.B. das Erdbeben 2010 in Chile:

„Laut Nasa-Forschern haben die Erschütterungen die Erdachse verschoben, die Erdumdrehung beschleunigt - und so die Tage verkürzt.“ (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,681385,00.html)

Die Sintflut zu Noahs Zeit hat dann sicherlich eine viel größere Einwirkung auf die Erdachse gehabt als das Erdbeben von Chile und hat damit die Genauigkeit der Mondphasen, die möglicherweise ursprünglich exakt auf die Neumondtage und Sabbate gefallen sind – wie vom Schöpfer bestimmt – verschoben.

Grundsätzlich gibt es aber untrügliche Beweise, dass der Sabbat nach dem Mond bestimmt wurde und niemals der Samstag war. Dazu braucht es aber den Neumondtag. Folgende Beweise zeigen die Tatsache des Lunar-Sabbats auf:

(1) die Erklärung zu den Festen in 3. Mose 23 (Das Zeitsystem des Schöpfers: In Ägypten vergessen – beim Auszug wieder hergestellt )

(2) die Kreuzigungswoche im Neuen Testament

(3) die symbolische Bedeutung der einzelnen Festtage auf den Messias hin (z.B. der Tag nach dem Sabbat als Tag der Erstlingsgarbe/Auferstehungstag), siehe Typus und Antitypus. Aber vor allem

(4) die exakte Angabe der Berechnung zum Fest der Wochen, die nicht mit dem „Samstag“ und gleichzeitig dem 1. Tag des Festes der Ungesäuerten Brote am 15. (nach dem Mond-Sonnenkalender) funktioniert; denn es ist unstrittig, dass zumindest die jährlichen Feste nach dem Mond bestimmt wurden. siehe Die Anweisung der Zählung bis zum Fest der Wochen (Pfingsten).

Ausschließlich, wenn man nicht nur die jährlichen Festtage, sondern auch den Sabbat nach dem Mond-Sonnenkalender bestimmt, ist alles im Einklang. Und trotzdem gibt es Vieles in der Bibel, das wir uns nicht 100% erklären können. Für jeden Einzelnen gilt somit nach bestem Wissen und Gewissen die Dinge so zu halten, wie er sie nach Studium und Gebet erkannt hat.

 

 

Zur Schöpfungswoche siehe auch:

Der Schöpferkalender

Aktueller Kalender


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