Spricht nicht die Prophetie der 1260 Tage aus Offenbarung 12,6 gegen den Mond-Sonnenkalender?

Erstellt: Mittwoch, 01. Februar 2012 Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 30. März 2016

Spricht nicht die Prophetie der 1260 Tage aus Offenbarung 11,3 und 12,6 gegen den Mond-Sonnenkalender?

Nein, im Gegenteil. Prophetische Zeitangaben basieren auf der biblischen Jahresrechnung, nach der neben der Sonne, der Mond das bestimmende Zeitelement ist (1. Mose 1,14; Psalm 104,19). Das prophetische Jahr in der Bibel wird mit 360 Tagen angegeben, dies zeigt gerade die Prophezeiung von den 1260 Tagen. Unser moderner Kalender basiert jedoch ausschließlich auf dem Sonnenzyklus und besteht aus 365.2422 Tagen pro Jahr. Das prophetische biblische Jahr rechnet jedoch mit 360 Tagen, wie folgendes Beispiel zeigt:

Wenn man die 1260 Jahre (1 Tag für ein Jahr, 4. Mose 14,34"Nach der Zahl der Tage, die ihr das Land ausgekundschaftet habt, vierzig Tage, je einen Tag für ein Jahr, sollt ihr vierzig Jahre lang eure Unterechtigkeiten tragen, und ihr sollt erfahren, was es ist, wenn ich mich abwende! (4. Mose 14,34)) in Tage umrechnet und zwar mit einem Sonnenjahr von 365.2422 Tagen, und nun 1260 Tage durch das Ergebnis teilt, kommt man auf 3,452 Jahre. In der Bibel werden jedoch an anderer Stelle diese 1260 Tage mit 3,5 Jahren angegeben (Daniel 7,25"Er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Höchsten misshandeln und darauf ausgehen, die Festzeiten und das Gesetz (JAHUWAHs) zu ändern; und sie werden seiner Gewalt preisgegeben sein ein Jahr und zwei Jahre und ein halbes Jahr." (Daniel 7,25; Menge); Daniel 12,7"Da hörte ich den in Linnen gekleideten Mann, der über den Fluten des Stromes stand; er erhob seine rechte und seine linke Hand zum Himmel und schwur bei dem ewig Lebenden: 'Noch eine Zeit, (zwei) Zeiten und eine halbe Zeit (d.h. es dauert noch ein Jahr und zwei Jahre und ein halbes Jahr; vgl. 7,25); und sobald die Macht des Zerstörers des heiligen Voles ihr Ende erreicht hat, dann wird dies alles sich erfüllen!'" (Daniel 12,7; Menge); Offenbarung 12,14"Da wurden dem Weibe die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste an ihre Stätte flöge, wo sie fern vom Anblick der Schlange 'eine Zeit (d.h. ein Jahr) und (zwei) Zeiten und eine halbe Zeit lang' ernährt (=verpflegt) wird." (Offenbarung 12,14; Menge)). Macht man jetzt diesselbe Rechnung mit einem Jahr von 360 Tagen, kommt man exakt auf 3,5 Jahre.

Das spricht nicht gerade für den heutigen Sonnenkalender. Es spricht jedoch für einen Mond-Sonnenkalender. Denn interessanterweise ist der Durchschnitt des Sonnenjahres von 365.2422 Tagen und dem Mondjahr von 354,372 Tagen fast genau 360 Tage (359,81). Diese Prophetische Zeitangabe funktioniert deshalb, weil das Mondjahr durch Schaltmonate alle zwei bis dreiJahre in 19 Jahren wieder im Einklang mit dem Sonnenjahr ist.

 

 


Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria um das Grab zu besehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat herzu, wälzte den Stein von dem Eingang hinweg und setzte sich darauf.“ (Matth. 28,1, Schlachter 2000)

Es müssen unbedingt auch die Bedeutung (Vorschatten/Typus) der Feste beachtet werden. Jedes einzelne Fest oder Ereignis (z.B. Passah) ist ein Typus für ein buchstäbliches Ereignis der Erlösung für die Menschen. Unser Erlöser, der Messias, erfüllt jedes einzelne Detail, das im Alten Testamt vorgeschattet ist perfekt auch in der Zeit.

Das Passahlamm wurde immer am „Abend“ des 14. geschlachtet (2. Mose 12,18; 3. Mose 23,5; 4. Mose 28,16). Das jährliche Passahopfer war ein Vorschatten auf den Tod des wahren Passahlamms, JAHUSCHUAH. Der Messias wurde zwischen der dritten und sechsten Stunde ans Kreuz genagelt (zwischen Neun und Zwölf Uhr Mittag). Zur neunten Stunde starb Er. Es war genau die Zeit, in der die Priester das Abendopfer und auch Passahopfer darbrachten (der Abend ist ein Teil der Tageslichtstunden). Denn genau zu dem Zeitpunkt des Totes zeriss auch der Vorhang im Tempel, während der Priester gerade das Opfer darbrachte.

 „Und es war schon um die sechste Stunde; und es kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde, da sich die Sonne verfinsterte; der Vorhang des Tempels aber riß mitten entzwei. Und … [JAHUSCHUAH] rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in Deine Hände übergebe ich Meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied Er.“ (Lukas 23:44-46)

Genau um 15:00 am Nachmittag (neunte Stunde) starb unser Erlöser. Es war der 14. Des ersten biblischen Monats (Nisan/Abib).

Auch muss unbedingt beachtet werden, dass der Tag der Auferstehung mit dem Tag die Erstlingsgarbe übereinstimmen muss, da dies ja der Vorschatten auf die Auferstehung des Messias ist. Der Tag der Erstlingsgarbe ist der 16. des ersten Monats. Folgende Bibelstellen beweisen, dass der 15., der erste Tag der Ungesäuerten Brote, auf einen Siebenten-Tag Sabbat fiel:

„Der soll die Garbe weben vor JHWH, zum Wohlgefallen für euch; am Tag nach dem Sabbat soll sie der Priester weben.“ (3. Mose 23:11)

„Danach sollt ihr euch vom Tag nach dem Sabbat, von dem Tag, da ihr die Webegarbe darbringt, sieben volle Wochen abzählen, bis zu dem Tag, der auf den siebten Sabbat folgt, nämlich 50 Tage sollt ihr zählen…“ (3. Mose 23:15)

Die Webegarbe wurde am zweiten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, am 16. Tag  des Monats (erster Tag der Woche) dargebracht, ein Tag nach dem wöchentlichen Sabbat. Auch sieht man hier sehr gut, dass es ein Siebenter-Tag Sabbat sein musste, denn danach sollten Sieben Sabbate abgezählt werden.  Welche Sabbate sollten es denn sein, wenn nicht der wöchentliche?

 

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