Apokalyptische Reiter und ihre Pferde

Erstellt: Sonntag, 27. Februar 2022 Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 13. März 2022

 

Offenbarung 6,1-8

 

Apokalyptische ReiterDie vier Reiter der Apokalypse haben die Vorstellungskraft vieler Generationen seit dem ersten Jahrhundert herausgefordert. Die Pferde mit ihren Reitern gehören zu einem größeren Zusammenhang von Offenbarungsszenen, die Johannes ‚im Geist‘ sieht. Es sind die ersten vier der ‚sieben Siegel‘. Wenn bestimmte Ereignisse auf der Erde eintreten, galoppiert der erste Reiter los.

Das Schicksal der Erde und ihrer Bewohner wird immer offenkundiger, je deutlicher sich die 'Zeichen der Endzeit' abzeichnen.  Ist ein festgelegtes Ausmaß erreicht, wird das erste Siegel im Himmel gebrochen. Die restlichen Siegel werden in rascher Abfolge geöffnet, was auf der Erde bestimmte Ereignisse auslösen wird. Mit Öffnen des siebten Siegels ergeht eine letzte eindrinliche Warnung an die Menschen, das ewige Evangelium anzunehmen. Daraufhin wird die Barmherzigkeit unseres Schöpfers zu Ende gehen und der ‚Zorn Gottes‘ (Johannes 3,36; Epheser 5,6; Kolosser 3,6) bzw. der ‚Zorn des Lammes‘ (Offenbarung 6,16) über die Erde hinwegfegen.    

Bild: @ Joe Maniscalco / www.maniscalcogallery.com                                 

 

Diese Ausarbeitung ist Teil der Artikelserie „Vier apokalpytische Reiter“.

Inhalt der Artikelreihe (auf dieser Seite: 1. Kapitel)

Einleitende Worte

  1. Sprechende Fabelwesen und donnernde Stimmen
  2. Ein Thron im HimmelEin Thron im HimmelEin Thron im Himmel
  3. Wer kann die Siegel brechen? (folgt in Kürze)
  4. Die ersten vier Siegel
  5. Das weiße Pferd
  6. Friede, Friede! Wir wollen Frieden!
  7. Alle Wege führen nach Rom
  8. Das Zeitalter Luzifers
  9. Das feuerrote Pferd
  10. Das schwarze Pferd
  11. Das fahl-grüne Pferd
  12. Der letzte siegreicher Reiter

 

 

Vor ca. 2000 Jahren reichte man dem Messias in der Synagoge in Jerusalem die Schriftrolle des Propheten Jesaja, um daraus vorzulesen. Er rollte sie auf, blieb bei einer Stelle in Kapitel 61 haften und fing mit dem ersten Vers an und las auch noch den zweiten Vers. Er hörte dort jedoch mitten im Satz auf und legte die Schriftrolle beiseite. Die vorgelesene Stelle lautet:

„Der Geist des Herrn, HERRN [JaHuWaH], ist auf Mir, weil der HERR [JaHuWaH] Mich gesalbt hat, den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil Er Mich gesandt hat, die zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen; auszurufen das Jahr des Wohlgefallens des HERRN [JaHuWaH] ... .“ (Lukas 4,18; Jesaja 61,1-2a).

Unser Erlöser legt den alttestamentlichen Prophetenbericht aus und offenbart, dass Er in Seiner Person nun erfüllt, was Jesaja einst über Ihn geschrieben hat (Lukas 4,21). Die Zeit war gekommen, wo die wunderbare, frohmachende Botschaft gebracht werden konnte. Er rief das „angenehme Jahr JaHuWaHs (Herrn)“ aus. Er ist die Antwort auf all die Probleme, die die Menschen all die Jahrhunderte begleitet haben. Er ist derjenige, der nun die Gefängniszelle des Todes geöffnet hat, um die Menschen aus den Fängen des Teufels zu befreien, „von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen“ (2. Timotheus 2,26). Der zweite Halbsatz aus Jesaja 61,2, den der Messias nicht mehr las, lautet:

„Und den Tag der Rache unseres Gottes und zu trösten alle Trauernden.“

Warum las Er nur den ersten Halbsatz und nicht den gesamten zusammengehörenden Satz? Weil zu Seiner Erdenzeit nur der Inhalt des ersten Halbsatzes wichtig war zu verstehen. Die Prophezeiung des zweiten Halbsatzes war noch nicht reif. Mit Seinem Tod und Seiner Auferstehung begann das ‚angenehme Jahr‘ bzw. das ‚Jahr des Wohlgefallens‘ JaHuWaHs. Das heißt, es ist das Zeitalter der Erlösung. Es war noch nicht die Zeit Seiner ‚Rache‘. Diese Rache, oder anders ausgedrückt ‚der Zorn des Lammes‘ (Offenbarung 6,16), würde erst Bedeutung erlangen, kurz bevor JaHuWschuaH wiederkommt.

Jetzt leben wir in dieser ‚Zeit des Endes‘ (Daniel 12,4-9). Der ‚Zorn des Lammes‘ könnte näher sein, als mancher erwartet, denn diese Schöpfung bzw. diese gefallene Welt ist endlich und hat ein Ablaufdatum (vgl. Römer 8,21-22; 1. Mose 3,17-19; 2. Petrus 3,13; Offenbarung 21,1). Wir werden uns in dieser Artikelserie jedoch lediglich mit den ersten vier Siegeln (vier Reiter auf ihren Pferden) beschäftigen. Um die Ereignisse auf der Erde richtig zu verstehen, werden wir zuerst die beiden vorherigen Kapitel studieren. Der Blick wird auf den Himmel gerichtet, wo Johannes den Thron JaHuWaH (Kapitel 4) und das Lamm (Kapitel 5) in einer himmlischen Szene sieht. Zunächst jedoch noch ein vorangestelltes Kapitel zur Auslegung der Offenbarung.

 

1. Sprechende Fabelwesen und donnernde Stimmen

 

‚Apokalyptische Reiter‘ – schon das Wort ‚Apokalypse‘ wird von manchen etwas missverstanden. Das griechische Wort Apokalypse heißt nichts anderes als ‚Offenbarung‘. JaHuWschuaH offenbart Seinem Volk, was ‚schnell‘ geschehen wird. Die Offenbarung ist für die letzte Zeit‘ bestimmt. Dem Propheten Daniel wurden diese Ereignisse ca. 500 Jahre zuvor ebenfalls gezeigt. Ihm wurde aber befohlen, die Weissagung zu verschließen (Daniel 12,4). Und so hörte Daniel zwar die Worte des übermittelnden Engels, aber er verstand sie nicht (Daniel 12,8-9). Dem Seher von Patmos hingegen wurde gesagt: „Versiegle nicht die Worte der Weissagung dieses Buches; die Zeit ist nahe!“ (Offenbarung 22,10)

Die Prophetie der Offenbarung beschäftigt sich grundsätzlich mit realen Geschehnissen in historischer Abfolge bis hin zur Schöpfung einer neuen Erde und eines neuen Himmels (Offenbarung 21,1). Zu Beachten ist, dass die Offenbarung hauptsächlich in sinnbildlicher Sprache geschrieben ist: Ein rotes Pferd, ein Adler spricht, ein Lamm wandelt sich zum Löwen, und eine Stimme wie Wasserrauschen. Das heißt, die Symbole müssen ausgelegt werden.

infoDie Bildersprache der Offenbarung vermittelt uns eine geistliche und wesenhafte Wirklichkeit, die zeitlos ist. Zum Teil spricht die Offenbarung in einer uns gewohnten, sofort verständlichen Sprache. Zum großen Teil werden jedoch Stilmitteln, wie Symbole, Metapher, Typen, Vergleiche und Allegorien verwendet.

Ein Symbol ist eine sinnbildliche Darstellung von Gegenständen, Lebewesen, Handlungen oder Ereignissen. So stehen 'Hörner' in der Bibel so gut wie immer für Regierungsmacht (Offenbarung 5,6; 12,3).

Eine Metapher will das zu Erklärende verständlicher und anschaulicher machen. Bei der Metapher wird ein Wort oder ein Satz aus seinem eigentlichen Bedeutungszusammenhang in einen anderen übertragen. Zum Beispiel: Wenn JaHuWaH offenbart: "Ich bin das Alpha und das Omega" (Offenbarung 1,8), so drückt Johannes mit dem ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets aus, dass der Allmächtige immer da war, immer da ist und immer da sein wird; Er steht über Allem. Auch das Sein und Handeln des Sohnes wird mit einer ähnlichen Metapher ausgedrückt: "Ich bin der Erste und der Letzte" (Offenbarung 1,17). Das bedeutet, dass Er schon war, bevor die Welten erschaffen wurden. "Er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in Ihm" (siehe Kolosser 1,16-17). Er ist der Schöpfer  und der Vollender des Erlösungsplanes..Johannes benutzt in Offenbarung 1,18 eine weitere Metapher: "Ich habe die Schlüssel des Totenreiches". Das bedeutet, JaHuWschuaH kann die Menschen aufgrund Seines eigenen Todes und Auferstehung auch Seine Nachfolger vom Tod auferwecken.  Eine Metapher kann auch eine ganze Geschichte sein, um den Sinngehalt einer Sache zu erklären. Der Vorgang kann mit wechselnden Objekten oder Geschichten erklärt werden, der Sinngehalt bleibt immer derselbe.  Die Gleichnisse des Messias können als erweiterte Metapher gesehen werden.

Ein Typus ist das Urbild und der Antitypus das Abbild des Urbildes. Es ist eine bildliche Darstellung sowie symbolhaften Handlungen des tatsächlichen Geschehens. Beispiel: Im Alten Bund stehen die Stiftshütte und die priesterdienstlichen Handlungen für die tatsächliche Erlösung durch JaHuWschuaHs.

Ein Vergleich dient zur besseren Veranschaulichung, indem eine Ähnlichkeit mit einer anderen Sache hergestellt wird. Zum Beispiel das „Aussehen, wie das eines Menschen“ (Offenbarung 4,7).

Eine Allegorie ist die Verkörperung eines abstrakten Begriffes, meist eine Personifikation. Zum Beispiel die Schlange oder der Drache als Verkörperung des Bösen (Offenbarung 12,9).

 

Man muss auch aufpassen, Bibelverse nicht willkürlich zusammenzustellen. Die Gefahr ist groß, gegenwärtige Ereignisse in Handlungen und Symbolen in der Offenbarung zu suchen, und sie so buchstäblich oder symbolisch passend für die jeweilige Situation anzuwenden, ohne die Bibel in ihrer Ganzheit zu kennen. Vor allem in den Büchern des Alten Testaments finden sich Schlüssel zur Auslegung. Hilfreich sind hier die zukunftweisenden symbolhaften Handlungen des Volkes Israels im Zusammenhang mit dem Priestertum und der Stiftshütte. Aufschlussreich sind zudem die Visionen der Propheten Jesaja, Hesekiel, Daniel, Sacharja, Habakuk, usw. Darüber hinaus haben wir die Endzeitaussagen des Messias, die bei der Deutung hinzugezogen werden sollten. Die Offenbarung kann also am besten verstanden werden, wenn man die ganz Bibel kennt!

Heutige Ausleger interpretieren manchmal ihre eigenen Vorstellungen und Meinungen in die Symbole hinein, anstelle herauszufinden, was die Bibel selbst zu einzelnen Sinnbilder zu sagen hat. Johannes1, der Schreiber der Offenbarung, kannte das Alte Testament sehr gut, das zu jener Zeit in griechischer Übersetzung bereits vorlag.2 Viele Begriffe stammen daraus. Er war vertraut mit der Symbolsprache, denn sinnbildliche Ausdrucksweise war in der althebräischen Sprache verwurzelt. Wenn beispielsweise der Begriff Babylon in der Offenbarung gebraucht wird, so war klar, was er in der Jetztzeit bedeuten würde. Petrus verwendete den Ortsnamen Babylon sinnbildlich (1. Petrus 5,13), wahrscheinlich für die damalige Welthauptstadt Rom.3 In der althebräischen Kultur und Sprache sah man Himmel und Erde in einer engen Beziehung zueinander. In unserer modernen fortschrittlichen Welt denken wir abstrakt und den Schöpfer weit entfernt und eher unpersönlich, oft nur pantheistisch4 oder als 'Prinzip'5 gedacht. Die Begriffswelt und die Denkweise der biblischen Schreiber im Vergleich mit unserem griechisch-westlichen Denken ist nicht dieselbe. 

Antike Stadt@ Charles Thonney / pixabay.comEs ist deshalb nicht falsch, wenn man versucht, alles nicht zu sehr durch die Sprache, Kultur und Verständnis unserer Zeit zu sehen. Es lohnt sich, einen Blick hinter den Vorhang der damaligen Lebensweise, mit ihrer kulturellen und sprachlichen Eigenart zu werfen. Die Bibel wurde ja nicht in einer überirdischen göttlichen Sprache verfasst, sondern in der Sprache der Menschen. Sein Sohn wurde Mensch, um den Menschen als Mensch zu begegnen und als Mensch musste Er den Tod erleiden wie jeder sündhafte Mensch – jedoch ohne eigene Sünde und Schuld.

JaHuWschuaH ist der Offenbarer der Endzeitereignisse. Dennoch ist Er nicht der Autor, der die Worte niederschrieb. Der Verfasser ist Johannes, ein ‚Knecht‘ des Messias (Offenbarung 1,1), der in seiner Sprache und in seiner eigenen Ausdrucksform schreibt. Unser wunderbarer Schöpfer begegnet Seinen Kindern immer dort, wo sie sich befinden. Er lässt dem Offenbarungsempfänger frei schreiben, wie es dessen jeweiliger Kultur, Denkweise oder Schreibstil entspricht.

infoJohannes nennt sich ‚Knecht‘ des Messias. JaHuWschuaH selbst jedoch bietet allen Seinen Nachfolgern die Freundschaft an: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe Ich Freunde genannt, weil Ich euch alles verkündet habe, was Ich von Meinem Vater gehört habe.“ (Johannes 15,15) Seine Nachfolger sind Seine Freunde! Als Seine Freunde erzählt Er uns die Dinge, die in Zukunft geschehen werden.

Zuweilen offenbart JaHuWaH die gleiche Botschaft in unterschiedlichen Bildern, je nach Empfänger der Vision. So zeigt er dem heidnischen König Babylons die historischen Weltreiche bis zum Ende in Form eines mächtigen Götzenbildes, gefertigt aus edlen Metallen (Daniel 2). Die Könige und Herrscher Babylons haben sich selbst zur damaligen Zeit auf diese Weise anbeten lassen. Dem Propheten Daniel hingegen zeigte Er die Abfolge der Weltreiche so wie sie tatsächlich waren: in Form von wilden und teils bösartigen Tieren (Daniel 7).

Die Sendschreiben, mit denen die Offenbarung in Kapitel 1-3 beginnt, richten sich in erster Linie „an die sieben Gemeinden, die in Asia sind“. Es handelt sich um die römische Provinz Asia bzw. Kleinasien im Gebiet der heutigen Türkei. Die Versammlungen dieser Gemeinden in Kleinasien setzten sich neben jüdischen Gläubigen aus bekehrten Heiden zusammen. Es verwundert deshalb nicht, dass wir in der Offenbarung Ausdrücke und Figuren finden, die auch aus der heidnischen-hellenistischen Literatur und der Mythologie bekannt sind. Johannes greift Begriffe der Sagenwelt auf, die zu der damaligen Zeit geläufig waren, wie beispielsweise ein 'siebenköpfiges Tier'. Himmlische Wahrheiten konnten so den Zuhörern und Lesern verständlicher vermittelt werden. Wie sagte Paulus so treffend:

„Denn obwohl ich von allen frei bin, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich so viele wie möglich gewinne. Und ich bin den Juden geworden wie ein Jude, damit ich die Juden gewinne; denen, die unter Gesetz sind, wie unter Gesetz (obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin), damit ich die, die unter Gesetz sind, gewinne; denen, die ohne Gesetz sind, wie ohne Gesetz (obwohl ich nicht ohne Gesetz vor Gott bin, sondern Christus gesetzmäßig unterworfen), damit ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne. Den Schwachen bin ich geworden wie ein Schwacher, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige errette. Ich tue aber alles um des Evangeliums willen, damit ich mit ihm teilhaben möge.“ (1. Korinther 9,19-23)

Das ist es, worum es geht: um das Evangelium, besonders im Buch der Offenbarung; das Geheimnis des Evangeliums geoffenbart (Römer 16,25-27; 1. Korinther 2,6-10). Die gute Botschaft von der Errettung der Menschen aus den Fängen Satans und des Todes. Auch wenn die Bibel in verschiedenen Zeitabschnitten und vor dem Hintergrund einer anderen Kultur als die unsere geschrieben wurde, so gilt sie trotzdem für alle Zeiten und für alle Menschen. Dazu braucht es jedoch den Geist JaHuWschuaHs. Er offenbart jedem Gläubigen ganz individuell, was Sein Wille ist und gibt Verständnis für die Schrift. Das heißt nicht, dass man dann alles lückenlos versteht. Man darf sich auch immer wieder korrigieren. Je weiter die Zeit fortschreitet, desto deutlicher werden die Zeichen sein. Die Tiefe Seines Wortes werden wir wohl in alle Ewigkeit nicht vollständig erfassen können.

Die Bibel richtet sich an Gläubige, an die Suchenden. In der Bibel geht es vom ersten Buch des Alten Bundes bis zum letzten Buch im Neuen Testament um den Erlösungsplan. Es geht um die Herrschaft JaHuWaHs sowie um die Welt Satans auf dieser Welt, der seit Anbeginn angebetet werden möchte. Die Botschaft der Offenbarung richtet sich nicht an Menschen, die den Messias nicht als ihren persönlichen Erlöser annehmen. Denn das ist der Dreh- und Angelpunkt. Wenn wir die Offenbarung nicht vollständig verstehen oder auch ein wenig falsch auslegen, so wird das nicht an unserer Errettung durch unseren Freund und Erlöser rütteln. Wenn wir Sein Liebeswerk für uns nicht annehmen, wird es düstere Folgen haben.

Skorpion@ https://pixabay.comWird das nicht beachtet, verwundert es nicht, dass es zu falschen und teils eigenartigen Auslegungen der Offenbarung kommt. So wird der skorpionartige ‚Stich‘ des in der fünften Posaune (Offenbarung 9,1-5) beschriebenen heuschreckenähnlichen Wesens schon mal für die derzeit propagierte Genspritze erklärt. Oder der Reiter auf dem weißen Pferd wird mit der weltweit ausgerufene P(l)andemie gleichgesetzt.6 Es werden weltliche gegenwärtige Ereignisse hineininterpretiert, die kaum einen Bezug zu dem großen Gegensatz vom wahren Evangelium JaHuWschuaHs und der falschen Religion Satans haben. Wobei es verständlich ist und es hat Tradition. Im ersten Jahrhundert war der römische Kaiser Nero das ‚Tier‘ in Offenbarung 13 und 17, später war es Napoleon oder Hitler. Die vier Reiter der Offenbarung waren je nach Katastrophe im Verlauf der Geschichte beispielsweise der 30-jährige Krieg, später der Zweite Weltkrieg, die Anschläge auf die Zwillingstürme in New York vor 20 Jahren oder die verheerende Tsunami-Katastrophe in Ostasien 2004.

JaHuWschuaH selbst hat Seine Nachfolger gewarnt, nicht in allem vorschnell das Ende zu sehen. Die Erklärung des Messias in Matthäus 24-25 (Markus 13; Lukas 17+21) über die ‚Zeichen der Zeit‘ ist eine der längsten Predigten, die Er gehalten hat. Darin spricht Er von der letzten Zeit, kurz bevor Er zurückkommt, um Sein Volk in Sein Reich zu bringen. Er spricht darin von Seuchen, Krigen, Hungersnöten und Naturkatastrophen. Er betont dabei, dass dies noch nicht das Ende sei, es sind aber Zeichen des nahen Endes. Er nennt diese Ereignisse ‚den Anfang der Wehen‘. Wenn jedoch das erste Siegel gebrochen wird, so mein derzeitiges Verständnis, werden die Ereignisse schnell ablaufen. Was dann folgt, erklärt unser Erlöser als „eine große Drangsal [...], wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird“ (Matthäus 24,21; siehe auch Jeremia 30,7; Daniel 12,1).

infoDer Schreiber der Apokalypse offenbart, was ‚bald geschehen‘ muss. Wobei das Wort ‚bald‘ auch ‚rasch‘ oder ‚schnell‘ bedeuten kann, wie es beispielsweise die Schlachter 2000 übersetzt hat. An anderen Bibelstellen wird die griechische Wortverbindung ἐν τάχει mit ‚schnell‘ wiedergegeben, so in Apostelgeschichte 12,7, wo ein 'Engel des Herrn' Petrus im Gefängnis aufweckte und ihm befahl ‚schnell‘ aufzustehen (vgl. auch Apostelgeschichte 22,18).

Auch in Lukas 18,8 wird dieses Wort verwendet, wo der Messias Seinen Freunden sagt, dass Er „ihr Recht schnell ausführen wird“. In diesem Kapitel geht es um das Gericht. JaHuWschuaH erzählt den Jüngern das Gleichnis vom ‚ungerechten Richter‘, der schließlich der armen Witwe Recht sprach, aber nur weil sie beharrlich auf ihr Recht pochte (Lukas 18,4-6).

„Gott aber, sollte Er das Recht Seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu Ihm schreien, und ist Er in Bezug auf sie langsam [andere Übersetzung: langmütig]? Ich sage euch, dass Er ihr Recht schnell [ἐν τάχει] ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn Er kommt, den Glauben finden auf der Erde?“ (Lukas 18,7-8)

Wir sehen hier wieder den Sohn JaHuWaHs, der sich demütig so weit erniedrigte, dass Er als ‚Sohn des Menschen‘ auf die Welt kam, sich bis zum Tod demütigte, aber in Herrlichkeit auferstand. Er ist Erlöser, Fürsprecher und Richter im Auftrag des Vaters. Als verherrlichter Sohn wird Er zur bestimmten Zeit Sein Richteramt ‚schnell‘ ausführen. Das heißt, wenn die Zeit gekommen ist, wird Er umgehend handeln. Seine Gerichte werden rasch nacheinander folgen.


Das letzte Buch der Bibel ist die Offenbarung des Messias JaHuWschuaH (Jesus Christus), die „Gott [der Vater] Ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss“. Das wird uns im ersten Vers (Offenbarung 1,1) vorangestellt. Es ist von enormer Bedeutung, die ersten Verse bzw. die ersten Kapitel des Buches der Offenbarung zu studieren, bevor man sich auf einen bestimmten Abschnitt innerhalb des Buches konzentriert – auch wenn das aufgrund der fabelhaften und imposanten Visionen verlockend erscheinen mag. Es ist die Offenbarung unseres Erlösers, die Er von Seinem Vater erhalten hat. Und diese Botschaft ist für Seine „Knechte“ vorgesehen. Sie richtet sich also an Seine Nachfolger und kann deshalb auch nur von diesen verstanden werden. Die gesamte Offenbarung handelt von JaHuWschuaH. Das wird bereits im ersten Kapitel deutlich:

„... von Jesus Christus [JaHuWschuaH, der Messias], der der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in Seinem Blut und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ (Offenbarung 1,5-6)

Mit ähnlichen Worten schließt die Offenbarung ab:

„Siehe, Ich komme bald, und Mein Lohn mit Mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Glückselig, die ihre Kleider waschen, damit sie ein Recht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen!“ (Offenbarung 22,12-14)

Gerade die Offenbarung JaHuWschuaH zeigt die enge Beziehung zwischen dem Erlöser und Seinem Volk. Das bedeutet, dass in diesem letzten Buch der Bibel der Gegensatz zwischen dem Volk JaHuWaHs und den Anhängern der falschen Religion Satans behandelt wird. Sie zeigt die Bestimmung der Kinder JaHuWaHs und die Rolle der Ungläubigen. Sie zeigt den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis, zwischen dem Sohn JaHuWaHs und dem Teufel. Nirgends in der Bibel wird der Gegensatz des Siegel JaHuWaHs zum Malzeichen des Tieres so deutlich wie in der Offenbarung. Wobei sich der himmlische Vater als der absolute Herrscher über die Himmel und der Welten herausstellt. Nur Sein Sohn kann die Verbindung mit dem Himmlischen durch Sein Erlösungswerk am Kreuz wieder herstellen.

Lamm@ https://pixabay.com29 Mal wird in der Offenbarung der Messias als das ‚Lamm‘ bezeichnet. Das weist auf Seinen stellvertretenden Tod auf Golgatha hin. Wer also nicht an diesen Messias glaubt, den wahrhaften Sohn JaHuWaHs, und auch daran nicht, dass Er Sein Blut für die Sündenschuld der Menschen vergossen hat, der braucht überhaupt nicht anzufangen, die prophetischen Aussagen über die sieben Siegel mit den vier Reitern, die sieben Posaunen, die sieben Plagen, etc. zu deuten. Was wird dabei rauskommen?

Das letzte Buch der Bibel ist eine wahrhaftige Offenbarung. Sie knüpft den roten Faden des Heilsplanes, der sich von der Schöpfungsgeschichte im ersten Buch Mose, über die prophetischen Bücher bis zu den Evangelien und den Briefen Paulus zieht, zu einem herrlichen Bild der Erlösung zusammen. Dieses Buch greift die Schöpfung wieder auf und verbindet sie mit der Neuschöpfung, sowohl geistlich im Messias wie auch die buchstäblichen Neuschöpfung des Himmels und der Erde. Nur durch Ihn können Seine Kinder in die ursprünglich vollkommene Schöpfung zurückgebracht werden.

Die Offenbarung zeigt, was mit dieser alten Erde und deren Bewohner geschieht, die sich am Ende wissentlich vom großen Verführer und Lügner Satans führen haben lassen. Es wird bald die Zeit kommen, wenn sich jeder Mensch entscheiden muss: Wen willst du anbeten? Wem wirst Du folgen? Dem falschen religiösen Glaubenssystem mit dem Antichristen an der Spitze einer Welteinheitsreligion (das Malzeichen des Tieres), oder den wahrhaftigen Erlöser JaHuWschuaH (das Siegel JaHuWaHs), wie Ihn die Bibel beschreibt?

Dem Seher von Patmos wurde die gesamte Weltsituation am Ende der Zeit gezeigt. Abwechselnd sieht er die Ereignisse im Himmel und die nachfolgenden Ereignisse auf der Erde. Auch die alttestamentlichen Propheten enthalten Hinweise zum Gericht in der Endzeit, aber der Schwerpunkt der Prophetie des Alten Bundes liegt auf dem Zustand ihrer eigenen Zeit. Eine Ausnahme bildet der Prophet Daniel, der wie in der Offenbarung den Verlauf der Geschichte zusammenhängend bis zum Ende aufzeigt.

infoDas Buch der Offenbarung bewegt sich in der Geschichte der Endzeit kontinuierlich vorwärts. Sie greift dabei jedoch die gesamte Menschheitsgeschichte auf. Zwischen der Prophetie für die letzte Zeit gibt es Rückblicke auf den Sündenfall, auf Golgatha, auf die Verfolgung der Gläubigen aller Zeiten. Die sieben Siegel beinhalten den gesamten „Fahrplan“ bis zur Wiederkunft des Messias. Die Ereignisse innerhalb der Siegel (Kapitel 6-9) werden in einzelnen Kapiteln ab Kapitel 12 näher beleuchtet. Dazwischen gibt es Einschübe, die bestimmte Dinge genauer zu erklären, z.B. Kapitel 7.

Studiert man die gesamte Offenbarung, kann man erkennen, dass im ersten Teil (Kapitel 1-14), noch Gnade vorhanden ist. Wobei die Kapitel 17+18 noch dazu gehören, denn sie erklären die ersten Siegel detailreicher. JaHuWschuaH steht als Beschützer Seines Volkes bei allen Verfolgungen und Versuchungen bei. Der zweite Teil ab Kapitel 15 handelt von den Gerichten an den Ungerechten (das heißt, die nicht durch das ‚Blut‘ des Lammes ‚reingewaschen‘ und gerecht gesprochen wurden). Die Gnadenzeit ist abgelaufen, die Gerechten ‚versiegelt‘, damit ihnen kein Unheil mehr geschehen kann. Die letzten beiden Kapitel 21-22 haben vor allem die Belohnung der Neuen Welt für die Gerechten zum Inhalt.

Viele Menschen erkennen, dass eine Katastrophe auf die Welt zurollt. Die einen verschließen Augen und Ohren, um sie nicht sehen zu müssen. Die anderen haben Angst, ob der Dinge, die noch in dieser enorm schnelllebigen Zeit kommen werden. Nicht auf den eigenen Schöpfer vertrauend, hoffen die Menschen immer wieder auf politische und religiöse Führer. Modern und angesehen sind dabei vor allem ‚Philantropen‘7, die diese Welt retten und sie zu einem besseren Ort machen sollen.

Labor@ https://pixabay.comUnsere Welt wird jedoch immer korrupter, verlogener, betrügerischer und liebloser. Aufrüstung, Kriegshandlungen, vermeintliche Erlösung durch höchst fragwürdige Spritzen für alle Menschen, und die Errettung des Klimas durch teils widersinnige Maßnahmen und immer drastischere Einschränkungen der menschlichen Freiheit, lassen nichts Gutes erahnen. Es wird sich rächen, wenn der Mensch anfängt, Schöpfer zu spielen und sich bis in die menschliche Gene vorwagt, um diese zu manipulieren. Die Welt lehnt sich gegen ihren eigenen Schöpfer auf und verachtet den Erlöser, der sich unbegreiflich weit erniedrigen hat lassen, um uns aus diesem bösen Sumpf herausszuziehen.

„Die Narren spotten über die Schuld, aber unter den Aufrichtigen ist Wohlwollen. [...] Der Weise fürchtet sich und meidet das Böse, aber der Tor braust auf und ist sorglos.“ (Sprüche 14,9.16)

Den Narren ist ihre Schuld bzw. ihr abtrünniges Leben gar nicht bewusst. Der Aufrichtige jedoch kennt die eigenen Abgründe und klammert sich deshalb an seinen Erlöser. Er weiß sich freigesprochen von Schuld, Sünde und Angst.

Unser wunderbarer Schöpfer vermag diesen tief gefallenen und dunklen Zustand der Erde wieder umzukehren. Kein Mensch, und wenn er noch so reich und mächtig ist, ist dazu in der Lage. Das Böse ist so abgrundtief böse, dass für die Meisten die Vorstellung dafür gar nicht ausreicht. Die aufeinanderfolgenden Ereignisse der sieben Siegel nehmen in ihrer Intensität und Zerstörung von Stufe zu Stufe zu, bis sie in den völligen Untergang unserer Welt gipfeln. Das Böse offenbart sich am Ende in seiner ganzen furchtbaren Tragweite selbst.

Es sind schreckliche Szenen, die sich uns eröffnen und zugegebenermaßen auf den ersten Blick gruselige Aussichten. Sie sind es jedoch nur für den Ungläubigen, der Sein Vertrauen nicht auf den Einen setzt, der jeden durch diese Zeit durchführen kann. Was ein unheilvolles Gericht für die Ungerechten ist, ist eine wunderbare Herrlichkeit für die Kinder JaHuWaHs, weil Ihre Befreiung nahe ist.

„Wer weise ist, der wird dies verstehen; wer verständig ist, der wird es erkennen. Denn die Wege des HERRN [JaHuWaHs] sind gerade, und die Gerechten werden darauf wandeln; die Abtrünnigen aber werden darauf fallen.“ (Hosea 14,10)

Auch wenn es für manchen aussehen mag, als interessiere sich der allmächtige Schöpfergott nicht für die Menschen, so stehen die Geschehnisse auf der Erde doch immer unter Seiner Kontrolle. Er zeigt sich in der Offenbarung als derjenige, der Seinen Nachfolgern in ihrem Schmerz und Leid durchgängig nah ist. Er ist derjenige, der „den Schlüssel des Todes und des Hades hat (Offenbarung 1,17-18). Selbst wenn wir leiden und sterben, so ist Sein Sieg auch unser Sieg. Denn er ist der Anfänger und der Vollender unseres Glaubens (Hebräer 12,2).

Nachfolger des Messias müssen keine Angst haben, egal was kommt. Jeder, der den Inhalt der Offenbarung mit Angst verbindet, hat ein falsches Verständnis vom biblischen Erlösungsweg und vom Erlöser. Unser Erlöser hat erklärt, dass Er uns keinen ‚Geist der Furchtsamkeit‘ gegeben hat (2. Timotheus 1,7). Er, der Urheber der Offenbarung, ist die Quelle der Hoffnung, ist unser Beistand und ist unser Retter. Er versichert uns den Sieg. Er ist der ‚treue Zeuge‘, der uns liebt (Offenbarung 1,5).

infoDer biblische Begriff ‚Hoffnung‘ hat einen etwas anderen Sinngehalt, als das, was wir heute mit ‚Hoffnung‘ verbinden. „Hoffentlich wird es so geschehen, wie wir es uns erhoffen“. Wir sind uns nicht zu 100% sicher. So verstehen wir Hoffnung. Der biblische Begriff Hoffnung ist jedoch die Sicherheit, dass es kommen wird.

In unserer Kultur und unserer Sprache ist die Hoffnung von dem abhängig, der auf etwas hofft. In der hebräischen Denkweise baut die Hoffnung auf denjenigen, der die Hoffnung bzw. das Versprechen gibt. Es ist die Zuversicht, dass JaHuWaH hilft und die Führung übernimmt. Es ist keine Hoffnung, die eintritt, wenn wir selbst unsere Werke verrichten (2. Korinther 3,7-18). Siehe Jesaja 40,31 und Römer 8,24-25: Wir sind auf die Hoffnung hin erlöst worden. Denn Hoffnung ist mit dem Glauben verbunden (Hebräer 11,1). Wir haben Hoffnung, weil wir „den für treu erachten, der die Verheißungen gibt“ (Hebräer 11,11). So heißt es im Titusbrief: „... Indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus (Titus 2,13)

Die Offenbarung wurde nicht nur geschrieben, um uns die Dinge der Zukunft zu berichten. Die Offenbarung erzählt von dem Einen, der die Zukunft in Seinen Händen hält. Wir haben das Vorrecht, einen Blick in die kommenden Ereignisse zu werfen. Er geht uns voran, Er steht uns zur Seite und Er stellt sich hinter uns. Er hat den Sieg vor 2000 Jahren ja bereits errungen. Jetzt wird Er als König und Richter auftreten. Niemand muss sich fürchten, der Seine ausgestreckte Hand ergreift und sie nicht mehr loslässt.

„Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott [den Vater], glaubt auch an Mich! In dem Haus Meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, hätte Ich es euch gesagt; denn Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn Ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme Ich wieder und werde euch zu Mir nehmen, damit, wo Ich bin, auch ihr seiet. 4Und wohin Ich gehe, wisst ihr, und den Weg wisst ihr.“ (Johannes 14,1-4)

 

Nächstes Kapitel: „Ein Thron im Himmel




1 Johannes schrieb die Offenbarung wahrscheinlich zur Zeit der Regierung des römischen Kaisers Domitian, der von 81-96 u.Z. regierte. Johannes war auf der griechischen Insel Patmos inhaftiert, einer römischen Strafkolonie für politische Straftäter. Up

2 Die erste griechische Übersetzung der Schriften des Alten Testaments entstand ca. 250 v.u.Z. Sie ist unter der Bezeichnung Septuaginta oder der römischen Zahl LXX (70) bekannt. Up

3 Die Frage, ob Petrus tatsächlich in Rom gewesen war, ist nicht zweifelsfrei zu beantworten. Aufgrund einiger Aussagen, wie die des Historikers Eusebius von Caesarea (lebte im dritten Jahrhundert), der frühere Schreiber zitiert, ist es wahrscheinlich. Sicher bewiesen wurde durch Ausgrabungen in den 1940er Jahren jedoch, dass das Grab des Petrus nicht unter dem Petersdom liegt, wie von der römisch-katholischen Kirche behauptet wurde. Up

4 Im pantheistischen Gottesbild wird Gott und Natur gleichgesetzt. Es gibt keinen persönlichen Gott. Der Schöpfer ist vielmehr überall in der Schöpfung vorhanden. Er steht nicht über der Schöpfung, sondern ist mit ihr verwoben. Das ganze Universum, die Natur, der Mensch, alles ist damit göttlich. Up

5 Gott ist nur eine Erfindung des Menschen, allerdings eine sehr Gute, denn die Menschen halten sich dadurch an bestimmte Regeln/Gebote. Oder das 'Prinzip Gott' ist - ähnlich dem Pantheismus – eine Weltsicht, die alle Religionen und Philosophien miteinander vereint. Gott erhofft man sich dadurch menschlicher und den Menschen göttlicher. Solche Lehren hören sich sehr schön an, aber eins fehlt: Der einzige Weg zum Schöpfer: die Annahme des ‚vergossenen Blutes‘ Seines Sohnes. Up

6 Das heißt nicht, dass diese Ereignisse keine Rolle spielen. Zusammen mit anderen Geschehnissen werden sie den Weg der vier Reiter frei machen. Wir werden im Laufe dieser Studie darauf zurückkommen. Up

7 als Philantropen werden sogenannte ‚Menschenfreunde‘ bezeichnet. Ihnen wird oft eine, die ganze Welt umfassende Liebe zugeschrieben. Es sind sehr reiche Menschen, die weltweite Aktionen für das vermeintliche Gemeinwohl der Menschen starten. ‚Pagane Philanthropen erwarteten Dankbarkeit von den Beschenkten, christliche Wohltäter erhofften Vergeltung von Gott. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass pagane Philanthropie gewöhnlich den Aspekt von Herablassung und sozialem Abstand zwischen Wohltäter und Begünstigtem enthält, der in der Nächstenliebe fehlt.‘ (Wikipedia). Die Philanthropen in der hellenistischen Staatenwelt und im Römischen Reich wurden meist durch Stiftungen ausgeübt. Die Stifter waren überwiegend Herrscher oder Angehörige der reichen städtischen Eliten. Zu den Motiven gehörte der Wunsch, Dankbarkeitsbezeugungen und Ehrungen zu erhalten. Bei diesen Stiftungen ging es aber mehr um die Interessen der Stiftung als um das Wohl der Allgemeinheit. Und wie ist es mit unseren heutigen modernen Philantropen, die vorgeben, zum Wohl der Menschheit zu handeln? Was sind die Motive eines Gates, Soros, Musk oder Rockefellers? Auch heute werden deren immenser Reichtum über Stiftungen für das angebliche Wohl der Menschen eingesetzt (Bill & Melinda Gates Stiftung, die zahlreichen Stiftungen des George Soros und des Elon Musk, die Rockefeller Stiftung und viele andere). Was sind deren wahre Motive? Beschenken diese Philantropen Politiker, Religionsführer und Medienvertreter aus Menschenliebe? Nehmen die Beschenkten das Geld in Empfang für das Wohl aller? Darüber sollte man sich Gedanken machen. Up


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