Erstellt: Donnerstag, 05. Januar 2012 Zuletzt aktualisiert: Montag, 12. März 2018

Bei der Schöpfung eingesetzt

„Er hat ein Gedächtnis gestiftet seinen Wundern,
gnädig und barmherzig ist … [JAHUWAH].“
(Psalm 111,4)

Die Schoepfung„Der siebente Tag der Woche ist einer der genialsten Gedanken der Weltgeschichte. Er ist einer der Hinweise, wie ein Mensch leben muss, wenn er im Sinne seines Schöpfers ein Mensch sein will.“ (Jörg Zink, Theologe und Bibelübersetzer)

Der Sabbat hat seinen Ursprung in der Schöpfung, als JAHUWAH am siebten Tag von Seinen Werken ruhte. Der biblische Schöpfungsbericht endet nicht mit der Erschaffung des Menschen am sechsten Tag. Es folgt noch ein weiterer Tag:

„Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil Er an ihm ruhte von allen Seinen Werken, die Er gemacht hatte.“ (2. Mose 2,2.3)

Im Anschluss daran heißt es:

„Dies ist die Entstehung des Himmels und der Erde, zur Zeit, als Gott … [JAHUWAH] Himmel und Erde schuf.“

Der Sabbat ist Teil des göttlichen Schöpfungswerkes. JAHUWAH selbst ruhte an diesem Tag. Er tat es nicht, weil Er erschöpft war; Er tat es, um uns ein Vorbild zu geben. Er segnete diesen Tag, wie Er auch zuvor Tiere (1. Mose 1,22) und Menschen (Vers 28) gesegnet hatte. Der Segen JAHUWAHs für Tier und Mensch steht im Zusammenhang mit Lebenskraft und Vermehrung. Durch das Segnen des Siebten Tages, erhält somit auch der Sabbat eine besondere Kraft.

Ein Vergleich des obigen Verses in 1. Mose 2,2-3 und dem vierten Gebot zeigt, dass der Sabbat bei der Schöpfung und aufgrund der Schöpfung eingesetzt wurde: 

 

1. Mose 2 - Die Schöpfung      2. Mose 20,8-11  -  Das Sabbatgebot
Segnete den    Segnete den
Siebten Tag Siebten Tag
heiligte ihn heiligte ihn
JAHUWAH ruhte an diesem Tag           JAHUWAH ruhte an diesem Tag
aufgrund der Erschaffung von Himmel und Erde                           aufgrund der Erschaffung von Himmel und Erde

 

„Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst …“ (4. Gebot, 2. Mose 20,8-11)

Das Wort „Gedenke“ lässt erkennen, dass der große Gesetzgeber auf die, nach vollendetem Schöpfungswerk eingesetzte Sabbatruhe zurückweist. Als JAHUWAH die Israeliten darin ehrte, dass er sie zu Hütern Seines Gesetzes machte, schärfte Er ihnen die verordnete Heiligung des Sabbats ein. Im Dekalog wurde die bereits im Paradies eingeführte Ordnung nicht nur für die Israeliten wiederholt; sie sollte als ein feierliches Vermächtnis für die ganze Welt gelten. Auch heute mahnt der Schöpfer zum Gehorsam diesem Gebot gegenüber, das zum besonderen Segen des gesamten Menschgeschlechtes bestimmt ist. 

Der Sabbat ist ein ewiges Zeichen des immerwährenden Bundes zwischen JAHUWAH und Seinem Volk, damit Seine Kinder wissen, wer sie erschaffen hat (2. Mose 31,17; Hesekiel 20,12), und damit sie Ihn als Ihren Gott JAHUWAH erkennen (Hesekiel 20,20).

Der Sabbat weist auf die Werke der Schöpfung hin, als Beweis der großen Macht JAHUWAHs. Er weist auch auf JAHUSCHUAH den Messias hin, denn „alles ist durch Ihn und zu Ihm hin geschaffen worden“ (Kolosser 1,16). Damit ist auch der Sabbat „durch“ JAHUSCHUAH und „zu Ihm“ eingesetzt worden. Der Sabbat verkündigt, dass Er, durch den alles im Himmel und auf Erden geschaffen wurde und durch den alles zusammengehalten wird, das Haupt der Gemeinde ist und dass wir durch Sein Erlösungswerk mit JAHUWAH, Seinem Vater, versöhnt werden. Während der Sabbat an den verlorenen Frieden von Eden erinnert, erzählt er gleichzeitig vom Frieden, der durch unseren Heiland wiederhergestellt wurde.

JAHUWAH hat die Erde in genau 6 Tagen erschaffen, nicht mehr und nicht weniger. Als Allmächtiger Herrscher des Himmels und der Erde hätte er sie natürlich auch in einer Minute erschaffen können. Warum hat Er dann doch 6 Tage gebraucht? Weil Er diese Welt für uns geschaffen hat und dafür ein Zeitsystem eingeführt hat, mit dem wir leben sollen.

Dieser, bei der Schöpfung vor ca. 6000 Jahren eingesetzte Sabbat, wird aber heute von den meisten Christen abgelehnt. Es wird argumentiert, es sei ein jüdischer Sabbat. Die oben zitierten Verse zeigen jedoch, dass der Sabbat bereits eingesetzt wurde, als es die „Israeliten“ noch gar nicht gab. Man hält heute den „christlichen Sabbat“, den ersten Tag der Woche, oder den Samstag, den siebten Tag der Woche im heutigen Gregorianischen Kalender. Man bestimmt ihn nach einem heidnisch-päpstlichen Sonnenkalender. Die Katholiken und fast alle Protestanten behauptet, dass im Neuen Testament der Sabbat vom siebenten auf den ersten Tag der Woche verlegt worden sei, und dass seither der erste Tag der Woche der neutestamentliche oder „christliche Sabbat“ sei. Weiter wird von Samstag-Sabbathaltern vorgebracht, die Wochentage haben sich nie geändert, der heutige Kalender sei für die Bestimmung korrekt. Die Heilige Schrift und die Geschichte lehrt uns jedoch das Gegenteil.

Der Siebente-Tag-Sabbat, nach Seinem Kalender bestimmt, ist JAHUWAHs Ruhetag. Er selbst ruhte an diesem Tag. Ebenfalls ein Hinweis, dass auch der Schöpfer sich nach Seinem Gesetz richtet. Er gebietet nicht Seinen Untertanen ein Gesetz, das Er selbst nicht einhält. Während Tausenden von Jahren wurde er von Menschen gehalten und von Propheten in Erinnerung gerufen. Der Sabbat wird selbst auf der Neuen Erde noch gehalten werden:


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