Das Passah des Neuen Bundes

Erstellt: Montag, 23. April 2012 Zuletzt aktualisiert: Montag, 12. März 2018


„Denn auch unser Passahlamm, der Messias,
ist geschlachtet worden.
… Darum lasst uns Festfeier halten“
(1. Korinther 5,7-8)


 

Die Herrlichkeit des KreuzesAm letzten Passah mit den Jüngern demonstrierte JAHUSCHUAH eine einfache aber tiefgründige und bedeutungsvolle Handlung. Er wies Seine Jünger an, an Passah von nun an mit ungesäuertem Brot und unvergorenem Traubensaft Seines Stellvertretertodes für uns zu gedenken und symbolisch Sein Fleisch und Sein Blut einzunehmen. Folgende Texte machen dies deutlich: Matthäus 26,26-29; Markus 14,22-25; Lukas 22,15-20.27-30; 1. Korinther 11,23-26. Durch die symbolische Handlung des Essens des Brotes und des Trinken des Weines (unvergorener Traubensaft), nehmen wir das Geschenk JAHUSCHUAHs – seinen Tod an unserer statt – an. Es ist eine Gedächtnisfeier an das Erlöserwerk unseres Heilandes.

Das Opfer JAHUSCHUAHs ist das Schlüsselereignis in JAHUWAHs Plan, die Menschheit von der Sünde zu erlösen. Der Messias prophezeite, dass Er durch Seinen Kreuzestod erhöht werden wird und dass jeder, der an Ihn glaubt nicht verloren gehen, sondern Ewiges Leben haben wird.

„Denn so sehr hat JAHUWAH die Welt geliebt, dass er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3,16)

JAHUWAHs Opfer ist die entscheidende Botschaft des Passah; es war ein Akt höchster Liebe für die Menschheit. Kurz vor dem Passah, dem Tag vor Seiner Kreuzigung, sagte JAHUSCHUAH, dass er deshalb gekommen sei und das Er erhöht werden würde von der Erde und alle Gläubigen zu sich ziehen wird (siehe Johannes 12,27-32).

Unser Heiland musste sterben, weil es der einzige Weg war, dass JAHUWAH uns gnadenreich unsere Sünden vergeben kann und trotzdem die Intaktheit und Unversehrtheit Seines heiligen Gesetzes der Liebe und der Gerechtigkeit gewährleistet bleibt. Die Sünde ist die Übertretung des Gesetzes (Johannes 3,4). Wir haben alle gesündigt und verfehlen damit die Herrlichkeit JAHUWAHs (Römer 3,23). Jeder von uns ist damit dem Tod geweiht (Römer 5,12;6,23). JAHUSCHUAH, der Sohn des Allerhöchsten, der ein makelloses, sündenfreies Leben auf Erden führte, starb an unserer statt. Tatsächlich war Sein Tod die einzige mögliche Lösung für das Sündenproblem; siehe hierzu auch „Der Erlösungsplan“.

Wir werden niemals in seiner Tiefe begreifen, was es für den Sohn JAHUSCHUAH bedeutete, als das Lamm JAHUWAHs zu sterben. Unvorstellbares Leid! Was bedeutete es, zur Sünde gemacht zu werden (2. Korinther 5,21) und das Gericht JAHUWAHs auf sich selbst kommen zu lassen! (Lies hierzu Getsemane, 10. Abs. von oben). Ohne Seinen stellvertretenden Tod, wären wir auf ewig verloren. So kommen wir zusammen, um an Ihn zu denken, wir tun es aus Dankbarkeit zu Seinem Gedächtnis.

Diese einfache aber tiefgründige Zeremonie des Passah des Neuen Bundes zeigt dem Gläubigen die Bedeutung des Stellvertretertodes JAHUSCHUHs auf. Dies kann am besten durch den schattenbildlichen Opferdienst als Vorbild für JAHUSCHUAHs Opfertod verstanden werden. Durch den rituellen Tod der Opfertiere akzeptierten die Israeliten das Werk der Vergebung und der Erlösung. Gleichweise akzeptiert der Gläubige durch den Opfertod JAHUSCHUAHs das Werk seiner Erlösung. Jede Teilnahme daran ist eine neue Bestätigung des Bundes JAHUWAHs mit Seiner „Gemeinde der Herausgerufenen“.

Die Teilnahme am wahren Passah zeigt die Gegenwart des Lebens JAHUSCHUAH; dem Messias-in-uns, der uns Gnade zum Gehorsam schenkt (Römer 1,5; 1. Petrus 1,2). Als das Volk Israel sich in Ägypten aufhielt, war es das Passah-Blut an den Türpfosten, das die Erstgebornen Israels vor dem Tod schützte (Hebräer 11,28). Seit dieser Zeit wird allen Nachfolgern JAHUWAHs befohlen, das Passah als einen Gedenktag zu halten. Auf diese Weise können sie sich erinnern, dass sie JAHUWAH durch das Blut des Lammes rettet (2. Mose 12,13-14).

Das Halten des Passah enthüllt das gehorsame Herz und die Hingabe der Braut an den Bräutigam. Ein hingebungsvolles Herz hält Passah und all die anderen Feste JAHUWAHs, gemäß der Heiligen Schrift. Das gehorsame Herz hat das „Leben“ JAHUSCHUAHs in sich, das dieses Herz zu einem Täter eines jedes Wortes macht, dass aus dem Munde JAHUWAHs kommt (5. Mose 4,4).

Zudem ist das Passah nur dann das biblische Passah, wenn es zur richtigen Zeit gehalten wird – am 14. Tag des ersten Monats (3. Mose 23,5) oder falls aus wichtigem Grund verhindert, am 14. Des zweiten Monats (4. Mose 9,10-11). Ein Passah zu irgendeinem anderen Zeitpunkt ist nicht biblisch und ist ein gefälschtes Passah.

RosenDas Passah ist ein so wichtiges Ereignis für JAHUWAHs wiedergeborene Kinder, dass Er uns sogar die Gelegenheit gibt, es an einem zweiten Termin zu halten, falls man aus einem wichtigen Grund verhindert ist. Der 14. des zweiten Monats ist eine nochmalige und letzte Möglichkeit das Passah zu halten.

„Das ist mein Blut, das für viele vergossen wird, zu Vergebung der Sünde.“ (Matthäus 26,28)

Dieser Bund ist JAHUWAHs Zusage Seiner Liebe an Sein Volk:

„So erkenne nun, dass JAHUWAH, dein Elohim, der wahre Elohim ist, der treue Elohim, der den Bund und die Gnade denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote bewahren, auf tausend Generationen.“ (5. Mose 7,9)

     

Vom Exodus zum Passah JAHUSCHUAHs  


Das Passah hat in der Bibel seine Wurzeln im Auszug des Volkes Israels aus dem Land Ägypten, als JAHUWAH es durch Mose aus der Sklaverei befreite. Es kann aber auch mit den Ereignissen anderer biblischer Personen in Verbindung gebracht werden, wie z.B. Noah, als er aus der Arche kam oder Abraham, als er aus Ur, dem Land der Chaldäer gebracht wurde. Beim Auszug aus Ägypten wurde es ein Teil der niedergeschriebenen Gebote und heiligen Feste.

So wie das Blut des Passahlammes die Israeliten vor dem Tod der Erstgeborenen in Ägypten schützte, so wird der reuige Sünder durch das Blut, dass JAHUSCHUAH als wahres Opferlamm vergossen hat, vor dem ewigen Tod bewahrt. Nachfolgend soll dies anhand der Ereignisse des Auszuges aus Ägypten kurz dargestellt werden, denn diese Ereignisse in Ägypten sind gleichzeitig ein Sinnbild und werfen ihre Schatten voraus auf Ereignisse, die bereits eingetroffen sind und die noch zukünftig geschehen werden.


Die Befreiung der Israeliten aus Ägypten

Die Kinder Israels sollten nach 400 Jahre Sklaverei in Ägypten von JAHUWAH aus der Hand des Pharao befreit werden.

Die Kinder des geistigen Israels, die als neue Zweige in den Ölbaum eingepfropft sind, werden aus der Sklaverei des geistigen Ägypten oder Babylons befreit. Es ist die Welt mit all ihren Ungerechtigkeiten und heidnischen Bräuchen. Pharao kann auch sinnbildlich als Satan gesehen werden, der mit allerlei Verlockungen aufwartet. JAHUWAH wird jeden mit mächtiger Hand aus dieser Sklaverei der Sünde befreien.

Das Aussondern des Passahlammes (2. Mose 12,1-5)

JAHUWAH hat den Israeliten befohlen, am 10. Tag ersten Monats Abib ein vollkommenes Lamm auszuwählen. Vier Tage lang sollten sie das Lamm untersuchen, um sicherzugehen, dass es keinen Makel hatte.

Am 10. Abib ritt JAHUSCHUAH in die Stadt Jerusalem auf einem Eselfohlen ein. Er hielt sich vier Tage lang in der Öffentlichkeit auf. Er wurde von den Sadduzäern und Pharisäern verhört und wurde ohne Schuld befunden; Er hatte keinen Makel, d.h. Er war ohne Sünde.

  

Das Schlachten des Lammes (Vers 6)

Am 14. Abib sollten sie das unschuldige Lamm „zwischen den Abenden“ (2. Mose 12,3-6) schlachten. Zwischen den Abenden bedeutete zwischen 12:00 Mittag, ab dem Zeitpunkt, wenn sich die Sonne wieder „neigt“ oder „niedergeht“ und Sonnenuntergang, ca. 18:00 Uhr (in Israel).

JAHUSCHUAH hauchte zur 9. Stunde (15:00 Uhr) Sein Leben aus (Markus 15,33.34.37).

  

Das Blut des Lammes gestrichen an die Türpfosten (Vers 7)Streichen des Blutes an die Türpfosten

Das Blut des makellosen Lammes sollte an den Türpfosten jedes Hauses der Israeliten gestrichen werden.

Durch das vergossene Blut JAHUSCHUAHs werden wir im Glauben versiegelt. Er sagt auch, dass Er die Tür zum ewigen Leben ist; die Tür mit dem Zeichen des Lammes JAHUSCHUAHs. Es kann auch als ein Sinnbild der Versiegelung der Gerechten durch JAHUWAHs Siegel an der Stirn vor Beginn der letzten Plagen gesehen werden, damit diese ihnen nichts anhaben können (Offenbarung 9,4).

 

Das Essen des Lammes mit ungesäuertem Brot und Bitterkräutern (Verse 8-9)

Die Israeliten sollten das über dem Feuer gebratene Lamm zusammen mit ungesäuertem Brot und Bitterkräutern essen.

Das Fleisch und Brot steht für den Körper JAHUSCHUAHs, der Sich selbst für die Sündenschuld der Menschen opferte. Das Brot ist auch ein Symbol für Wahrheit, das Wort JAHUWAHs. Dass es ein ungesäuertes Brot sein muss, bedeutet, dass es ein makelloses Opfer war, d.h. ohne Sünde. Denn JAHUSCHUAHs Körper wurde zum Opfer unserer Sündenschuld. Indem wir Sein Opfer anstelle unseres eigenen Todes durch Reue und Glauben annehmen, werden unsere Schulden vergeben und wir werden für Seinen Dienst des Gehorsams ausgesondert.

Die bitteren Kräuter sollten an die Bitternis der ägyptischen Knechtschaft erinnern. Wenn wir den Messias zu unserer Speise machen, sollte es um unserer Sünde willen mit reuigem Herzen geschehen.

Ägypten wurde mit den Plagen und dem Tod aller Erstgeburt geschlagen

Der Pharao war so stur und von Sünden beladen, dass er nicht verstand, was Mose und Aaron ihm mitteilten. JAHUWAH ließ dem Pharao durch Mose und Aaron mit Macht demonstrieren, was passieren würde, wenn er nicht auf sie hörte. Es wurde ihm immer wieder auf einfache Weise nahegelegt, damit er genau wusste, was auf ihn zukommen würde. Er verstockte jedoch sein Herz und erst als der Tod der Erstgeborenen über sein Land hereinbrach, ließ er das Volk ziehen.

Bevor JAHUSCHUAH wiederkommt, wird die ganze Welt Sein Evangelium und die Herrlichkeit JAHUWAHs hören und erkennen (Offenbarung 14 u.18). Jeder Mensch wird die Möglichkeit haben sich zu entscheiden, ob er dem Wort JAHUWAHs folgen möchte oder nicht. Erst dann wird sich JAHUWAHs Geist vollständig von dieser Erde zurückziehen und die sieben letzten Plagen werden mit voller Wucht auf die Erdbewohner hereinbrechen. Es wird dann kein Schutz mehr für diejenigen vorhanden sein, die das Siegel JAHUWAHs nicht an ihren Stirnen haben. Das Blut des Passahlammes JAHUSCHUAH ist ein Zeichen, damit die Plagen denjenigen mit dem Blut-Zeichen nicht vernichtet.

 

Das Passahmahl JAHUSCHUAHs einen Tag vor Seinem eigenen Passahopfer

 

Das Passah, das JAHUSCHUAH mit seinen Jüngern hielt, fand einen Tag vor seiner Kreuzigung statt. Denn am 14. Abib wurde Er selbst, wie bereits im Alten Testament vorhergesagt als das wahre Passahlamm geopfert. Dieses Passah mit den Jüngern war damit sicherlich nicht ein vorgezogenes Passahmahl mit einem gebratenen Lamm, denn das musste nach der Anweisung JAHUWAHs erst am 14. Tag geschlachtet werden.

JAHUSCHUAH wusste, dass Er zur selben Stunde gekreuzigt werden würde, zu der jedes Jahr das Passahlamm geschlachtet wurde. Und so war das letzte Passah mit den Jüngern ein besonderes Mahl, nicht Das Passahmahlnur weil es einen Tag früher gefeiert wurde, sondern besonders auch deshalb, weil der bedeutendste Teil des Mahls fehlte, das Passahlamm. Für einen Juden war ein Passahmahl ohne Lamm undenkbar, denn es war das Blut des Lammes, das Symbol der göttlichen Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei. Für Nachfolger JAHUSCHUAHs ist jedoch kein Opferlamm mehr nötig, weil JAHUSCHUAH nun Selbst das wahre Passahlamm ist, dessen Blut uns von der Sklaverei der Sünde befreit. JAHUSCHUAH wollte das letzte Passah mit Seinen Jüngern ohne das Lamm zu sich nehmen, um ihnen die Tatsache nahezubringen, dass ER das Passahlamm ist. Sie sollten das Passah nicht feiern, indem sie das buchstäbliche Fleisch eines Lammes aßen, dessen Blut am Altar des Tempels ausgegossen wurde, sondern an der symbolischen Teilnahme SEINES Fleisches und Blutes. Das wahre Passahlamm, auf das all die Jahrhunderte die Schlachtung von Lämmern hinwies, sollte am nächsten Tag geopfert werden. Damit gab es zu diesem Zeitpunkt bereits keine Notwendigkeit mehr zum Passahmahl Fleisch eines Lammes zu essen. Denn JAHUSCHUAH Selbst gab sich ihnen als geistliche Nahrung zur Vergebung der Sünden.

Hätte JAHUSCHUAH zu diesem Passah mit den Jüngern ein buchstäbliches Fleisch eines Lammes angeboten, um Sein Sündenopfer zu demonstrieren, hätte Er das Opfersystem, welches mit Seinem eigenen Opfer zu Ende kommen sollte, aufrechterhalten. Indem Er jedoch das Brot und den Wein als Symbol Seines Opfertodes einsetzte, löste Er das neue Passah vom gesamten alttestamentlichen Opfersystem und wandelte es in ein Gedenkmahl Seiner Erlösung um.

„Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er nicht die Gemeinschaft des Blutes des Messias? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht die Gemeinschaft des Leibes des Messias?“ (1. Korinther 10,16)

Paulus zeigt hier, dass sich gewisse Elemente des Passah verändert hatten, aber nicht das Passah selbst. Das Opfer JAHUSCHUAHs am Kreuz beendete alle Opfer von Tieren, einschließlich des Passahlammes.

„Wer Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und Ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“ (Johannes 6,54)

 

Die Fußwaschung

 

Johannes erwähnt einen wichtigen Punkt des Passah: die Fußwaschung, die JAHUSCHUAH an den Jüngern vollbrachte. Der Messias stand

„vom Mahl auf, legte Sein Obergewand ab, nahm einen Schurz und umgürtete sich; darauf goss er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war.“ (Johannes 13,4-5). Nachdem Er dies getan hatte, legte Er den Jüngern nahe, dass sie Seinem Beispiel folgen sollten (Johannes 13,12-15)

Dieser Dienst der Fußwaschung kann auch als Dienst der Demut bezeichnet werden; denn der vordergründige Zweck ist Demut und Bescheidenheit zu üben, indem man die Füße des anderen wäscht. Denn solange Stolz, Uneinigkeit und Machtstreben vorhanden ist, kann das menschliche Herz nicht mit JAHUWAHS Herz in Einklag gelangen und ist nicht bereit, die Gemeinschaft Seines Leibes und Seines Blutes zu empfangen. Deshalb sollte vor dem Passahmahl dieses Zeichen der Demut erfolgen. Durch die Fußwaschung wurden sich die Jünger – mit Ausnahme Judas – ihrer Sünden bewusst. Wenn die Fußwaschung von Herzen durchgeführt wird, räumt es Zwietracht unter den Geschwistern aus und versetzt sie in eine herzliche Beziehung zueinander.

Die Fußwaschung bedeutet aber noch mehr als Demut und Bescheidenheit zu lernen. Es repräsentiert die geistliche Reinigung, die JAHUSCHUAH für diejenigen anbietet, die Sein Sühneopfer für ihre Sünden annehmen durch die Teilnahme der symbolhaften Einnahme des Brotes und des Weins.

JAHUSCHUAH wäscht dem Petrus die FüßeAls Petrus Seinem Erlöser verweigern wollte, dass Er ihm seine schmutzigen Füße wusch, sagte JAHUSCHUAH zu ihm:

„Wenn Ich dich nicht wasche, so hast du keine Gemeinschaft mit Mir.“ (Johannes 13,8)

Keinesfalls wollte Petrus von seinem geliebten Meister getrennt sein, und so rief er aus, Er solle ihm auch die Hände und das Haupt waschen. JAHUSCHUAH sagte ihm daraufhin:

„Wer gebadet ist dem braucht nichts weiter gewaschen zu werden als die Füße, sondern er ist am ganzen Körper rein; und ihr seid rein, jedoch nicht alle.“ (Johannes 13,10)

Eine Person die sich gewaschen hat ist am ganzen Körper sauber, wenn man jedoch auf staubigen Straßen läuft, werden die Füße schmutzig und diese müssen deshalb wieder gewaschen werden. Gleichweise waren die Jünger „rein“ („ihr seid rein“), denn ihre Sünden wurden durch die Wassertaufe abgewaschen; da sie aber auf dem schlammigen Weg der Sünde wandelten – sie haben sich zu Stolz, Neid und Eigensinn verführen lassen – benötigten sie JAHUSCHUAHs Gnade, ihre Herzen wiederum vom Egoismus und Stolz zu reinigen. Die geistliche Reinigung, die durch die Fußwaschung repräsentiert wird, könnte als eine Entsprechung zur Anordnung der alttestamentlichen Israeliten sein, vor dem Passah das ganze Haus vom Sauerteig (repräsentiert die Sünde) zu reinigen (2. Mose 12,15.19-20). Ebenso wie die Reinigung des Hauses vom Sauerteig, so soll die Fußwaschung vor dem Passahmahl gewährleisten, dass jeder sich selbst prüft, ob er irgendwelche sündhaften Gedanken hegt, damit er nicht „unwürdig“ am Passah teilnimmt (1. Korinther 11,27-29).

Die Bedeutung der Fußwaschung schließt aber auch eine Bestätigung der Reinigung von der Sünde durch die Teilnahme an der symbolhaften Handlung JAHUSCHUAHs Sühneopfer ein. Denn die Fußwaschung wurde auch nach dem Passahmahl durchgeführt. In diesem Fall könnte die Fußwaschung beides sein, eine Einladung, unsere Herzen zur Vorbereitung für die Gemeinschaft mit JAHUSCHUAH zu reinigen, und eine Bestätigung, der von JAHUSCHUAH angebotenen Reinigung von der Sünde, indem wir am Gemeinschaftsmahl teilnehmen.

„Nachdem Er nun ihre Füße gewaschen und Sein Obergewand angezogen hatte, setzte Er sich wieder zu Tisch und sprach zu ihnen: Versteht ihr, was Ich euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht; denn Ich bin es auch. Wenn nun Ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen; denn ein Vorbild habe Ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie Ich an euch gehandelt habe.“ (Johannes 13,12-15)

 

       

Der Kelch des Blutes und das Brot des Lebens

 

JAHUSCHUAH hat uns mitgeteilt, dass das Passah-Blut SEIN Blut ist und kommt symbolisch im Passahwein zum Ausdruck (Lukas 22,20). Sein Blut, das vor 2000 Jahre vergossen wurde, ist das Blut des ewigen Bundes. Durch dieses vergossene Blut wurde JAHUSCHUAH zurück ins Leben gerufen als der Erstgeborene unter vielen Brüdern (Kolosser 1,8; Römer 8,29; Hebräer 13,20). Genau dasselbe Blut, das vor 2000 Jahren vergossen wurde, rettet auch uns vom Tod (Hebräer 13,20), da wir auch eine Art Erstlingsfrüchte für Ihn sind (Jakobus 1,18; Hebräer 12,23). Das Passah ist so wichtig, dass JAHUSCHUAH aussagt:

„Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esst und Sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.“ (Johannes 6,53)

Das für uns vergossene Blut des LammesWarum teilt uns JAHUSCHUAH mit, dass wenn wir Sein Fleisch nicht essen und Sein Blut nicht trinken, wir kein Leben in uns haben? Weil der Messias-in-uns unser Leben ist! Und es ist der Messias, wenn Er in uns wohnt, der uns dazu leitet, am Passah teilzunehmen. Genauso verursacht der Mangel des Messias-in-uns, die Ablehnung der Teilnahme am Passah. Zu Passah wird ungesäuertes Brot gereicht und einen Kelch mit dem Saft der Weintrauben. Dies hat einen tiefen Sinn, den wir uns besonders zu Passah vor Augen führen sollten.

„JAHUSCHUAH aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an Mich glaubt, den wird niemals dürsten.“ (Johannes 6,35)

„Glückselig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden!“ (Matthäus 5,6)

Die Nachfolger JAHUSCHUAHs sollen nach Seiner Gerechtigkeit hungern. Hunger nach dem Brot des Lebens – die Wahrheit, das Wort JAHUSCHUAHs. Sie sollten hungern nach Reue, Vergebung und Versöhnung mit dem Vater JAHUWAH.

Diejenigen, die nach dem Geist JAHUSCHUAHs streben, die „Sein Blut trinken und Sein Fleisch essen“, die danach hungern und dürsten, werden mit Seiner Gerechtigkeit angefüllt. Diejenigen jedoch, die nur nach Brot des Lebens hungern, aber nicht nach dem Kelch der Reue und der Vergebung, werden keines davon erhalten. Und diejenigen, die aus dem Kelch der Vergebung trinken, jedoch keine Reue und Umkehr zeigen und nicht von dem Brot der Gerechtigkeit essen, werden ebenfalls keines von beiden erhalten.

JAHUWAHs Kinder werden Seinen Geist hören und verstehen, wenn er ihre Sünden aufdeckt, um sie im Glauben aufzugeben. Diese Gläubigen werden hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit und werden das Brot des Lebens und den Kelch Seines Blutes trinken, Tag für Tag. Sie werden sagen:

„Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus JAHUWAHs immerdar.“ (Psalm 23,6)

Dies ist nur möglich, wenn wir in JAHUSCHUAH den Messias GLAUBEN und an Seine Fähigkeit, uns REUE, VERGEBUNG und die KRAFT zu geben, unser schlechtes Gewissen von TOTEN WERKEN zu befreien und diese mit den LEBENDEN WERKEN des GLAUBENS zu ersetzen.

Wenn wir das BLUT des Messias erbitten, damit es uns von unseren Sünden reinwäscht, dann wird uns JAHUWAH mit liebenden Herzen vergeben. HalleluJAHUSCHUAH!

Was ist mit dem Brot, dass symbolisch als ungesäuertes Brot zu Passah gereicht wird? Wenn wir bereut haben und uns vergeben wurde durch das kostbare Blut JAHUSCHUAHs und wir befähigt werden durch Sein Leben in uns LEBENDENDIGE Werke des GLAUBENS zu vollbringen, dann werden wir diese Glaubenswerke AUSLEBEN und darin WACHSEN durch GEHORSAM, durch Wandeln im LICHT und durch die ERKENNTNIS JAHUWAHs.

„Damit ihr vor JAHUWAH würdig wandelt und Ihm in allem wohlgefällig seid: in jedem guten Werk fruchtbar und in der Erkenntnis Gottes wachsend.“ (Kolosser 1,10)

„Wenn wir aber im Licht wandeln, wie Er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut JAHUSCHUAH, des Messias, Seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.“ (1. Johannes 1,7)

„Wie viel mehr wird das Blut des Messias, der Sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer JAHUWAH dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dienen könnt.“ (Hebräer 9,14)

Das Blut und das Fleisch/Brot des Messias kommt am besten zum Ausdruck in den Geboten JAHUWAHs und dem Zeugnis und Glauben JAHUSCHUAHs.

Mit dem Blut des Lammes reingewaschen„Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben JAHUSCHUAHs bewahren!“ (Offenbarung 14,12)

Durch den Glauben halten wir JAHUWAHs Gesetz und wachsen damit in dem Geist der Erkenntnis JAHUSCHUAHs. Wenn wir aber fallen, so ist das Blut JAHUSCHUAHs vorhanden, um uns von den TOTEN WERKEN des UNGLAUBENS wieder zurück in einen LEBENDIGEN GLAUBEN zu bringen.

Dies wird in folgenden Aussagen des Messias ausgedrückt, wo Er über das Brot des Lebens, das Sein Fleisch ist, spricht:

„Denn das Brot JAHUWAHs ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.“ (Johannes 6,33)

„Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herabkommt, damit, wer davon isst, nicht stirbt. Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das Ich geben werde, ist Mein Fleisch, das Ich geben werde für das Leben der Welt.“ (Johannes 6,50-51)

Das Fleisch des Messias ist das Brot des Ewigen Lebens für diejenigen, die DANACH LEBEN. Denn die Gerechten werden durch GLAUBEN LEBEN. Wenn wir aber straucheln oder gar fallen, so ist uns verheißen:

„Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, JAHUSCHUAH, den Messias, den Gerechten.“ (1. Johannes 2,1)

Wenn wir nicht sündigen, dann haben wir Anteil an dem ungesäuerten Brot des Himmels, JAHUSCHUAH, dem Messias. Wenn wir aber sündigen, dann müssen wir von dem Kelch des Blutes des Erlösers trinken, durch das JAHUSCHUAH bei Seinem Vater für uns eintritt und für uns Vergebung erwirkt.

Diese Beziehung zwischen der Reue und Umkehr (der Kelch) und dem Gehorsam (das Brot) wird von so vielen so sehr missverstanden, dass angenommen wird, dass wir nur durch das Brot alleine gerettet sind (Gehorsam/Werkegerechtigkeit); und andere nehmen an, dass uns nur der Kelch ohne das Brot erlöst (Vergebung/Gnade alleine).

Die Heilige Schrift zeigt aber durchgehend die Beziehung zwischen dem Brot UND dem Kelch auf. Dem Fleisch UND dem Blut JAHUSCHUAHs: Der echte Glaube bringt die lebendigen Werke mit sich! Denn die Kinder JAHUWAHs, wenn sie das Fleisch und das Blut JAHUSCHUAHs zu sich nehmen werden IHM immer ähnlicher werden und werden wie Er, denken und handeln.

In Seinem letzten Passah mit den Jüngern machte JAHUSCHUAH die besondere Bedeutung und Zweck Seines Fleisches und Seines Blutes deutlich. Bereits während Seines Missionsdienstes zu einer früheren Passahzeit versuchte Er dieses Konzept den Jüngern nahezubringen. Wegen ihrer Trägheit des Geistes jedoch, war es ihnen nicht möglich, die volle Bedeutung dieser wichtigen Botschaft zu verstehen:

Mein Vertrauen will ich auf Ihn setzen„Wirkt nicht für die Speise, die vergänglich ist, sondern für die Speise, die bis ins ewige Leben bleibt, die der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat JAHUWAH, der Vater, bestätigt! Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, um die Werke JAHUWAHs zu wirken? JAHUSCHUAH antwortete und sprach zu ihnen: Das ist das Werk JAHUWAHs, dass ihr an Den glaubt, den Er gesandt hat.“ (Johannes 6,27-29)

Unsere eigenen Werke sind wertlos, weil sie mit uns vergehen werden. Die Werke, die JAHUWAH von uns erwartet, die auch Seine Werke sind, heißen: an den MESSIAS JAHUSCHUAH ZU GLAUBEN! Wir müssen uns eingestehen, dass es NICHTS gibt das wir selbst vollbringen könnten und das es WERT wäre JAHUWAH darzubringen, außer dem REINEN GEIST, den Er uns gibt.

Nur weil JAHUWAHs liebendes Herz uns vergibt, sind wir erlöst von unseren fleischlichen Wegen durch den GLAUBEN, den uns JAHUWAH durch JAHUSCHUAH gibt. Die geistlichen Werke, die wir tun, sind SEINE Werke durch SEINEN Geist in uns. Alle unsere Siege über die Sünde sind SEIN Verdienst und Ausführung durch den Geist des Messias, der uns zu den lebendigen Werken des Glaubens führt.

Wir müssen GLAUBEN! Der Mangel an Glauben ist unser größtes Problem. Wir müssen tatsächlich GLAUBEN, dass die WERKE JAHUWAHS SICHER FOLGEN WERDEN. Wenn wir wirklich GLAUBEN, so wird der GEIST JAHUWAHS uns leiten und wir werden die WERKE DES GLAUBENS vollbringen. Und so können wir dem Beispiel aus Markus 9,24 folgen:

„Ich glaube, Meister; hilf mir, loszukommen von meinem Unglauben!“

In der jährlichen Passahfeier, dürfen wir nicht nur an JAHUSCHUAHs Stellvertretertod für unsere Sünden gedenken, sondern uns auch immer wieder das Brot des Lebens und den Kelch des Blutes vor Augen führen und unseren Glauben von neuem stärken. Wir erneuern damit jedes Jahr den Bund mit unserem Heiland JAHUSCHUAH, als unseren Bräutigam, der sich bereit macht, Seine Braut zu treffen.

   

Das Bundesversprechen des Bräutigams

 

Während JAHUSCHUAH das Passahmahl mit den Jüngern einnahm, sagte Er: „Das tut zu Meinem Gedächtnis“ (Lukas 22,19). Er schloss mit Seinen Nachfolgern einen Bund. Er sagte den Jüngern, dass sie es ebenso machen sollen wie Er es ihnen vormachte. Er erwartet von uns, dass wir das Passah auf eine neue Weise halten – in Erinnerung an Sein eigenes Opfer, indem das ungesäuerte Brot Ihn repräsentiert, bzw. Sein Körper/Fleisch ist; und an Sein vergossenes Blut, das der Kaufpreis für unsere Gesetzesübertretungen ist.

JAHUSCHUAH zeigt Seinen Jüngern die prophetische Bedeutung des von ihnen wohlbekannten Passah auf. JAHUSCHUAH hat nichts Neues eingesetzt, sondern Er offenbarte die wahre Bedeutung des Passah. Denn erst mit dem wahren Passahlamm verloren die Tieropferungen ihre Bedeutung, die nur ein Vorschatten waren.

Traubensaft„Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu Meinem Gedächtnis! Desgleichen nahm Er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in Meinem Blut, das für euch vergossen wird.“ (Lukas 22,19-20)

„Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich dass der JAHUSCHUAH in der Nacht, als Er verraten wurde, Brot nahm, und dankte, es brach und sprach: Nehmt, esst! Das ist Mein Leib, der für euch gebrochen wird; dies tut zu Meinem Gedächtnis! Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, indem er sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in Meinem Blut; dies tut, sooft ihr ihn trinkt, zu Meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Messias, bis Er kommt.“ (1. Korinther 11,23-26)

JAHUSCHUAH, der Bräutigam hat mit Seiner Braut (seiner Gemeinde) einen Bund geschlossen. Er möchte sich mit ihr verloben. Er hat ihr die Bundesverheißung gegeben und wartet nur auf Seine Braut, dass sie Sein Angebot der Verlobung annimmt.

Um das Verlobungsangebot anzunehmen, muss die Braut von demselben Bundeskelch trinken, aus dem der Bräutigam getrunken hat, sowohl buchstäblich, als auch im übertragenen Sinne. Was ist der Bundeskelch? Der Bräutigam macht dies sehr deutlich:

„Als sie nun aßen, nahm … [JAHUSCHUAH] das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esst! Das ist Mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinkt alle daraus! Denn das ist Mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. “ (Matthäus 26,18-28)

Wie wichtig die Teilnahme am Passahmahl ist zeigt sich auch in folgender Aussage Paulus an die Hebräer:

„Daher wurde auch der erste Bund nicht ohne Blut eingeweiht. Denn nachdem jedes einzelne Gebot nach dem Gesetz von Mose dem ganzen Volk verkündet worden war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser und Purpurwolle und Ysop und besprengte sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk, Er sprach: »Dies ist das Blut des Bundes, den JAHUWAH mit euch geschlossen hat!« Auch das Zelt und alle Geräte des Gottesdienstes besprengte Er in gleicher Weise mit Blut; und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.“ (Hebräer 9,18-22)

Das ursprüngliche Angebot der Verlobung kam am Berg Sinai wo das Bundesversprechen im Blut besiegelt wurde. Das Blut der Tiere wurde sogar auf das Buch (das Wort JAHUWAHs, Sein Gesetz), auf die Menschen und auf alle Geräte der Stiftshütte gesprengt. Dieses Blut war ein Hinweis auf das Blut des wahren Opferlammes, dem Messias.

Dieses Blut, das unser Heiland für uns vergossen hat, berührte alle Gegenstände der Stiftshütte/des Tempels und verbindet uns mit JAHUWAHs ewigen Bund und mit Seinem ewigen Gesetz. Wir sind Sein Volk und unser Körper ist nun Sein Tempel, der Wohnort JAHUWAHs (1. Korinther 6,19). Deshalb müssen auch wir mit dem Blut des Bundes besprengt werden. Nicht mit dem Blut der damaligen Opfertiere, sondern mit dem Blut, das JAHUSCHUAHs Blut repräsentiert. Diese Bundesbesprengung erfolgt, wenn wir den Körper/ungesäuertes Brot und das Blut/ungesäuerter Traubensaft während des Passahmahls zu uns nehmen.

Der Bräutigam heißt Seine Braut willkommenWenn wir von dem Passahkelch trinken, wird das Blut JAHUSCHUAHs in JAHUWAHs Tempel, unseren Körper (2. Korinther 5,4) gebracht. So wie der Bräutigam den Passahkelch trank, so erfüllen wir auch durch das Trinken von demselben Kelch unsere Hälfte des Bundes der Verlobung. Wenn wir von Seinem Fleisch essen (ungesäuertes Brot) und Sein Blut trinken (unvergorener Traubensaft), dann nehmen wir damit das Angebot des Bräutigams an und sagen: „Ja, ich will Deine Braut sein“.

In Lukas gibt JAHUSCHUAH den Grund für Seinen tiefen Wunsch mit Seinen Jüngern das Passah einen Tag vor dem eigentlichen Passah (Sein eigenes Opfer) zu feiern, an:

„Denn ich sage euch: Ich werde künftig nicht mehr davon essen, bis es erfüllt sein wird im Reich Elohims …. Denn Ich sage euch: Ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken, bis das Reich Elohims gekommen ist.“ (Lukas 22,16-18)

Zwei wichtige Punkte werden in dieser Aussage deutlich. Zum einen lässt die Erklärung „ich werde nicht mehr davon essen bis…“ darauf schließen, dass JAHUSCHUAH erwartet, dass Seine Nachfolger das Passah während Seiner Abwesenheit halten, bis Er es wieder mit ihnen zusammen zum Hochzeitsmahl des Lammes feiern wird (Offenbarung 19,9). Das Passahmahl, das JAHUSCHUAH dann wieder zu sich nehmen wird, besteht aus den Sinnbildern Seines Opfers, denn Er sagt: „Ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken, bis das Reich Elohims gekommen ist.“ (Lukas 22,18). Zum Anderen zeigt die Aussage: „bis es erfüllt sein wird im Reich Elohims“, dass für JAHUSCHUAH und Seinem Volk noch eine abschließende Erfüllung des Passah in der Zukunft liegt.

Das Hochzeitsmahl des LammesHätte JAHUSCHUAH das Passah mit Seinem Tod als vollständig erfüllt angesehen, hätte Er nicht von einer zukünftigen Erfüllung im Königreich JAHUWAHs gesprochen. Diese zukünftige Erfüllung zeigt, dass das Passah eine symbolische Bedeutung für uns hat. Es ist in der Tat ein Gedenken der Befreiung und ein Gedenken an JAHUSCHUAHs Stellvertretertod, es zeigt aber auch vorwärts auf eine viel größere Befreiung. JAHUSCHUAHs Aussage gibt uns einen entscheidenden Anhaltspunkt dafür, ob die alttestamentlichen Feste, wie Passah/Fest der Ungesäuerten Brote auch im Neuen Bund gefeiert werden sollen, oder nicht. Ist ihre Typologie bereits am Kreuz erfüllt, oder doch erst bei der Wiederkunft JAHUSCHUAHs? Im Falle des Passah, machte JAHUSCHUAH sehr deutlich, dass es erst im Königreich Seines Vaters erfüllt sein würde.

Die gegenwärtige Teilnahme am Passah stützt unsere Hoffnung und unseren Glauben in das zukünftige Passah, wenn wir es einmal als Hochzeitsmahl mit JAHUSCHUAH im Reich Seines Vaters einnehmen werden. Das Passah beginnt am Nachmittag (zur 9. Stunde starb unser Erlöser am Kreuz) und dauert bis in die Nacht.

Lasst uns das Passah halten und uns mit JAHUSCHUAH verloben, damit wir es einmal mit Ihm zusammen in Seinem Königreich feiern können, wenn es ein Hochzeitsmahl sein wird, zubereitet für Seine Braut!

 

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