Biblischer Glaube

Von JAHUSCHUAH geheiligt und bestätigt

Erstellt: Donnerstag, 05. Januar 2012 Zuletzt aktualisiert: Montag, 12. März 2018

Von JAHUSCHUAH geheiligt und bestätigt

JAHUWAH segnete den Siebten TagWas bei der Schöpfung zum Wohle der Menschen verordnet wurde,  hat JAHUSCHUAH in Seinem vorbildlichen Wandel jeden Sabbat getan. Der Schöpfer hat den Siebten Tag „geheiligt“. Das bedeutet, dass dieser Tag einen besonderen Stellenwert erhält und vom Alltäglichen abgehoben wird. Indem der Schöpfer am Siebten Tag ruhte und diese Ruhe durch Seinen Segen zu einer Sache auf Dauer machte, sonderte Er diesen Tag von allen anderen Tagen ab.

Als unser Erlöser JAHUSCHUAH auf Erden wirkte, erwies Er sich als der „Herr des Sabbats“ (Lukas 6,5; 2,28), indem Er zur Verherrlichung Seines Vaters gerade an diesem Tag viele Wunder der Barmherzigkeit verrichtete. Er hat die Zehn Gebote in keiner Weise geändert, sondern ihre Unantastbarkeit als vollkommenen Spiegel der Sünde bestätigt:

„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern zu erfüllen! Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.“ (5. Matthäus 17-18).

JAHUSCHUAH versuchte den Schriftgelehrten und Pharisäern zu verdeutlichen, dass Er nur dem Vorbild Seines himmlischen Vaters folgt. Er machte Ihnen klar, dass Er nichts aus sich selbst heraus tut, sondern in allem das macht, was auch Sein Vater ausführt.

"Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn." (Johannes 5,19)

Die Urgemeinde hielt alle Gebote auch das Sabbatgebot (4. Gebot der Zehn Gebote). Die Rabbiner der damaligen Zeit waren überzeugt, JAHUSCHUAH habe mehrmals den Sabbat gebrochen, weil Er gerade an diesem Tag demonstrativ Kranke geheilt und einen Kranken sogar zum Umhertragen seiner Schlafmatte aufgefordert hatte (Lukas 6,6-11; 13,10-17; 14,1-6; Johannes 5,1-16). Er verteidigte auch Seine Jünger, als diese am Sabbat am Rande eines Kornfeldes Ähren pflückten, was bei den Rabbinern bereits als Dreschen galt (Lukas 6,1-5). Die Pharisäer hatten den Sabbat mit zahlreichen Regeln belegt und ihn damit für die Menschen zu einer Last gemacht. Zahllose Satzungen gab es, die den Sinn des Siebten Tages verdunkelten. Unser Heiland wies darauf hin, dass Menschengebote Gottes Gebote verdrängt hatten:

„Er aber sprach zu ihnen: Treffend hat Jesaja [Jesaja 29,13] von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit fern von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.‘ Denn ihr verlasst das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen ein…“ (Markus 7,6-8)

JAHUSCHUAH räumte mit diesen Missständen auf. Als „Herr des Sabbats“ konnte Er den Sabbat wieder ins richtige Licht rücken. Er erinnerte die Menschen wieder daran, dass der Sabbat um des Menschen willen geschaffen worden war und nicht der Mensch um des Sabbats willen (Lukas 2,27). Er hat dem Sabbat wieder seine wahre Bedeutung gegeben. Er ist auch ein Tag um Leben zu retten, um Bedürftigen zu helfen und Gutes zu tun. Es ist ein Tag, an dem man sich von der Arbeit des täglichen Lebens enthält, um sich ganz dem Schöpfer (Gebote 1-4 des Schöpfers Grundgesetz) und den Mitmenschen zu widmen (Gebote 5-10). 

Unser Heiland hat den Sabbat von Kindheit an gehalten:

„Und Er kam nach Nazareth, wo Er erzogen worden war, und ging in die Synagoge nach Seiner Gewohnheit am Sabbattage und stand auf und wollte lesen.“ (Lukas 4,16)

 Später hat Er am Sabbat in den Synagogen gepredigt:

„Und sie gehen nach Kapernaum hinein. Und sogleich ging Er am Sabbat in die Synagoge und lehrte. … Und Er kam nach Kapernaum hinab, einer Stadt in Galiläa, und lehrte sie an den Sabbaten.“ (Markus 1,21; Lukas 4,31)

Auch Seine Jünger nach Ihm haben den Sabbat gehalten:

In der Synagoge„Wie nun Paulus gewohnt war, ging er zu ihnen hinein, und redete zu ihnen an drei Sabbaten aus der Schrift.“ (Apostelgeschichte 17,2)

„Da sie aber aus der Synagoge herausgingen, baten die Leute, dass sie am nächsten Sabbat ihnen von diesen Dingen wiederum sagen sollten … Am folgenden Sabbat aber kam zusammen fast die ganze Stadt, das Wort Gottes zu hören.“ (Apostelgeschichte 13,42-44)

„Und er [Paulus] lehrte in der Synagoge an allen Sabbaten und überzeugte Juden und Griechen … Und er blieb daselbst ein Jahr und sechs Monate und lehrte unter ihnen das Wort Gottes.“ (Apostelgeschichte 18,4.11)

Wie Paulus Worte zeigen, ist auch das Argument nicht haltbar, der Messias habe vor Seiner Kreuzigung den Sabbat gehalten, danach aber nicht mehr. Seine Jünger und Nachfolger beweisen uns das Gegenteil.

Der Sabbat war für unseren Erlöser so wichtig, dass die Jünger keine Mühe scheuten, Ihn noch rechtzeitig vor dem anbrechenden Sabbat am nächsten Tag, zu Grabe zu tragen (Matthäus 27,57). Sie erledigten alles noch am Rüsttag, dem 6. Tag der Woche, damit JAHUSCHUAH selbst am Sabbat im Grabe von Seiner Arbeit als Befreier und Erlöser der Menschen ruhen konnte.

JAHUSCHUAH, der Messias, ist „der Herr des Sabbats“ und nicht des Sonntags oder des Samstags. Deshalb hat Er den Sabbat auch nicht aufgehoben. Im Gegenteil. Er sagt vorher, dass Seine Nachfolger noch in ferner Zukunft den Sabbat halten werden:

„Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.“ (Matthäus 24,20)

70 n. Chr. greifen die Römer Jerusalem anDer Testzusammenhang in Matthäus 24 zeigt, dass sich diese Vorhersage nicht nur auf die Zerstörung Jerusalems durch die Römer (70 n. Chr.) 40 Jahre nach Seinem Kreuzestod bezieht, sondern besonders auch auf den letzten Zeitabschnitt dieser Erdgeschichte, kurz bevor unser Erlöser wiederkommt. Hätten zu dieser Zeit die Juden und Christen bereits den Sonntag oder Samstag gehalten, dann hätte der Messias vor einer Flucht am Sonntag oder Samstag warnen müssen.

JAHUSCHUAH hat den Sabbat nicht aufgehoben, sondern Er hat den jüdischen Sabbat, der voller Vorschriften und Menschenlehren war und heute noch ist, von all dem Ballast gereinigt. Er hat ihn somit wieder aufgerichtet, damit er als Freuden- und Ruhetag für alle Menschen, die ihrem Erlöser und Heiland nachfolgen möchten, gehalten wird.

Unser Heiland JAHUSCHUAH hatte das Gesetz in Seinem Herzen:

„Siehe, ich komme; im Buch ist von mir geschrieben: Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und Dein Gesetz habe ich in meinem Herzen … Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in Meiner Liebe, wie ich Meines Vaters Gebote halte und bleibe in Seiner Liebe.“ (Psalm 40,8-9;Johannes 15,10)

JAHUSCHUAH kam, um die Menschen zu unterweisen, wie das Gesetz wirklich ausgelebt werden soll:

„Siehe, Mein Knecht, den Ich halte, Mein Auserwählter, an dem Meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe Meinen Geist auf Ihn gelegt, Er wird das Recht zu den Nationen hinausbringen. Er wird nicht schreien und die Stimme nicht erheben und Seine Stimme nicht hören lassen auf der Straße. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue bringt Er das Recht hinaus. Er wird nicht verzagen noch zusammenbrechen, bis Er das Recht auf Erden aufgerichtet hat. Und die Inseln warten auf seine Weisung. … [JAHUWAH] hat es gefallen um Seiner Gerechtigkeit willen. Er macht das Gesetz groß und herrlich.“ (Jesaja 42,1-4.21)

Wenn wir vorgeben, Christen zu sein, dann werden auch wir den Sabbat halten und "wandeln gleich wie Er gewandelt ist". (1. Johannes 2,6)


Datenschutz Impressum Copyright © 2012-2018 Bibel-Offenbarung