Das weiße Hochzeitskleid – JAHUSCHUAHs Gerechtigkeit

Erstellt: Mittwoch, 09. Januar 2013 Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 09. Januar 2013

Gerechtigkeit JAHUSCHUAHsEs ist unmöglich für den Menschen, sich selbst zu erlösen. Er mag sich in diesem Punkt täuschen. Aber er kann sich auf keinen Fall erlösen. Nur die Gerechtigkeit JAHUSCHUAs kann ihm bei der Erlösung helfen, und dies ist ein Geschenk des Himmlischen Vaters. Dies ist das Hochzeitskleid, in dem du als willkommener Gast bei der Hochzeit des Lammes erscheinen kannst. Zögere nicht, an JAHUSCHUAH zu glauben. Dann wirst du eine neue Kreatur in JAHUSCHUAH und ein Licht für die Welt sein.

Der Messias wird "der Herr unsere Gerechtigkeit" genannt. Durch den Glauben sollten wir sagen: "JAHUSCHUAH ist meine Gerechtigkeit." Nehmen wir im Glauben dieses Geschenk JAHUWAHs an, dann wird der Lobpreis des Allmächtigen auf unseren Lippen sein, und wir können zu anderen sagen: "Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!" (Johannes 1,29). Gern werden wir dann den Verlorenen vom Erlösungsplan erzählen --, dass JAHUWAH den gefallenen und hoffnungslosen Sündern Worte der Barmherzigkeit verkündigte und den Wert sowie die Bedeutung seiner Gnade offenbarte, als sich die Welt noch unter dem Fluch der Sünde befand. Gnade ist unverdiente Gunst. Die Engel, die nichts von der Sünde wissen, können nicht verstehen, was Gnade für sie bedeuten würde. Doch wir in unserer Sündhaftigkeit brauchen dringend die Gnade eines barmherzigen Gottes. Durch Gnade wurde unser Heiland gesandt, um uns Umherirrende zur Herde zurückzubringen.

Hast du ein Verlangen in deiner Seele? Hungerst und dürstest du nach Gerechtigkeit? Dann ist das ein Zeichen dafür, dass der Heiland in deinem Herzen gewirkt und dir dieses Verlangen gegeben hat, um durch Seinen Heiligen Geist das zu vollbringen, was du aus eigener Kraft unmöglich selbst erreichen kannst. Unser Erlöser stellt keine Bedingungen. Er erwartet nur, dass du Hunger nach Seiner Gerechtigkeit hast, Seinen Rat suchst und dich nach Seiner Liebe sehnst. "Bittet!" Das Bitten macht deutlich, dass du deine Bedürftigkeit erkennst. Wenn du also im Glauben bittest, wirst du empfangen. Unser Heiland hat Sein Wort gegeben. Es wird dich nicht enttäuschen. Das Bewusstsein, dass du ein Sünder bist, reicht aus, um Ihn um Seine Barmherzigkeit und sein Erbarmen zu bitten. Wenn du zu ihm kommen willst, verlangt er nicht, dass du heilig bist. Aber er möchte, dass du Ihn um Reinigung von aller Sünde und Ungerechtigkeit bittest. Warum dann noch warten? Warum willst du den Erlöser nicht bei Seinem Wort nehmen und sagen:

"Nimm mein Leben! JAHUSCHUAH Dir, übergeb ich's für und für. "Wenn Satan kommt und seinen Schatten zwischen dich und JAHUWAH wirft und dich der Sünde bezichtigt -- wenn er dich versucht, deinen Schöpfer zu misstrauen und an Seiner Barmherzigkeit zu zweifeln --, dann sage: Meine Schwachheit darf mich nicht daran hindern, zu Ihm zu kommen; denn Er ist Meine Kraft. Die große Menge meiner Sünden habe ich JAHUSCHUAH übergeben, meinem göttlichen Vertreter und Opfer.

"Zu Deinem Kreuz, JAHUSCHUAH, will ich fliehn, mit leeren Händen komm ich hin." Niemand kann an seinem Charakter etwas finden, was ihn bei JAHUWAH empfehlenswert machen oder Seine Annahme garantieren könnte. Nur durch JAHUSCHUAH, dessen Leben der Vater für die Welt hingegeben hat, kann der Sünder Zugang zum Allmächtigen Vater finden. JAHUSCHUAH ist unser einziger Erlöser, Fürsprecher und Mittler. In Ihm haben wir Hoffnung auf Vergebung, Frieden und Gerechtigkeit. Durch die wirksame Kraft Seines Blutes kann die sündige Seele erneuert werden und gesunden. Der Messias ist der Wohlgeruch, der heilige Weihrauch, der dein Gebet vor dem Vater angenehm macht. Dann kannst du sagen:

"So wie ich bin, ohn alle Zier, komm ich, JAHUSCHUAH, durch Dein Blut zu Dir; Du rufst mir von des Kreuzes Stamm: So komme ich, o Gotteslamm!"

Es erfordert weder große geistige Anstrengung noch Seelenqual, um zu JAHUSCHUAH zu kommen. Du brauchst nur die Bedingungen anzunehmen, die JAHUWAH für die Erlösung in Seinem Wort verkündet hat. Der Segen wird allen umsonst geboten. Die Einladung lautet:

"Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommet her zum Wasser! und die ihr nicht Geld habt, kommet her, kaufet und esset; kommet her und kauft ohne Geld und umsonst beides, Wein und Milch! Warum zählet ihr Geld dar, da kein Brot ist, und tut Arbeit, davon ihr nicht satt werden könnt? Höret Mir doch zu und esset das Gute, so wird eure Seele am Fetten ihre Lust haben." (Jesaja 55,1-2)


 

Gerechtigkeit in JAHUSCHUAH

Darum kommet und suchet und findet. Die Quelle der Energie ist zugänglich, sie ist unermesslich und steht euch frei zur Verfügung. Kommt mit demütigem Herzen und denkt nicht, ihr müsstet zuerst gute Werke vollbringen, um das Wohlwollen JAHUWAHs zu erlangen oder dass ihr euch erst bessern müsstet, bevor ihr zum Messias JAHUSCHUAH kommen könnt. Ihr habt keine Kraft, Gutes zu tun und könnt euren Zustand nicht bessern. Ohne den Messias haben wir kein Verdienst, keine Gerechtigkeit. Unsere Sündhaftigkeit, unsere Schwäche und unsere menschliche Unvollkommenheit machen es uns unmöglich, dass wir vor dem Ewigen Vater erscheinen, es sei denn, wir sind mit der fleckenlosen Gerechtigkeit des Messias bekleidet. Wir müssen in Ihm erfunden werden ohne unsere eigene Gerechtigkeit -- nur mit der Gerechtigkeit, die in dem Messias ist. Im Namen, der über alle Namen ist -- dem einzigen Namen, der uns gegeben ist, darin wir selig werden können --, nehmt die Verheißung JAHUWAHs in Anspruch und sagt: "JAHUWAH, vergib mir. Ich lege meine Hände in Deine Hand, dass du mir beistehst. Ich brauche Hilfe, sonst komme ich um. Jetzt glaube ich." Der Heiland sagt zum bußfertigen Sünder: "Niemand kommt zum Vater denn durch Mich." (Johannes 14,6). "Und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." (Johannes 6,37). "Ich bin deine Hilfe!" (Psalm 35,3).

Frau beruehrt JAHUSCHUAHs KleidWenn du JAHUSCHUAHs Einladung folgst und dich mit Ihm verbindest, dann bekundest du seligmachenden Glauben. Es nützt recht wenig, wenn man beiläufig von religiösen Dingen spricht oder um geistlichen Segen bittet und dabei keinen Seelenhunger verspürt und keinen lebendigen Glauben besitzt. Die staunende Menge, den Heiland dicht umdrängte, erkannte die Lebenskraft nicht, die in dieser Berührung lag. Als aber die arme, leidende Frau, die schon zwölf Jahre krank gewesen war, in ihrer großen Not die Hand ausstreckte und den Saum Seines Gewandes berührte, spürte sie die heilende Kraft. Sie berührte den Messias im Glauben, und Er merkte, dass sie Ihn anfasste. Er merkte, dass Kraft von Ihm gegangen war und wandte sich fragend an die Menge: "Wer hat mich angerührt?" (Lukas 8,45). Überrascht über solch eine Frage antworteten die Jünger: "Meister, das Volk drängt dich ... und Du sprichst: Wer hat Mich angerührt? JAHUSCHUAH aber sprach: Es hat mich jemand angerührt; denn ich fühle, dass eine Kraft von Mir ausgegangen ist. Da aber das Weib sah, dass es nicht verborgen war, kam sie mit Zittern und fiel vor Ihm nieder und verkündete vor allem Volk, aus welcher Ursache sie Ihn hätte angerührt und wie sie wäre alsbald gesund geworden. Er aber sprach zu ihr: Sei getrost meine Tochter; dein Glaube hat dir geholfen. Gehe hin mit Frieden!" (Lukas 8,45-48). Der Glaube, der uns in eine lebendige Verbindung mit dem Erlöser bringt, zeigt sich vorrangig in vollkommenem Vertrauen und völliger Hingabe. Dieser Glaube ist durch die Liebe tätig und reinigt die Seele. Im Leben der Nachfolger JAHUSCHUAHs bewirkt Er beständigen Gehorsam JAHUWAHs Geboten gegenüber; denn Liebe zu JAHUWAH und den Menschen ist das Ergebnis eines lebendigen Bündnisses mit JAHUSCHUAH.

"Wer aber des Messias Geist nicht hat, der ist nicht Sein." (Römer 8,9)

JAHUSCHUAH sagt: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben." (Johannes 15,5). Können wir uns eine innigere Verbindung vorstellen? Die Fasern der Rebe sind eins mit denen des Weinstocks. Das Überströmen des Lebens, der Kraft und der Fruchtbarkeit vom Stamm in die Reben geht ungehindert und ständig vor sich. Die Wurzeln senden ihre Nährstoffe in die Zweige. So ist auch die Beziehung des Gläubigen zu unserem Erlöser, wenn er in Ihm bleibt und Seine Nahrung von Ihm empfängt. Nur die Ausübung persönlichen Glaubens kann diese geistliche Beziehung begründen. "Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen" (Hebräer 11,6); denn der Glaube verbindet uns mit den himmlischen Mächten und vermittelt uns die Kraft, die Mächte der Finsternis zu bezwingen.

"Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat." (1.Johannes 5,4)

Der Glaube macht die Seele mit der Existenz und Gegenwart des Allmächtigen vertraut. Wenn wir die Herrlichkeit JAHUWAHs stets lebendig vor unserem Auge haben, werden wir in zunehmendem Maße die Schönheit Seines Wesens und die Unermesslichkeit Seiner Gnade erkennen. Unsere Seelen werden geistlich gestärkt. Wir atmen Himmelsluft und begreifen, dass der Himmlische Vater uns zur Seite steht und uns nichts geschehen kann. Wir erheben uns über die Welt und sehen auf den Einen, der überaus lieblich ist, der der Herr über Tausende und aber Tausende ist. Indem wir auf Ihn schauen, werden wir in Sein Ebenbild verwandelt.

 

Mit dem lebendigen Weinstock verbunden

"Darum, ist jemand in dem Messias, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!" (2.Korinther 5,17). Nur die göttliche Kraft kann das menschliche Herz erneuern und die Seele mit der Liebe des Heilandes erfüllen. Diese Liebe wird sich stets an denen offenbaren, für die Er gestorben ist. Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Mäßigkeit. Wenn sich ein Mensch zu JAHUWAH bekehrt hat, wird ihm ein neues moralisches Empfinden zuteil. Er wird von anderen Beweggründen beseelt und liebt das, was JAHUWAH liebt, weil sein Leben mit der goldenen Kette der unveränderlichen Verheißungen des Lebens JAHUSCHUAH verbunden ist. Liebe, Freude, Friede und unaussprechliche Dankbarkeit werden die Seele durchdringen. Wer so gesegnet wird, der wird sagen: "... du machst mich groß". (Psalm 18,36).

Wer aber darauf wartet, dass sein Charakter spontan verändert wird, ohne eigenes, entschiedenes Bemühen, die Sünde zu überwinden, der wird gewiss enttäuscht werden. Wenn wir auf JAHUSCHUAH schauen, haben wir keinen Grund zu irgendwelchen Befürchtungen. Es gibt keinen Grund zu zweifeln; denn Er ist imstande, alle zu erlösen, die zu Ihm kommen.

Trotzdem müssen wir ständig auf der Hut sein, damit uns der Feind nicht überlistet, wodurch wir wieder von ihm gefangen werden und die alte Natur wieder die Oberhand gewinnt. Wir müssen schaffen, dass wir selig werden, mit Furcht und Zittern. Denn der Allmächtige ist es, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen nach Seinem Wohlgefallen. Mit unseren begrenzten Möglichkeiten müssen wir in unserem Bereich heilig sein wie JAHUWAH in Seinem Bereich heilig ist. Im Rahmen unserer Fähigkeiten sollen wir die Wahrheit, Liebe und Vortrefflichkeit des göttlichen Wesens widerspiegeln. Wie man ein Siegel in Wachs eindrücken kann, so muss die Seele das Wirken des Geistes JAHUWAHs aufnehmen und das Ebenbild JAHUSCHUAHs bewahren.

Wir müssen täglich an geistlicher Schönheit zunehmen. In unseren Bemühungen, dem göttlichen Vorbild nachzueifern, werden wir oft scheitern. Wir werden oft wegen unserer Unzulänglichkeiten und Fehler niederknien müssen, um zu JAHUSCHUAHs Füßen zu weinen. Aber wir dürfen uns nicht entmutigen lassen. Wir müssen noch ernster beten, noch mehr glauben und mit noch größerer Beharrlichkeit versuchen, die Ähnlichkeit des Erlösers zu erreichen. Wenn wir unserer eigenen Kraft misstrauen, werden wir auf die Kraft unseres Erlösers bauen und JAHUWAH loben, der das Heil unseres Angesichtes und unser Gott ist.

WeinbergDort wo es Eintracht mit JAHUWAH gibt, da herrscht Liebe. Mögen wir auch noch so viele andere Früchte bringen, wenn die Liebe fehlt, nützen sie nichts. Die Liebe zu JAHUWAH und zu unserem Nächsten ist unser oberster Grundsatz. Niemand kann den Erlöser lieben, der seine Kinder nicht liebt. Sind wir mit dem Messias verbunden, dann haben wir auch Seinen Geist. Reinheit und Liebe prägen den Charakter, Sanftmut und Wahrheit beherrschen das Leben. Sogar der Gesichtsausdruck verändert sich. Wenn der Messias in der Seele wohnt, übt Er eine umwandelnde Kraft aus, und die äußere Erscheinung lässt den innewohnenden Frieden und die Freude erkennen. Wir nehmen die Liebe JAHUSCHUAHs in uns auf wie die Rebe die Nährstoffe vom Weinstock aufnimmt. Wenn wir in dem Messias eingepflanzt sind, wenn wir Faser für Faser mit dem lebendigen Weinstock verbunden sind, dann wird dies durch kostbare Trauben lebendiger Frucht zu erkennen sein. Sind wir mit dem Licht verbunden, so werden wir zu Lichtkanälen. Mit Worten und Taten werden wir das Licht vor der Welt leuchten lassen. Wahre Christen sind mit der Kette der Liebe verbunden, die die Erde mit dem Himmel vereinigt. Dadurch wird die sündige Menschheit mit dem unendlichen Gott verknüpft. Zur Ehre JAHUWAHs wird das Licht, das vom Angesichte JAHUSCHUAH, dem Messias, strahlt, in die Herzen seiner Nachfolger dringen.

Durch Betrachten werden wir verwandelt. Wenn wir über die Vollkommenheit unseres göttlichen Vorbildes nachdenken, wird in uns der Wunsch wach, völlig verwandelt und in das Ebenbild Seiner Reinheit umgestaltet zu werden. Der Glaube an den Sohn Gottes bewirkt eine Veränderung unseres Charakters, so dass der Mensch des Verderbens zum Kind JAHUWAHs wird. Er kommt vom Tod zum Leben, wird geistlich gesinnt und lernt, geistliche Dinge richtig zu beurteilen. JAHUWAHs Weisheit erleuchtet ihn, und er erkennt, wie wunderbar Sein Gesetz ist. Wenn jemand durch die Wahrheit verwandelt wird, geht die Umgestaltung seines Charakters weiter. Sein Verständnis nimmt zu. Indem ein Gotteskind JAHUWAH gehorsam wird, erhält es die Gesinnung des Messias, und JAHUWAHs Wille geht ihm in Fleisch und Blut über.

Wer sich vorbehaltlos unter die Leitung des Geistes JAHUWAHs stellt, wird erfahren, dass sich sein Verstand entfaltet und entwickelt. Ihm wird eine Förderung im Dienste des Allmächtigen zuteil, die nicht einseitig oder unvollständig ist -- also auch keinen einseitigen Charakter hervorbringt -- sondern, die alle Ansprüche auf Ausgewogenheit und Vollständigkeit erfüllt. Schwäche, die sich in Unschlüssigkeit und einem unfähigen Charakter zeigte, wird überwunden. Durch ständige Hingabe und fortgesetztes Streben nach Frömmigkeit gelangt der Mensch in eine solch enge Beziehung zu JAHUSCHUAH, dass er Seinen Geist empfängt. Er ist eins mit dem Messias. Seine Grundsätze sind rechtschaffen und gefestigt. Sein Wahrnehmungsvermögen ist scharfsichtig, und er besitzt Weisheit, die vom Himmlischen Vater kommt. Jakobus sagt:

"Wer ist weise und klug unter euch? Der erzeige mit seinem guten Wandel seine Werke in der Sanftmut und Weisheit." (Jakobus 3,13)

"Die Weisheit aber von oben her ist aufs erste keusch, danach friedsam, gelinde, lässt sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ohne Heuchelei. Die Frucht aber der Gerechtigkeit wird gesät im Frieden denen, die den Frieden halten." (Jakobus 3,17.18)

Wer den Becher des Heils nimmt und den Namen JAHUWAHs anruft, der wird diese Weisheit bekunden. Diese Erlösung, die dem Missetäter Vergebung bringt, bietet ihm auch die Gerechtigkeit, die bei der Untersuchung des Allwissenden bestehen kann. Sie verhilft ihm zum Sieg über den mächtigen Feind JAHUWAHs und der Menschen, bringt dem Empfänger ewiges Leben und Freude. Den Demütigen, die davon hören und sich freuen, mag es außerdem ein Thema der Erbauung sein.

 

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf

JAHUSCHUAH mit SchafDas eindrucksvolle Gleichnis des Messias vom verlorenen Schaf und von dem Hirten, der neunundneunzig Tiere verließ, um das eine verlorene zu suchen, stellt das Werk des Heilandes dar. Es zeigt den Zustand des Sünders und die Freude des Universums über die Rettung einer Seele. Die anderen Schafe waren dem Hirten nicht gleichgültig. Er sagte auch nicht: "Ich habe noch die neunundneunzig Schafe. Es ist mir zu umständlich, das eine verirrte Tier zu suchen. Soll es doch zurückkehren. Ich werde die Schafhürde öffnen, dass es hinein kann. Aber ich kann es nicht suchen." Nein. Kaum wird das Schaf vermisst, da ist der Hirte bekümmert und unruhig. Immer wieder zählt er die Herde. Sobald er weiß, dass ein Schaf fehlt, findet er keinen Schlaf mehr. Er lässt die neunundneunzig Tiere in der Schafherde zurück.

Ohne Rücksicht darauf, wie dunkel die Nacht, wie gefährlich und schlecht der Weg ist oder wie groß und mühselig die Anstrengungen sind, er lässt sich nicht zurückhalten, bis er das Verlorene gefunden hat. Hat er es schließlich gefunden, dann legt er das müde, erschöpfte Schaf auf seine Schulter. Mit dankbarer Freude darüber, dass er nicht vergeblich gesucht hat, bringt er den Ausflügler wieder zur Herde zurück. Seine Dankbarkeit kommt durch fröhliche Lieder zum Ausdruck. Er holt seine Freunde und Nachbarn und ruft ihnen zu: "Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war." (Lukas 15,6). Wenn der große Hirte der Schafe eine Seele findet, die umhergeirrt ist, dann stimmen die himmlischen Engel in den Freudengesang des Hirten ein. Wird die verlorene Seele gefunden, verbinden sich Himmel und Erde zu Danksagung und Freudenbezeigungen.

"Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen." (Lukas 15,7)

 

Verwandlung durch Glauben und Gehorsam

 Die Lehre des Messias im Evangelium steht in völligem Einklang mit der Lehre des Erlösers durch die Propheten des Alten Testamentes. Die Propheten im Alten Testament sprachen ebenso durch die Boten JAHUSCHUAHs wie die Apostel im Neuen Testament Seine Botschaften verkündeten. Es gibt keinen Widerspruch in diesen Lehren. Satan hat jedoch zu allen Zeiten gewirkt -- und tut es auch heute noch -- mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit, um das Wort JAHUWAHs wirkungslos zu machen. Er versucht, die Dinge, die eindeutig und klar sind, rätselhaft erscheinen zu lassen. Auf diesem Gebiet hat er große Erfahrung. Er kennt den Charakter JAHUWAHs. Durch seine Spitzfindigkeit hat er die Welt gefangen. Dadurch, dass er JAHUWAHs Wort unwirksam machte, kam die Sünde in die Welt. Adam glaubte der Lüge Satans. Durch die falsche Darstellung des Wesens JAHUWAHs wurde Adams Leben verändert und beeinträchtigt. Er war dem Gebot des Almächtigen ungehorsam und tat genau das, was der JAHUWAH ihm verboten hatte. Adam fiel durch Ungehorsam. Hätte er diese Prüfung jedoch bestanden und wäre dem Schöpfer treu gewesen, dann wäre all das Leid nicht in unsere Welt gekommen.

Dadurch, dass die Menschen Satans falscher Darstellung vom Allmächtigen Glauben schenkten, änderte sich ihr Charakter und Schicksal. Wenn die Menschen aber dem Worte JAHUWAHs glauben, werden Herzen und Charakter umgestaltet, und sie werden für das ewige Leben ausgerüstet. Ihr Herz wird verwandelt und im Menschen wird das Ebenbild JAHUWAHs geschaffen, wenn sie das Wort glauben:

"Also hat JAHUWAH die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3,16)

Paulus schreibt BriefeWie viele Leute, so glaubte Paulus (vor seiner Bekehrung) fest an eine althergebrachte Frömmigkeit. Diese Vorstellung beruhte jedoch auf einer Täuschung. Es war ein Glaube ohne des Erlösers; denn er vertraute auf Äußerlichkeiten und Zeremonien. Sein Eifer für das Gesetz war von dem Messias losgelöst und deshalb wertlos. Er behauptete, in der Erfüllung der Gesetzeswerke untadelig zu sein. JAHUSCHUAH aber, der das Gesetz erst wertvoll machte, lehnte er ab. Er war davon überzeugt, dass er richtig handelte. Er sagt:

"Zwar meinte ich auch bei mir selbst, ich müsste viel zuwider tun dem Namen JAHUSCHUAH von Nazareth, wie ich auch zu Jerusalem getan habe, da ich viele Heilige in das Gefängnis verschloss, darüber ich Macht von den Hohenpriestern empfing; und wenn sie erwürgt wurden, half ich das Urteil sprechen." (Apostelgeschichte 26,9.10)

Eine Zeitlang tat Paulus grausame Dinge und meinte, er würde JAHUWAH einen Dienst erweisen. Dazu sagt er:

"Ich habe es unwissend getan im Unglauben." (1.Timotheus 1,13)

Seine Aufrichtigkeit konnte jedoch seinen Dienst nicht rechtfertigen und aus dem Irrtum keine Wahrheit machen. Der Glaube ist ein vermittelndes Element, durch das die Wahrheit oder Irrtum einen Unterschlupf in der Seele finden. In gleicher Weise können Wahrheit oder Irrtum aufgenommen werden. Es ist jedoch ein erheblicher Unterschied, ob wir dem Worte JAHUWAHs oder der menschlichen Meinung glauben. Als sich der Messias dem Paulus offenbarte und er davon überzeugt war, dass er in der Person der Heiligen JAHUSCHUAH verfolgte, nahm er die Wahrheit an wie sie in JAHUSCHUAH ist. Eine umgestaltende Kraft zeigte sich in Gemüt und Charakter, und er wurde ein neuer Mensch in dem Messias JAHUSCHUAH. Er nahm die Wahrheit aus tiefster Seele an, dass weder die Erde noch die Hölle seinen Glauben erschüttern konnten.

Es gibt viele, die rufen: "Glaube, glaube nur!" Fragt sie mal, was ihr glauben sollt. Sollt ihr die Lügen glauben, die Satan gegen JAHUWAHs heiliges, gerechtes und gutes Gesetz vorgebracht hat? Der Allmächtige verwendet Seine große und kostbare Gnade nicht dazu, damit sein Gesetz ausgeschaltet, sondern dass es durchgesetzt wird. Wie entschied sich Paulus? Er sagt:

"Was wollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht, außer durchs Gesetz ... Ich aber lebte weiland ohne Gesetz; da aber das Gebot kam, ward die Sünde wieder lebendig (hörte das Gesetz da auf? -- Nein.) Ich aber starb ... Das Gesetz (das meiner Freiheit und meinem Frieden im Wege stand) ist heilig, und das Gebot ist heilig, recht und gut." (Römer 7,7-12)

 

Das Gesetz kann nicht vergeben

 Paulus verstand, dass das Gesetz keine Kraft hat, dem Gesetzesübertreter zu vergeben. "Darum, dass kein Fleisch durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein kann." (Römer 3,20).

"Denn was dem Gesetz unmöglich war — weil es durch das Fleisch kraftlos war -, das tat JAHUWAH, indem Er Seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde1 und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.” (Römer 8,3-4)

JAHUWAH sah unseren gefallenen Zustand. Er wusste, dass wir der Gnade bedurften. Weil Er uns liebte, hat Er uns Gnade und Frieden geschenkt. Für jemand, der verloren ist, bedeutet Gnade unverdiente Gunst. Statt uns die Barmherzigkeit und Liebe des Himmlischen Vaters zu entziehen, weil wir Sünder sind, wird die Ausübung seiner Liebe für uns zu einem dringenden Bedürfnis, auf dass wir gerettet würden. Der Messias sagt:

"Nicht ihr habt Mich erwählt, sondern Ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt, was auch immer ihr Ihn bitten werdet in Meinem Namen." (Johannes 15,16)

Die Versuchung JAHUSCHUAHsAls Adam fiel, wurden Vorkehrungen für seine Rettung getroffen. Zur rechten Zeit kam JAHUSCHUAH, der Fürst des Lebens, in unsere Welt, um den Streit mit den Mächten der Finsternis aufzunehmen. Satan fand in dieser Welt Gelegenheit zu zeigen, wie sich die Grundsätze der Freiheit vom ganzen Gesetz auswirken. JAHUSCHUAH dagegen verdeutlichte die positive Wirkung, die in der Auslebung der Grundsätze der Gerechtigkeit liegt, indem Er den Geboten Seines Vaters absolut gehorsam war. Satan plagte den Sohn des Allmächtigen mit heftigen Versuchungen, so wie es eben seiner Methode entsprach. Am Ende brachte er Ihn zur Gerichtshalle, wo er unschuldig zum Tode verurteilt werden sollte.

Die Kräfte des Bösen bewirkten an den menschlichen Herzen, dass sie nach den Grundsätzen der Sünde handelten. Der Messias und Barabbas wurden den Massen vorgestellt. Barabbas war ein schändlicher Räuber und Mörder. Der Heiland jedoch war der Sohn JAHUWAHs. Pilatus sah sich beide an und meinte, man würde sich ohne Zweifel für JAHUSCHUAH entscheiden. Die Kennzeichen der Vornehmheit, Klugheit und Reinheit waren in Seinem Gesicht deutlich wahrnehmbar und standen in krassem Gegensatz zu den gemeinen Gesichtszügen des Barabbas. Er fragte: "Welchen wollt ihr unter diesen zweien, den ich euch soll losgeben?" (Matthäus 27,21). Und der abscheuliche Schrei des wütenden Gesindels war zu hören: "Barabbas." Pilatus sprach zu ihnen: Was soll ich denn machen mit JAHUSCHUAH, von dem gesagt wird, er sei der Messias? Sie sprachen alle: Lass Ihn kreuzigen! Der Landpfleger sagte: Was hat Er denn Übles getan? Sie schrieen aber noch mehr und sprachen: Lass Ihn kreuzigen!" (Matthäus 27,22.23).

 

Satans Niederlage durch JAHUSCHUAHs Tod

Durch diese Entscheidung wurden die Grundsätze Satans offenbart. Die himmlischen Heerscharen und alle Welten, die der Schöpfer geschaffen hat, entschieden, dass Satan ein Verkläger der Brüder, ein Lügner und Mörder war. Im Himmel und bei den ungefallenen Welten war die Frage der verführerischen Macht Satans und seiner boshaften Grundsätze abgeschlossen, und die vollkommene Reinheit und Heiligkeit des Messias war bewiesen, da Er die Prüfung und Leiden der gefallenen Menschheit auf Sich genommen hatte. Durch die Entfaltung des Wesens und der Grundsätze Satans wurde ihm für alle Ewigkeit die Zuneigung der ungefallenen Welten entzogen. Der Streit zwischen seinen und des Messias Behauptungen war im Himmel für allezeit entschieden. Die Gerechtigkeit, wie sie im Wesen des Erlösers offenbart wurde, sollte in alle Ewigkeit der Anker und die seligmachende Hoffnung der Welt sein. Jede Seele, die sich für den Messias entscheidet, kann im Glauben sagen: "JAHUWAH ist meine Gerechtigkeit."

Der Messias "war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir Ihn nicht geachtet. Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten Ihn für den, der geplagt und von JAHUWAH geschlagen und gemartert wäre. Aber Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf Ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt!" (Jesaja 53,3-5).

Die Gnade JAHUSCHUAH und das Gesetz JAHUWAHs sind untrennbar. In dem Messias sind Güte und Treue einander begegnet, Gerechtigkeit und Friede haben sich geküsst (Psalm 85,11). In Seinem Leben und Wesen hat Er nicht nur den Charakter des Vaters JAHUWAH offenbart, sondern auch die Entwicklungsmöglichkeit des Menschen gezeigt. Er war der Vertreter JAHUWAHs und das Musterbeispiel der Menschheit. Er hat der Welt gezeigt, wozu die Menschheit fähig ist, wenn sie sich im Glauben mit der Göttlichkeit verbindet.

Am Fusse des KreuzesDer eingeborene Sohn des Allmächtigen nahm Menschengestalt an und errichtete sein Kreuz zwischen Erde und Himmel. Durch das Kreuz wurde der Mensch zu JAHUWAH gezogen und JAHUWAH zu den Menschen. Die Gerechtigkeit verließ die hohe und erhabene Stellung. Himmlische Heerscharen, heilige Legionen kamen zum Kreuz und verbeugten sich in Ehrfurcht; denn am Kreuz wurde der Gerechtigkeit Genüge getan. Durch das Kreuz wurde der Sünder aus dem Zentrum der Sünde und aus den Banden des Bösen herausgezogen. Bei jeder Annäherung an das Kreuz wird sein Herz nachgiebig und bußfertig, und er ruft: "Wegen meinen Sünden ist der Sohn JAHUWAHs gekreuzigt worden." Am Kreuz lädt er seine Sünden ab, und durch die Gnade des Erlösers wird sein Wesen umgestaltet. Der Erlöser erhebt den Sünder aus dem Staub und bringt ihn unter die Leitung des Heiligen Geistes. Schaut der Sünder auf den Erlöser, dann findet er Hoffnung, Vertrauen und Freude. Der Glaube erfasst JAHUSCHUAH in der Liebe. Der Glaube ist durch die Liebe tätig und reinigt die Seele.

 


„So wir aber unsere Sünden bekennen…“

 

"So wir aber unsere Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht, dass Er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend." (1.Johannes 1,9)

JAHUWAH verlangt, dass wir unsere Sünden bekennen und unsere Herzen vor Ihm demütigen. Gleichzeitig sollen wir zu Ihm als unserem lieben Vater Vertrauen haben, der die nicht verlässt, die auf Ihn trauen. Viele von uns gründen ihr Leben auf Schauen und nicht auf den Glauben. Wir glauben an das Sichtbare, schätzen aber nicht die kostbaren Verheißungen, die uns im Worte JAHUWAHs gegeben sind. Dennoch können wir unseren Schöpfer nicht stärker entehren, als wenn wir Misstrauen gegen Sein Wort bekunden und unsicher sind, ob JAHUWAH es ernst mit uns meint oder uns täuscht.

Der Allmächtige gibt uns nicht wegen unserer Sünden auf. Wir mögen Fehler begehen und Seinen Geist betrüben. Wenn wir sie jedoch bereuen und mit bußfertigem Herzen zu Ihm kommen, wird Er uns nicht zurückweisen. Es gibt allerdings Hindernisse, die beseitigt werden müssen. Wir haben falsche Gefühle gehegt, und es gab Stolz, Selbstzufriedenheit, Ungeduld und Murren. All das trennt uns von JAHUWAH. Wir müssen unsere Sünden bekennen. Seine Gnade muss unser Herz von Grund auf umgestalten.

Wer sich schwach und mutlos fühlt, kann ein kraftvoller Mensch JAHUWAHs werden und hervorragende Arbeit für den Meister verrichten. Aber er muss sein Tun nach einem erhabenen Vorbild ausrichten und darf nicht von selbstsüchtigen Beweggründen geleitet werden.

 

 

Der Verdienst des Messias unsere einzige Hoffnung

Wir müssen in der Schule JAHUSCHUAHs lernen. Nur Seine Gerechtigkeit gibt uns das Recht, an den Segnungen des Gnadenbundes teilzuhaben. Wir haben sie uns lange gewünscht und versucht, sie zu erhalten. Wir empfingen sie aber nicht, weil wir den Gedanken hegten, wir könnten etwas tun, um ihrer würdig zu werden. Wir schauten zu sehr auf uns, statt zu glauben, dass JAHUSCHUAH unser lebendiger Heiland ist. Wir dürfen nicht denken, dass uns unsere eigenen Vorzüge und Verdienste retten könnten. In der Gnade des Messias liegt unsere einzige Hoffnung und Errettung. Durch seinen Propheten verheißt JAHUWAH:

"Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter seine Gedanken und bekehre sich zu JAHUWAH, so wird Er sich sein erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei Ihm ist viel Vergebung." (Jesaja 55,7)

Doch wir müssen der bloßen Verheißung glauben und dürfen Gefühle nicht für Glauben halten. Wenn wir JAHUWAH völlig vertrauen und uns auf die Verdienste JAHUSCHUAHs als eines sündenvergebenden Erlösers verlassen, dann werden wir alle Hilfe erhalten, die wir nur wünschen können.

VerzweiflungWir schauen auf das eigene Ich, als hätten wir Kraft, uns zu retten. JAHUSCHUAH starb aber für uns, weil wir dazu unfähig sind. In ihm wohnt unsere Hoffnung, unsere Rechtfertigung, unsere Gerechtigkeit. Wir sollten nicht verzagen und fürchten, dass es für uns keinen Heiland gebe oder dass Er keine Gedanken der Barmherzigkeit uns gegenüber habe. Gerade jetzt wirkt er in unserm Interesse und lädt uns ein, in unserer Hilflosigkeit zu Ihm zu kommen, damit wir gerettet würden. Durch unseren Unglauben entehren wir Ihn. Es ist erstaunlich, wie wir unseren besten Freund behandeln, wie wenig Vertrauen wir zu dem haben, der auch in den verzweifeltsten Fällen retten kann und der uns jeden möglichen Beweis Seiner großen Liebe gegeben hat.

Liebe Brüder und Schwestern, glaubt ihr, dass euer Verdienst euch der Gnade JAHUWAHs empfiehlt, und denkt ihr, dass ihr frei von Sünde sein müsst, ehe ihr Seiner Rettermacht vertraut? Wenn das die Not eurer Seele ist, fürchte ich, ihr werdet keine Kraft bekommen und schließlich den Mut verlieren.

 

Schaut auf und lebt

Als der Schöpfer zuließ, dass die giftigen Schlangen in der Wüste die aufständischen Israeliten bissen, wurde Mose beauftragt, eine eherne Schlange zu errichten und allen Verwundeten zu gebieten, auf sie zu schauen, damit sie am Leben blieben. Aber viele erblickten in diesem vom Himmel verordneten Heilmittel keine Hilfe. Die Toten und Sterbenden lagen um sie herum, und sie wussten, dass ihr Schicksal ohne göttliche Hilfe besiegelt war. Sie beklagten aber ihre Wunden, ihre Schmerzen, ihr sicheres Ende, bis ihre Kräfte schwanden und ihre Augen brachen, während sie auf der Stelle hätten geheilt werden können.

"Wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat", genauso wurde "des Menschen Sohn erhöht ..., auf dass alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3,14.15). Wenn ihr eurer Sünden innewerdet, gebt euch nicht haltlos der Trauer darüber hin, sondern schaut auf und lebet. JAHUSCHUAH ist der einzige Retter. Und wenn auch Millionen, die der Heilung bedürfen, Seine angebotene Gnade abweisen, wird doch niemand der Verdammnis anheimfallen, der auf Ihn traut. Wir dürfen uns nicht mutlos unsere hilflose Lage ohne den Messias ausmalen, sondern müssen auf den gekreuzigten und auferstandenen Heiland bauen. Arme, sündenkranke, mutlose Seele, schau auf und lebe. JAHUSCHUAH hat Sein Wort verpfändet. Er wird alle retten, die zu Ihm kommen.

Kommt zu JAHUSCHUAH und empfangt Ruhe und Frieden. Ihr könnt sofort des Segens teilhaftig werden. Satan flüstert euch zu, dass ihr hilflos seid und nicht selbst selig werden könnt. Es ist wahr, ihr seid hilflos. Aber erhöht JAHUSCHUAH vor Ihm und ruft: "Ich habe einen auferstandenen Heiland. Auf ihn vertraue ich. Er wird nicht zulassen, dass ich zuschanden werde. In Seinem Namen siege ich. Er ist meine Gerechtigkeit und meine Freudenkrone." Möge keiner von uns denken, sein Fall wäre hoffnungslos, denn er ist es nicht. Ihr mögt sehen, dass ihr sündig und verloren seid. Aber gerade deshalb braucht ihr einen Erlöser. Wenn ihr Sünden bekennen müsst, versäumt keine Zeit. Sogar diese Augenblicke sind kostbar.

"So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend." (1.Johannes 1,9)

Die da hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, sollen satt werden, denn JAHUSCHUAH hat es verheißen. Welch herrlicher Erlöser! Seine Arme sind weit ausgebreitet, uns zu empfangen, und Sein großes, liebevolles Herz ist bereit, uns zu segnen.

Einige sind wohl der Meinung, dass sie erst eine Probezeit bestehen und dem Erlöser ihre innere Erneuerung beweisen müssen, ehe sie Seinen Segen in Anspruch nehmen dürfen. Aber diese lieben Seelen dürfen Seinen Segen schon jetzt beanspruchen. Sie müssen seine Gnade haben, den Geist des Messias, um ihrer Schwachheit aufzuhelfen, sonst können sie keinen christlichen Charakter heranbilden. JAHUSCHUAH sieht uns gern zu sich kommen, geradeso wie wir sind -- sündig, hilflos, abhängig.

 

Reue, eine Gabe JAHUWAHs

Reue und Vergebung sind die Gaben JAHUWAHs durch den Messias. Durch den Einfluss des Heiligen Geistes werden wir von der Sünde überführt und verspüren das Bedürfnis nach Vergebung. Nur dem Reuevollen wird vergeben, aber die Gnade JAHUWAHs macht erst das Herz bußfertig. Er kennt all unsere Schwächen und Gebrechen und will uns helfen.

FreudeEinige, die durch Reue und Bekenntnis zu JAHUWAH kommen und auch glauben, dass ihre Sünden vergeben sind, versäumen immer noch, die Verheißungen des Allmächtigen für sich in Anspruch zu nehmen wie sie es sollten. Sie begreifen nicht, dass JAHUSCHUAH ein allgegenwärtiger Erlöser ist, und sind nicht bereit, ihre Seelen Seiner Obhut anzuvertrauen und sich auf Ihn zu verlassen, damit Er das in ihren Herzen begonnene Werk der Gnade vollende. Wenn sie meinen, dass sie sich JAHUWAH übergeben, dann geschieht das immer noch mit ziemlich viel Selbstvertrauen. Es gibt gewissenhafte Menschen, die zum Teil auf JAHUWAH und zum Teil auf sich selbst vertrauen. Sie schauen nicht auf den Allmächtigen, um von Seiner Macht beschützt zu werden, sondern verlassen sich auf ihre Wachsamkeit gegen die Versuchung und auf die Beobachtung gewisser Pflichten, um von Ihm angenommen zu werden. Für diese Art von Glauben gibt es keinen Sieg. Solche Menschen mühen sich vergebens. Sie sind in dauernder Knechtschaft und finden keine Ruhe, bis sie ihre Last zu JAHUSCHUAHs Füßen gelegt haben.

Ständige Wachsamkeit und ernste Hingabe in der Liebe sind notwendig. Aber sie werden ganz von selbst kommen, wenn der Mensch im Glauben von der Kraft JAHUWAHs bewahrt wird. Wir können absolut nichts tun, um uns der göttlichen Gnade zu empfehlen. Wir dürfen ganz und gar nicht auf uns oder unsere guten Werke vertrauen. Wenn wir aber als irrende, sündige Wesen zum Heiland kommen, finden wir Ruhe in Seiner Liebe. JAHUWAH nimmt jeden an, der im vollen Vertrauen auf die Verdienste des gekreuzigten Erlösers zu Ihm kommt. Liebe wird im Herzen entfacht. Es mag kein Gefühlsüberschwang sein. Aber es ist ein bleibendes, friedvolles Vertrauen. Jede Last wird leicht, denn das Joch, das der Messias auferlegt, ist sanft. Pflicht wird zur Freude und Opfer zum Vergnügen. Der Weg, der vorher in Dunkelheit gehüllt schien, wird hell erleuchtet von den Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit. Das heißt im Lichte wandeln wie JAHUSCHUAH im Licht ist.

 

 

Quelle: Artikel von E.G. White in Signs of the Times vom 19. und 26. Dezember 1892, sowie 5. Juni 1893, und aus einer Morgenandacht vor der Weltarbeitsgemeinschaft im November 1883. In deutscher Sprache abgedruckt in Ausgewählte Botschaften, Bd. 1, S. 330-346 und 348-351.

Hinweis: Alle heidnischen Namen und Titel des Vaters und des Sohnes wurden mit den ursprünglichen Namen und Titeln ersetzt. Bilder hinzugefügt.

 

 

 

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