Drei Tage und drei Nächte - Matthäus 12,40

Erstellt: Donnerstag, 27. Februar 2014 Zuletzt aktualisiert: Montag, 12. März 2018

Die Tage der Kreuzigung und Auferstehung des Messias

 

Drei Tage drei Naechte - Matthäus 12,40Viele Bibelstudenten gehen aufgrund der Aussage in Matthäus 12,40 davon aus, dass die Kreuzigung an einem Mittwoch stattfand und der Messias am Samstag-Nachmittag wieder von den Toten auferstand. Das ist aber nicht in Einklang mit den Schriften des Alten und Neuen Bundes. Man geht davon aus, dass die „drei Tage und drei Nächte“ exakt 72 Stunden umfassen, in denen der Messias tot war.

Viele nehmen gleichzeitig an, dass der Messias im Jahr 31 n.Chr. gekreuzigt wurde. Diese Annahme einer Mittwochkreuzigung in diesem Jahr ist richtig, wenn man weiter annimmt, dass zur Zeit des Messias die Juden denselben ununterbrochenen Wochenzyklus verwendeten, wie es in unserem modernen, römisch-päpstlichen Gregorianischen Kalender der Fall ist. Denn rechnet man auf den Gregorianischen Kalender bis ins Jahr 31 n.Chr. zurück, so fällt der 14. des biblischen Monats Nisan/Abib (der im Jahr 31 auf den julianisch-gregorianischen 25. April fiel) auf einen Mittwoch! Eine solche Annahme ist aber mit den klaren Aussagen in der Bibel unvereinbar. Zum Kreuzigungsjahr siehe: „Das Jahr der Kreuzigung des Messias“.

„Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Riesenfisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“ (Matthäus 12,40)

Die drei Tage und drei Nächte müssen nicht dahingehend gemeint sein, dass der Messias exakt 72 Stunden tot war (dazu gleich unten mehr). Zu Beginn sollen die neutestamentlichen Aussagen zu den Kreuzigungstagen in Verbindung mit den Schriften des Alten Bundes untersucht werden. Der Tag, an dem der Messias starb, war ein „Rüsttag“:

„Weils es Rüsttag war – jener Sabbat war nämlich ein hoher Festtag – , baten die Juden nun Pilatus, damit die Leichname nicht während des Sabbats am Kreuz blieben, dass ihnen die Beine zerschlagen und sie herabgenommen würden.“ (Johannes 19,31; Schlachter) 

Die Elberfelder-Bibel gibt diesen Tag mit „großer Sabbat“ wieder. Dieser Sabbat war groß, weil es gleichzeitig der erste Tag des Festes der Ungesäuerten Brote war, der 15. Tag des Monats. Der Rüsttag ist immer der sechste Tag der Woche ebenso, wie der Siebente-Tag Sabbat immer auf den 15. Tag des Monats fällt (siehe hierzu Artikel zu „Der Schöpferkalender“).

 

Der erste Tag der Woche

 
Unser Erlöser stand gemäß der biblischen Aussage nicht am „Samstag“ oder am 7. Tag der biblischen Woche von den Toten auf, sondern am ersten Tag der biblischen Woche:

Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria um das Grab zu besehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel ... [JAHUWAHs] stieg vom Himmel herab, trat herzu, wälzte den Stein von dem Eingang hinweg und setzte sich darauf.“ (Matthäus 28,1, Schlachter 2000)

Maria Magdalena am Grab des MessiasEs wird zuweilen behauptet, dass, wenn es in der Bibel heißt „am ersten der Woche“ (z.B. Elberfelder), es sich eigentlich um den Siebenten-Tag Sabbat handle und damit „der erste Sabbat“ ist. Man nimmt nicht nur an, dass der „erste der Woche“ (Markus 16,2.9; Lukas 24,1), nicht der erste Tag der Woche sei, sondern ein Siebenter-Tag, an dem JAHUSCHUAH von den Toten auferstand. Weiter wird deshalb angenommen, dass auch der „Tag nach dem Sabbat“ aus 3. Mose 23,16, der Siebente Tag Sabbat sei und der Tag zuvor ein jährlicher Festsabbat.

Zu dieser Schlussfolgerung kommt man deshalb, weil der deutsche Ausdruck „erster der Woche“ im Grundtext, sowohl im griechischen Neuen Testament als auch im hebräischen Alten Testament, tatsächlich als „erster der Sabbate“ bezeichnet wird. Es zeigt, welche enorme Bedeutung der Siebente-Tag Sabbat in biblischer Zeit hatte. Alle Wochentage wurden auf diesen wichtigen Tag hin gezählt und danach benannt. Und so steht auch im Hebräischen in 3. Mose 23,15 anstelle von „Sieben volle Wochen“ der Ausdruck „Sieben komplette Sabbate“. In der englischen King James Bibel wurde dieser Wortlaut direkt so übersetzt. Alle anderen Bibelübersetzer haben es aber ebenfalls korrekt mit „sieben volle Wochen“ übersetzt.

Das hebräische Wort für Woche ist shâbûwa. Es ist ein Wort, das dem Wort Shabbat sehr ähnlich ist. Auch im Neuen Testament steht im Griechischen „Sabbaton“ wo im Deutschen „Woche“ steht. Im gesamten Neuen Testament kommt das Wort hebdomas (griechisch für „Woche“) kein einziges Mal vor.

Wikipedia erklärt unter „Sabbat“: „Die hebräischen Substantive šabbat und šabbaton (š wird sch ausgesprochen) werden vom Verb šbt für „aufhören, nachlassen, beenden“ abgeleitet. In Verbindung mit Objekten nimmt es die Bedeutung „(mit etwas) aufhören = (von etwas) ruhen“ sowie „feiern“ an. Kausativ kann es auch „aufhören lassen“ bedeuten.“

Das hebräische Wort für Woche bedeutet also „vollständig/komplett sein“. Es leitet sich von dem Wort „sheba“ oder „shaba“ ab, was „Sieben“ bedeutet. Sieben ist die Zahl der heiligen Vollkommenheit. Die biblische Woche basiert also auf der Zahl „Sieben“ oder ist davon abgeleitet. Der Sabbat ist untrennbar verbunden mit dieser Zahl. Er hat somit die buchstäbliche Bedeutung von „sieben werden“ oder „vollkommen werden“. Sowohl das Wort sheba/shaba als auch das Wort Shabbat zeigt, dass es sich dabei um eine ganz besondere Vorstellung der Woche handelt.

„Aber die Hebräer widmeten dem Ausdruck ‚Sabbat‘ dem gesamten Wochenzyklus, weil dieser durch den Sabbat gekennzeichnet ist; und so sprachen sie von den verschiedenen Tagen der Woche von „erster Tag im Sabbat“, „zweiter Tag im Sabbat“, „dritter Tag im Sabbat“, etc. Diese Ausdrücke bedeuten und wurden verstanden als erster Tag, zweiter Tag, etc. der Woche. Die Schreiber des Talmud schrieben die Tage der Woche in dieser Weise, gemäß Lightfoot und Ideler, wie in Robinson in seinem griechischen Lexikon unter Sabbaton zitiert.“ (Uriah Smith, A Greek Falsehood, S. 18)

Auch unter den Syriern, Arabern, christlichen Persern und Äthiopier bedeutet das Wort Sabbat ebenso Woche. Nachfolgend ein antiker Syrischer Kalender, der zeigt, wie man damals die Tage der Woche abzählte und wie man sie bezeichnete (nachfolgendende Graphik von der Webseite des Kalifornischen Instituts für antike Studien):

Die Biblische Woche

Wie man sehen kann, ist das biblische Konzept oder die damalige Vorstellung der Woche die, dass sich alles um den Siebenten-Tag Sabbat drehte. Man zählte die Tage immer zum finalen Siebenten-Tag Sabbat hin. Deshalb ist die Bedeutung von Woche auch Sieben. Der Siebte dieser Sieben Tage ist der Heilige Sabbat. Das ist der zentrale Tag, um den sich die anderen Tage gruppieren. Die anderen Tage haben keinen eigenen Namen, sie werden einfach nur „erster, zweiter, dritter… im oder zum Sabbat“ oder „erster, zweiter, dritter… der Woche“ genannt. Die Bedeutung ist dieselbe.

„Die griechischen Schreiber des Neuen Testaments adoptieren dieses hebräische Konzept und drückten die Woche immer auf diese Weise aus. Sie benutzten nie den Ausdruck hebdomas.“ (Uriah Smith, The Greek Falsehood, S. 19)

Wie erkennt man nun, wann der Ausdruck sabbaton „Woche“ bedeutet und wann damit der „Siebente-Tag der Woche“ gemeint ist?

“Es bedeutet Woche wann immer eine Zahlenwert vorangestellt ist. Sie ist vorangestellt in allen Fällen, wo der Ausdruck, erster Tag der Woche auftaucht, und auch in Lukas 18,12, wo der Pharisäer zweimal in der Woche (sabbatou, Genitiv, Einzahl) fastete. Folglich übersetzen wird das Wort sabbaton, so wie es zuerst in Matthäus 28,1 auftaucht, mit dem Wort Sabbat, weil dem kein Zahlenwert vorangestellt ist; und im zweiten Fall übersetzten wir es mit Woche, weil der Nummernwert mian vorangestellt ist.“ (Uriah Smith, Sabbaton, S. 11)

Die Aussage „der erste der Woche“ oder „der erste zum Sabbaton“ in Matthäus 28,1 darf also keinesfalls mit dem Siebenten-Tag Sabbat verwechselt werden. Das wäre völlig falsch. Es ist grundsätzlich der „erste Tag der Woche“ oder „der erste Tag zum Sabbat“, aber niemals der Sabbat selbst

 

 

Die Reihenfolge und Bedeutung der Festtage im Alten Bund

 

Es müssen unbedingt auch die Bedeutung (Vorschatten/Typus) der Feste beachtet werden. Jedes einzelne Fest oder Ereignis (z.B. Passah) ist ein Typus für ein buchstäbliches Ereignis der Erlösung für die Menschen. Unser Erlöser, der Messias, erfüllt jedes einzelne Detail, das im Alten Bund vorgeschattet ist auch exakt in der Zeit.

Das Passahlamm wurde immer am „Abend“ des 14. geschlachtet (2. Mose 12,18; 3. Mose 23,5; 4. Mose 28,16). Das jährliche Passahopfer war ein Vorschatten auf den Tod des wahren Passahlamms, JAHUSCHUAH. Der Messias wurde zwischen der dritten und sechsten Stunde ans Kreuz genagelt (zwischen Neun und Zwölf Uhr Mittag). Zur neunten Stunde starb Er. Es war genau die Zeit, in der die Priester das Abendopfer und auch Passahopfer darbrachten (der Abend ist ein Teil der Tageslichtstunden). Denn genau zu dem Zeitpunkt des Todes zerriss auch der Vorhang im Tempel, während der Priester gerade das Opfer darbrachte.

Aufstellen des Kreuzes„Und es war schon um die sechste Stunde; und es kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde, da sich die Sonne verfinsterte; der Vorhang des Tempels aber riss mitten entzwei. Und … [JAHUSCHUAH] rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in Deine Hände übergebe ich Meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied Er.“ (Lukas 23:44-46)

Genau um 15:00 am Nachmittag (neunte Stunde) starb unser Erlöser. Es war der 14. des ersten biblischen Monats (Nisan/Abib).

Auch muss unbedingt beachtet werden, dass der Tag der Auferstehung mit dem Tag der Erstlingsgarbe übereinstimmt, da dies der Vorschatten auf die Auferstehung des Messias ist. Der Tag der Erstlingsgarbe ist der 16. des ersten Monats. Folgende Bibelstellen beweisen, dass der 15., der erste Tag der Ungesäuerten Brote, auf einen Siebenten-Tag Sabbat fiel:

„Der soll die Garbe weben vor JHWH, zum Wohlgefallen für euch; am Tag nach dem Sabbat soll sie der Priester weben.“ (3. Mose 23:11)

„Danach sollt ihr euch vom Tag nach dem Sabbat, von dem Tag, da ihr die Webegarbe darbringt, sieben volle Wochen abzählen, bis zu dem Tag, der auf den siebten Sabbat folgt, …“ (3. Mose 23:15)

Die Webegarbe wurde am zweiten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, am 16. Tag des Monats (erster Tag der Woche) dargebracht, ein Tag nach dem wöchentlichen Sabbat. Auch sieht man hier sehr gut, dass es ein Siebenter-Tag Sabbat sein musste, denn danach sollten Sieben Sabbate oder „sieben volle Wochen“ abgezählt werden. Welche Sabbate sollten es denn sein, wenn nicht der wöchentliche? Wäre es nicht der wöchentliche Sabbat, sondern nur der erste Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, würden „sieben Sabbate“ oder „sieben volle Wochen“ nicht am „Tag, der auf den siebten Sabbat folgt“ enden.

 

Drei Tage und Drei Nächte


Wie ist nun die Aussage der „drei Tagen und drei Nächte“ in Matthäus 12,40 zu verstehen?

Von dem Moment Seiner Gefangennahme befand sich JAHUSCHUAH, der Messias, um unserer Sünden willen drei Tage und drei Nächte in Satans Gewalt.

„Es sprach aber … [JAHUSCHUAH] zu den obersten Priestern und Hauptleuten des Tempels und zu den Ältesten, die an Ihn herangetreten waren: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und mit Stöcken! Als Ich täglich bei euch im Tempel war, habt ihr die Hände nicht gegen Mich ausgestreckt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.“ (Lukas 22,52-54)

Lasst uns das noch etwas genauer betrachten. Diese drei Tage begannen bereits vor JAHUSCHUAHs Kreuzigung. Denn der Messias kam in Satans Gewalt in der Nacht, als Er verraten und den Soldaten ausgeliefert wurde. In dieser Nacht wurde er getrennt von Seinem Vater wegen unserer Sünden. Er litt, Er wurde gefoltert und schließlich gekreuzigt.

JAHUSCHUAH musste erst die gesamte Sünde der Menschheit auf sich nehmen, bevor die Bestrafung begann, ansonsten wäre Sein Blut umsonst geflossen.

Fast immer wenn es in der Bibel um die Auferstehung „am dritten Tag“ geht, beginnt dieser Zeitpunkt mit dem Leiden VOR Christi Tod:

„..Der Sohn des Menschen muß vieles leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet und am dritten Tag auferweckt werden.“ (Lukas 9,22)

 „Von der Zeit an begann … [JAHUSCHUAH] Seinen Jüngern zu zeigen, daß Er nach Jerusalem hingehen müsse und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse.“ (Matthäus 16,21)

„…und sie werden Ihn verspotten und Ihn anspeien und Ihn geißeln und töten; und nach drei Tagen wird Er auferstehen.“ (Markus 10,34)

 „…und sie werden Ihn den Nationen überliefern, um  verspottet und geschmäht und angespien werden; und wenn sie Ihn gegeißelt haben, werden sie Ihn töten, und am dritten Tag wird Er auferstehen. (Lukas 18,32-33)

 „…indem Er sagte: Der Sohn des Menschen muss in die Hände sündiger Menschen überliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen!“ (Lukas 24,7)

„…und sprach zu ihnen: So steht geschrieben, und so musste der Messias leiden und am dritten Tag auferstehen aus den Toten.“ (Lukas 24,46)

Dieses Leiden für die sündige Menschheit begann bereits in Gethsemane. Er kam dort in die Gewalt Satans, weil Er dort alle Sünden Seiner treuen Nachfolger aller Zeitalter auf dieser Erde auf sich nahm.

Warum heißt es aber in Matthäus 12,40, der Messias sei drei Tage und drei Nächte „im Herzen der Erde“? In der Bibel wird oft der Begriff Erde verwendet, wenn es um das Herz des Menschen geht. JAHUSCHUAH sagte z.B.:

Streuen des Samens„Und Er spricht zu ihnen: Wenn ihr dieses Gleichnis nicht versteht, wie wollt ihr dann alle Gleichnisse verstehen? Der Sämann sät das Wort. Die an dem Weg aber sind die, bei denen das Wort gesät wird, und wenn sie es gehört haben, kommt sogleich der Satan und nimmt das Wort weg, das in ihren Herzen gesät worden ist.“ (Markus 4,13-15)

„Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel.“ (1. Kor. 15,47)

Der Messias wurde für uns zur Sünde:

„Den, der Sünde nicht kannte, hat Er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes [des Vaters] Gerechtigkeit würden in Ihm.“ (2. Kor. 5,21)

JAHUSCHUAH, musste nicht nur in Seiner Todesstunde, sondern besonders in Gethsemane einen unglaublichen Kampf ausfechten. Er flehte zu Seinem Vater um Hilfe. Drei Mal bat Er Seinen Vater: „Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber“ (Matthäus 26,39). Auch Jona’s Aufenthalt im Bauch des Wales begann mit einem flehenden Gebet:

„Und Jona betete aus dem Bauch des Fisches zu … [JAHUWAH], seinem Gott, und sprach: Aus meiner Drangsal rief ich zu … [JAHUWAH], und Er erhörte mich; aus dem Schoß des Totenreiches schrie ich, und Du hörtest meine Stimme! Und doch hattest Du mich in die Tiefe geschleudert mitten ins Meer, dass mich die Strömung umspülte; alle Deine Wogen und Wellen gingen über mich. Und ich sprach: ich bin von Deinen Augen verstoßen; dennoch will ich fortfahren, nach Deinem heiligen Tempel zu schauen! Die Wasser umringten mich bis an die Seele, die Tiefe umgab mich, Meergras umschlang mein Haupt…“ (Jona 2,3-5)

Jona schien in der Hölle gewesen zu sein. War nicht auch JAHUSCHUAH in Gethsemane umringt von den dunklen Mächten der Finsternis? Umringten Ihn nicht Satan und seine Dämonen-Helfer, und brachen wie Wellen über Ihn zusammen? Diese Trennung von Seinem Vater brachte JAHUSCHUAH hinunter in die dunkelsten Abgründe, in das „Herz der Erde“. Das Grab alleine konnte JAHUSCHUAH, den Sohn JAHUWAHs, nicht von Seinem Vater trennen. Aber die Sünde, die trennte Ihn von Ihm. Und die ganze Wucht der Sünde nahm Er bereits in Gethsemane auf sich. Nur die Sünde trieb JAHUSCHUAH „in das Herz der Erde“ - eine Parallele zu Jona der im „Bauch des Wales“ war. Und deshalb hat Er Blut geschwitzt in Gethsemane. Es geschah drei Tage und drei Nächte bevor Er wieder auferstand. Bevor Er den Garten Gethsemane betrat betete Er:

 „…Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit auch dein Sohn Dich verherrliche …denn die Worte die Du Mir gegeben hast, habe Ich ihnen gegeben… Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an Mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie Du, Vater, in Mir und Ich in Dir; dass auch sie in Uns eins seien, damit die Welt glaube, Du habest Mich gesandt. Und ich habe ihnen gegeben die Herrlichkeit, die Du Mir gegeben hast, dass sie eins seien, gleichwie Wir eins sind, Ich in ihnen und Du in Mir, auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass Du Mich gesandt hast und liebst sie, gleichwie Du Mich liebst." (Johannes 17,1.10.11.20-23).

Mit diesen Worten übergab der Messias Seine auserwählte Gemeinde in die Obhut des Himmlischen Vaters. Auf Ihn jedoch wartete nun der letzte Kampf mit Satan in Getsemane, und Er nahm den Kampf auf. Aber am dritten Tag stand Er in Herrlichkeit auf und fuhr auf zu Seinem Vater.

Der Tag der Kreuzigung war weder ein „Freitag“ noch ein „Mittwoch“. Es war der sechste Tag der biblischen Woche, der 14. Tag des biblischen Monats. Früher wurde diese Ansicht auch noch häufiger vertreten (ein paar Aussagen von Autoren aus dem 19. Jahrhundert):

Walfisch„Was im Fall Jonas entspricht denn dem ‚Herzen der Erde‘ im Fall Jesu?... Der lebendige Fisch hatte Jona in seiner Gewalt, bis dieser wieder auf dem Trockenen war. Jona war …in einem lebendigen Ungeheuer, das ihn mitnahm, wohin es wollte. Als Jesus in der entsprechenden Situation war – ‚im Herzen der Erde‘ -, sind damit nicht die leblosen Arme des Grabes gemeint…sondern die Gewalt einer lebendigen MachtEr war nicht im Herzen der Erde, weil er im Grab war; sondern er war auch im Grab, weil er im Herzen der Erde war, das heißt er war in der Gewalt einer Macht, die ihn ins Grab brachte – einer Macht, die dem lebendigen Fisch entsprach, der Jona verschluckt hatte… Offensichtlich ist der Ausdruck ‚im Herzen der Erde‘ bildlich zu verstehen… Er war in der Gewalt böser Menschen und Teufel…Als er ihnen ausgeliefert wurde, verkündete er klar und eindeutig: ‚Dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.‘ (Lukas 22,53)“ (Uriah Smith, Day of the Crucifixion and Resurrection of Christ, S. 8-12)

In einem Zeitraum von drei Tagen und drei Nächten geschahen Jesu Verrat, Scheinprozess, Demütigung,, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt, dann nahmen der Vater und die himmlischen Heerscharen sein Opfer an und riefen ihn zum König der Herrlichkeit aus; denn Johannes 20,17 zeigt, dass er in den Himmel auffuhr und wiederkam noch bevor er zuließ, dass sich die Jünger ihm näherten.“ (Ellet Waggoner, The Present Truth, 27. März 1902)

„Auf diese Weise war Jesus im Herzen der Erde oder geknechtet und gebunden von den Mächten der Erde und der Hölle, und zwar von dem Moment an, wo er in die Hände der Sünder überliefert wurde, bis zu seiner triumphalen und siegreichen Auferstehung von den Toten.Jesus war genauso im Herzen der Erde, als er vor Pilatus stand und am Kreuz hing, wie zu der Zeit, als er in Josefs Grab lag.“ (James White, The Present Truth, Dezember 1849; Advent Review and Sabbath Herald, 7. April 1851)

Es gilt für jeden, die Schrift genau zu studieren und jede Lehre an der Bibel zu überprüfen. Wenn sie der Prüfung nicht standhält, sollten wir sie ablehnen und nicht gleichgültig denken, es sei nicht wichtig. Wann der Sohn JAHUWAHs für unsere Sünden gestorben ist und wann Er von den Toten auferstand, ist bedeutungsvoll, da nicht nur prophetische Zeitweissagungen damit verbunden sind, sondern auch das korrekte Zeitsystem des Schöpfers. Wir sollten wissen und ohne Widersprüche begründen können, woran wir glauben.

 

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