Erstellt: Sonntag, 22. Dezember 2013 Zuletzt aktualisiert: Montag, 28. Dezember 2015

 

Torah

 

TorahDas Wort Torah ist vielen Bibellesern ein eher fremdes Wort und die meisten Christen verbinden es mit dem Alten Testament und mit den Juden. Der Ausdruck Torah hat jedoch eine gewaltige Bedeutung. In den Schriften des Neuen Bundes wird dieser Ausdruck 195 Mal gebraucht. Leider nicht in der hebräischen Sprache, sondern wurde in die erste griechische Übersetzung der Schriften des Alten Bundes, der Septuaginta, mit „Nomos“ wiedergegeben. Ins Deutsche wurde es dann sowohl in den Schriften des Alten wie des Neuen Bundes mit „Gesetz“ übersetzt.

„Gesetz“ ist jedoch ein Wort, das der Torah überhaupt nicht gerecht wird und das eher negativ besetzt ist: Das Gesetz muss eingehalten werden, sonst folgt die Strafe. Aus dieser Fehl-Übersetzung kommt auch der Ausdruck „gesetzlich“. So wird jeder, der die Torah hält, von den meisten Christen als „gesetzlich“ oder „unter dem Gesetz“ lebend abgestempelt. Das ist auch einer der Gründe, weshalb z.B. Kolosser 2, Galater 4, Epheser 2 und Römer von den meisten Sonntag- und Samstag-haltenden Christen missverstanden wird.

infoIn diesem Sinne ist auch die Einteilung der Bibel in Altes Testament und Neues Testament etwas irreführend. Denn es kann zu der falschen Annahme führen, das Neue Testament habe das Alte Testament ersetzt. Beide Teile gehören unbedingt zusammen. Das Einzige, was sich geändert hat mit dem Tod und der Auferstehung des Messias, ist das gesamte Priester- und Opfersystem (Daniel 9,27). Denn JAHUSCHUAH wurde zum wahren Opfer, die Tieropfer haben sich mit Seinem Tod erfüllt. Mit Seiner Rückkehr zum Vater wurde der Messias nun zu unserem Hohepriester (Hebräer 8,1). „Wenn sie nicht auf Mose und die Propheten hören, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.“ (Lukas 16,31)

Das Wort Torah bedeutet Anweisung, Ordnung, Belehrung. Die Torah im engeren Sinn, umfassen die 5 Bücher Mose. Im weiteren Sinn bezeichnet „Torah“ jedoch das gesamte Alten Testament (Tanach). Das Herzstück der Torah ist sicherlich der Dekalog, die 10 Gebote (2. Mose 20,1-17). Folgende Erklärung gibt die Strong’s Konkordanz zu „Torah“:

„Torah bedeutet grundlegende Richtung, Anweisung, Belehrung (Sprüche 13,14). Es ist von dem Verb jarah „projezieren, werfen, hinweisen, aufzeigen“ abgeleitet. … Sie ist keine Werk voller willkürlicher Regeln, und noch weniger ist sie ein Werk subjektiver Annahmen, sondern sie muss vielmehr als eine Führung von oben betrachtet werden. Wenn man die Wortwurzel jarah beachtet, wird deutlich, dass Torah viel mehr als Gesetze oder Regeln bedeutet. Torah bedeutet keine Einschränkung oder Hindernis, sondern das Mittel durch das man ein Ziel oder Ideal erreichen kann. … Leider ist Israel in die Falle getappt, indem es die Torah eher als etwas Auferlegtes und für sich Stehendes ansah, als ein Mittel dahin, wo Gott Israel haben wollte. Das Mittel wurde zum Ziel. Anstelle, dass es die Torah als eine Richtschnur betrachtete, wurde sie zu einem Regelwerk und damit eher zu einer Last, als zu einer befreienden und führenden Kraft. Diese Last plus der Gesetzlichkeit des Römischen Rechts, bildet den Hintergrund der Tradition des Gesetzes des Neuen Testaments …“1

Die Torah darf nicht in irgendeiner Form von starrer Regeln und Regulierungen gehalten werden, die dazu gedacht sind, JAHUWAHs Volk in eine Art Knechtschaft zu führen. In dem Wort Torah steckt viel mehr als einfach nur „Gesetz“. Ein gutes Beispiel, wo das Wort Torah nicht mit „Gesetz“ übersetzt wurde, ist z.B. Sprüche 1,8 und 3,1:

„Höre, Mein Sohn, die Unterweisung deines Vaters, und verlass nicht die Belehrung [Torah] deiner Mutter! … Mein Sohn, vergiss nicht Meine Belehrung [Torah], und dein Herz bewahre Meine Gebote.“

KinderWie Eltern ihre Kinder auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden unterweisen, damit sie ein ehrbares Leben führen können, so auch der Himmlische Vater mit Seinen irdischen Kindern, die Seinen Sohn annehmen und nachfolgen und die einmal Teil der himmlischen Familie sein werden. So wie die Übertretungen der Anweisungen des Vaters oder der Mutter, so hat auch die Übertretung der Anweisungen des Himmlischen Vaters Folgen, die aber durch Seinen Sohn ausgelöscht werden, wenn wir Ihn annehmen und auch willig umkehren von unseren Sünden.

Gehorsam dem Schöpfer gegenüber muss von Herzen kommen und die Motivation muss durch das Werk Seines Heiligen Geistes in uns geschehen. Niemals darf es ein Werk des Fleisches oder eine Einhaltung des Gesetzes sein, um erlöst zu werden (Epheser 2,8-10). Wir sollten vielmehr Seinen Anweisungen und Weisungen befolgen,

„damit die Rechtsforderung des Gesetzes [Torah] erfüllt würde in uns, die nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln.“

Das größte Gebot in der Torah ist die Liebe zu JAHUWAH und die Liebe zu unseren Mitmenschen:

„Und du sollst … [JAHUWAH], deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die Ich dir heute gebiete, sollen auf deinem Herzen sein. … Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen, sondern sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin … [JAHUWAH].“ (5. Mose 6,5-6; 3. M0se 19,18)

Der Sohn des Allmächtigen wiederholte genau diese Worte im Neuen Bund für Seine Nachfolger nochmals, die damals bereits für die alten Israeliten galten:

"Du sollst … [JAHUWAH], deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstande." Dieses ist das große und erste Gebot. Das zweite aber, ihm gleiche, ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz [Torah] und die Propheten.“ (Matthäus 22,39)

Paulus geht im Brief an die Römer noch etwas genauer darauf ein, ebenfalls wieder die Schriften des Alten Bundes zitierend:

„Denn das: „Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren“, und wenn es irgendein anderes Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ [2. Mose 20-13-17; 3. Mose 19,18] Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Summe des Gesetzes [Torah].“ (Römer 13,9-10)

Allen aufrichtig gläubigen, treuen Nachfolger wird JAHUWAH Seinen Geist senden, damit sie die Torah halten können:

„Und ich werde Meinen Geist in euer Inneres geben; und Ich werde bewirken, dass ihr in Meinen Satzungen wandelt und Meine Rechte bewahrt und tut.“ (Hesekiel 36,27)

„Denn tadelnd spricht Er zu ihnen: „Siehe, Tage kommen, spricht …[JAHUWAH], da werde ich in Bezug auf das Haus Israel und in Bezug auf das Haus Juda einen neuen Bund vollziehen; nicht nach dem Bund, den ich mit ihren Vätern machte an Tag, als ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bund, und Ich kümmerte mich nicht um sie, spricht … [JAHUWAH]. Denn dies ist der Bund, den Ich dem Haus Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht … [JAHUWAH]: Indem Ich Meine Gesetze [Torah] in ihren Sinn gebe, werde ich sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen zum Gott und sie werden Mir zum Volk sein. Und sie werden nicht jeder seinen Mitbürger und jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne … [JAHWAH]! Denn alle werden Mich erkennen vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen. Denn Ich werde ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten [Torah-Losheit] werde ich nie mehrgedenken.“(Hebräer 8,8-12; 10,16-17 Jeremia 31,31-34)

Würde man annehmen, dass die Torah nur für die Juden galt und nicht für die Christen, dann wäre der Messias auch nicht für die Israeliten und den damaligen gläubigen Juden gestorben. Das wäre schrecklich, denn dann würden diese Gläubigen wohl kaum bei JAHUSCHUAHs Wiederkunft von den Toten auferstehen (1. Thessalonicher 4,16-17) können. Genauso, wie der Messias auch für die Juden starb, die die Torah hielten, so gilt die Torah auch für uns. Die Christen dürfen genauso wenig die Torah ablehnen, wie die Juden und Israeliten den Messias ablehnen dürfen. Beides gehört eindeutig zusammen.

Abraham vor einem AltarAuch von Abraham wird uns in den Schriften des Neuen Bundes berichtet, dass er nicht durch die Torah (Gesetz) gerettet ist, sondern durch Glaubensgerechtigkeit. (Galater 3,6.9.18; Römer 4,13-16). Ausschließlich durch Glaube ist Abrahm gerettet und trotzdem wandelte er in der Torah JAHUWAHs. Warum? Weil sie durch den Glauben – den der Heilige Geist JAHUWAHs bewirkt – in Sein Herz geschrieben war. Als die Pharisäer zum Messias sagten, dass sie Abraham zum Vater hätten, antwortete Er ihnen: „Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so würdet ihr Abrahams Werke tun.“ Johannes 8,39).

Der Glaube bewirkt, dass der Gläubige in der Torah JAHUWAHs wandelt, weil er sie durch den Heiligen Geist im Herzen hat. Das eine geht nicht ohne das andere! Der jüdische Religionswissenschaftler Pinchas Lapide schreibt über die Torah:

„Rund dreihundert-vierzig-mal kommt dieser Ausdruck [Gesetz] in allen Verdeutschungen der Schrift vor (als Bezeichnung für die gesamte hebräische Bibel oder das Fünfbuch Moses); etwa zweihundertmal im Alten Testament und einhundertvierzigmal im Neuen Testament. Das ist jedoch grundfalsch – sowohl inhaltlich als auch sprachlich, denn was damit gemeint ist, heißt im Urtext »Torah« und bedeutet in seiner richtigen Übersetzung »Lehre« oder »Weisung«. Sie enthält rein quantitativ viel mehr Frohbotschaft, Verheißung, Erfüllung, Heilsgeschichte und Ethos, als eigentliche »Gesetze«, Satzungen und Vorschriften, die allesamt ein humanes Ethos und soziale Gerechtigkeit zu fördern bestimmt sind. Über zwei Drittel der hebräischen Bibel haben jedoch nicht das Geringste mit Gesetzlichkeit zu tun, sondern sind dem Heilshandeln Gottes mit seinem Volk Israel gewidmet.Im christlichen Sinne des Wortes ist die Torah vor allem und hauptsächlich »Evangelium«, die Frohbotschaft von der Liebe Gottes und der Freiheit aller Adamskinder.“2

Die Torah kann niemals von wahren gläubigen JAHUSCHUAH-Nachfolgern missachtet oder gar verachtet werden. Nachfolgend einige Verse aus der Bibel, in denen das Wort Torah mit „Gesetz“ übersetzt wurde und die zeigen, dass die Torah niemals nur für das alttestamentliche Volk JAHUWAHs galt (anstelle „Gesetz“ wird überall Torah eingesetzt, wo dies im Hebräischen Text steht):

„Die Torah … [JAHUWAHs] ist vollkommen und erquickt die Seele; das Zeugnis … [JAHUWAHs] ist zuverlässig und macht den Einfältigen weise.“ (Psalm 19,8)

Die Thora ist vollkommen. Sie macht den Einfältigen weise. Es ist die Torah JAHUWAHs.

 „Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, liebe ich; und Deine Torah ist tief in meinem Innern.“ (Psalm 40,9)

 ►Die Torah sollte tief in unserem Innern sein. Das ist JAHUWAHs Wille und wir sollten sie lieben, was durch den Glauben und Seinem Heiligen Geist in uns möglich wird.

 „Glücklich sind, die im Weg untadelig sind, die in der Torah… [JAHUWAHs] wandeln.“ (Psalm 119,1)

 ►Diejenigen, die Sein Gesetz befolgen (darin wandeln), werden gesegnet, denn es ist die Torah JAHUWAHs.

„Öffne meine Augen, damit ich schaue die Wunder aus Deiner Torah.“ (Psalm 119,18)

 ►Es sind Wunder in der Torah enthalten und man sollte beten, um sie zu finden und zu verstehen.

 „Halten will ich Deine Torah beständig, immer und ewig.“ (Psalm 119,44)

►Die Torah ist etwas, das immer und ewig gehalten werden soll.

 „Die Übermütigen haben mich über die Maßen verspottet, aber von Deiner Torah bin ich nicht abgewichen.“ (Psalm 119,51)

 ►Die Torah ist der Weg, von dem man nicht abweichen sollte, selbst wenn man dafür verspottet wird.

 “Wasserbäche fließen herab aus meinen Augen, weil man Deine Torah nicht hält.“ (Psalm 119,136)

 ►Die Traurigkeit, wenn der Torah keine Beachtung geschenkt wird, kommt daher, weil sie der Wegzeiger des Allmächtigen Schöpfers ist und der Weg zu einem ewigen Leben. Sie ist es, welche vom Messias zeugt (Lukas 24,44).

„Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und Deine Torah ist Wahrheit.“ (Psalm 119,142)

►Die Torah ist die Wahrheit!

 „Nahe sind gekommen, die mich arglistig verfolgen. Fern sind sie von Deiner Torah. Du bist nahe, … [JAHUWAH], und alle Deine Gebote sind Wahrheit. Längst habe ich aus Deinen Zeugnissen erkannt, daß Du sie gegründet hast auf ewig. Sieh mein Elend an und errette mich! Denn Deine Torah  habe ich nicht vergessen.“ (Psalm 119,150-53)

►Die Torah ist auf ewig gegründet. Wenn man der Torah gedenkt, führt dies zur Errettung.

 „Großen Frieden haben die, die Deine Torah lieben. Sie trifft kein Straucheln.“ (Psalm 119,165)

 Das Licht in Jesaja 51,4►JAHUWAHs Torah bringt denen großen Frieden, die sie lieben.

 „Denn eine Leuchte ist das Gebot und die Torah ein Licht, und ein Weg zum Leben sind Ermahnungen der Zucht“ (Sprüche 6,23)

 ►Die Torah ist ein Licht auf dem Glaubensweg.

„Die Torah des Weisen ist eine Quelle des Lebens, um zu entgehen den Fallen des Todes.“ (Sprüche 13,14)

►Die Torah ist eine Quelle des Lebens und errettet vom Tod. Sie errettet deshalb vom Tod, weil sie nicht nur Anweisungen zu einem gerechten Leben gibt, sondern auch für uns symbolhaft darlegt, wie der Erlösungsweg durch JAHUSCHUAH gebahnt wird - an diesen müssen wir glauben.

„Wer sein Ohr abwendet vom Hören der Torah, dessen Gebet sogar ist ein Gräuel.“ (Sprüche 28,9)

 ►Die Gebete derjenigen, die die Torah nicht hören und halten wollen, sind JAHUWAH ein Gräuel.

 „Wenn keine Offenbarung da ist, verwildert ein Volk; aber wohl ihm, wenn es die Thora beachtet!“ (Sprüche 29,18)

►Demjenigen geschieht wohl, der nach der Torah lebt.

 „Höre es, Erde! Siehe, Ich bringe Unheil über dieses Volk, die Frucht ihrer Gedanken. Denn auf Meine Worte haben sie nicht geachtet, und Meine Torah - sie haben es verworfen“ (Jeremia 6,19)

►Unheil wird über diejenigen kommen, die die Torah, das heißt die Weisungen und Anleitungen JAHUWAHs, nicht beachten.

 „Sondern das ist der Bund, den Ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht … [JAHUWAH]: Ich werde Meine Torah  in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und Ich werde ihr Gott sein, und sie werden Mein Volk sein. (Jeremia 31,33)

 ►Die Torah in unsere Herzen gelegt, bedeutet, dass wir JAHUWAHs Kinder sind.

 „Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis. Weil du die Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe Ich dich, daß du mir nicht mehr als Priester dienst. Du hast die Torahdeines Gottes vergessen, so vergesse auch ich deine Kinder.“ (Hosea 4,6)

►Die Torah unseres Himmlischen Vaters vergessen bedeutet, einen „Mangel an Erkenntnis“; Er wird dann auch Seine Kinder vergessen.

 „Haltet im Gedächtnis die Torah Meines Knechtes Mose, dem Ich am Horeb für ganz Israel Ordnungen und Rechtsbestimmungen geboten habe. Siehe, Ich sende euch den Propheten Elia, bevor der Tag … [JAHUWAHs] kommt, der große und furchtbare. Und er wird das Herz der Väter zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern umkehren lassen, damit Ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage.“ (Maleachi 3,23-24)

►Man muss sich an das Gesetz erinnern, gerade bevor der große TAG JAHUWAHs kommt, dass heißt, wenn Sein Sohn wiederkommt und die Seinen zu sich holt, während die Ungerechten umkommen werden. Das ist eine zukünftige Prophezeiung!

 "Nach der Torah und Zeugnis! Werden sie das nicht sagen, so werden sie die Morgenröte nicht haben." (Jesaja 8,20).

Die Torah enthält die Anweisungen des Allmächtigen Schöpfers für jeden Menschen auf dem Weg zum ewigen Leben. Sie ist es, die von dem Sohn JAHUWAHs zeugt (Lukas 24,44; Johannes 1,45), die den Weg der Erlösung bereits durch die Priester- und Opferzeremonien aufzeigt, die ihre Erfüllung in JAHUSCHUAH Tod und Auferstehung fanden. Die Heilige Torah Seines Vaters wird nie seine Gültigkeit verlieren. Der Messias erfüllte nicht nur die zahlreichen Vorhersagen aus der Torah auf Sein erstes Kommen, sondern Er wandelte auch in der Torah Seines Vaters (in nachfolgend neutestamentlichen Versen wird ebenfalls das Wort „Gesetz“ mit Torah ersetzt. Das hebräische Wort Torah wurde in der griechischen Septuaginta (erste griechische Übersetzung des Alten Testaments) mit dem griechischen Wort "Nomos" ersetzt):

„Ihr sollt nicht meinen, dass Ich gekommen sei, um die Torah oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! Denn wahrlich, Ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein von der Torah vergehen, bis alles geschehen ist.“ (Matthäus 5,17-18)

►Der Messias hat die Torah perfekt erfüllt und Er sagt, kein Buchstabe der Torah wird vergehen, bis alles geschehen ist. In diesem Sinne machen nach wie vor auch die Priester- und Opfergesetze für uns Sinn, um den Erlösungsweg zu begreifen, den JAHUSCHUAH für uns gegangen ist und noch als Hohepriester geht.

 „Alles nun, was irgend ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso! Denn dies ist die Torah und die Propheten.“ (Matthäus 7,12)

►JAHUSCHUAH weist darauf hin, dass die Liebe zu unseren Mitmenschen die Torah ausmacht!

Pharisäer „Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere in der Torah vernachlässigt, nämlich das Recht und das Erbarmen und den Glauben! Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen.“ (Matthäus 23,23)

 ►In der Torah JAHUWAHs ist das Recht, das Erbarmen und der Glaube zu finden!

 „Und siehe, ein gewisser Gesetzgelehrter stand auf, versuchte Ihn [den Messias] und sprach: Lehrer, was muss ich tun, um ewiges Leben zu erben?  Er aber sprach zu ihm: Was steht in der Torah geschrieben? Wie liest du?“ (Lukas 10,26)

 ►Der Messias, wenn er gefragt oder versucht wurde, verwies immer auf die Torah Seines Vaters.

 „Denn bei … [JAHUWAH] gibt es kein Ansehen der Person; alle nämlich, die ohne Torah gesündigt haben, werden auch ohne Torah verlorengehen; und alle, die unter der Torah gesündigt haben, werden durch die Torah verurteilt werden  — denn vor … [JAHUWAH] sind nicht die gerecht, welche die Torah hören, sondern die, welche die Torah befolgen, sollen gerechtfertigt werden.“ (Römer 2,11-13)

►Die Torah JAHUWAHs gilt für ALLE Menschen.

 „Heben wir nun die Torah auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir bestätigen die Torah.“ (Römer 3,31)

►Auch Paulus weist – wie schon der Messias – darauf hin, dass die Torah nicht durch den Glauben aufgehoben ist.

 „Was wollen wir nun sagen? Ist die Torah Sünde? Das sei ferne! Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch die Torah; denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn die Torah nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren!“

►Hier spricht Paulus die Gebote JAHUWAHs an, als einen Teil der Torah. Er erklärt, dass die Torah nicht errettet, aber man durch sie die Sünde erkennt. Denn wenn es kein Gebote gibt, dann gibt es auch keine Übertretung und wir dürfen begehren, lügen, stehlen, töten…

 „Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Torah-losigkeit; und die Sünde ist die Torah-losigkeit.“ (1. Johannes 3,4)

Warum sollte die Torah oder Teile davon, abgeschafft sein? Sollten all die oben genannten Verse über die Torah falsch sein? Oder sind vielleicht unsere Auslegungen über bestimmten neutestamentlichen Passagen falsch?

„Zu oft wurde die ganze Geschichte hindurch das Wort [Torah] als „Gesetz“ übersetzt, wenn es eigentlich als ‚Anweisungen‘ übersetzt werden sollte. Die Torah ist Gottes Anweisung für die Welt.3

Die Torah ist tatsächlich eine Anweisung für alle Menschen. JAHUWAH ist unser Schöpfer und Er gibt uns eine Anleitung auf dem Weg zum Leben. Durch JAHUSCHUAH und Seinen Heiligen Geist können wird auch in der Torah wandeln.

„So ist nun die Torah heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.“ (Römer 7,12)

Die Schriften des Neuen Bundes wurde ebenfalls Teil der Torah. Denn der Sohn JAHUWAHs legte die Torah und die Propheten den Menschen aus. Denn diese sind es, die bereits von Ihm, als kommenden Erlöser und Messias zeugen. Wer die Torah ablehnt, lehnt damit das Neue Testament ebenso ab. Der Allmächtige ändert sich nicht, SEIN Wort bleibt SEIN Wort.

 




1 James Strong, The New Strong’s Expanded Exaustive Concordance of the Bible, Ausgabe 2010, Nr. H8451 Up

2 Pinchas Lapide, Ist die Bibel richtig übersetzt? Band 1, 1996, S. 43, zitiert in: Leo van Rooijen, Die Tora als Buch der Weisung, S. 2 Up

3 Arthur Kurzweil, Torah for Dummies, S. 53 Up


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