Erstellt: Montag, 27. Februar 2012 Zuletzt aktualisiert: Freitag, 04. September 2015

Daniel 1,5

Diesen bestimmte der König den täglichen Unterhalt von der feinen Speise des Königs und von dem Wein, den er selbst trank, und ordnete an, dass man sie drei Jahre lang erziehen sollte und dass sie danach dem König dienen sollten.  


Es spricht für die Staatsklugheit und edelmütige Gesinnung des Königs Nebukadnezars II, dass er sich Jugendliche Männer aussuchte, um sie an seinem Hof zu unterrichten, was für das Wohl seines Reiches erforderlich war. Er ließ Ihnen von denselben Speisen geben, die er selbst zu sich nahm.

Die Jugendlichen sollten diese Ausbildung drei Jahre erhalten und danach sollten sie getestet werden (Verse 18 und 19), um dann am Hofe des Königs zu dienen. Es war sicherlich nicht nur die Großzügigkeit des Königs den jugendlichen Hebräern anstelle einer kärglichen Kost – wie es sonst Gefangenen zusteht – eine königliche Kost und eine königliche Erziehung angedeihen zu lassen. Es war vor allem notwendig, die Hebräer „umzuerziehen“. Denn bevor die Hebräer ins babylonische Exil kamen, prägte das Wort des Schöpfergottes JAHUWAH ihr Leben und ihre Erziehung. Sie sollten jedoch unter anderem in die heidnischen Praktiken der Götzenanbetung, chaldäische Astrologie und Magie eingeführt werden. Diese Praktiken waren nach dem Mosaischen Gesetz jedoch streng verboten (5. Mose 18,9-14 „Wenn du in das Land kommst, das JAHUWAH, dein Gott, dir gibt, so sollst du nicht lernen, nach den Gräueln jener Heidenvölker zu handeln. Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt oder Zeichendeuterei, oder ein Beschwörer oder ein Zauberer oder einer, der Geister bannt, oder ein Geisterbefrager oder ein Hellseher oder jemand, der sich an die Toten wendet. Denn wer so etwas tut, ist JAHUWAH ein Gräuel, und um solcher Gräuel willen vertreibt JAHUWAH, dein Gott, sie vor dir aus ihrem Besitz. Du aber sollst dich ganz an JAHUWAH, deinen Gott, halten; denn diese Heidenvölker, die du aus ihrem Besitz vertreiben sollst, hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; dir aber erlaubt JAHUWAH, dein Gott, so etwas nicht." (5. Mose 18,9-14)). Auch durch die Propheten wurden sie immer wieder davor gewarnt (Jesaja 8,19-20 „Wenn sie euch aber sagen werden: Befragt die Totenbeschwörer und Wahrsager, die flüstern und murmeln! — so antwortet ihnen: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen, oder soll man die Toten für die Lebendigen befragen? »Zum Gesetz und zum Zeugnis!« — wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot.“ (Jesaja 8,19-20)). Auf die Jugendlichen kam eine ungeheuerliche Herausforderung zu.

So wie König Nebukadnezar für die damalige Jugend am Hofe gesorgt hat und ihnen vorgab was sie essen und trinken soll, so ist es auch heute. Es wird der Jugend nicht nur viel geboten, viele Aufstiegs- und Berufschancen versprochen, sondern es wird ihr auch befohlen, was sie essen und trinken soll, was sie zu denken und zu glauben hat. Nicht zuletzt seit der Erfindung des Fernsehens wird diese „Erziehung“ erfolgreich durchgeführt. Der Großteil der Menschen folgt genau der Meinung, die ihnen vorgegeben wird. Deshalb liegt es bereits an den Eltern, in der Erziehung ihrer Kinder gegenzusteuern, bevor sie die „babylonische“ Erziehung schon im Kindergarten erhalten.

Okulte KinderliteraturMan findet heute kaum noch Kinderbücher in den Kinderzimmern, die nicht mit satanischem oder esoterischem Gedankengut durchzogen sind. So gehen heute teilweise schon Vorschulkinder mit Begriffen wie „magischer Kreis“, „Hexenzauber“ oder „Drudenfuß“ wie selbstverständlich um, ohne dass ihnen bewusst ist, wovon sie da tatsächlich sprechen und welchen Hintergrund es hat. In den Schulen werden Bücher wie „Krabbat" (Spiritismus und schwarze Magie) oder „Der kleine Prinz“ (tiefgründiges, esoterisches Gedankengut) gelesen und studiert. Die Kinder werden damit frühzeitig in eine bestimmte Richtung hineingedrängt und geprägt.

infoAm 22.12.2011 hat das Oberverwaltungsgericht NRW in Münster (AZ 19A610/10) entschieden, dass es einem 12-jährigen nicht zuzumuten ist, dem Kinofilm "Krabbat" beizuwohnen, weil die Eltern glaubhaft darlegen konnten, warum sie das im Buch beschriebene und im Film zur Anschauung gebrachte Praktizieren schwarzer Magie ablehnen. Der Kinofilm "Krabbat" wurde im Rahmen des Deutschunterrichts als verbindliche Schulveranstaltung durchgeführt. Der Schulleiter hatte 2010 den Antrag der Eltern auf Befreiung strikt abgelehnt. Die Klage der Eltern am Verwaltungsgericht Münster scheiterte. Das Urteil wurde jedoch im Dezember 2011 vom Oberverwaltungsgericht aufgehoben. Es sei dem Jungen nicht zuzumuten, bei den entsprechenden Filmszenen die Augen zu schließen und sich die Ohren zuzuhalten oder den Kinosaal für die Dauer dieser Szenen zu verlassen. Der staatliche Bildungs- und Erziehungsauftrag müsse in einem solchen Einzelfall ausnahmsweise zurücktreten.

Liebe Eltern, versucht eure Kinder deshalb frühzeitig auf diese babylonische Verführung vorzubereiten und aufzuklären. Habt immer ein Auge auf die Lektüre eurer Kinder und achtet darauf, was sie sich im Fernsehen und im Internet ansehen und welche Musik sie hören. Sprecht mit ihnen über die Hintergründe dieser satanischen Verführung; sie verstehen mehr, als man denkt. Auf diese Weise werden sie für das heutige „Babylon“ gewappnet sein, in dessen unchristlichen Welt wir heute leben oder gar gefangen gehalten werden. Aber schon den Kindern können wir den Weg in die Freiheit weisen, und wie Daniel und seine drei Freunde werden sie dann standhaft den Versuchungen entgegentreten und ein Leben wählen, welches nicht Satan die Ehre gibt, sondern ihrem himmlischen Vater, den lebendigen Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde.

Weitere Infos hierzu:

Unsere Kinder im Griff des Zeitgeistes

Der kunterbunte Abgrund des Harry Potter (Leider ist dieser sehr gute und absolut lesenswerte Artikel nicht mehr auf der verlinkten Webseite vorhanden. Warum das so ist, kann dort nachgelesen werden. Es ist einfach nur traurig, wie sich so manche Menschen und sogar Christen verhalten; auch Bibel-Offenbarung.org ist das nur zu bekannt, leider) 

Harry Potter - (k)ein empfehlenswertes Buch?

Dr. Lothar Gassmann über Harry Potter, Herr der Ringe und die Esoterikwelle

Im Rhythmus nach Babylon


 

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