Das Siegel des Allmächtigen Schöpfergottes

Erstellt: Freitag, 06. Januar 2012 Zuletzt aktualisiert: Montag, 15. August 2016

 

Der uns aber samt euch auf Christus
fest gründet und uns gesalbt hat, das ist Gott [JAHUWAH],
Er, der uns auch Sein Siegel aufgedrückt
und uns den Geist als Unterpfand
in unsere Herzen gegeben hat.
2. Korinther 1,22 (Menge)

SiegelNicht lange nach der großen Schlacht bei Megiddo im alten Ägypten im Jahr 1457 v. Chr. durch König Thutmosis III, besiegte der ägyptische Pharao Ramses II. die Hethiter in der Schlacht bei Kadesch. Dass Ramses II. es war, der den Sieg davon trug, wird zumindest in den ägyptischen Quellen genannt und diesen Angaben zufolge verdankte er den Sieg dem Gott Amun, auch Ammon genannt (das Volk Israel wurde immer wieder vor dem Götzendienst der Ammoniter gewarnt, Richter 10,6-7). Die Sichtweise der Hethiter wird nicht deutlich, da es wenig historische Quellen dazu gibt. Nach dieser Schlacht jedoch herrschte wohl ein Machtgleichgewicht zwischen den beiden Reichen vor, die den Nahen Osten umfassten. Der Stadtstaat Ugarit in Nord-Syrien wurde den Hethitern als Vassallenstaat zugeordnet.

Im Laufe der Regierung der beiden Reiche gab es Streitigkeiten bezüglich der Benutzung der Pferde des jeweils anderen Königs. Man beschloss, dass die Botschafter, die zwischen den beiden Hauptstädten der Hethiter und der Ägypter verkehrten, nur noch ihre jeweiligen Pferde des eigenen Reiches benutzen durften.

Damit nun auch der König der Stadtstaat Ugarit hierüber Bescheid weiß – die Botschafter mussten nämlich durch diese Stadt, die zwischen den beiden Reichen lag – sendete der hethitische König Tudhalya IV. dem König von Ugarit einen Brief, indem er das neu erlassene Edikt darlegte: die Hethiter dürfen keine Pferde mehr der Ägypter verwenden und umgekehrt. Es handelte sich dabei um ein bindendes Gesetz des Königs.

Der Siegelbrief des Königs der HethiterDieser Brief, der das neu erlassene Gesetz enthielt und vor ca. 4200 Jahren geschrieben wurde, bestand nicht aus Papier, sondern aus Terrakotta. Es war eine Tafel, die auf allen Seiten auf akkadisch beschrieben war. Im Zentrum befand sich das Siegel des Königs Tudhalya  IV. Durch das Siegel wurde bestätigt, dass es sich um ein echtes Dokument des Königs handelte.

Im Zentrum des Siegels ist die Hieroglyphe einer geflügelten Sonne erkennbar, das Symbol der hethitischen Regierung. Darüber sind Hieroglyphen angebracht, die den Namen des hethitischen Königs zeigen. Links und rechts davon sind weitere Zeichen zu sehen, mit der Bedeutung:  Großer König. Umrundet wird es von einer Keilschrift mit dem Inhalt: „Siegel von Tabarna Tudhalya, großer König, König von Hatti“.

Man fand diese Tontafel bei Ausgrabungen in Ugarit in Nordsyrien und kann im Louvre Museum in Paris bewundert werden.

An diesem Beispiel können wir sehen, was ein Siegel ausmacht. Ein Siegel besteht immer aus 3 Elementen, um als authentisch und unverfälscht zu gelten:

1.    Der Name: Tabarna Tudhalya

2.    Der Titel: Großer König

3.    Herrschaftsgebiet: Hatti

Auch der Schöpfergott JAHUWAH hat ein solches Siegel inmitten des Gesetzes Seiner Regierung angebracht. Es befindet sich im Sabbatgebot:

„Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat … [JAHUWAHs], deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat … [JAHUWAH] Himmel und Erdegemacht [geschaffen] und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat … [JAHUWAH] den Sabbattag gesegnet und geheiligt.“ (2. Mose 20,8-11)

Erkennst Du das Siegel des Allmächtigen in diesem Gebot?

Siegel_JAHUWAHSein Name: JAHUWAH

Sein Titel/Autorität: Der Schöpfer

Sein Territorium: Himmel und Erde

Das Sabbatgebot ist damit ein Zeichen der Autorität. Es ist das einzige unter allen Zehn Geboten, das sowohl den Namen als auch den Titel des Gesetzgebers anzeigt. Außerdem erklärt dieses Gebot wie weit das Herrschaftsgebiet reicht, nämlich Himmel und der Erde. JAHUWAH rechtfertigt so Seinen Anspruch auf Anbetung, denn wir sind Seine Geschöpfe. Außer dieser Angabe im vierten Gebot, enthalten die Zehn Gebote nichts, was die Urheberschaft des Gesetzes anzeigt.

Das vierte Gebot verkündigt den Siebten-Tag als den Sabbat JAHUWAHs. Der Schöpfer hat Sein Siegel diesem Gebot aufgedrückt. Das zeigt, dass es von niemandem auf der Erde verändert werden kann. Überall auf der Welt, auch in Deutschland, ist der Siegelbruch (das unberechtigte Zerstören eines Siegels), das durch eine Behörde, einen Amtsträger oder sonst dienstlich angebracht wurde, strafbar (§ 136 Abs. 2 StGB). Das Siegel des Schöpfers aber wurde zweifach unberechtigt gebrochen. Es wurde der Sabbat in den „Tag des Sonne“, dem Sonntag, verändert, und es wurde ein Kalender eingeführt, auf dem der biblische Sabbat nicht mehr gefunden werden kann.

JAHUWAH wusste, dass das antichristliche System Sein Gesetz und Seine Festzeiten (Daniel 7,29) ändern würde. Deshalb hat Er Sein Siegel in diesem Gebot inmitten des Gesetzes fest verankert. Es steht dort heute noch deutlich zu lesen für alle Menschen auf der Welt. Würde man dieses Siegel entfernen, wäre das gesamte Gesetz hinfällig. Es wäre dann nicht erkennbar, wer es erlassen hat und wie weit sich dessen Herrschaftsbereich erstreckt. Das Vierte Gebot ist das einzige Gebot, das uns mitteilt, wen wir tatsächlich anbeten.

Was hat der Sabbat als Siegel des Allerhöchsten für eine Bedeutung?

„So sollen die Kinder Israels den Sabbat halten, indem sie den Sabbat feiern für alle ihre Geschlechter, als ein ewiger Bund. Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels [heute das geistige Israel]; denn in sechs Tagen hat … [JAHUWAH] Himmel und Erde gemacht; aber am siebten Tag ruhte er und erquickte sich.“  (2. Mose 31,16-17)

In der Bibel bedeuten Zeichen und Siegel dasselbe:

„Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens.“ (Römer 4,11)

Es ist das Zeichen zwischen dem Schöpfer und Seinem Volk! Gott JAHUWAH erklärt, dass wer Seinen Sabbat hält, zeigt, dass er Ihn als Schöpfer des Himmels und der Erde anerkennt und an Ihn glaubt.

Moses erhält die Gesetzestafeln„Ich gab ihnen auch meine Sabbate, die ein Zeichen sein sollten zwischen Mir und ihnen, damit sie erkennen sollten, dass Ich, … [JAHUWAH], es bin, der sie heiligt. … Ich, … [JAHUWAH], bin euer Gott; wandelt in Meinen Satzungen und befolgt Meine Rechtsbestimmungen und tut sie; und heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen sind zwischen Mir und euch, damit ihr erkennt, dass Ich, … [JAHUWAH], euer Gott bin!“ (Hesekiel 20,12.20-21)

Immer wieder musste JAHUWAH die Israeliten daran erinnern, dass sie den Sabbat halten sollen. Denn leider ließen sie sich von den Heidenvölkern um sie herum wieder und wieder beeinflussen und hielten andere heidnische Festtage und vergaßen zeitweise den Sabbat JAHUWAHs vollständig. So passierte dies auch während ihres Aufenthalts in Ägypten. Als JAHUWAH sie „mit mächtiger Hand“ aus Ägypten herausführte, musste Er ihnen das Kalendersystem des Schöpfers wieder erklären und schärfte ihnen einmal mehr das Sabbatgebot wieder ein (noch vor der schriftlichen Gesetzgebung am Sinai):

„Haltet nur ja meine Sabbate! Denn das ist ein Zeichen zwischen Mir und euch für alle eure künftigen Geschlechter, damit ihr erkennt, dass Ich … [JAHUWAH] bin, der euch heiligt.“ (2. Mose 31,13)

In Seiner unendlichen Liebe und Barmherzigkeit ging Gott JAHUWAH immer wieder Seinem Volk nach und erinnerte es an das Sabbatgebot, weil es einen Schutz vor Glaubensabfall und sittlichem Niedergang bietet. Es garantierte, dass sich Sein Volk nicht von Ihm entfernt. Denn wenn das geschieht, kommt es mehr und mehr in den Einflussbereich des Bösen.  Wenn nicht erwünscht, wird sich der Geist des allmächtigen Schöpfergottes mehr und mehr zurückziehen. Unglücke können dann über die Menschheit hereinbrechen. Das gilt für uns heute genauso, wie damals.

Unglücklicherweise übersehen viele Christen, dass diese Bibelworte nicht nur für die Juden oder dem buchstäblichen Israel galt. Sie verstehen nicht, dass mit dem Messias JAHUSCHUAH eine Weiterführung des Erlösungsplanes des Alten Testamentes erfolgte. Hinfällig am Kreuz wurden ausschließlich alle Gesetze und Verordnungen, die mit dem Opfer- und Priestersystem zu tun hatten, denn das war der Vorschatten auf den stellvertretenden Opfertod des Messias, und damit nur bis zu diesem Zeitpunkt gültig.

„Nicht aber, dass das Wort Gottes [Altes Testament, das Neue gab es zu der Zeit noch nicht] nun hinfällig wäre! Denn nicht alle, die von Israel abstammen, sind Israel; auch sind nicht alle, weil sie Abrahams Same sind, Kinder, sondern ‚in Isaak soll dir ein Same berufen werden‘. Das heißt: Nicht die Kinder des Fleisches sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet.“ (Römer 9,6-8)

NachfolgeSind nicht diejenigen, die dem Messias nachfolgen, die “Kinder der Verheißung“? Natürlich. Damit sind diejenigen, „die Gottes Gebote halten und den Glauben JAHUSCHUAH haben“ (Offenbarung 14,12), die Kinder Israels.  Der Sabbat ist ein Zeichen oder Siegel Gott JAHUWAHs, das Seine Autorität als der Schöpfer der Himmel und der Erde enthüllt. Wenn wir das Sabbatgebot halten, dann verkündigen wir diesen Schöpfergott als den Gott, den wir anbeten. Und dies gilt für alle Geschöpfe dieser Erde.

“Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch Seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht.“ (1. Johannes 2,4)

Denn Er ist der Schöpfer von Allem. Hilfe und Schutz kann deshalb nur von Ihm kommen. Würde Sein Geist nicht mehr auf dieser Erde wirken, würde Chaos ausbrechen, was in Teilen der Erde und der Menschheit seit dem Sündenfall sichtbar ist.

„Meine Hilfe kommt von … [JAHUWAH], der Himmel und Erde gemacht hat!“ (Psalm 121,2)

Nur JAHUWAH kann aus dem Nichts schöpfen, während keiner der sogenannten heidnischen (Un-)Götter, wie immer sie auch heißen mögen, eine schöpferische Macht besitzt.

„Die Götter, welche weder Himmel noch Erde erschaffen haben, sollen von der Erde und unter dem Himmel verschwinden. Er ist's, der die Erde durch Seine Kraft erschaffen, in seiner Weisheit den Weltkreis abgegrenzt und mit seinem Verstand den Himmel ausgespannt hat. Sobald er Seine Stimme hören lässt, so sammelt sich eine Menge Wassers am Himmel; er zieht Wolken herauf vom Ende der Erde, macht Blitze zum Regen und holt den Wind aus seinen Kammern hervor.“ (Jeremia 10,12)

Der Schöpfer hat alle Macht Die anderen Götter sind nur Götzen, die nicht anbetungswürdig sind, weil sie nur eine begrenzte Macht besitzen. Sie besitzen nur so viel Macht, wie es der allmächtige Schöpfergott zulässt. Gott JAHUWAH hingegen, wird immer der Gott sein, der Himmel und Erde erschaffen hat. Die Apostel belehrten die götzenanbetenden Menschen:

„Männer, warum tut ihr dieses? Auch wir sind Menschen von gleichen Empfindungen wie ihr und verkündigen euch, dass ihr euch von diesen nichtigen Götzen bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist; der in den vergangenen Geschlechtern alle Nationen auf ihren eigenen Wegen gehen ließ, obwohl er sich doch nicht unbezeugt gelassen hat, indem er Gutes tat und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gab und eure Herzen mit Speise und Fröhlichkeit erfüllte.“ (Apostelgeschichte 14,15)

So erkannte auch Jona:

„Ich bin ein Hebräer; und ich fürchte … [JAHUWAH], den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat.“ (Jona 1,9)

Jeder Mensch sollte die Autorität JAHUWAHs, als den einzig wahren Gott und Herrscher über alle Dinge anerkennen, denn sie gründet auf Seiner Schöpfermacht. Und mit dieser Schöpfermacht wird der Sabbat begründet. Es ist deshalb der Sabbat, der das Siegel Gott JAHUWAHs ist:

„Er [der Sabbat] ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels; denn in sechs Tagen hat … [JAHUWAH] Himmel und Erde gemacht“. (2. Mose 31,17)  “Haltet nur ja meine Sabbate! Denn das ist ein Zeichen zwischen Mir und euch für alle eure [künftigen] Geschlechter, damit ihr erkennt, dass ich … [JAHUWAH] bin, der euch heiligt.“ (2. Mose 31,13)

Es ist nicht nur ein Zeichen zwischen JAHUWAH, dem Vater, sondern auch zwischen dem Menschen und Seinem Sohn JAHUSCHUAH. Denn

„in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch Ihn und für Ihn geschaffen“. (Kolosser 1,16)

Wenn nun im Alten Testament von JAHUWAH oder JHWH (leider steht in den Bibeln meist nur das nichtssagende „HERR“) als dem Schöpfer gesprochen wird, dann ist es einerseits der Vater, der den Auftrag und die Vollmacht gibt, und der für Seinen Sohn schöpferisch tätig wird. Aber auch der Sohn ist Mit-Schöpfer, denn der Vater ließ durch Ihn erschaffen. Keiner der Engelwesen kann schöpferisch tätig werden, was auch der Grund für Luzifers Neid wurde; Es war der Sohn, der in allen Ratschlüssen des Vaters eingeweiht war, denn der Vater und der Sohn „sind eins“ (Johannes 10,30). So kam auch der Sohn in dem Namen des Vaters nicht nur im übertragenen Sinne als Bevollmächtigter, sondern auch im buchstäblichen Sinne.

Der Sohn JAHUSCHUAH war bereits im Alten Testament unter den Menschen am Wirken. So war Er es, der bei Tag und Nacht die Israeliten in der Wüste geführt hatte. Der Vater JAHUWAH wies Mose an, dass dem Volk ein bestimmter „Engel“ begleiten wird, und gab folgende Anweisung:

„Hüte dich vor Ihm und gehorche Seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen Ihn; denn Er wird eure Übertretungen nicht ertragen; denn Mein Name ist in Ihm.“ (2. Mose 23,20-22)

Es ist JAHUSCHUAH (=JAHUWAH rettet), der Sohn, der den Israeliten den gesamten Weg führte. JAHUSCHUAH, der Messias, ist das „Wort“ welches nicht nur Bedeutung im Neuen Testament hat, sondern ist Mit-Schöpfer und ausführende Macht auch im Alten Testament.

Es ist dieselbe heilige Macht erforderlich, einen Menschen von der Sünde zu retten, wie sie benötigt wird, um einen Menschen zu erschaffen. Der Siebente-Tag Sabbat ist das Siegel des allmächtigen Gott JAHUWAHs, des Vaters, wie es auch das Siegel des Mit-Schöpfers JAHUSCHUAH, des Sohnes, ist. Das Zeichen des Schöpfers JAHUWAHs, wird auch zum Zeichen JAHUSCHUAH, als den einzigen Erlöser der Menschen von der Sünde.

Der SchöpferkalenderDer Sabbat wird nur dann zu JAHUWAHs Zeichen oder Siegel an uns, wenn wir diesen Tag auch tatsächlich halten und heiligen. Das heißt dass wir einerseits den Sabbat von Herzen halten, aber auch, dass wir ihn an dem Tag heiligen, den JAHUWAH dafür vorgesehen hat. Es ist der Siebente-Tag der biblischen Woche, bestimmt nach dem Mond. Es ist weder der Samstag, noch der Sonntag; diese Tage haben ihren Ursprung im heidnischen Götzendienst.

Im letzten Buch des Neuen Testaments wird vom „Siegel des lebendigen Gottes“ (Offenbarung 7,2) gesprochen, welche die Kinder Gott JAHUWAHs erhalten, die „die Gebote halten und den Glauben JAHUSCHUAHs haben“ (Offenbarung 14,12).

Da der Siebente-Tag Sabbat ein Teil der Gebote, und das Zeichen Gott JAHUWAHs als dem Schöpfer und einzig wahren Gott ist, und da es auch das Zeichen JAHUSCHUAH, des Messias, als dem einzigen Erlöser ist, kann das „Siegel des lebendigen Gottes“ (Offenbarung 7,2) nur der Sabbat sein.

„Und heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen sind zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass Ich, … [JAHUWAH], euer Gott bin!" (Hesekiel 20,20)

In der Offenbarung ist zu lesen, dass das Siegel des allmächtigen Gott JAHUWAHs an der Stirn angebracht wird:

 „Und ich sah das Lamm stehen auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten Seinen Namen und den Namen Seines Vaters geschrieben an ihre Stirn.“ (Offenbarung 14,1; Luther, Menge, Simon)

Dieses Siegel enthält sowohl den Namen des Vaters als auch des Sohnes. In vielen Bibelübersetzungen wird nur vom Namen des Vaters geschrieben, obwohl im griechischen Grundtext zusätzlich „seinen“ (Name des Lammes) steht. Wobei wir nicht vergessen dürfen, dass der Name des Sohnes dem Namen des Vaters sehr ähnlich ist, denn es heißt „Mein Name ist in Ihm“ (3. Mose 23,21) und „Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen … [JAHUWAHs]!“ (Matthäus 21,9) und JAHUSCHUAH selbst bezeugt: „Ich bin im Namen Meines Vaters gekommen“ (Johannes 5,43). JAHUSCHUAH kam sowohl im Auftrag Seines Vaters JAHUWAHs, als auch im buchstäblichem Sinne kam Er in Seinem Namen.

Aus dem Alten Testament wissen wir, dass der Name einer Person fast immer eine Charaktereigenschaft offenbart; die Namen wurden oft bewusst ausgewählt, in der Hoffnung, dem Neugeborenen eine gewisse Eigenschaft mit auf dem Weg zu geben. Der Schöpfer betont sehr deutlich, dass Sein Name Seinen Charakter zeigt:

„Da kam … [JAHUWAH] in einer Wolke herab und trat dort zu ihm [Mose] und rief den Namen … [JAHUWAH] aus. Und … [JAHUWAH] ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: …[JAHUWAH, JAHUWAH], der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn [d.h. Er wartet lange, bevor Er Seinen schützenden und bewahrenden Geist zurückzieht] und von großer Gnade und Treue; der Tausenden Gnade bewahrt und Schuld, Übertretung und Sünde vergibt…“ (2. Mose 34,5-6)

JAHUWAH beschreibt hier Seinen Charakter. Er zeigt sich selbst als stark, barmherzig, gnädig, vergebend und treu. Er macht aber auch deutlich, dass Er sich „in seinem Zorn“ abwenden wird von den Menschen …. Am Ende Seines Lebens auf Erden sprach JAHUSCHUAH folgendes Gebet zu Seinem Vater:

„Ich habe Deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die Du Mir aus der Welt gegeben hast; sie waren Dein, und Du hast sie mir gegeben, und sie haben Dein Wort bewahrt.“ (Johannes 17,6)

Der heilige Name JAHUWAHDer Name des Vaters – in dessen Namen der Sohn gekommen ist – enthüllt Seinen Charakter. Diejenigen, die das Siegel JAHUWAHs an ihrer Stirn erhalten, werden diejenigen sein, die alles dem Willen ihres Schöpfers unterstellt haben, und damit ihr Herz und ihren Verstand in Übereinstimmung mit dem Charakter Gott JAHUWAHs gebracht haben.

JAHUSCHUAH hat nicht nur den Namen des Vaters tatsächlich auch ausgesprochen (Ihn nicht einfach als „Herr“ bezeichnet), sondern hat den Charakter Seines Vaters vollkommen ausgelebt. Auch die treuen Nachfolger JAHUSCHUAHs werden den Charakter des Vaters und des Sohnes wiederspiegeln. Sie werden auch die Gebote einschließlich des Sabbatgebotes halten.

„Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt und dessen Name »Der Heilige« ist: In der Höhe und im Heiligtum wohne Ich und bei dem, der zerschlagenen und gedemütigten Geistes ist, damit Ich den Geist der Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke.“ (Jesaja 57,14

„Wenn unsere Ungerechtigkeiten gegen uns zeugen, … [JAHUWAH], so handle um Deines Namens willen; denn unsere Abtrünnigkeiten sind zahlreich, gegen Dich haben wir gesündigt.“ (Jeremia 14,7.21)

Dass das Siegel Gottes auf der Stirn geschrieben steht (Offb. 7,1-3) bedeutet deshalb, dass die letzte Generation durch Charakterbildung abschließend durch das Geschenk der Gerechtigkeit JAHUSCHUAHs (Römer 8,9.10), Seinen vollkommenen Charakters erhalten haben. Sie haben dem Messias erlaubt, durch sie zu leben (Galater 2,20). Sie genießen die Erfahrung einer wahren Heiligkeit, wie sie in 2. Korinther 7,1 und   Petrus 1,15-16 beschrieben wird. Die versiegelten Gläubigen sind die “Frau” oder “Braut” Christi, denen Er das weiße Kleid Seiner Gerechtigkeit versprochen hat (Offb. 19,7-8).

Das Siegel JAHUWAHs und somit Sein Charakter, der sich in Seinem Namen und in Seinem Gesetz ausdrückt,  ist nicht nur symbolisch auf die Stirn geschrieben, sondern auch auf die Hand:

“Und es soll dir wie ein Zeichen sein in deiner Hand und ein Erinnerungszeichen vor deinen Augen, damit das Gesetz … [JAHUWAHs] in deinem Mund sei.“ (2. Mose 13,9)

“Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen auf deinem Herzen sein. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen zu Stirnbändern sein zwischen deinen Augen.“ (5. Mose 6,6-8)

Unsere Gedanken bestimmen unsere Handlungen„So haltet das ganze Gebot, das ich dir heute gebiete, damit ihr stark seid und hineinkommt und das Land besitzt, wohin ihr hinüberzieht, um es in Besitz zu nehmen; … Und ihr sollt diese meine Worte auf euer Herz und auf eure Seele legen und sie zum Zeichen auf eure Hand binden, und sie sollen zu Stirnbändern zwischen euren Augen sein.“ (5. Mose 11,8.18)

JAHUWAH wollte nicht, dass die Israeliten Sein Gesetz buchstäblich auf ihre Stirn oder Hände schreiben. Was bedeutet es also? Gott JAHUWAH wollte, das Sein Wort, Sein Gesetz in ihren Herzen und in ihrer Denkweise fest verankert ist. Er wollte, dass sie über Sein Gesetz jeden Tag nachdenken, damit sie nicht straucheln und sündigen.

Zeichen an der Hand - Die HandlungenDasselbe gilt für die Hand. Die Hand steht für Taten und Handlungen. Gott möchte, dass Sein Gesetz sich auch in den Handlungen im täglichen Leben der Gläubigen auswirkt. Denke und handle!

„Das ist der Bund, den Ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen, spricht … [JAHUWAH]: Ich will meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie in ihre Sinne schreiben." (Herbäer 10,16)

„Binde das Zeugnis zusammen, versiegle das Gesetz in Meinen Jüngern!“ (Jesaja 8,16)

„Aber der feste Grund Gottes bleibt bestehen und trägt dieses Siegel: … [JAHUWAH] kennt die Seinen! und: Jeder, der den Namen des Christus nennt, wende sich ab von der Ungerechtigkeit!“ (2. Timotheus 2,19)

Das heißt, jeder der sich zu JAHUSCHUAH, dem Messias, aufrichtig bekennt, wird auch die Gebote halten, denn das abweichen des Gesetzes bedeutet Ungerechtigkeit; es ist ein Handeln gegen das Recht. Wo kein Recht oder Gesetz ist, kann auch nicht dagegen verstoßen werden. Ungerechtigkeit ist die Folge, der Schutz des Rechts wird schwächer, je mehr man es übertritt.

„Höre Israel [heute das geistige Israel], … [JAHUWAH] ist unser Gott, … [JAHUWAH] allein! Und du sollst … [JAHUWAH], deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen, … und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein.“ (5. Mose 6,4-8)

Wir sollen uns an das vierte Gebot, das Sabbatgebot, “erinnern” oder “gedenken” (2. Mose 20,8). Wo ist der Sitz unserer Erinnerung? Im Vorderhirn/Stirn. Es heißt weiter in diesem Gebot, dass wir am Sabbat keine Arbeit verrichten sollen. Mit was verrichten wir unsere Arbeit? Mit unseren Händen. Das Siegel an der Hand und an der Stirn bedeutet also unser Denken und unsere Handlungen.

Das Vierte Gebot - Gedenke an den Sabbat!Das Sabbatgebot zeigt den heiligen Akt der Schöpfung und verkündigt Gott JAHUWAHs absolute Souveränität über den Menschen. Während JAHUWAH der Weltgeschichte das Zeichen des Sabbats als Siegel Seiner Autorität aufgedrückt hat, sind die gesamten Zehn Gebote eine Abschrift des Charakter Gott JAHUWAHs. Er ist alles was diese Zehn Gebote ausmachen. Es ist damit kein Wunder, dass das vierte Gebot das Siegel des allmächtigen Schöpfergottes enthält. Das vierte Gebote beginnt mit:

„Gedenke des Sabbattages und halte ihn heilig …“ (2. Mose 20,8)

Was genau bedeutet, dass wir den Sabbat heilig halten sollen? Es ist entscheidend, diesem besonderen Tag frei von unheiligen Dingen zu halten. Der Mensch selbst sollte heilig sein. An diesem Tag sollten wir befreit sein, von irgendwelchen Sünden, die wir in der vergangenen Woche begangen haben mögen. Wenn ich etwas gestohlen habe und ich habe diese Sünde nicht bekannt und sie Angelegenheit nicht wieder bereinigt, kann der Sabbattag nicht heilig gehalten werden. Wenn ich mich mit einem Familienmitglied oder einem Bekannten gestritten habe und ich habe mich nicht wieder versöhnt, dann kann ich den Sabbattag nicht heilig halten, ungeachtet dessen, wie ernst ich selbst den Tag halte.

Der sechste Tag der Woche ist nicht nur ein Rüsttag (Markus 15,42), um alle Arbeiten zu verrichten, damit der Siebte-Tag Sabbat frei von Arbeit gehalten werden kann; er ist auch der Tag, an dem begangene Sünden (Sünde = Übertretung des Gesetzes, Römer 2,23; 3,20; 4,15;7,8) bekannt und bereinigt werden können, bevor es überhaupt möglich ist, den Sabbat heilig zu halten.

Der Sabbat ist damit der Schlüssel zum Gehorsam gegenüber JAHUWAHs Gesetz. Denn nur wenn wir allen anderen 9 Geboten gehorchen, können wir den Sabbattag heilig halten. Das Sabbatgebot mit seinem innewohnenden Aufruf zu einem heiligen Leben ist das einzige Gebot, welches das gesamte Gesetz zentriert und damit unseren Charakter abbildet. 

Damit wird es verständlich, dass Gott JAHUWAH Sein Siegel in diesem vierten Gebot verankert hat, denn das Siegel des allmächtigen Schöpfergottes enthüllt Seinen Charakter, den Er durch das Leben Seines Sohnes JAHUSCHUA auf Erden den Menschen zeigte.

Während sich JAHUWAHs Siegel im vierten Gebot Seines Gesetzes zentriert, so zieht es sich durch die gesamte Bibel; es ist das Angebot des Siegels eines liebenden Himmlischen Vaters an die Menschen. Es ist bereits in den ersten Versen der Bibel enthalten und wir können es in der allerletzten Botschaft (Siehe "Der Sabbat – in der dreifachen Engelsbotschaft") Gott JAHUWAHs finden, das an die Menschheit ergeht. Denn zur letzten Zeit wird es im Grunde zwei Menschengruppen geben. Diejenigen, die den Schöpfergott anbeten und Seinen Geboten folgen, und diejenigen die das „Tier“ anbeten und dessen Geboten gehorchen.

Papst Johannes Paul II.Neben denjenigen, „welche die Gebote Gott [JAHUWAHs] und den Glauben an … [JAHUSCHUAH] bewahren“ (Offenbarung 14,12), wird in der Offenbarung eine Macht beschrieben, die Anbetung fordert und von den meisten Menschen auch erhalten wird. Es wird eine Macht sein, „die über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation“ herrschen wird (Offenbarung 13,7). Es wird eine weltweite Bewegung sein. Diese Macht wird als „das Tier“ [Papsttum] beschrieben, welches von dem „Drachen“ [Satan] die Macht bekommt (Offenbarung 13,4). 

Es ist das Papsttum, das eindeutig als „das Tier“ identifiziert wird deshalb, weil es alle Eigenschaften des Tieres enthält, die in Daniel und Offenbarung beschrieben werden. Denn es ist das Papstsystem, welches die Gebote JAHUWAHs verändert hat. Die Römisch-Katholische Kirche hat das Siegel des allmächtigen Schöpfergottes gebrochen, und hat dem Gesetz sein eigenes Siegel aufgedrückt! Sie hat damit das gesamte Gesetz des Allerhöchsten, der Himmel und Erde erschaffen hat, verfälscht!

Deshalb warnt Gott JAHUWAH die letzte Generation vor dem „Malzeichen des Tieres“. Denn wer es annimmt, der wird den „Zorn Gottes“ spüren, das heißt, Gott JAHUWAH wird dann Sein Siegel nicht aufdrücken können. Das heißt weiter, dass damit kein Schutz vom einzigen Lebenserhalter mehr vorhanden sein wird, denn wenn die Boshaftigkeit auf dieser Erde ausgereift ist, wird Gott JAHUWAH Seinen Geist von dieser Erde zurückziehen. Wer dann nicht mit Seinem Geist, auch der Geist (Charakter) des Sohnes, versiegelt ist, wird keinen Schutz vor den dann hereinbrechenden Unheil und Chaos haben. Die Auswirkung der Sünde wird dann mit voller Wucht spürbar werden. Solange noch die schützenden Engel die “vier Winde“ zurückhalten (Offenbarung 7,1), ist noch Gnade und Schutz vorhanden. Werden diese auf Befehl JAHUWAHs losgelassen, kann Satan sein Zerstörungswerk vollenden.

Die meisten Christen und eigenartigerweise auch „Nichtchristen“ glauben, dass das “Malzeichen des Tieres” eine Art Technologie oder ID-Karte oder Chip ist, der unter die Haut gepflanzt wird. Aber ist das auch biblisch? Warum sollte das Zeichen oder Siegel Gottes symbolisch sein, das Malzeichen des Tieres aber buchstäblich? In der Bibel wird das „Malzeichen des Tieres“ immer im Zusammenhang mit Anbetung erwähnt:

„Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch Seines Zornes …und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt. Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an … [JAHUSCHUAH] bewahren!“ (Offenbarung 14,11-12)

„… da entstand ein böses und schmerzhaftes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.“ (Offenbarung 16,2)

„Und das Tier wurde ergriffen und mit diesem der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen, und die sein Bild anbeteten…“ (Offenbarung 19,20).

Das_Malzeichen_des_TieresAuch das Malzeichen des Tieres ist ein unsichtbares Zeichen; es ist das Zeichen einer falschen Anbetung. Wenn jemand den Chip oder eine ID-Karte erhält, aber trotzdem weiterhin Gott JAHUWAH in aller Wahrheit dient, hat derjenige dann das Malzeichen des Tieres, und geht deshalb verloren? Natürlich nicht. Wenn wir JAHUWAH dienen in Geist und Wahrheit mit unserem ganzen Herzen, Verstand und Seele, dann wird uns kein Chip oder ID-Karte von Ihm trennen. Es kann natürlich sein, dass irgend eine Technologie dem Tiersystem hilft, um die beiden Gruppen zu unterscheiden und zu identifizieren; so könnte tatsächlich eine Art Chip zu Hilfe genommen werden, um diejenigen, die das Malzeichen des Tieres nicht annehmen, vom Kaufen und Verkaufen auszuschließen (Offenbarung 13,17). Aber die Identifizierung selbst kann nicht das Malzeichen sein. Denn durch diesen Chip, kann eine Behörde einen Menschen vom System (Kaufen und Verkaufen) auch einfach wieder "abschalten". Was ist das Malzeichen des Tieres oder deren Zahl 666?

Es gibt nur einen Weg das Malzeichen des Tieres zu erhalten. Man erhält es, wenn man sich gegen Gott JAHUWAH und Sein Gesetzes stellt. Es ist kein sichtbares Zeichen, genauso wenig wie das „Siegel Gottes“ ein sichtbares Zeichen ist, wie oben gesehen. Lasst uns nochmals folgende Verse betrachten:

„Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes … Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, welche die Gebote Gottes [JAHUWAHs] und den Glauben an … [JAHUSCHUAH] bewahren!“n (Offenbarung 14,9-10)

WeltregierungIn diesen paar Versen zeigt uns JAHUWAH den Unterschied zwischen denjenigen die das Malzeichen erhalten und denjenigen, die es nicht erhalten. Was ist der Unterschied? Diejenigen, die das Malzeichen des Tieres nicht erhalten, halten „die Gebote und haben den Glauben an JAHUSCHUAH“. Diese Heiligen werden JAHUWAHs Überrest sein. Diejenigen die das Malzeichen des Tieres erhalten, werden in irgendeiner Art und Weise die Gebote Gottes brechen und der Macht folgen, die das „Brechen“ zumindest eines der Gebote“ anordnet und nicht JAHUSCHUAHs Fußspuren folgen. 

Eine der letzten Botschaften an eine, dem unterganggeweihten Erde ist:

Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat! (Offenbarung 14,7)

Beachte, dass diese Botschaft, genauso wie das Sabbatgebot, die drei notwendigen Elemente des Siegel Gott JAHUWAHs enthalten. Der Name (leider auch im neuen Testament einfach mit dem Titel „Gott“ ersetzt), Seine Autorität („der gemacht hat“, der Schöpfer) und Sein Herrschaftsgebiet ("Himmel und Erde, das Meer und die Wasserquellen").

Wenn der Sabbat das Siegel des lebendigen Schöpfergottes ist, dann kann das Festhalten am verfälschten Sabbat (Sonntag und jeder Tag der in diesem vom Papst verfälschten Kalender gehalten wird), den JAHUWAH niemals gesegnet oder geheiligt hat, nur bedeuten, das Mahlzeichen des Tieres zu erhalten. Einige werden es aus Überzeugung erhalten (Malzeichen an der Sirn), andere werden es aus Angst vor den Folgen annehmen, die ihnen von der Weltregierung mit dem Papst an der Spitze angedroht werden (Malzeichen an der Hand). Jetzt haben wir noch Gelegenheit JAHUSCHUAH in unser Leben aufzunehmen. Jetzt ist noch Gnadenzeit unsere "Berufung und Auserwählung festzumachen" (2. Petrus 1,10)

Die Forderung des Papstes, dass der Sonntag eingesetzt wurde, um der Auferstehung des Messias zu gedenken, findet zum einen keine biblische Grundlage und Beglaubigung; zum anderen war der Sonntag ursprünglich gar nicht der erste Tag der biblischen Woche, wie die Heilige Schrift zeigt. Zudem kann dies historisch durch Kalenderänderungen zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und dem vierten Jahrhundert n. Chr. bewiesen werden. Auch ist der heutige Samstag nicht der ursprünglich Sabbat. Unser heutiger Kalender ist ein gemeinsames Kind des damaligen Kaiserreich Roms und der Römisch-Katholischen Kirche.

So ist der Sonntag auch nicht „Ostern, das Woche für Woche wiederkehrt“, wie der Papst Johannes Paul II. in seinem apostolischen Schreiben "Dies Domini" beteuerte. Wenn der Mensch tatsächlich einen Tag des Gottesdienstes wählen könnte, dann würden sicher einige den Freitag wählen, als den Kreuzigungstag; denn dieser wird als der Tag angesehen (Freitag ist nicht der biblische 6. Tag der Woche), an dem wir von unserer Sündenschuld freigesprochen wurden. Andere wiederum würden wohl den Donnerstag nehmen, der als der Tag gilt, an dem das neutestamentlich Abendmahl eingesetzt wurde.

Indem wir den biblischen Siebenten-Tag Sabbat halten, zeigen wir, dass wir den wahren und einzigen Gott anbeten, der die Welt in sechs Tagen erschaffen hat, und dass wir auch dieselbe Kraft unseres Erlösers JAHUSCHUAH annehmen, die uns von unseren Sünden und damit vom Tod erlösen und uns für Seinen Dienst heiligen kann.

So halten wird die Gebote, weil wir unseren Schöpfer lieben und nicht weil wir müssen und dadurch erlöst sind. Durch das Halten der Zehn Gebote werden wir nicht erlöst. Erlöst werden wir durch JAHUSCHUAH, den Messias. Aber wir werden verloren gehen, wenn wir die Gebote des Schöpfers bewusst missachten. Denn dadurch zeigen wir, dass wir unseren eigenen Geboten folgen wollen und uns nicht unter JAHUSCHUAH einordnen und Ihn nicht als unseren Herrn und Meister anerkennen. So wie der Messias den Willen Seines Vaters vollkommen ausgeführt hat, so werden wir auch Seinen Willen ausführen. Wenn wir nur das tun was wir wollen, dann werden wir nicht dadurch verloren gehen, weil wir die Gebote nicht gehalten habe, sondern weil wir JAHUSCHUAH in unserem Leben gar nicht angenommen haben (siehe „Ein Zeichen der Treue“).

Der Sabbat ist deshalb keine Frage der Erlösung, sondern des Gehorsams in der Nachfolge JAHUSCHUAHs. Es ist die Liebe zu Ihm und zu Seinem Vater, die uns dazu bringt, Seine Gebote zu halten, und die uns einen Schutz vor dem Unheil garantieren. Durch die Liebe zu unserem Schöpfer halten wir ALLE Gebote, „denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden.“ (Jakobus 2,10) Der Heiland verheißt uns:

 

Eingang zur heiligen Stadt“Wer überwindet, den will Ich zu einer Säule im Tempel Meines Gottes machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und Ich will auf ihn den Namen Meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt Meines Gottes, des neuen Jerusalem, das vom Himmel herabkommt von meinem Gott aus, und Meinen neuen Namen.“ (Offenbarung 3,12)

 

 

 

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